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Forum: Jagdhunde Allgemein

JGHV: Führer von Heideterriern verlieren Richteramt!
mcmilan30.03.19 @ Pille #
Pille schrieb:

Falls Du mit Heini den Karl Walch meinst ? Ich kenne ihn persönlich , ich kenne seinen beruflichen Background . Ich habe ihn schon Hunde führen sehen . Und ich hatte das Vergnügen an von ihm geleiteten Richterschulungen teilzunehmen .
Mir wäre in dem hiesigen Faden noch keiner aufgefallen der Ihm in Sachen Jagd und Hunde das Wasser ohne Leiter reichen könnte .



Wen von den Fadenteilnehmern kennst Du denn persönlich und hast ihn/sie schon mit den Hunden arbeiten sehen um diese Aussage treffen zu können?

Die Erfolgsgeschichte "Mensch und Hund" läuft schon über 15.000 Jahre wobei die Reinzucht nicht einmal 150 Jahre mitspielt. Innzuchtversuche vermutet man bereits im 12. Jahrhundert und bei aller Anerkennung welche sich die Rassezuchtvereine ohne Zweifel verdient haben, das Rad haben sie auch nicht neu erfunden. Man hat sich mit Methode daran gemacht aus dem vorhandenen Grundmaterial das zu elaborieren was den jagdlichen Anforderungen, vor mehr als einem Jahrhundert, gerecht wurde. Ob die damaligen Anforderungen immer noch ohne Abstriche bei allen Rassen Gültigkeit haben mag jeder für sich selbst beurteilen, aber ein Fünkchen Demut der Rassezüchter vor dem Erbe und den Methoden unserer Vorfahren wär vielleicht nicht unangebracht.
Trotz aller Verdienste um das Jagdhundegebrauchswesen gibt es keine Veranlassung den JGHV Rassen eine Monopolstellung einzuräumen. Irgendwann wird es einen Verband geben, dessen Kernaufgabe nicht in der Zucht sondern der Feststellung der jagdlichen Brauchbarkeit liegt und dann wird man schnell erkennen, dass Landesjagdgesetze sind nicht in Stein gemeißelt sind.
Wettbewerb belebt das Geschäft, wie man es ja aktuell an der Lex Heideterrier erkennen kann. Gäbe es nicht bereits (zu) viele dieser Gebrauchstölen müsste der Verband nicht solche Beschlüsse fassen. Ob das die richtige Reaktion ist wird man sehen.
gipflzipfla30.03.19 @ Harras #


eigentlich will ich darauf gar nicht tiefer eingehen oder ausweiten, aber, ok..... Das wird nur leider wieder urlang, um es verständlich auszudrücken

servus

Harras schrieb:

Falscher Vergleich!
Der Nechaniker müsste selbst eine Werkstatt betreiben und dann geprüftes Werkzeug und Ersatzteile aus der Werkstatt mit immt in der er arbeitet


jedes Ersatzteilaus dem Zubehörsektor kommt von einem Hersteller, der oftmals auch Erstlieferant für Fahrzeughertseller ist.
Dieser Markt ist rieisig... auf jedes dieser Ersatzteile gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Garantie.
Jedes Ersatzteil muss die Mindestnormen für das Fahrzeug aufweisen, für welches es gebaut wurde. Was nicht passt, kannst Du nicht verwenden.

Wer schlechte Ersatzteile baut, verschwindet mit der Zeit vom Markt. Da wird knallhart selektiert.. denn ein Händler, welcher sich überproportional oft mit Garantieforderungen der Kunden konfrontiert sieht, dünnt sein Angebot rigoros aus und sucht sich Alternativen.

Damit hast Du Deine Prüfung, welche Qualität sichert!

Ein Manometer oder eine Schlauchwaage, Hersteller X Y Z, zum Prüfen von z.B. Abgasgegendruck gibt es auch überall zu kaufen.
Weshalb sollte das denn ein alleiniges Recht von Autoherstellern sein ??

Wie würdest Du es denn finden, wenn Du z.B. über den freien Zugang keinen Reifen Deiner Wunschmarke bekommen würdest, nur weil der Autohersteller das nicht will?
Einen Reifenhersteller lasse ich einmal ungenannt. Aber jeder kennt die gängigen Kandidaten..

