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Wo sind die Muffellämmer?

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Selbstverständlich nimmt der Verbiss - und Schälschaden bei Vorhandensein von Wölfen zu. Das liegt zum einen an den veränderten Äsungsverhalten, zum anderen am veränderten Einstandsverhalten durch bis dato unbekannte Großrudel.

Hieraus einen erhöhten Abschussbedarf abzuleiten, halte ich für pervers, den Kollegen sollte man gewaltig die Leviten lesen.

Was die fehlenden Lämmer angeht - gleiches beobachten wir hier in der Heide beim Damwild. Bei einer großen DJ im letzten Dezember sah ich mehrere Rudel von insgesamt über 100 Stück weibl. Damwild, es war kein einziges Kalb dabei. Lediglich 4 einzeln ziehende, augenscheinlich sehr alte Alttiere hatten ein Kalb dabei.

Gruß vom Pudlich
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.06.19 um 11:58 Uhr.
@ esau #
esau schrieb:

Den hiesigen(also deutschen) Muffel solte man als Genreserve sehen, da er in seiner nacheiszeitlich übriggebliebenen Heimat(zuvor war er in Europa durchaus weiter verbreitet) recht selten und sein Genpool dort wohl recht klein ist (...wenn ich nicht völlig falsch informiert bin).

Wenn die so wischtisch und wärtvull seint, warum exportiert man sie dann nicht in ihre angestammten Weidegründe, bevor der Wolf sie alle am Schlafittel hat? Wäre doch mal ein europäisches Projekt für länderübergreifende Zusammenarbeit. Nanus aller Länder, rauft euch zusämm!
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@ pudlichII #
Volle Zustimmung.
Beim Damwild konnte ich das bei uns noch nicht so feststellen weil der Bestand , bei uns, schon stark reduziert ist.
Zu den herbstlichen großen Drückjagden ist festzustellen, dass die Strecken immer geringer werden.
Wird aber mal so ein Großrudel (Rotwild oder Muffelwild) in einem 1500 ha - Treiben abgefasst und es kommt zu einer reichen Strecke, werden Schlüsse daraus gezogen, die jeglicher Grundlage entbehren. Diese Großrudel
sind nicht Standwild in einem Revier sondern gehören meist einer ganzen Oberförsterei.
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@ Gangloff #
- wobei es auf die Geschlossenheit der in der entsprechenden Oberförsterei ansässigen Pächter ankommt, ob diese fehlerhaften Schlüsse auch umgesetzt werden.

Ich habe einen rel. ähnlichen Fall in Hessen erlebt, wo ein Kollege meinte, den Rotwildbestand deutlichst absenken zu müssen. Die umliegenden Pächter haben daraufhin durch mehrere Sammelansitze eine realitätsnahe Schätzung des vorhandenen Bestandes gewonnen und auf poilitischem Weg dem "bunten Haberfeldtreiben" Einhalt geboten.
Die Folgen hessischer Rotwildfeindlichkeit hat es nicht verhindert, aber doch für Jahre in der Region hinausgezögert
Gruß vom Pudlich
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@ tschortwosmij #
tschortwosmij schrieb:

Wenn die so wischtisch und wärtvull seint, warum exportiert man sie dann nicht in ihre angestammten Weidegründe, bevor der Wolf sie alle am Schlafittel hat? Wäre doch mal ein europäisches Projekt für länderübergreifende Zusammenarbeit. Nanus aller Länder, rauft euch zusämm!



Weil der Wolf schneller war ...

Alle Versuche wenigstens einige Exemplare der wertvollen Wildschafpopulation durch Einfangen vor der Ausrottung zu retten, sind gescheitert. Dabei ist der Bestand des Muffelwildes in der Göhrde das einzige noch reinrassige Vorkommen in Deutschland, wenn nicht gar weltweit überhaupt.
Urspünglich stammten die Tiere von den Mittelmeerinseln Sardinien und Korsika. Doch während in vielen anderen Ländern Hausschafe in die Population der Mufflons eingekreuzt wurden, ist das in der Göhrde nicht der Fall gewesen. Auch deshalb sind die Göhrder Mufflons für die Biologen von so großer Bedeutung.

