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landlive.de

Forum: Bekleidung + sonstige Ausrüstung

Motorsäge aus Quälhaltung
Biberist19.09.18 #
Kurz vor dem Erstickungstot
Ich kaufe mir jeden Herbst ein oder zwei gebrauchte Motorsägen zum spielen in kalten Winterabenden.
Gestern konnte ich dieses 2000er 026 für einen mittleren 2-stelligen Betrag aus schlechter Haltung n einem Jägerhaushalt befreien.
In der Regel sind Jägersägen immer sehr dreckig, dieses Tierchen wurde aber besonders schlecht gehalten.
Daher mein Tipp an alle Gelegenheitsmotorsägennutzer:
Ihr habt viel mehr Freude an eurer Säge, wenn ihr sie nach der Benutzung wenigstens grob mit dem Kompressor ausblast.
Verstopfte Kühlrippen am Zylinder und ein zugesetzter Luftfilter töten die Säge über kurz oder lang.
Tiefer ins Innenleben vordringen muß der normale Nutzer nicht (obwohl es Spaß macht). Zur Werterhaltung der Säge sollte das Gerät dann aber einmal im Jahr zum Kundendienst. Bei dieser Säge war die Kettenbremse so verharzt, daß sie nicht mehr korrekt auslösen konnte. Eine erhebliche Verletzungsgefahr ist die Folge, vor allem beim zum Hochsitzbau gerne angewandten stehendasten von Stangen.
Prima Anleitungen finden sich im YouTube-Kanal von Saugermimu [www.youtube.com]
vierfuessler19.09.18 @ Biberist #
Dumpfes Jägerbashing, aber das schreib ich Deiner mangelnden Lebenserfahrung ob Deines Halbstarkenalters zu!
esau19.09.18 @ Biberist #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.09.18 um 11:00 Uhr.)
Biberist schrieb:

Ich kaufe mir jeden Herbst ein oder zwei gebrauchte Motorsägen zum spielen in kalten Winterabenden.
Gestern konnte ich dieses 2000er 026 für einen mittleren 2-stelligen Betrag aus schlechter Haltung n einem Jägerhaushalt befreien.
In der Regel sind Jägersägen immer sehr dreckig, dieses Tierchen wurde aber besonders schlecht gehalten.
Daher mein Tipp an alle Gelegenheitsmotorsägennutzer:
Ihr habt viel mehr Freude an eurer Säge, wenn ihr sie nach der Benutzung wenigstens grob mit dem Kompressor ausblast.
Verstopfte Kühlrippen am Zylinder und ein zugesetzter Luftfilter töten die Säge über kurz oder lang.
Tiefer ins Innenleben vordringen muß der normale Nutzer nicht (obwohl es Spaß macht). Zur Werterhaltung der Säge sollte das Gerät dann aber einmal im Jahr zum Kundendienst. Bei dieser Säge war die Kettenbremse so verharzt, daß sie nicht mehr korrekt auslösen konnte. Eine erhebliche Verletzungsgefahr ist die Folge, vor allem beim zum Hochsitzbau gerne angewandten stehendasten von Stangen.
Prima Anleitungen finden sich im YouTube-Kanal von Saugermimu [www.youtube.com]

Seh ich nicht so.
Viele Jägersägen sehen ,trotzdem sie manchmal nicht richtig funktionieren ,wie aus dem Ei gepellt aus.
Einfach ,weil sie immer schön geputzt und gehätschelt und wenig eingesetzt werden.(Bsp. mein alter Herr)
Was man dann aber oft findet ,sind Grat an der Schiene ,Ketten deren Begrenzer nicht nachgesetzt wurden oder ausgeglühte /schlechtgefeilte Zähne.
Wenn Du übel zugerichtete Sägen sehen willst, schau bei Dachdeckern und Abrissarbeitern nach.
Die starren vor Dreck sind ebenso oder schlimmer ausgejackelt , wie beim schlechteren Jägerbeispiel beschrieben.
Als Zimmermann ist es ein nie endender Kampf ,wenigstens eine Säge zum genauen Schneiden zu verteidigen.
Ausserdem bin ich immer den Schärfdienst für Alle.
Luftfilter lassen sich öl und fettfrei im Geschirrspüler reinigen.
Kompressor pustet oft auch etwas Öl und Wasser mit der Luft.
...für den Luftfilter nicht ganz optimal, aber besser ,als gar nicht sauber machen.

026-er...gratuliere!
... gutes Gerät für Selbstwerber oder als Kompromiss für Hochsitzbau und Kleinwaldbesitz
... im Forst auch als Astungssäge mit längerem Schwert (weniger Bücken ) und für Schwachholz geführt.
... geht zur Not auch mal für Stärkeres

P.S.:
Für die gibt es auch schon die Iggesund Vollstahlschiene.

esau19.09.18 @ vierfuessler #
vierfuessler schrieb:

Dumpfes Jägerbashing, aber das schreib ich Deiner mangelnden Lebenserfahrung ob Deines Halbstarkenalters zu!

