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1157 mal angesehen
03.06.2017, 08.01 Uhr

Lausitz - mein neuer Wühlacker

neuer Wühlacker gelernt in Hessen und gleich in der Lausitz umgesetzt funktioniert perfekt. 0,6 Hekar alle 4 Wochen 100 Kilo Maiskörner 2 cm unter Boden!
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Kommentare

03.06.2017 14:54 Gangloff
Wunderbar. Ist aber keine hessische Erfindung.
Gibt es in Brandenburg auch, wenn man es sich leisten kann..
03.06.2017 19:15 montero
von mir bekommst Du den ganz nach unten zeigenden Daumen! montero
04.06.2017 13:43 Maispapst
mais eigenhändig eingearbeitet ?
04.06.2017 16:06 NOL
Warum Montero ?
Mache doch was für das Wild und geschossen wird auf der Fläche auch nicht
04.06.2017 18:47 montero
NOL schrieb:
Warum Montero ?
Mache doch was für das Wild und geschossen wird auf der Fläche auch nicht

ich bin erstaunt über diese Frage. Bei den hohen Schwarzwildbestand in Deutschland auch noch zu füttern, ist unverantwortlich. Kopfschüttelnder montero.
04.06.2017 22:36 drahthaar2
montero schrieb:
ich bin erstaunt über diese Frage. Bei den hohen Schwarzwildbestand in Deutschland auch noch zu füttern, ist unverantwortlich. Kopfschüttelnder montero.

ich denke es geht hier nicht um Füttern eher sehe ich darin eine Möglichkeit zu lenken und eine Möglichkeit wild beim an abwechseln gezielt zu bejagen.
So pauschal darf man das nicht sehen es gibt Regional starke unterschiede die unterschiedliche Vorgehensweisen erfordern die einzig wahre Strategie auf SW gibt es wohl nicht.
Aber wem sag ich das du bist selbst Profi wenn es um Sauen geht
04.06.2017 23:23 montero
drahthaar2 schrieb:
ich denke es geht hier nicht um Füttern eher sehe ich darin eine Möglichkeit zu lenken und eine Möglichkeit wild beim an abwechseln gezielt zu bejagen.
So pauschal darf man das nicht sehen es gibt Regional starke unterschiede die unterschiedliche Vorgehensweisen erfordern die einzig wahre Strategie auf SW gibt es wohl nicht.
Aber wem sag ich das du bist selbst Profi wenn es um Sauen geht

Danke für die Blumen! Ich gebe Dir ja Recht, dass es keine einzig wahre Strategie zur Sauenbejagung gibt, aber zwei Zentner Mais alle vier Wochen geht gar nicht.
05.06.2017 17:17 Oecher
montero schrieb:
ich bin erstaunt über diese Frage. Bei den hohen Schwarzwildbestand in Deutschland auch noch zu füttern, ist unverantwortlich. Kopfschüttelnder montero.



Sehe ich genauso!
Abgesehen von der rechtlichen Grundlage solcher Futtereinträge ist es geradezu absurd solche Exesse auch noch in die Nähe von Jagdstrategie bringen zu wollen!
Das sind ja tolle "Zukunfts"-Aussichten für das neugepachtete Revier von NOL hier in bei uns in Mittelhessen!
Werde mich wohl wieder um einen Terrier kümmern müssen, bei den zukünftigen Sauenperspektiven in unserer Region, sollte NOL ähnliches für sein hiesiges Revier im Kopf zu haben!

