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Wolf
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Forum: Wolf
Die Fülle der Threads zum Thema erforderten ein eigenes Forum neben dem Forum "Raubwild und Beutegreifer"

Wolf- grünes Licht für Jagd?

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@ vonfleming #


servus

vonfleming schrieb:

Vor paar Monaten fanden wir unmittelbar neben einer Kanzel die Überreste(blutige Fellstücke) eines Füchse. Deutlich waren die Abdrücke Isegrims zu sehen.Der trug den gerissenen Fuchs dann ein Stück in den Wald und verspeist ihn da, wie man erkennen konnte. Daß Beutetiere weniger werden, leuchtet schon ein, denn der Wolf frißt ja kein Gras! Und 20-1ist halt 19 und nicht 20.


ich sehe darin absolut nichts Ungewöhnliches

Da ja alles ineinander greift, greift auch der Wolf regulierend in den Fuchbsestand ein.. Ein Wolf wäre dumm, wenn er den sich anbietenden Jungfuchs laufen ließe! Und unerfahrene vulgo dumme Jungfüchse gibt es massig!
Inwiefern der Fuchsbestand in welcher Höhe einreguliert wird, hängt alleine vom Wolfsbestand ab.

Logischerweise dass wenige Wölfe dem Fuchsbestand nicht wirklich zusetzen. Aber ich gehe jede Wette darauf ein, dass er es in seinem Territorium ordentlich macht.
Es wird sich niemals eine Bestandshöhe der Füchse ergeben, wie z.B. in unbejagten urbanen Bereichen. Es gibt Studien die eindeutig belegen, dass der Fuchs in urbanen Bereichen mit ca. 9 Ha Streifgebiet / Fuchs auskommt (bis zu 12 Füchsen / 100Ha), während dessen er im weiteren ländlichen Umland ein Vielfaches davon zur Verfügung hat.
Beweis: die jeweilige Populationsdichte !

Meine Überlegungen dazu sind also resutlierend aus eigenen Beobachtungen!

Nur dass in dem Falle nicht der Wolf, sondern noch wir als Jäger in unserem Revier alleinig regulierend auf den Fuchs einwirken.

Beispiel:

Wir erlegen durchschnittlich 30 Füchse / Jahr nachhaltig auf der größtmöglichen Pachtfläche.
Es waren in den vergangenen 3 Jahren (meiner bisherigen Zeit in dem Revier) nie weniger.

Ich ziehe meinen eigenen Schluss daraus, dass sich der Fuchs erfolgreich reproduziert, weil unsere jagdlichen Mittel nur zum annähernden Abschöpfen des Zuwachses ausreichen. Wenn überhaupt!

Was hätte nun der Wolf damit zu tun?

Würde er bei uns die 30 Füchse p.a. nachhaltig erbeuten, bliebe für uns als Jäger irgendwann weniger übrig.... Klar, mit überziehen der Abschöpfung durch unser zusätzliches Mitbejagen bis in den Bestand der Alttiere schrumpft irgendwann der Bestand insgesamt.

Man kann sich sicher sein, dass auch die Nachbarn dem Fuchs nachstellen. Der Eine mehr, der Andere weniger... insgesamt hat sich also ein gewisser Bestand erhalten, der auf Niveau XXX.... stehen bleibt.
Wenn nicht Räude oder Staupe hinzukommen, dann bleibt der Bestand, vermeintlich für uns, immer recht hoch. Klar, denn der Fuchs lebt als Beutegeneralist im Schlaraffenland.

Er hat bis dato ausser dem Jäger keine Regulatoren. Im Alpenland unter Umständen noch den Steinadler und einzeln den Wolf sowie den Bären. Keiner dieser Fressfeinde lässt den (Jung) Fuchs ungeschoren! Eine merkliche Reduktion über den momentanen Grundbestand findet aber nicht statt, dazu sind es zu wenige natürliche Regulatoren. Die natärliche Mortalität noch dazu berücksichtigt...