Ja ,ich glaube zumindest einwenig.
Biberist19.09.18 @ esau #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.09.18 um 11:03 Uhr.)
esau schrieb:


Ausserdem bin ich immer den Schärfdienst für Alle.

so einen bräuchte ich auch! Geht mir furchtbar auf die Nerven, besonders bei den langen Schwertern, wo die Zähne nicht mehr enden wollen...
esau schrieb:
Luftfilter lassen sich öl und fettfrei im Geschirrspüler reinigen.
Kompressor pustet oft auch etwas Öl und Wasser mit der Luft.
...für den Luftfilter nicht ganz optimal, aber besser ,als gar nicht sauber machen.

Stimmt, vor allem drückt man mit dem Kompressor auch gerne den feinen Staub erst in das Microflies.
Ich gehe mit dem Kompressor vorsichtig seitlich drüber, damit der gröbste Derck weg ist und nicht bei der Demontage vom Vergaser geschluckt wird. Danach kommt der offene Filter über Nacht in ein Schale mit warmem Geschirrspülmittel-Wasser und wird dann von Innen her ausgespült
esau schrieb:
026-er...gratuliere!

Ja, hat mich auch gefreut! Kompression ist gut, ein paar Kleinteile und das Ding macht wieder Freude!

vierfuessler schrieb:

Dumpfes Jägerbashing, aber das schreib ich Deiner mangelnden Lebenserfahrung ob Deines Halbstarkenalters zu!

Unsinn!
Man könnte genauso alle anderen Gelgenheitsbenutzer anführen, aber das ist hier halt der Jagdkanal. Ein "Bashing" sehe ich nicht, sollte nur ein Hinweis zur Werterhaltung sein. Man kann den Verfolgungswahn auch übertreiben. [www.hoboninja.com]
esau19.09.18 #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.09.18 um 11:01 Uhr.)
Meine 26-er ist 1994 gebraucht gekauft und bis heute zum Leidwesen des Händlers ohne Werkstattbesuch voll einsatzfähig.
Sie erledigt meinen (und auch Etwas für die Verwandschaft)jährlichen Brennholzeinschlag , Alles was im Rahmen der jagdlichen Einrichtungen zu sägen ist und meine Bausägereien auf dem Hof.
Auf dem Hof ist sie seit drei Jahren durch eine billige elektrische Makita 1,8kw(~90,-€?)ersetzt .
Ich sehe nicht ein ,bei vorhandenem Netzstrom die doch wartungsintensivere und laute Benzinsäge einzusetzen.
Da ist "Elektro" günstiger.
HH31819.09.18 #
Meine Husqvarna 260 SE ist so etwa 30 Jahre alt.

Dieses Jah wollte sie zumersten mal nicht anspringen.

Zündfunke ist vorhanden, vielleicht liegt es am Aspenkraftstoff.

Muss mich mal dranmachen.
vierfuessler19.09.18 @ Biberist #
Biberist schrieb:

Unsinn!
Man könnte genauso alle anderen Gelgenheitsbenutzer anführen, aber das ist hier halt der Jagdkanal. Ein "Bashing" sehe ich nicht, sollte nur ein Hinweis zur Werterhaltung sein. Man kann den Verfolgungswahn auch übertreiben. [www.hoboninja.com]

Du gehst zum Lachen aber schön brav in den Keller, oder?
Menthos19.09.18 @ HH318 #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.09.18 um 19:09 Uhr.)
HH318 schrieb:

Meine Husqvarna 260 SE ist so etwa 30 Jahre alt.

Dieses Jah wollte sie zumersten mal nicht anspringen.

Zündfunke ist vorhanden, vielleicht liegt es am Aspenkraftstoff.

Muss mich mal dranmachen.


Liegt am Husqvarnagelump....

rat...rat...rat..brengbrengbreng = Stihl

rat...rat...rat..rat...rat...rat...rat...rat...rat...rat...rat...rat...breng..peng..stotter...
rat...rat...ratrat...rat...rat...breng..peng..stotter...fluchen.....brengbrengbreng = Husqvarna

Deshalb siehst im Staatsforst fast nur Stihl...die haben ned so viel Zeit und Lust das Mopet jedesmal aufzuziehen....
R93Hunter19.09.18 #
Das könnte man nun auf die gesamte jagdliche Ausrüstung beziehen.

Wer sein "Zeugs" nicht pflegt hat nicht lange Freude daran.

Das ist aber kein jägertypisches Verhalten.