Einschränkung des freien Marktes, urteilt da ein Gericht recht schnell!

So, weiter, zum Werkzeug:
Ob Du nun Gedorre, Hazet oder sonstwas zum Lösen oder befestigen von Schraubverbindungen her nimmst, ist der Sache angemessen wohl ziemlich egal.
Werkzeug was den harten Werkstattalltag im Profisektor nicht aushält, wird nicht mehr gekauft.

Ich kenne keinen Profi, der zur tagtäglichen Nutzung Werkzeug im Lebensmitteldiscounter kauft.
Das wäre zwar momentan preiswerter, aber wer billig kauft, kauft mehrfach.

Das ist einfach so.

Ok.. kommen wir über diesen Bogen also zu den Hunden:

Ein Heideterrier, der seinem jagenden Besitzer alle ihm gestellten Aufgaben bestens erfüllt, den wird er brauchen können und im Bedarfsalle aus der gleichen Kiste aufstocken.
Der Gesetzgeber fordert eine Brauchbarkeitsprüfung... diese Forderung ist aus tierschutzrechlicher Sicht unbestritten wohl auch völlig korrekt.

Wie kommt nun ein JGHV dazu, Prüfungen zu versagen bzw. wie geschrieben, den Familienmitgliedern das Halten solcher Hund verbieten zu wollen, indem der Verband Sippenhaft betreibt ?

Steht der JGHV im Range der Gemeinnützigkeit (nur einmal so, am Rande angefragt) und welche Verpflichtungen erwachsen aus diesem Status?


Woraus leitet man also für sich die Berechtigung zur Sippenhaft ab?
D a s muss mir erst einmal Jemand schlüssig vermitteln können.

OK.. man schafft sie nunmehr über eine Abstimmung der Delegierten und folgende Änderung der Satzung.

Ich hingegen würde eine Klage dagegen anstreben!

Menschenrechte....
Er / Sie / D.... Du verstehst? Toiletten für n Gender..... wurden auch erstritten.


Und ich muss keinesfalls Betroffener sein, um mir dazu keine Meinung bilden zu dürfen!




esau30.03.19 @ Pille #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 30.03.19 um 13:28 Uhr.)
Pille schrieb:

Falls Du mit Heini den Karl Walch meinst ? Ich kenne ihn persönlich , ich kenne seinen beruflichen Background . Ich habe ihn schon Hunde führen sehen . Und ich hatte das Vergnügen an von ihm geleiteten Richterschulungen teilzunehmen .
Mir wäre in dem hiesigen Faden noch keiner aufgefallen der Ihm in Sachen Jagd und Hunde das Wasser ohne Leiter reichen könnte .

Ich kann nur von den platten Parolen ausgehen, die ich hier fand.
Und ich finde, da hat er zumindest in den Scheißpott gegriffen.
Mag ja sein dass er Richtiges meint.
Aber gut gemeint ist halt öfter das Gegenteil von gut.
Nur darum ging's mir.
Dann ziehe ich den "Heini" zurück. Belasse ihn aber für die zitierten Passagen seines Auftrittes.
Das kann und muss man differenzierter rüberbringen, oder zumindest darauf verweisen, dass man sich drastisch überspitzt ausdrückt /zum Mittel der Übertreibung greift.
Und ja, es gibt Ecken mit ausreichend Niederwild, wo man dem Raubwild nur im Rahmen der Balgjagd und der Seuchenprophylaxe nachstellen muss.
Nicht jeder muss Fallen-und Baujagd betreiben.
Doch das alles hat ja auch mit seinen "Hundequalitäten" wenig bis nichts zu tun.
Vielleicht sollte er bei den Hunden bleiben und die Finger von solchen fachfremden(?) Statements lassen?
Pille30.03.19 @ esau #
Der Mann ist nicht nur Forstlicher Leiter in einem Großprivatwald , sondern meines Wissens auch Berufsjäger . Des weiteren hat er sich dazu noch ein Niederwildrevier gepachtet in dem er Hege betreibt und ist dazu noch Leiter der Niederwildhegegemeinschaft seines Umfeldes .Und was mit von Pressejogis aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten passiert kann man sich schon ausmalen .
Pille30.03.19 @ mcmilan #
mcmilan schrieb:

Wen von den Fadenteilnehmern kennst Du denn persönlich und hast ihn/sie schon mit den Hunden arbeiten sehen um diese Aussage treffen zu können?


