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Umfrage

Teilnehmer: 58

Im Vergleich zu Juni 2018 haben wir ...
Antworten   Stimmen Prozent
mehr Sauen
20 34 %
genauso viel Sauen
15 26 %
weiniger Sauen
23 40 %

Schwarzwild aktuell/ Juni

1 2 3 ... 7 weiter »
#
K1 K2 R2
Schwarzwild aktuell/ Juni
Hallo Sauenjäger,

Letzten Winter hatten wir eine rel. enttäuschende Sauenstrecke bei der Drückjagd. Schon in den Vormonaten deutete sich das bereits an. Nach der Rekordstrecke im Vorjahr muss eben auch mal ein Tief beim Wildbestand folgen.
Bis März / April sah es immer noch rel. dünn aus mit den Sauen, doch im Mai tauchten neben ÜL und Keilern wieder Bachen mit Fröschen auf.
Jetzt im Juni ist der Wald wieder voller Sauen wie vor 4 Jahren bei uns. Ein Mitjäger hatte eine Rotte mit 30 Sauen vor, bei warmen Wetter ist jede Suhle und jede Pfütze Abends und morgens angenommen. Und das alles ohne Kirrung. Größere Wildruhezonen und Jagdintervalle am Rand.
Ich frage mich aber : Waren diese Sauen schon immer da, nur weniger sichtbar wegen Eichelmast und jetzt mehr Suhlenwetter oder sind da sehr viel "Zugezogene" bei ?
Fakt ist : Im Feld rund ums Waldrevier zieht aktuell nichts, viel Gerste, grüner Weizen, Mais 10 cm hoch und der Raps steht so beschissen, dass er lückig ist und nicht hoch genug um Deckung zu bieten (angeblich Fruchtfolge nicht eingehalten und Trockenheit Vorjahr)
Es könnte sich also um eine "unnatürlich" hohe Dichte handeln.
Auf der anderen Seite hat der viele Regen, den lückigen Eiche-Buchen-Wald bei mir mit wenig Nadelholz in einen bürstendichten Dschungel verwandelt , vielleicht liegt da der Zusammenhang zum SW Bestandsanstieg ?
Brombeeren, die vor 2 Jahren kniehoch waren, sind jetzt Schulterhoch. Krautschichten und Buchenrauschen hatten die letzten Monate quasi eine grüne Explosion. Mehr Deckung = mehr Wild ?
Es ist jedenfalls immer wieder erstaunlich wie schnell sich das Blatt doch wenden kann.
Habt ihr jetzt auch wieder mehr Sauen ?










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2
 
@ WastelDW #
Wenn Du jetzt gute Deckung, Eichen und gut wasserführende Suhlen bei aktuellem Sonne - Regen Wetter im Revier hast kommen auch die Sauen dort hin. Denke dass du deshalb auch viel "Zuzügler" dabei hast.
Bei uns gehen sie langsam wieder an die Kirrungen. Wenn die Kirrungen deiner Nachbarn auch bald wieder ziehen wird es wieder anders aussehen.
Nüchtern betrachtet war es besoffen besser !

Jagdblog : [www.jagdrechtsblog.com]



1
 
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wir haben nicht mehr oder weniger als im Vorjahr, nur eine völlig andere Struktur.

Die ganzen Jahre davor waren immer (mehr oder weniger umfangreiche) Rotten da, die ÜL zu dieser Jahreszeit schon deutlich reduziert.
In diesem Jahr haben wir eigentlich nur eine Rotte konstant, ansonsten sind überwiegend ÜL unterwegs, gelegentlich alleine, meist in Gruppen bis 5. Selten mal ein größerer Keiler.

Jetzt das Seltsame: in den Nachbarrevieren drumrum isses in diesem Jahr genau umgekehrt, überall sind Rotten bestätigt, aber so gut wie keine ÜL.
Hab keine Erklärung...

Unsere Sauenstrecke ist nicht schlecht in diesem Jagdjahr, aber deutlich hinter den Vorjahren zurück.
Die ÜL gehen nicht an Kirrungen und haben auch sonst keinerlei Regelmäßigkeiten, die Bejagung ist fast schon Zufall. Eigentlich nur mit guter Revierkenntnis, Instikt, Glück und vor allem Wärmebildtechnik möglich.
* wer anderen eine Grube gräbt ist selber schuld
* Kaiser Barbarossa sagte vor kurzem: Die meisten Zitate im Internet sind frei erfunden
* Hinterher ist man gar nicht immer klüger - manchmal ist man hinterher einfach nur ärmer oder überfressen oder betrunken oder schwanger...
*Coruptissimae republicae, plurimae leges.
*G.B.Shaw: Die Realität ist eine Illusion, die durch den Mangel an Alkohol entsteht
1
 
@ WastelDW #

Dito, auch bei uns !

Gestern Nacht (unbewaffnet) mal die Waldränder und Wiesen vom Auto aus abgeglast.
Mit Kumpel schon nach einer Stunde Gummipirsch weit über 100 gestreifte Frösche
gezählt. Man kam mit dem zählen nicht mehr mit.
Wir kamen im Schnitt auf ca. 10 - 12 Wutze / Bache.

