Zur Desktop-Version wechseln
landlive.de

Forum: Öffentlichkeitsarbeit

Wolfanschuss bei DJ 18.01.2019
ConnyK06.02.19 @ Carcano #
Carcano schrieb:

[www.jawina.de] und [www.tubantia.nl]
Tjaaaaaa.. ob er sich damit nun einen guten Dienst erwiesen hat, muss er sehen und selbst erleben.
Viele Anwälte, deren Mandant so etwas öffentlich herausposaunt, würden (mit Grund) das Mandat niederlegen.

Ich halte das für "Bungee-Jumping auf Niederländisch":
Man geht bis zur Mitte einer hohen Autobahnbrücke, befestigt das eine Seil-Ende solinde am Geländer und legt sich das andere als Schlinge um Hals, zieht sodann das Ganze gut fest.
Dann klettert man aufs Geländer, balanciert noch einmal elegant mit einigen tänzelnden Schritten und springt in den Abgrund.

Carcano

glaub mal das Mandat legt keiner nieder dazu ist es zu lukrative und der Beschuldigte ist ja auch nicht irgendwer sondern …….
Carcano06.02.19 #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.02.19 um 11:45 Uhr.)
Ist der Beschuldigte nicht, nein. Sondern, so sagt der Spezialanwalt, jemand ganz anderes als der aus dem gescannten *.pdf-Dokument auf der Anwaltshomepage ersichtlich wäre. Er (der Anwalt) sei nämlich ein Cleverle, und deshalb hätte er ganz bewusst eine falsche Fährte gelegt und so getan (!) als ob sein Mandant XY hieße, und hätte scheinbar (!) versehentlich dessen Nachnamen im Text des Schrieben auszublauen "vergessen". Aber in Wirklichkeit sei das ein getürktes Fake-Schreiben gewesen, um alle seine Leser und um insbesondere die pöhsen pöhsen doxenden Tierrechtsaktivisten irrezuführen. Tatsächlich komme sein Mandant nicht aus Groningen, sondern aus der Region Twente ("Tukker"), und er heiße auch nicht XY, sondern ganz anders.

Da ich selbst nun nicht so ein verschmitzter Schlaubi-Schlumpf bin, dass mir eine derartige Spiegelfechterei selbst eingefallen wäre (ich hätte vielleicht einfach ein derartiges Dokument nicht publiziert, Ausstreichung hin oder her), weiß ich selbstverständlich nun auch nicht, ob das ein genialer Plan zu Schutz und Schirm des Mandanten war - dann vermutlich im Kontext zu sehen mit der jetzigen eigenen Äußerung des Mandanten gegenüber der Presse -, oder eine anwaltliche Nachlässigkeit. Letzteres möchte man ja auch nicht annehmen...

Quelle: [www.tubantia.nl]

Carcano
Carcano07.02.19 @ montero #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.02.19 um 11:58 Uhr.)
montero schrieb:

Ich habe den Eindruck, dass es ihm egal ist, wie das Ermittlungsverfahren gegen ihn verläuft.

Könnte stimmen.
Das kann man, je nach eigenem Standpunkt, alternativ als ein mannhaftes zu-seiner-Gewissensentscheidung-stehen-und-die-Folgen-aufrechten-Hauptes-tragen interpretieren, oder als Michael-Kohlhaas-Syndrom, oder als besonders verwerfliche Verhärtung und tief eingewurzelte Rechtsfeindlichkeit. Mal sehen, wie es die Staatsanwaltschaft bewertet.

Vermutlich glaubt unser Niederländer, dass diese Begebenheit eines jener Dinge ist, die er "aus der Portokasse" regelt. Oder, ob einen früheren Kontrahenten zu zitieren, "Ist doch nur Geld !"
Wenn er sich da mal nicht täuscht.

Carcano