Gruß

Oecher
05.06.2017 22:21 NOL
@Oecher & Montero

man darf nun mal nicht füttern und um die Schweine davon abzuhalten in die Felder zu gehen (was auch gelingt) sind die Wühlacker im Wald gerade sensationell! In Hessen hat das zumindest schon mal verhindert, dass wir bis jetzt keinen einzigen Schaden hatten (Vorgänger davor schon einige Tausend Euro bis Sommer) !
Verstehe nicht - wir jagen ja auf den Flächen nicht und die Schweine bleiben stundenlang auf den Wählacker und sind happy !
06.06.2017 11:28 Oecher
NOL schrieb:

@Oecher & Montero

man darf nun mal nicht füttern und um die Schweine davon abzuhalten in die Felder zu gehen (was auch gelingt) sind die Wühlacker im Wald gerade sensationell! In Hessen hat das zumindest schon mal verhindert, dass wir bis jetzt keinen einzigen Schaden hatten (Vorgänger davor schon einige Tausend Euro bis Sommer) !
Verstehe nicht - wir jagen ja auf den Flächen nicht und die Schweine bleiben stundenlang auf den Wählacker und sind happy !



Mal kurz überschlagen:
alle 4 Wochen 100 kg Körnermais entsprechen ca. 3,5 kg/Tag.
Körnermais hat eine Energiedichte von 14,5 MJ/kg TM;
14,5 MJ x 3,5 kg/Tag entsprechen dann ca. 51 MJ/Tag auf dieser Fläche.
Mit 51 MJ deckst du den täglichen Erhaltungsenergiebedarf von 6-7 Frischlingen a ca. 17 kg Lebendgewicht im Winterhalbjahr und von 8 -9 Frischlingen der gleichen Kategorie im Sommerhalbjahr!!!
Und dieser ganze Energieeintrag (ganzjährig??) ins Ökosystem scheint nicht verbunden zu sein mit einer klaren Reduktionsabsicht der Schwarzwildbestände, sondern soll dem vermeintlichen "Verhindern von Schäden" im Feld dienen.
Schnell kommt da der der Verdacht auf, man will die Sauen räumlich ans Revier binden und/oder eine Bestandserhöhung im jeweiligen Revier forcieren und dann dann ist es zum Fütterungsvorwurf nicht mehr weit!
Ob dein geschildertes Vorgehen jagdrechtlich unter die Kategorie Füttern fällt, kann ich nicht beurteilen, von jagdrechtlichen Fragestellungen habe ich null komma null Ahnung!

Noch Fragen?

Und um das noch klar zu stellen;
ich bin absolut KEIN Kirrungsgegner und stehe auch Wildäckern nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber, aber Energieeintrag ins System sollte zumindest bei Schalenwild immer das primäre Ziel haben die Bejagung zu erleichtern und besonders beim Schwarzwild ausschließlich zur Reduktion der vielerorts überhöhten Schwarzwildbestande verwendet werden!
Geschieht dies nicht, so dient es eher dem Bestandsaufbau einer Wildart und das wird uns zumind. beim Schwarzwild schnell wieder auf die Füße fallen!

Gruß

Oecher


Ach ja;
auf jeden Fall denke ich mal wieder über einen Terrier nach, ein positiver Effekt deines Videos!
06.06.2017 12:58 NOL
@Oecher

danke für Deine Ausführungen welche ich natürlich nachvollziehen kann. Die Struktur des Reviers ist jedoch so ungünstig, dass die Schweine egal wie im "wenigen" Wald verbleiben müssen. Die Nachbarn haben riesige Flächen wo Schweine im Winter extrem effizient reduziert werden (siehe die große Zeiss Jagd) etc etc. Ich bin gegenüber den Landwirten verpflichtet die Schweine egal wie von den Feldern weg zu halten. Insofern reduzieren wir so gut wie möglich auf den Feldern und lassen sie im Wald in Ruhe. Ich bin der Meinung nur so macht jagen Sinn den auf Kirrungen im Wald zu schießen macht das Problem nur noch viel schlimmer. Der Erfolg bis jetzt denke ich zeigt, dass die Strategie nicht komplett falsch sein kann. Auf die Zahl der Schweine sind 3 kg Mais wohl wirklich nicht der Rede Wert. Am Vogelsberg gibt es Betriebe die 50 kg pro Nacht ausbringen (große Eigenjagden).
Man muss immer die Verhältnisse kennen bzw. auch sehen was Sinn ergibt und was nicht (Wald Revier / Feld Reviere / Störungen / Äßungsangebot/ etc / etc).
07.06.2017 10:21 Oecher
NOL schrieb:
@Oecher

Ich schreib mal meine Kommentare in deinen Beitrag hinein;

danke für Deine Ausführungen welche ich natürlich nachvollziehen kann. Die Struktur des Reviers ist jedoch so ungünstig, dass die Schweine egal wie im "wenigen" Wald verbleiben müssen. Die Nachbarn haben riesige Flächen wo Schweine im Winter extrem effizient reduziert werden (siehe die große Zeiss Jagd) etc etc.

