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Umfrage

Teilnehmer: 58

Im Vergleich zu Juni 2018 haben wir ...
Antworten   Stimmen Prozent
mehr Sauen
20 34 %
genauso viel Sauen
15 26 %
weiniger Sauen
23 40 %

Schwarzwild aktuell/ Juni

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Moin Wastel

Sind jede Menge da.Im Mai 12 und Juni bis jetzt sieben!

Gestern im weizen 2 verschiedene größere gemischte Rotten.Zwei kleine Rotten.Ein Mittelalter Keiler...

Jetzt heißt Gas geben.In drei Wochen ist der Mais zu hoch.
4
 
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Also ich würde auch sagen es sind mehr als die letzten 2 Jahren.
Eigentlich bei jedem Ansitz sind Sauen im Anblick,leider manchmal etwas zu weit oder schon mitten im Weizen oder hohem Gras.
Aber wesentlich mehr Anblick als die letzten Jahre,vor allem Überläufer und doch recht große Rotten.
Kirrungen sind noch ziemlich verwaist,also nur sporadisch angenommen.

Bei mir wurde es heute auch statt der Feldsau in der Morgendämmerung der verspätete Maibock.
1
 
@ JagdDozent2015 #
Nur mal so nebenbei, ich habe es schon mehrfach erlebt das eine Bache mit sehr vielen frischlingen unterwegs ist in der Spitze mal mit 24. Eine halbe Stunde später kamen dann 4 weiter Bachen dazu anderen die Frischlinge säugten. Das eine einzelne bache mit vielen frischlingen unterwegs ist ist mmn nicht soooo selten. Das man dies mehrmals an einem Abend erlebt zeugt eher davon das es wohl doch nicht alles ÜLK waren die in der letzten Zeit so erlegt wurden!
6
 
@ Harras #
Harras schrieb:

Nur mal so nebenbei, ich habe es schon mehrfach erlebt das eine Bache mit sehr vielen frischlingen unterwegs ist in der Spitze mal mit 24. Eine halbe Stunde später kamen dann 4 weiter Bachen dazu anderen die Frischlinge säugten. Das eine einzelne bache mit vielen frischlingen unterwegs ist ist mmn nicht soooo selten. Das man dies mehrmals an einem Abend erlebt zeugt eher davon das es wohl doch nicht alles ÜLK waren die in der letzten Zeit so erlegt wurden!

So sieht es hier auch aus. Oft steht erst eine "halbstarke" Bache mit vielen Frischlingen auf der Fläche. Sofern es noch stärkere Bachen (+65kg) gibt, verharren diese erstmal etwas tiefer im Bestand.
Gruß und Waidmannsheil
1
 
@ WastelDW #
Das ist aber mal ne ausgeglichene Abstimmung. Also alles das bleibt anders beim Schwarzwild.

Weder pure Rationalität noch Emotionalität retten die Jagd, sondern nur radikale Ehrlichkeit !
0
 
