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Forum: Erdhunde

Respektiert mich der DJT meines Partners?
TeckelLiebe01.02.17 @ Mirili #
Beim ersten Hund wäre es vielleicht besser einen Hund zu wählen der etwas leicht führiger ist.
TeckelLiebe schrieb:

Beim ersten Hund wäre es vielleicht besser einen Hund zu wählen der etwas leicht führiger ist.


der Hund ist schon da, der klug gemeinte Ratschlag ist hier nicht mehr zielführend.
der ganze Prozess sieht (aus der Fern) schon mal nicht schlecht aus, denke mal das die beiden (fast) alles richtig machen.
Mir gefällt besonders die Rollenverteilung, machen wir auch so, wer den Hund (das Projekt) betreut, hat die Hosen an und ist der Bestimmer, was und wie mit dem Hund gearbeitet wird.
Bei wichtigen Projekten meiner Holden halte ich mich ganz raus = 0 Kontakt mit den Hund
TeckelLiebe schrieb:

Beim ersten Hund wäre es vielleicht besser einen Hund zu wählen der etwas leicht führiger ist.


Leichtführig ist relativ. Wem die Rasse liegt, für den ist ein Terrier das einfachste überhaupt. Die sind sehr klar im Verhalten, man muß nur schneller (=vorausschauender), konsequenter und ein bizken sturer sein als der Hund Und natürlich wissen, was man will. Rumeiern giltet nicht.
BadischerJaeger01.02.17 #
Immer wieder interessant zu lesen wie viele Leute schon DJT geführt haben und uns an Ihrer Erfahrung teilhaben lassen...
Mirili01.02.17 #
jaja, ich gebs zu. Ich habe mich dermassen verliebt in die kleine Rakete, dass mein Hund wahrscheinlich auch ein Terrier sein wird Ich wollte nie einen Terrier (wahrscheinlich weil meine Mama immer gesagt hat, die seien schwierig ), aber ich gehöre wohl zu den Menschen, denen sie liegen. Ich finde ihn wirklich einfach zu erziehen. Anstrengend sicher, aber er ist so begeistert, wenn man ihm was bietet und ist immer bereit mitzumachen und ist den ganzen Tag fröhlich. Zudem ist er wahnsinnig verschmust
Teckelschreck02.02.17 #
Ich würde hier gern nochmal ein paar Sachen klären um ausbildungstechnisch nicht ins letzte Jahrhundert zu verfallen.

Unterordnung:
Unterordnung ist Leinenführigkeit, Ablegen, frei bei Fuß laufen usw. Am besten übt man das auf nem Hundeplatz mit verschiedenen Arten der Belobigung. Später steigt dann der Grad der Ablenkung. Bevor aber unter Ablenkung trainiert wird müssen die jeweiligen Befehle vom Hund ausgeführt und verstanden sein!!! Hier ist Geduld gefragt.
Unterordnung ist also Gehorsam und hat nichts mit dem gewaltsamen Unterdrückung des Hundes zu tun. Das Training auf dem Hundeplatz fördert das Miteinander und die Bindung. Eine gute Bindung ist meiner Meinung nach beim Jagdhund noch wichtiger als der reine Gehorsam!

Zum zweiten: joggen gehen...
Ein Jagdhund der auch als solcher geführt wird, also regelmäßig stöbert und öfter mal Wild in der Nase hat geht nicht mit dir Joggen und läuft neben dir her. Ein solcher Hund ist am Riemen oder er Jagd. Eventuell geht es noch in deiner direkten Umgebung (Radius 3M). Natürlich kannst du mit dem Hund joggen gehen aber es erfordert deutlich mehr Aufmerksamkeit.Ich möchte mal sagen so ein Spaziergeh fifi ist mit einem guten Jagdhund verglichen taub und blind .

Abschließend bleibt zu sagen Terrier sind in den richtigen Händen tolle sehr liebenswerte Hunde die immer Lust haben zu arbeiten. Sie sind verträglich mit anderen Hunden und nett zu jedem Menschen.
Teckelschreck schrieb:
Zum zweiten: joggen gehen...
Ein Jagdhund der auch als solcher geführt wird, also regelmäßig stöbert und öfter mal Wild in der Nase hat geht nicht mit dir Joggen und läuft neben dir her. Ein solcher Hund ist am Riemen oder er Jagd. Eventuell geht es noch in deiner direkten Umgebung (Radius 3M). Natürlich kannst du mit dem Hund joggen gehen aber es erfordert deutlich mehr Aufmerksamkeit.Ich möchte mal sagen so ein Spaziergeh fifi ist mit einem guten Jagdhund verglichen taub und blind .


Aus eigener Erfahrung, es funktioniert nicht so richtig mit einem Jagdhund gemeinsam zu joggen oder es macht keinen Spass wenn er an der Leine ist.
Wenn ich joggen gehen dann mit dem DSH, ansonsten drehe ich meine Runde im Laufschritt im Revier und der/die Hunde ihre und wir treffen uns am Ende dann wieder am Auto.
Gento02.02.17 @ frankietester #
Dem kann ich nur zustimmen, es macht echt keinen Spaß. Mein Boxer klebte mir immer am Bein, mit (meinem) DK geht das über eine längere Strecke nicht. Selbst das Radfahren ist mit ihm ein halsbrecherisches Unternehmen, das ich schon lange eingestellt habe.
BBFbalke02.02.17 @ Gento #
Ich versteh das Problem nicht.
Warum sollte joggen und Radfahren mit einem unangeleinten Jagdhund nicht funktionieren?
Ich führe ein Bracke und ich bestimme wann sie Jagd und wann nicht.
Also entfernt sie sich bei radfahren und joggen maximal 100m von mir. Man sollte nur aufpassen und den Hund abpfeifen, wenn man glaubt er könnte eine Fährte aufnehmen.

Joggen und radfahren sind mittlerweile ganz entspannt der Hund muss nur wissen das ihr sagt wann er jagen darf und das ist bloßer gehorsam.
Gento02.02.17 @ BBFbalke #
Ohne Leine ist ok. Und jagen, nein, das tut mein Hund auch nicht, er ist immer "um mich herum", bleibt mal abrupt stehen, um sich per Nase die neuesten Infos zu holen.
Nur dieses "bei Fuß", wie man es vom Hundeplatz kennt, das funktioniert über längere Strecken nicht. Muss es auch nicht, denn beim Rausgehen soll er ja Freude haben und nicht nur bewegt werden.