Hier verschwindet eine Wildtierart auf Nimmerwiedersehen! Der älteste und genetisch besonders reine Muffelwildbestand Deutschlands wird von Wölfen aufgefressen und keinen scheint das zu interessieren.
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@ tschortwosmij #
tschortwosmij schrieb:

Wenn die so wischtisch und wärtvull seint, warum exportiert man sie dann nicht in ihre angestammten Weidegründe, bevor der Wolf sie alle am Schlafittel hat? Wäre doch mal ein europäisches Projekt für länderübergreifende Zusammenarbeit. Nanus aller Länder, rauft euch zusämm!

Genau, wäre ich auch dafür, aber nicht die Muffel, sondern den Wolf, liegend.
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@ Gangloff #
Wieviele Wölfe sind denn bei Euch in der Gegend bestätigt?
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@ Heino #
Heino schrieb:

Weil der Wolf schneller war ...

Alle Versuche wenigstens einige Exemplare der wertvollen Wildschafpopulation durch Einfangen vor der Ausrottung zu retten, sind gescheitert. Dabei ist der Bestand des Muffelwildes in der Göhrde das einzige noch reinrassige Vorkommen in Deutschland, wenn nicht gar weltweit überhaupt.
Urspünglich stammten die Tiere von den Mittelmeerinseln Sardinien und Korsika. Doch während in vielen anderen Ländern Hausschafe in die Population der Mufflons eingekreuzt wurden, ist das in der Göhrde nicht der Fall gewesen. Auch deshalb sind die Göhrder Mufflons für die Biologen von so großer Bedeutung.

Hier verschwindet eine Wildtierart auf Nimmerwiedersehen! Der älteste und genetisch besonders reine Muffelwildbestand Deutschlands wird von Wölfen aufgefressen und keinen scheint das zu interessieren.

Was bildest Du Dir eigentlich ein? Welche Blasphemie! Wir sind in Deutschland und es wurde die Maxime ausgegeben "Muffel verrecke!" und Deutschland gleich mit!
Du hast gefälligst dem grünen Rassenwahn alles zu opfern und erst Recht diese sardisch-korsischen Migranten, die sich im Ghetto der Böhrde der genetischen Bastardisierung widersetzt haben entgegen aller Vorgaben der grünen Degenerationsdogmen!

Achtung! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und mangelnder Political Correctness enthalten!
Außerdem kann er für bestimmte Parteigänger schwer verdaulich sein!
Die Qualität einer Idee hängt von ihrem Einfallswinkel ab.

Erst wenn der letzte Hase geschlagen, das letzte Rebhuhn gefressen, das letzte Reh gerissen ist, werdet ihr erkennen, dass man Prädatoren keinesfalls schützen kann.“

Eins bist Du dem Leben schuldig:
Kämpfe oder duld in Ruh,
bist Du Amboss - sei geduldig,
bist Du Hammer - schlage zu!

μολών λαβέ
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@ tschortwosmij #
tschortwosmij schrieb:

Wenn die so wischtisch und wärtvull seint, warum exportiert man sie dann nicht in ihre angestammten Weidegründe, bevor der Wolf sie alle am Schlafittel hat? Wäre doch mal ein europäisches Projekt für länderübergreifende Zusammenarbeit. Nanus aller Länder, rauft euch zusämm!


Schon mal versucht Muffelwild zu fangen?
Selbst wenn es gelingt und du schafft welche in die Ursprungsländer, ruck zuck hast du wieder Bastarde.
Ehrlichkeit währt am längsten!
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@ KeilerHeinrich #
KeilerHeinrich schrieb:
ruck zuck hast du wieder Bastarde.

Ach ne?! Auf einmal kapieren Jäger das?! Wie denn jetzt ?
"Was man in Foren liest, stammt leider zu oft von Leuten, die besser Fragen stellen sollten, als Antworten zu geben" (Stoeberjaeger)
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