Auch einige starke Keiler am Waldrand gesehen. Keiner unter 80 kg !

Trotzdem, juckte nicht im Schießfinger.
Biergarten hat uns mehr interessiert !
0
 
@ Bauer3006 #
Bauer3006 schrieb:

Dito, auch bei uns !

Gestern Nacht (unbewaffnet) mal die Waldränder und Wiesen vom Auto aus abgeglast.
Mit Kumpel schon nach einer Stunde Gummipirsch weit über 100 gestreifte Frösche
gezählt. Man kam mit dem zählen nicht mehr mit.
Wir kamen im Schnitt auf ca. 10 - 12 Wutze / Bache.

Auch einige starke Keiler am Waldrand gesehen. Keiner unter 80 kg !

Trotzdem, juckte nicht im Schießfinger.
Biergarten hat uns mehr interessiert !


Soso, 12 Frösche pro Bache.


5
 
@ Jagdschuetzer #
Jagdschuetzer schrieb:

Soso, 12 Frösche pro Bache.


Bei den Bauern explodieren die Schwarzwildbestände schon immer

Ich habe mal einen kurzen Blick auf die Bundes Wildschadensstatistik Feld schauen dürfen, da spiegelt sich das allerdings nicht wieder

Weder pure Rationalität noch Emotionalität retten die Jagd, sondern nur radikale Ehrlichkeit !
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@ JagdDozent2015 #
JagdDozent2015 schrieb:

Bei den Bauern explodieren die Schwarzwildbestände schon immer

Ich habe mal einen kurzen Blick auf die Bundes Wildschadensstatistik Feld schauen dürfen, da spiegelt sich das allerdings nicht wieder


Wieso? Ist doch ganz logisch. Vor dem Biergarten vom Auto aus mit zwei Augen abglasen, ergibt zwölf Sauen (zwei Augen; Flüssigkeitsmangel). Nach dem Biergarten durchs ZF mit einem Auge geschaut, ergibt dann wieder sechs Sauen und das lässt sich vielleicht mit Deinem Blick in die Bundesstatistik wieder abgleichen.
0
 
@ WastelDW #
Hallo Wastel,

wir haben dieses Jahr wohl auch deutlich mehr Sauen wie im letzten Jahr. Die Wildcams zeigen uns viele Gestreifte. Noch sind sie hauptsächlich im Wald, ab und an aber auch im Raps.
Nur noch eine Frage von Tagen bis es im Weizen los geht.
Die abgeschlagenen Überläufer fehlen etwas zur Zeit, ist aber auch logisch. Letztes Jahr gab es wenige Frischlinge und viele davon wurden im Herbst und Winter erlegt.
Ich sehe 2019 in unserer Region wieder mal als Aufbaujahr, wenn der nächste Winter einigermaßen sauenfreundlich wird, dann wird 2020 wieder ein Sauenjahr auf Höchst - Niveau.
Denn es ist wie immer, viele Reviere pennen wieder vor sich hin und verdrängen die aufkeimende Population.
Das beobachte ich schon seit über 20 Jahren bei uns hier. Die Sauenstrecke ist ein Wellental aber mit steigender Tendenz.
2017 war ein Hammerjahr, 2018 recht Mau aber immer noch auf einem Niveau von dem man in den 1980er und 1990er Jahren nur träumen konnte und in 2019 wendet sich das Blatt wieder.
Dieser 3 Jahreszyklus wiederholt sich hier beständig seit ca 20-25 Jahren
3
 
@ WastelDW #
Solange die Streckensteigerung nicht höher ist, als ein durchschnittlicher wildbiologischer Zuwachs bei der Population, kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein Tief beim Bestand gibt. Die Sauen sind weniger sichtbar und die Gründe dafür hängen von den Umgebungsverhältnissen ab, die landauf landab unterschiedlich sind.
1
 
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genauso viel Sauen wie 2018... weil keine da.
Sauen machen einen Bogen ums Revier seit knapp 2 Jahren. Einzelner Wolf wurde sporadisch gefährten und 1 mal gesehen. Aber das deswegen die Sauen nur noch beim NAchbar durchziehen und in der angrenzenden Forst stecken.....


Meine Erklärung: wir haben ca 25% Wiesen und Felder im Revier.
15% HochMoorfläche (max 3-4 meter hohe Birken u Kiefern auf der Fläche)
60% Wald (davon 75% Stangenholz Buchen und Eichen max 10-20 cm)

keine Brombeerhecken kein Schilf aber ne Menge Farn

kein Raps kein Weizen

also nix wofür man sein Schweineleben riskieren könnte. Das die Sauen auch bei Nacht nicht mehr über offene Flächen ziehen zeigt das es ne Menge Jäger gibt die wärmebild oder nachtsichttechnik zur Bejagung nutzen und sich die Sauen drauf eingestellt haben.

denke mal es wird erst wieder interessanter wenn der Raps in den Nachcbarrevieren runter ist
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