Wenn es also trotzdem bzw. immer noch zu sichtbaren Füchsen kommt, dann einzig und alleine nur deswegen, weil sich der Bestand auf einem natürlichem Niveau zwischen Beute und Jäger einfindet.


Ich gehe auf das Beispiel von @Heide_Unterfanken ein:

Es sagt rein gar nichts aus, wenn ich in einer bestimmten Zeit XXX Füchse erlege! Ob das nun in Maauren oder sonst wo ist....
Den Beweis dafür erbringe ich locker.... so erlege ich in manch einer Nacht! drei bis vier Füchse.

Ein Mitjäger hat einmal in 6 Nächten hintereinander nachweislich insgesamt 19 Füchse erlegt. Das ist verbrieft!
Was sagt das denn nun aus? Rein gar nichts, denn das hat er danach niemals mehr geschafft.

Warum ist das so?
Weil ich das Verhalten des Fuchses für mich persönlich kennengekernt habe und seine Schwächen zu meinem Vorteil ausnutzen konnte!

Gleichzeitig ist aber auch gesagt: d a s ist nur bis zum Zeitpunkt X möglich. Ein Zeitpunkt, den ich niemals beeinflussen kann oder können werde.
Irgendwann sinkt die Dichte des Fuchses in jedem Revier und seine Sichtbarkeit wird überdimensional geringer!
Einfach weil wenige vorhanden sind.

Was hat das nun mit dem Vorkommen von Wölfen zu tun?
So lange seine Bestandsdichte nicht der den Fuchs straff bejagenden Jäger übersteigt, werden wir als aufmerksame Beobachter den Fuchs auch weiterhin in Wolfsgebieten eräugen und zumindest spüren können.

Insgesamt mache ich mir um den Fuchsbestand keine großen Sorgen... gerade schin nicht wegen dem Wolf



3
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.05.19 um 09:28 Uhr.
@ Hasan #
Hasan schrieb:

Hast Du überhaupt irgendwelche EIGENEN Erfahrungen, die Du zum Thema einbringen kannst?

Im Übrigen betrachte Dich bitte nicht persönlich angesprochen
, wenn jemand lücken- oder fehlerhafte Argumentationen von Dir öffentlich zu relativieren verrsucht. Ist nicht für Dich, ist für Dritte.

dann achte edit*gefälligst bitte beim Verfassen Deiner Beiträge, an wen Du sie hinterher richtest...

das steht dann jeweils oben links über Deinem Beitrag.

Wenn da also @gipflzipfla steht, fühle ich mich sehr wohl von Dir angesprochen! Man schickt mir dazu sogar eine Benachrichtigung aufs Postfach, damit ich auch ja nichts übersehe

Was meine eigenen Erfahrungen anbelangt... M i r hat niemand beigebracht, wie ich was zu erbeuten habe bzw. könnte.
Alles, ich sage es Dir, a l l e s was mir zum Jagderfolg verhilft, habe ich mir selber und alleine beigebracht.
D a z u reicht mein mir gegebener Hausverstand schon aus!

Du kannst damit aufhören, Dich auf einen überhöhten Sockel zu stellen... Das was Du gelernt hast, sei Dir sicher, lerne ich allemal ebenso, wenn ich die Gelegenheit dazu bekomme!

Es ist absolut nichts Besonderes!

Dafür mache ich mich noch nicht einmal nass.....





1
 
@ gipflzipfla #
Gääääähn....
1
 
@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

Die Naturschutz Verbände, wie z. B. der BUND, sehen in der Regelung Gefahr für Eisvogel, Kranich und Fischotter durch Aufweichen des Schutzstatus. Ohne Kommentar.
Quelle:Die Zeit.




Fischotter werden in Kärnten schon länger wieder regulär bejagt.

Wo ist das Problem?

Es gibt zu viele Fischotter.
Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.

