Zur Desktop-Version wechseln
landlive.de

Forum: Schweißhunde

Probleme bei der Einarbeitung/ Naturfährten
Schweinchen8323.05.17 #
Danke für die Antworten,

da ich jetzt ne Zeit nicht mehr hier nachgeschaut habe, versuche ich die Aussagen in einem Aufwasch zu beantworten:

Als Welpe haben wir einige Futterschleppen gearbeitet. Im Anschluss nur noch Fährtenschuh, hauptsächlich Schwarzwild. Alles außer Reh eben. Immer ohne Schweiß, außer am Anschuss oder Wundbetten.
Ziel ist die erschwerte Brauchbarkeit, also 20 Std.- Fährte. Nach momentanem Stand mache ich mir über den Ausgang eigentlich auch keine großen Sorgen.

Mir ist bewusst, dass (m)ein Hund mit 10-30 Nachsuchen nicht ausgelastet ist, deshalb lasse ich ihn eben auch stöbern und mache aus ihm keinen Möchtegernspezialisten.

Natürlich wächst sein Erfahrungsschatz so auch rel. langsam, deshalb die Ursprungsfrage, wie man es denn fördern kann, dass er den Unterschied zwischen Gesund- und Krankfährten zu unterscheiden lernt.

Aber ich denke, dass man mit den hier gesammelten Erfahrungen bereits sehr viel ableiten kann! Ich werde einfach weiter am Ball bleiben und fleißig mit ihm üben.

Noch abschließend,wenn absehbar ist, dass mein Hund die Nachsuche nicht packt, dann rufe ich natürlich ein erfahrenes Gespann.
jhoerig23.05.17 @ Gangloff #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.05.17 um 13:18 Uhr.)
Gangloff schrieb:

Der eingearbeitete und freudig suchende Hund brauch natürlich nicht hungern aber bei einem Hund. der lernen muss seine Nase herunter zu nehmen und zu gebrauchen ist diese eine Möglichkeit ihm zur Suche zu bewegen.
Kann aber jeder machen wie er es will.

Rüd.....ist sehr verständlich rübergekommen. Jeder versteht unter gewissenhafter Ausbildung was anderes, weil gewissenhafte Ausbildung nix sagt, ausser gewissenhaft ausbilden. Ich habe oft Leute erlebt, die ihrer Meinung nach sehr ausgiebig, gewissenhaft ausbildeten.... die Hunde allerdings a. unter gegebenen oder aufgedrücktem "Motivationsmangel" litten oder b. mit grösster Passion ihre Führer immer durch den beschaulichen Wald zogen, ohne annähernd Interesse für ihre Fährte zu zeigen. In erster Linie entscheidet das Wesen des Hundes an die Herangehensweise zur Ausbildungsarbeit. Das kann innerhalb einer Rasse schon zu sehr grossen Unterschieden führen.
Die Definition was eine Nachsuche darstellt, reicht von 30m - über 10km...von daher ist das Spektrum der Leistungsfähigkeit sehr weit gefächert. Nicht alle, die von sich behaupten viel ,oft ,ständig, zu Hochzeiten auf Nachsuchen unterwegs zu sein, haben auch leistungsfähige Hunde. Mir sind Leute bekannt, die mit frei verloren-suchenden Hunden bis dreistellige Ergebnisse im Jahr bringen. Allerdings spielt die Nachsuchenentfernung die Grosse Rolle ..............
Richtig ist, je mehr Erfolge auf der Wundfährte um so sicherer das Gespann.
Junge Hunde sollten ausschliesslich Erfolge "feiern"
Meine Jüngste LARA hat letztes Jagdjahr eine Nachsuchenerfolgsquote von 100% ...alles gefunden!! warum nur?
Kija23.05.17 @ jhoerig #
jhoerig schrieb:

.............
Meine Jüngste LARA hat letztes Jagdjahr eine Nachsuchenerfolgsquote von 100% ...alles gefunden!! warum nur?


weil du erfahren bist und ihr die richtigen Fährten angeboten hast.

Ansonsten: auch und gerade der junge Hund muss mit den Misserfolgen des Führers klarkommen lernen....
jhoerig23.05.17 @ Kija #
Kija schrieb:

weil du erfahren bist und ihr die richtigen Fährten angeboten hast.

Ansonsten: auch und gerade der junge Hund muss mit den Misserfolgen des Führers klarkommen lernen....

Wobei sich da sehr oft "Dramen" abspielen weil die "jungen Gespanne" unter Druck stehen.-leider
Sucher24.05.17 @ jhoerig #
jhoerig schrieb:

Wobei sich da sehr oft "Dramen" abspielen weil die "jungen Gespanne" unter Druck stehen.-leider


Man setzt sie aber auch unter Druck. Jeder denkt und glaubt er muß innerhalb von einem Jahr die Prüfung absolvieren.
jhoerig24.05.17 @ Sucher #
Sucher schrieb:

Man setzt sie aber auch unter Druck. Jeder denkt und glaubt er muß innerhalb von einem Jahr die Prüfung absolvieren.

Das auch ,ich meine aber in erster Linie die Arbeit auf den Wundfährten nach bestandener Prüfung.