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landlive.de

Forum: Schweißhunde

Nachsuche extrem
jhoerig02.02.19 #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 02.02.19 um 13:17 Uhr.)
Nachsuche Extrem
Da diese Nachsuche innerhalb von 24h seit Erwähnung im FB 25.000 Aufrufe hatte, möchte ich diese hier im LL nicht vorenthalten.
Es geht nicht um WER, WIE ,WAS, Warum ----- VEREIN ....KLUB... laber ...laber sondern einfach um die Tatsache, dass zwei sehr erfahrene Schweisshundeführer eine in meinen Augen und Augen vieler anderer schier unglaubliche Leistung über zwei volle Tage hingelegt haben, um dieses Stück Schwarzwild vor dem sicheren Siechtum zu bewahren. Die Suche ging im Umkreis von ca. 15km über eine gesamte Distanz von ca 50km. einschliesslich lang andauernder Hetze . Dieser Vorgang verdeutlicht, dass sehr gut gearbeitete Hunde und körperlich fitte NSF mit dem unbändigen Willen das Stück zu erlösen Erfolg haben können. Gerade bei Gebrächschussen gibt es wohl kein Muster wie man an solche Suchen herangehen sollte. ODER Doch? Bin gespannt auf einen regen Austausch ob dieser Leistung. Mir ist keine längere Nachsuche auf eine Stück bis dato bekannt geworden.
gipflzipfla02.02.19 @ jhoerig #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 02.02.19 um 13:22 Uhr.)
servus

jhoerig schrieb:

Da diese Nachsuche innerhalb von 24h seit Erwähnung im FB 25.000 Aufrufe hatte, möchte ich diese hier im LL nicht vorenthalten.

..... Die Suche ging im Umkreis von ca. 15km über eine gesamte Distanz von ca 50km. einschliesslich lang andauernder Hetze . Dieser Vorgang verdeutlicht, dass sehr gut gearbeitete Hunde und körperlich fitte NSF mit dem unbändigen Willen das Stück zu erlösen Erfolg haben können. Gerade bei Gebrächschussen gibt es wohl kein Muster wie man an solche Suchen herangehen sollte. ODER Doch? Bin gespannt auf einen regen Austausch ob dieser Leistung. Mir ist keine längere Nachsuche auf eine Stück bis dato bekannt geworden.


Suchenheil, oder wie man ganz banal sagt, herzlichen Glückwunsch
Gibts ein paar Einzelheiten dazu zu hören? Natürlich auch zu den beteiligten Hunden, bitte.


edit meint, danke für das Foto.... schon hilfreich!




duk02.02.19 #
Tolle Leistung, bewundernswerter Einsatz von Hunden und Führern.
Valsorey02.02.19 @ jhoerig #
jhoerig schrieb:

Da diese Nachsuche innerhalb von 24h seit Erwähnung im FB 25.000 Aufrufe hatte, möchte ich diese hier im LL nicht vorenthalten.
Es geht nicht um WER, WIE ,WAS, Warum ----- VEREIN ....KLUB... laber ...laber sondern einfach um die Tatsache, dass zwei sehr erfahrene Schweisshundeführer eine in meinen Augen und Augen vieler anderer schier unglaubliche Leistung über zwei volle Tage hingelegt haben, um dieses Stück Schwarzwild vor dem sicheren Siechtum zu bewahren. Die Suche ging im Umkreis von ca. 15km über eine gesamte Distanz von ca 50km. einschliesslich lang andauernder Hetze . Dieser Vorgang verdeutlicht, dass sehr gut gearbeitete Hunde und körperlich fitte NSF mit dem unbändigen Willen das Stück zu erlösen Erfolg haben können. Gerade bei Gebrächschussen gibt es wohl kein Muster wie man an solche Suchen herangehen sollte. ODER Doch? Bin gespannt auf einen regen Austausch ob dieser Leistung. Mir ist keine längere Nachsuche auf eine Stück bis dato bekannt geworden.