Ich denk mal , falls Du keinen Doppelgänger was die Hundezusammensetzung anbelangt hast - Dich z.B.
Pille schrieb:

Der Mann ist nicht nur Forstlicher Leiter in einem Großprivatwald , sondern meines Wissens auch Berufsjäger . Des weiteren hat er sich dazu noch ein Niederwildrevier gepachtet in dem er Hege betreibt und ist dazu noch Leiter der Niederwildhegegemeinschaft seines Umfeldes .Und was mit von Pressejogis aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten passiert kann man sich schon ausmalen .


außerdem ist er noch
"Zuchtkommission / Pressewart" im Deutsch-Langhaar-Verband
Erster Vorsitzender Deutschlanghaar-Verein Baden-Württemberg
JGHV-Präsident
Chefredakteur vom "Jagdgebrauchshund" (bezahlte Nebentätigkeit)
Anerkannter Nachsuchenführer in Baden-Württemberg

Ich hab' sicher noch was vergessen.

Hundeleute streiten nicht mehr und nicht weniger untereinander als Jäger ohne Hund. Die Streitqualität nach außen mag aber eine andere sein. Wer einen Jagdgebrauchshund führt, hat ein klares Bekenntnis zur Jagd abgelegt und tritt für die Sache oft engagierter ein als der Rest der grünen Zunft. Ein Hund erinnert einen täglich an die Jagd und ist Freude und Verpflichtung zugleich. Da ist man streitbar, wenn’s gegen die ureigenen Interessen der Jagd geht. Rassefanatismus – um damit zum zweiten Teil der Frage zu kommen – ist dumm und gefährlich wie jede Form des Fanatismus. Ein praktizierender Jäger kann sich Rassefanatismus nicht leisten. Er ist auf die Leistung guter Hunde angewiesen! Es muss dabei im Interesse des Wildes und des jagdlichen Erfolges gleichgültig sein, was für eine Rasse das ist. Es gibt in jeder Rasse einige wenige Spitzenhunde, einen sehr hohen Prozentsatz brauchbarer Hunde und eben auch den berühmten „Bodensatz“.

Karl Walch im Interview: [www.jagderleben.de]
Das noch [www.jkv-bw.de]
mcmilan30.03.19 @ Pille #
Pille schrieb:

Ich denk mal , falls Du keinen Doppelgänger was die Hundezusammensetzung anbelangt hast - Dich z.B.


Also die Kombination Patterdale, Bracken, HT gibt's durchaus öfters, aber mit Siebenbürgerbracken dürfte es da keine Verwechslungsgefahr geben. Wo sind wir uns denn über den Weg gelaufen? Schade, dass man sich seinerzeit nicht erkannt hat!
esau30.03.19 @ Pille #
Pille schrieb:

Der Mann ist nicht nur Forstlicher Leiter in einem Großprivatwald , sondern meines Wissens auch Berufsjäger . Des weiteren hat er sich dazu noch ein Niederwildrevier gepachtet in dem er Hege betreibt und ist dazu noch Leiter der Niederwildhegegemeinschaft seines Umfeldes .Und was mit von Pressejogis aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten passiert kann man sich schon ausmalen .

Ok, die Möglichkeit räume ich ein.
mcmilan30.03.19 @ Pille #
Pille schrieb:

Das noch [www.jkv-bw.de]


Im Grunde ist die Person Karl Walch in diesem Zusammenhang zweitrangig, erst ist als Presidente dummerweise in der misslichen Lage, dass er die Verbandsinternen Befindlichkeiten nach außen vertreten muss, egal wie seine persönliche Position in dieser Sache ist. Als DL-Züchter und Hundeführer könnt er sich da eigentlich entspannt zurücklehnen. Das Vorstehhundelager und damit auch der schöne DL hat keine direkte Konkurrenz, auch wenn das rückläufige Niederwild diese Rassen nicht unbedingt befördert. Da dürften ganz andere Mitgliedsvereine Druck gemacht haben.