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Krach mit Eigenbewirtschaftern: Hochbeschlagenes Reh gewildert?

@ Valsorey #
Ich habs schon vor längerer Zeit gelesen. Kenne es aber nicht im Detail und das habe ich auch eingeräumt. Dennoch ändert das nix an den von mir beschriebenen Unterschieden. das kann man auch nicht wegdebattieren.
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@ Valsorey #
Valsorey schrieb:

mal von dem Hirsch abgesehen......
rein von der praktischen Handhabung
Zunächst muß der JEN das erlegen was in der Vorgabe mit ihm vereinbart ist.
Die Stücke die er bezahlt hat, die kann erlegen und mit dem Erlegen auch zerlegen - das ist seine Sache.
Sollten es jedoch Stücke sein die an den FoB gehen muß er Stücke mit Keulenschüssen, Rückenschüssen, "Grünschüsse" übernehmen. Das kostet pro Stück um die 55 Euro beim Rehwild. Die Stücke müssen für den FoB "verwertbar" sein. Was ja keine abwegige Forderung ist.


Ja. Es gibt übrigens unzählige Varianten, wie das in der Praxis gehandhabt wird. Es gibt Forstbetriebe, die bieten JES an mit oder ohne Wild, d.h. mit pauschalem Kauf von X Stücken vorher oder ohne. Es geht ja auch nicht darum, dass es in vielen Fällen oder in den meisten Fällen in Sachen Hirsch/Trophäe oder whatever wahrscheinlich anders gelöst werden wird. Nur ist eben auch der Fall geregelt, in dem das nicht funktioniert. Was aber unser Budda alles nicht weiß oder nicht kapiert
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@ Harras #
Harras schrieb:

Man gehtbalso von vorne herein davon aus das der Firdt ein solch schlechtes Verhältnis zu den Nachbarn hat das man dies dem Erleger anhängen muss! Wundert mich jetzt nicht.
In normalen Nachbarschaften regelt man das mit der Wildfolge sauber und ordentlich dazu scheint der fordt nicht in der Lage

Das ist unrichtig.
Das hat mit den Nachbarn zunächst mal rein gar nichts zu tun.
Hier bei uns jedenfalls ist es nach meiner Kenntnis so, das IMMER die gesetzliche Regelung Gültigkeit hat.
Es kann nicht jeder FoB machen was er will, er muß sich an die Vorgaben aus Regensburg halten.
Was allerdings im Einzelfall gemacht bzw. entschieden wird, das steht auf einem ganz anderen Blatt.
Da wird im ganz überwiegenden Teil der Fälle nach gesundem Menschenverstand und nachbarschaftlich einwandfrei gehandelt. Was ich allerdings schon mehrmals erlebt habe ist ein absolut schofliges Verhalten angrenzender GJB. Das darf auch mal gesagt werden. Wenn eine führende Bache die aus dem Treiben in den GJB wechselt dann dort geschossen wird - OBWOHL von den Durchgehern lauthals BACHE gebrüllt wird und noch in Richtung Reviergrenze gelaufen wird.
Die Schützen des angrenzenden GJB auf der Grenze "patroullieren."
Wenn nicht einmal 10 Minuten später ein Bulldog mit Frontschaufel zum Abtransport da ist, dann ist das nicht die feine englische Art. Ein solches Verhalten ist beim Forst undenkbar.
Das muß und darf der Wahrheit und Vollständigkeit geschuldet auch mal gesagt werden.
Willst Du den Charakter eines Menschen richtig kennenlernen - gehe mit ihm zur Jagd!

Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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@ Valsorey #
Hier passiert mehrere Zeigen. Keiler beschossen Lunge am Anschuss geht noch 120m zum Forst wird da nochmal beschossen. Keiler hat nur einen Treffer wird dem schützen mit 500€ in Rechnung gestellt und entgegen der wildfolgecereinbarung einbehalten. Kein Einzelfall!
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@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

Ja. Es gibt übrigens unzählige Varianten, wie das in der Praxis gehandhabt wird. Es gibt Forstbetriebe, die bieten JES an mit oder ohne Wild, d.h. mit pauschalem Kauf von X Stücken vorher oder ohne. Es geht ja auch nicht darum, dass es in vielen Fällen oder in den meisten Fällen in Sachen Hirsch/Trophäe oder whatever wahrscheinlich anders gelöst werden wird. Nur ist eben auch der Fall geregelt, in dem das nicht funktioniert. Was aber unser Budda alles nicht weiß oder nicht kapiert


Jeder FoB hat da sicher seine eigenen, auch den regionalen Gegebenheiten angepassten Vereinbarungen und Regelungen. Wie gesagt, es wird ja keiner gezwungen - alle die ich kenne haben freiwillig unterschrieben.
Da sind viele Dinge die umgesetzt werden und nicht groß diskutiert werden.
Hundeführer erfreuen sich hier besonderer "Pflege" da geht los mit einem Grillfest und reicht bis zu einem Rabatt von 50% auf das Entgelt für den PB. Es gibt Pirschgruppen - das ist eine vorteilhafte Regelung, man bekommt für jede Arbeitsstunde einen Rabatt angerechnet, es gibt einen Rabatt für besonders erfolgreiche Schwarzwilderleger usw. usw.




Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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@ OberfoersterVS #
OberfoersterVS schrieb:

Das Sauenvorkommen ist nicht überall gleich hoch; es konzentriert sich auf eine Feldfläche von rd. 2.000 ha. Die Gruppe setzt NSG und Lampe ein, einer hat ein Vorsatzgerät und ist behördlich beauftragt.
An den Schäden ist nichts spannendes: drei bis fünf Tage Wiesenhobel auf Rechnung der JG und dann halt Maisnachsaat, Mais in der Milchreife, Tricitale, Saatkartoffeln, oft kleine Rechnungen um 100 oder 200 €, aber Kleinvieh macht auch Mist.


ja dann gibt das schon ein anderes Bild, aber trotzdem für meine begriffe zu viel Kleinvieh bei Gesamtsummen bis zu 10 TEUR p.a.. also wenig attraktiv für ne pacht.
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@ Harras #
Harras schrieb:

Hier passiert mehrere Zeigen. Keiler beschossen Lunge am Anschuss geht noch 120m zum Forst wird da nochmal beschossen. Keiler hat nur einen Treffer wird dem schützen mit 500€ in Rechnung gestellt und entgegen der wildfolgecereinbarung einbehalten. Kein Einzelfall!


Das hast du mir ja schon öfter gesagt wie das bei euch gehandhabt wird.
Wie gesagt, das sind aber Dinge, die zumindest hier, anders geregelt sind.
Hier legt man Wert auf gute Nachbarschaft und das hat in den letzten Jahren auch dazu geführt, das gemeinsame DJ durchgeführt werden. Schwarzwild ist dort immer freigegeben, ob der jeweilige Pächter Rehwild, Füchse und was auch immer freigibt ist seine Sache. Wir machen mit unseren Leuten die anfallenden Nachsuchen, die Bergung schweren Wildes wird gemeinsam - gemacht bis zum gemeinsamen Streckelegen.
Sowas macht Sinn und bringt auch das was halt möglich ist. Danach ist gegenseitigen Vorhaltungen von Versäumnissen und Defiziten die Grundlage genommen.
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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Beitrag vom Moderationsteam bearbeitet am 22.05.19 um 13:56 Uhr.
@ Heide_Unterfranken #
xxx Ich habe a u s d r ü c k l i c h geschrieben, dass man grundsätzlich von dem ausgehen muss, was die Bayerischen Staatsforsten in ihren schriftlichen Bedinungen vorgeben und n i c h t nach dem gehen kann, was ein Förster oder Betrieb im eigenen Ermessen mit dem Jäger auskasperlt, weil im zweifel immer die offiziellen regeln gelten, aber bei der EWB a l l e s nur verhandlungssache ist. xxx

Du kannst als Försterin oder FBL net einfach das erlegte Wildbret verschenken. Die EWB kann es mir schenken und beim anderen abkassieren. Du kannst nicht von Anfang an mit mir vereinbaren, dass ich umsonst jagen kann, soviel ich will. Die EWB kann das und so kann man das gesamte Bedingungswerk durchgehen. Bei jedem Punkt gibts bei Verhandlungen mit der EWB Freiheiten, die dir dein Arbeitgeber weniger einräumt, weil sonst dem Mißbrauch, der Spezlwirtschaft Tür und tor geöffnet wäre, was die EWB alles net interessiert weil das privat ist.

Anmerkung Mod: xxx (Netiquette)
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@ Harras #
Harras schrieb:

50 rehe x15kg x4€/kg= 3000€ ggf abzüglich Kosten für den Metzger.
26000€ begungsscheine
47sauen 30kg 4€/KG = 5640€-1175€ erlegerprämie - T Untersuchung ca 4250€ die bleiben.
Entschädigung EZaun 0.2€/m? Bei mehreren Feldern ca 10km Zaun. Macht 2000€ kann mehr oder weniger sein.
7500€ wildschäden
Reviereinrichtungen ca 35 auf der Fläche erhaltungskosten 2x im Jahr Kontrolle + evtl ausbessrungen 70€stk/jahr= 2450€
Macht unterm Strich 21300€ eher weniger.
Davon müsste man noch die kosten abziehen die die zusätzliche Verwaltung kostet dann wirs es wenn man ehrlich ist bei 20000€ liegen BG usw außen vor.
Aus 7000 ha lassen sich gut und gerne 18 Reviere schnitzen davon 2 jeweils 250ha rein Wald für 12€/ha verpachtet und 16 mit rund 400ha für 4€/ha verpachtet bleiben allein an Pachteinnahmen 31600€ übrig.
Wie schon gesagt das ganze ist gegenüber dem Besitzer wohl maximal schön gerechnet!


Schöne Vermutungen.
Die Reviereinrichtungen werden von den Begehern selbst gebaut und unterhalten, sie gehören auch Ihnen und können mitgenommen werden - was noch nicht passiert ist.
12€/ha Wald? Hier liegt der Preis bei 6 - 7 €. Fürs Feld wurden zwischen 0 und 0,5€/ha geboten ohne Wildschaden. Wäre für die JG ein sehr schlechtes Geschäft gewesen. Leider sind die 500ha nicht am Stück, sondern über die 7.000 ha verteilt. Die städtischen Eigenjagden werden nicht mehr verpachtet.
Aber wer Interesse an einer schönen Feldjagd hat, darf sich gerne bei mir melden.
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@ HvG3006 #
HvG3006 schrieb:

ja dann gibt das schon ein anderes Bild, aber trotzdem für meine begriffe zu viel Kleinvieh bei Gesamtsummen bis zu 10 TEUR p.a.. also wenig attraktiv für ne pacht.


Ja, exakt. Viel Ärger, für wenig Ertrag. Deshalb geht die JG auch einen anderen Weg. Die JG würde auch verpachten, wenn mindestens die schwarze Null sichergestellt wäre.
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