Werden dort die Bestände wirklich reduziert oder einfach nur aufgrund völlig überhöhter Bestände auf den Bewegungsjagden relativ hohe Strecken erlegt? Ich kenne die Verhältnisse in deiner Region auch recht gut und bezweifele sehr deutlich, das dort auch nur annähernd der jährliche Zuwachs abgegriffen wird!
Ich würde ja soweit gehen in Frage zu stellen, ob dort eine Reduktion wirklich gewollt ist!
Hohe Strecken geben nicht automatisch Auskunft darüber, ob dort "extrem effizient reduziert" wird!


Ich bin gegenüber den Landwirten verpflichtet die Schweine egal wie von den Feldern weg zu halten.

Prinzipiell begrüßenswert, aber bei den Möglichkeiten die Sauen "egal wie von den Feldern fernzuhalten", gelten für dich die selben gesetzlichen Grundlagen wie für alle anderen!
Das Ziel legitimiert nicht immer die Wahl der Methoden!
Und da befindest du dich möglicherweise mit diesen Methoden im gesetzlichen Grenzbereich!


Insofern reduzieren wir so gut wie möglich auf den Feldern und lassen sie im Wald in Ruhe.

O.K:, sehe ich ähnlich und macht zu dieser Jahreszeit auch Sinn!

Ich bin der Meinung nur so macht jagen Sinn den auf Kirrungen im Wald zu schießen macht das Problem nur noch viel schlimmer. Der Erfolg bis jetzt denke ich zeigt, dass die Strategie nicht komplett falsch sein kann. Auf die Zahl der Schweine sind 3 kg Mais wohl wirklich nicht der Rede Wert.

Sollte die "Zahl der Schweine" so hoch sein wie von dir vermutet, sollte Energieeintrag erst recht mit Erlegung verbunden sein und Reduktion das oberste Gebot! Und die Sauen wirst du spätestens bei der Milchreife des Getreides nicht mehr in dem "wenigen Wald" halten können, aktuell ist es im Feld eh aufgrund noch nicht vorhandenem interessanten Nahrungsangebot ruhig, sieht in ca. 2 Wochen aber wieder anders aus, wenn der Winterweizen zugelegt hat. Dann wird sich zeigen, ob deine "Wildschadensvermeidungsstrategie" wirklich irgendeinen Effekt hat. Hier mal ein sehr interessante Veröffentlichung zur Habitatnutzung von Schwarzwild:
[tu-dresden.de]



Am Vogelsberg gibt es Betriebe die 50 kg pro Nacht ausbringen (große Eigenjagden).

Ich denke ich kenne möglicherweise diese Betriebe und ob deine Angaben von "50 kg pro Nacht" stimmen und/oder du diese Informationen nur aus zweiter Hand hast, spielt eigentlich keine Rolle! Sollte es so sein, dann wäre dies ebenso zu verurteilen und erinnert dann eher an die Jagd in Zeiten des Feudalismus!
Auch für Eigenjagdenbesitzer gelten die gleichen Gesetze.
Man schafft sich auch dort dann solche Probleme, die dann häufig wiederum von anderen ausgebadet werden müssen.



Man muss immer die Verhältnisse kennen bzw. auch sehen was Sinn ergibt und was nicht (Wald Revier / Feld Reviere / Störungen / Äßungsangebot/ etc / etc).