@ WastelDW #
Bei uns - wie in den angrenzenden Revieren - ist die Schwarzwildstrecke stark rückläufig.
Nun habe ich ja die Sauenstrecke unseres Kreises seit 1990 statistisch vor mir liegen und kann einen bestimmten Zyklus erkennen. Alle 3 - 5 Jahre hatten wir Spitzenstrecken und dann wieder das schon beschriebene Tal.
Vor 2 Jahren hatten wir eine Jahrestrecke von 100 Sauen und im letzten Jahr 34 Stücken. In diesem Jagdjahr werden wir diesen Stand wohl nicht erreichen. Ein gutes Eichen - und Buchenmastjahr war noch nie ein gutes
Sauenjahr für den Jäger. Wir haben in diesem Jahr 180ha Mais, viel Roggen, Hafer und Lupine. Dazu kommen noch reichlich Wiesen und Weideland. Alles grenzt an eine lange Wald-Feld-Grenze. Rotwild und Damwild
gehen um Mitternacht in den Hafer und in die Lupine. Lediglich der erste Maisschlag übte eine bestimmte Anziehungskraft auf die Sauen aus.
Der angrenzende Wald gehört ebenfalls zum Revier und ich kann den Brandstreifen abfährten. Daraus ergibt sich meine Sicht: Sauen sind da aber der Bestand ist deutlich gesunken. Meiner Auffassung nach wurde im Zusammenhang mit der drohenden ASP tiefer und deutlicher in die Bachenklasse eingegriffen und dadurch der Bestand abgesenkt. Und zum anderen ist der Eingriff des Wolfes ( wir werden von mindestens 2 Rudeln bestreift)
absolut nicht einzuschätzen. Sauen kreischen schon einmal im Bestand aber wenn ich nachts höre wie eine Sau
gegriffen wird und "das Leben aushaucht", weiß ich dass ein Rudel wieder erfolgreich war. Das bestätigen mir auch andere Jagdkameraden. Der Jagddruck durch die Wölfe führt beim Rotwild, Muffelwild und Schwarzwild
zu Großrudel - und Großrottenbildung. Sauen treten nicht mehr vorsichtig aus dem Bestand, sichern und prüfen den Wind. Sie kommen hochflüchtig und ohne Verzögerung aus dem Wald heraus geprescht und
stoppen erst im Getreide. Von Ziehen keine Rede mehr. In mehreren Fällen konnte ich mit dem NSG das streifende oder jagende Rudel sehen. Die Jagd hat sich völlig verändert. Strecke machen ist schwerer geworden, weil auch der Wildbestand insgesamt gesunken ist. Das beweisen auch die Drückjagdstrecken beim Landesforst wie beim Bundesforst.
4
 
@ Jagdschuetzer #
Jagdschuetzer schrieb:

Soso, 12 Frösche pro Bache.

mindestens
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.06.19 um 21:54 Uhr.
@ Gangloff #
Gangloff schrieb:

......Schwarzwild
zu Großrudel - und Großrottenbildung. Sauen treten nicht mehr vorsichtig aus dem Bestand, sichern und prüfen den Wind. Sie kommen hochflüchtig und ohne Verzögerung aus dem Wald heraus geprescht und
stoppen erst im Getreide. Von Ziehen keine Rede mehr. In mehreren Fällen konnte ich mit dem NSG das streifende oder jagende Rudel sehen. Die Jagd hat sich völlig verändert. Strecke machen ist schwerer geworden, weil auch der Wildbestand insgesamt gesunken ist. Das beweisen auch die Drückjagdstrecken beim Landesforst wie beim Bundesforst.


Ja, interessante Entwicklung !

Stellt sich nun die Frage,
was machen die Wölfe wenn ihnen das Wild als leichte Beute ausgeht ???
Das Wild, besonders die Sauen lernen schnell dazu - und wissen sich zu wehren.

Auf Weidevieh können die Wölfe ab einem gewissen Punkt nicht mehr ausweichen.
Das wird in Zukunft nur noch in gut gesicherten Ställen gehalten. Oder eben
abgeschafft.

Schöne neue grüne Sozi-Welt, oder ?

Man kann es aber auch positiv sehen:
Die lästigen Waldbesucher, die Städter, die sind wir am Ende auf dem Land aber los.
Können dann wieder frei jagen wie unsere Vorfahren. Haben endlich wieder
Ruhe und Frieden im Wald.

Als Jäger sehe ich das Thema Wölfe darum auch sehr gelassen.
Wir können nur gewinnen, verlieren tun die Anderen !

Gruß
Bauer








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Was hier der Mitlesende über das Schwarzwild lernen kann...
Beitrag vom 16.06. 12:16h:
-Bachen haben im Schnitt 10-12 Frischlinge
-starke Keiler wiegen nicht unter 80kg

Zum Thema: Auch nach der Sauenstrecke von ca. 837000 Sauen im JJ 2017/18 sind wir weit von einer nachhaltigen Reduktion entfernt. Den enormen Zuwachs in diesem Jahr abzuschöpfen, wird kaum gelingen. Wenn der Wille dazu fehlt oder der Biergarten mehr Anziehungskraft hat, helfen auch keine Schallis, Wärmebildtechnik, Vorsatzgeräte etc.

montero
3
 
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Hier graben die Sauen immer noch Eicheln von letzten Herbst aus. Gestern Abend auf einer Wiese und 22:10 2 Bachen eine ca 70kg die andere 40kg mit 9 Frischlingen in Anblick. Gras leider zu hoch um an einen Frischling zu kommen.
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