Eine Zensur findet nicht statt nicht statt nicht sta ni
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.05.19 um 15:05 Uhr.
@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

Die Naturschutz Verbände, wie z. B. der BUND, sehen in der Regelung Gefahr für Eisvogel, Kranich und Fischotter durch Aufweichen des Schutzstatus. Ohne Kommentar.
Quelle:Die Zeit.


passend dazu gerade eine Notiz in der "Land&Forst" vom 23. 05. 2019 gesehen, ich zitiere:
Harburg: Auf rund 30 Hektar haben sich Kraniche die Maisaussaat von drei Landwirten im Landkreis Harburg schmecken lassen, berichtete die dortige Kreiszeitung "Wochenblatt". Wenn sie das auf ein paar hundert Quadratmetern machen, sei das kein Problem, sagten die betroffenen Landwirte, doch bei diesen Mengen zerstörten sie die Futtergrundlage der Betriebe.
1
 
@ Hasan #
So denke ich auch. Der Fuchs wird vom Wolf gejagt. Er ist Nahrungskonkurrent, Beutetier.
Ich habe aber um ihn im Wolfsrevier keine Bange. Seine buchstäbliche "Schlauheit" hat ihn den Jagddruck vergangener Jahre überleben lassen. Was haben wir nicht alles mit dem Fuchs gemacht? Gift, Fallen sowie Gas etc. hat zwar zur Dezimierung der Bestände beigetragen, doch klein haben wir die Bestände nicht bekommen. Das schafft auch der Wolf nicht. Es ist einfach zu schlau und vorsichtig.
Der Wolf hat ein Streifgebiet von der Größe eines halben Landkreises. Der Einzelwolf oder das Rudel ist nicht überall gleichzeitig und sie jagen nur wenn sie hungrig sind. Bei uns kann ich immer wieder Intervalle von 3 - 4 Tagen feststellen. Dazwischen liegen die Verdauungspausen.
Natürlich jagen Wölfe auch am Fuchs, der ihnen in die Quere kommt. Das sind dann aber jetzt die Einjährigen.
Die Elterntiere müssen ihre Welpen satt bekommen und gleichzeitig auch mit ihren Kräften haushalten.
Sie jagen jetzt bevorzugt an größeren Beutetieren und nicht an einem windigen Fuchs, der auch noch im Bau verschwinden kann.
Die Altwölfin oder Rudelführerin ist zu kaum nachvollziehbaren Sinnesleistungen fähig. Sie lenkt ihre Rudelmitglieder immer auf die Nahrung, die diese in einer bestimmten Lebensphase brauchen.
6
 
@ Gangloff #
In der Königsbrücker Heide wurden einige Füchse gefunden, die nur totgebissen wurden, nicht angefressen.
0
 
@ Lausitzer #
Also so wie den unzähligen Schafe etc..
die nur jämmerlich zerstückelt werden und dann nicht gefressen werden.
0
 
@ Hasan #
Da verfügt jemand definitiv über zuviel Freizeit.
Drüber weg scrollen hilft.
2
 
@ Lausitzer #
Nun. Der Fachmann bist Du. Ich denke, dass die Füchse gejagt und abgetan wurden aber als Beutetiere, momentan nicht interessant waren. Mit einem Fuchs bekommen die Eltern ihre Jungtiere nicht satt.
Auch wenn ich hier wieder belächelt oder beschimpft werde, es gibt Aussagen die besagen, dass die Wölfin in der Aufzuchtphase oder bei bevorstehenden Auseinandersetzungen mit einem anderen Rudel etc. nur das stärkste, gesunde Wild jagt. Kränkelnde, schwache Stücken wurden von der Wölfin pardoniert und nicht gejagt.
Auch Luder, Aas usw. sind nur in der größten Zeit des Hungers willkommen.
Wir sollten die Sinnesleistungen der Wölfe nicht unterschätzen.
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