Alles richtig, es gibt auch immer ein Gesetz des Örtlichen! Es gibt aber auch wildbiologisch fundierte Erkenntnisse und seuchenhygienische Fakten, die manche althergebrachte Praktiken der
"Schwarzwildbewirtschaftung" mehr als obsolet erscheinen lassen!
Eins darf man nie bei aller Freude an der Schwarzwildjagd nicht vergessen, wir Jäger haben nur das Jagdrecht gepachtet!
Nicht mehr und nicht weiniger!

Gruß

Oecher!
07.06.2017 15:46 NOL
@ Oecher

Du bist ein interessanter Gesprächspartner, dass muss man schon zugeben. Nicht bei allem teile ich Deine Meinung, jedoch vor allem beim Grundeigentum bin ich komplett anderer Meinung. Ich schätze die gesetzlichen Regelung als massiven Eingriff in den persönlichen Eigentum an. Wenn jemand zb. 5000 Hektar am Stück besitzt (Du kennst ja die Verhältnisse) sollte man als Eigentümer schon bestimmen dürfen wie gejagt wird bzw. was er oder sie mit ihrem Wald anstellt. Heute gibt es zu viele Gesetze welche den Grundeigentum zu wenig schützt. Landschaftsschutzgebiet, Biosphärengebiete, etc. etc. ganz zu schweigen über den Eingriff in die Forstwirtschaft selber.
Aber das ganze wird zu philosophisch und am Ende sind wir uns ja einig, dass Schweine bejagt werden müssen um die Landwirte zu schützen. Ich gehe davon aus, dass Du/Sie das ganz gut hinbekommt und auch bei mir bin ich da ganz zuversichtlich.
Ich wünsche erst mal weiterhin viel Erfolg und vielleicht läuft man sich mal über den Weg.
07.06.2017 23:02 Oecher
NOL schrieb:
@ Oecher

Du bist ein interessanter Gesprächspartner, dass muss man schon zugeben. Nicht bei allem teile ich Deine Meinung, jedoch vor allem beim Grundeigentum bin ich komplett anderer Meinung. Ich schätze die gesetzlichen Regelung als massiven Eingriff in den persönlichen Eigentum an. Wenn jemand zb. 5000 Hektar am Stück besitzt (Du kennst ja die Verhältnisse) sollte man als Eigentümer schon bestimmen dürfen wie gejagt wird bzw. was er oder sie mit ihrem Wald anstellt. Heute gibt es zu viele Gesetze welche den Grundeigentum zu wenig schützt. Landschaftsschutzgebiet, Biosphärengebiete, etc. etc. ganz zu schweigen über den Eingriff in die Forstwirtschaft selber.
Aber das ganze wird zu philosophisch und am Ende sind wir uns ja einig, dass Schweine bejagt werden müssen um die Landwirte zu schützen. Ich gehe davon aus, dass Du/Sie das ganz gut hinbekommt und auch bei mir bin ich da ganz zuversichtlich.
Ich wünsche erst mal weiterhin viel Erfolg und vielleicht läuft man sich mal über den Weg.



Wir müssen auch nicht immer einer Meinung sein, das ist auch gut so!
Du hast recht, Schweine müssen bejagt werden und zwar sehr konsequent; da bin ich allerdings sehr stringend!
Zum Thema Eigentum: ich bin ein absoluter Verfechter von Rechten der Landbesitzer; das bedeutet aber nicht automatisch, das man machen kann was man will. Spätestens wenn ein Handeln massive Konsequenzen für andere nach sich zieht, ist es mit der Bewegungs/Entscheidungsfreiheit schnell vorbei.
Aber nichts für Ungut, ich bin mir sicher, das wir beide uns in naher Zukunft über die Füsse laufen werden (wenn auch unbekannterweise), wenn dein Jagdmittelpunkt Mittelhessen bleibt!
Aktuell bin ich noch ohne Hund, kann sicher aber wieder ändern!
Also reiche Beute bei der konsequenten Bejagung der Sauen auch dir; ich gebe mir jedenfalls diesbezüglich seit 35 Jahren sehr viel Mühe!

Gruß

Oecher
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