Hut ab und Respekt zu solch einer Leistung!!
Weidmannsheil!
jhoerig02.02.19 @ gipflzipfla #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.02.19 um 19:33 Uhr.)
Die Führerin der HS-Hündin (4,5 Jahre alt) hatte die Suche wohl begonnen, und war nach etlichen Kilometern an das Stück gekommen. Die Hündin wurde zur Hetze geschickt. Der Abstand zwischen Hund und Führerin wurde rasch grösser. Kurzum das Stück stellte sich gar nicht. Das ist aber jetzt die Kurzversion über das Wie Warum genau, kann ich auch zur Zeit nix sagen . Auf jeden Fall wurde beschlossen am nächsten Tage die Suche wieder aufzunehmen in Begleitung eines BGS und natürlich noch einer Begleitung mit Fahrzeug. Es folgt eine irre lange Zeit und Strecke des Suchens am Riemen . Wobei das Stück Schwarzwild "auffallend" oft und lange Waldwegen folgte ( warum nur ) man kam dann wohl in die unmittelbare Nähe des Stückes und es folget eine lange Hetze mit beiden geschnallten Hunden. Irgendwann endlich stellte sich das Stück wohl . Während einer der NSF sich positionierte um ohne Gefährdung das Stück erlösen zu können, konnte der andere dieses Foto machen, was uns letztendlich den Einblick gibt, was sich da abgespielt hat. Sieht man genau hin ist der Fangschuss unterhalb Blatt zu erkennen. Man sieht auch, dass das Gebräch nicht gänzlich zerstört ist. Das wird wohl meiner Meinung nach auch der Grund sein ,dass dieses Stück über Nacht nicht Krank genug geworden ist um sich schneller zu stellen. (Meine Theorie).
Man kann aber aufgrund der langen Suchendistanz erahnen, was sich da zwischendurch alles an allen Regeln der "Schweisshundeführerkunst" abgespielt haben muss, um die Fährte des nicht schweissenden Stückes zu halten.
Ulrich467802.02.19 #
Unglaublich.
gipflzipfla02.02.19 @ jhoerig #
imposant !!


jhoerig schrieb:

...... . Wobei das Stück Schwarzwild "auffallend" oft und lange Waldwegen folgte ( warum nur ) .....


verräst Du es mir, bitte (ein anderer traut sich eh nicht zu fragen) ?
db02.02.19 @ jhoerig #
Ich weiss nicht....Irgendwas stimmt nicht. Das Foto macht mich irgendwie skeptisch, aber weiss nicht warum. Nach einer kilometerlangen Nachsuche über 2 Tage in aller Ruhe ein Foto zu machen, genau so das alles passt, praktisch wie im Bilderbuch.....Ich mag mich täuschen, aber irgendwas stinkt.
Hasan02.02.19 @ db #
Hier stinkt gar nichts, da kannst Du sicher sein. Die absolut erfahrene Nachsucheführerin der HS-Hündin hat es in keinster Weise nötig, mit falschen Informationen aufzuwarten. Ihre Leistungsfähigkeit und die ihrer Hündin und beider absoluter Finderwille sind weit bekannt. Sie scheut sich auch nicht, sich mehrere hundert Kilometer Fahrweg anzutun, um anderen Gespannen weiterzuhelfen. Das kann ich bezeugen.
gipflzipfla schrieb:

imposant !!


verräst Du es mir, bitte (ein anderer traut sich eh nicht zu fragen) ?


Versetze dich in die Lage der Sau.
Unterkiefer vermutlich zertrümmert, bedeutet Schmerzen ohne Ende bei jeder Bewegung.
Wehrlosigkeit kommt dazu.
Jetzt als Sau durch eine bürstendichte Dickung, Gestrüpp etc.
Die Schmerzen hält auch eine Sau nicht aus.
Selbst grobe Keiler mit solch einem Schuss, die stellen sich nur wenn es nicht mehr anders geht.
Mein Rüde blieb bei einer Jagd einmal an solch einer Sau hartnäckig dran.
Zum Glück passierte der Keiler einen Stand, der Jäger war selber HF und konnte das Stück erlösen.