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Wolf
290 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Wolf
Die Fülle der Threads zum Thema erforderten ein eigenes Forum neben dem Forum "Raubwild und Beutegreifer"

Wolf- grünes Licht für Jagd?

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@ HvG3006 #


HvG3006 schrieb:

Manchmal fehlt dir der realitätssinn! wer bitte hätte denn "man" sein sollen bei dem emotionalen Stimmungsbild über die Wölfe in Europa. das braucht alles seine Zeit. ......


Amtseid, klick -->>

ein deutscher Politiker schwört zu Amtsantritt:

"Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."


Und Du fragst mich, wer "man" sein könnte?

Guter Mann, wie schnell man politischen Willen umsetzen kann, siehst Du bei genauerem Hinsehen in anderen Ländern Europas.... !
Auch wenn man es nicht so sehen will, das Thema Wolf streift stets und in jedem Belang immer die Politik! Und da ist es mit dem Wollen wolle eben so eine Sache.

Ich lebe in der Realität.... sei Dir dessen sicher!


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Was fordert das Bundesnaturschutzgesetz zu dem Problem?
Geschützt werden sollen:
1. die biologische Vielfalt,
2. die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes,
3. die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft.

Wenn die Gefahr weiterhin besteht, dass der Wolf wieder verschwindet, dann muss der Wolf auch weiterhin geschützt werden! Aber, Schafe, Rinder, und Wild sind auch Natur. Dieser Teil des Naturhaushaltes verdient ebenfalls Schutz. Es muss also langfristig ein Kompromiss gefunden werden. Wie ich ich aus Berichten erfahren habe, wächst der Wolfsbestand jährlich um etwa 30 %. In ferner oder naher Zukunft müssen also 30 % der Wölfe jährlich getötet werden (Jagd, Autoverkehr, wie auch immer), um den dann ausreichend großen Bestand an Wölfen konstant zu halten. Als Jäger weiß man, wie sich das Verhalten des Schwarzwildes ändert, wenn es weiß, das Gefahr droht. Es lässt sich regelmäßig beobachten, dass anwechselndes Schwarzwild die letzte Strecke vor dem Erreichen des rettenden Waldes in vollem Tempo zurücklegt. Wenn der Wolf merkt, dass die Jagd auf ihn begonnen hat, dann fängt das Wolfsproblem erst an, ein Problem zu sein.
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@ Elektroecki #
Wieso fängt das Wolfsproblem erst an wenn der Wolf bejagt wird?
Vielleicht kannst Du mir das erklären?
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Man stellt bei vielen Wildarten fest, dass sich das Verhalten ändert, wenn Wild bejagt wird. Es wird mehr und mehr heimlich, es reagiert auf den Jagddruck. Wir kennen das alle vom Schwarzwild. Wölfe, die jetzt noch gelegentlich beobachtet werden können und deshalb auch geschossen werden könnten, sind dann unsichtbar, fressen aber weiter. Mit jedem gefallenen Schuss wird die Jagd schwieriger. Der Abschuss von etwa 30 % des Wolfsbestandes in ferner Zukunft, ist eine gewaltige Aufgabe. Auf die Jäger kann man nicht zählen. Vielleicht gibt es den einen oder den anderen, der mal einen Wolf schießen will, die Zahl wir aber übersichtlich bleiben, glaube ich zumindest. Spannend wird dann die Frage, wer den Schaden bezahlt, wenn man die Bestandsreduktion nicht schafft.
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@ Elektroecki #
Elektroecki schrieb:

Man stellt bei vielen Wildarten fest, dass sich das Verhalten ändert, wenn Wild bejagt wird. Es wird mehr und mehr heimlich, es reagiert auf den Jagddruck. Wir kennen das alle vom Schwarzwild. Wölfe, die jetzt noch gelegentlich beobachtet werden können und deshalb auch geschossen werden könnten, sind dann unsichtbar, fressen aber weiter. Mit jedem gefallenen Schuss wird die Jagd schwieriger. Der Abschuss von etwa 30 % des Wolfsbestandes in ferner Zukunft, ist eine gewaltige Aufgabe. Auf die Jäger kann man nicht zählen. Vielleicht gibt es den einen oder den anderen, der mal einen Wolf schießen will, die Zahl wir aber übersichtlich bleiben, glaube ich zumindest. Spannend wird dann die Frage, wer den Schaden bezahlt, wenn man die Bestandsreduktion nicht schafft.


Wie kann man in den paar Sätzen soviel Gülle schreiben?


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Da schreibt ein erfahrener Schwarzwild-Jäger. Diesen Bestand im Zaum zu halten, versuchen Jäger schon seit Jahren. Und Wolfe sind bestimm nicht dümmer. Wer Recht hat zeigt die Zukunft.
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@ Elektroecki #


servus

Elektroecki schrieb:

Man stellt bei vielen Wildarten fest, dass sich das Verhalten ändert, wenn Wild bejagt wird. Es wird mehr und mehr heimlich, es reagiert auf den Jagddruck. Wir kennen das alle vom Schwarzwild. Wölfe, die jetzt noch gelegentlich beobachtet werden können und deshalb auch geschossen werden könnten, sind dann unsichtbar, fressen aber weiter. Mit jedem gefallenen Schuss wird die Jagd schwieriger. Der Abschuss von etwa 30 % des Wolfsbestandes in ferner Zukunft, ist eine gewaltige Aufgabe. Auf die Jäger kann man nicht zählen. Vielleicht gibt es den einen oder den anderen, der mal einen Wolf schießen will, die Zahl wir aber übersichtlich bleiben, glaube ich zumindest. Spannend wird dann die Frage, wer den Schaden bezahlt, wenn man die Bestandsreduktion nicht schafft.


ich denke, Du liegst nicht nur mit der hervorgehobenen Aussage völlig und komplett daneben..

Sollte der Wolf einmal zum jagdbaren Wild gehören, sei Dir sicher, dann schieße ich alternativ einfach weniger Füchse (die im Wolfsgebiet ohnehin nicht mehr so zahlreich sind). Und dafür dann eben den einen oder anderen Wolf mehr!

Auftauchen sollte er bei uns dann besser erst gar nicht (mehr)




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@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

Was haben denn die Blauen mit dem Wolf zu tun? Das ist doch bis jetzt Grüninnen - Sache oder malst Du schon die Sachsenwahl im Herbst an die Wand?



Schau einfach die fragen vom DJV zur EU-Wahl an und dir geht ein licht auf.
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Na ja. Dass die Wolfshasser (nicht zu verwechseln mit kritischen oder besonnenen Jägern, die dem Wolf distanziert gegenüberstehen und sich Sorgen um die Entwicklung machen) eine starke Affinität nach rechtsaußen - d.h. aktuell blau-braun - haben, das ist nun schon alt (als erstes Medium hatte, glaube ich, der Tagesspiegel das explizit thematisiert) und das ist jedem Journalisten auch bestens bekannt.

Carcano
"Was man in Foren liest, stammt leider zu oft von Leuten, die besser Fragen stellen sollten, als Antworten zu geben" (Stoeberjaeger)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 22.05.19 um 12:27 Uhr.
@ Carcano #

servus

Carcano schrieb:

Na ja. Dass die Wolfshasser (nicht zu verwechseln mit kritischen oder besonnenen Jägern, die dem Wolf distanziert gegenüberstehen und sich Sorgen um die Entwicklung machen) eine starke Affinität nach rechtsaußen - d.h. aktuell blau-braun - haben, das ist nun schon alt (als erstes Medium hatte, glaube ich, der Tagesspiegel das explizit thematisiert) und das ist jedem Journalisten auch bestens bekannt.

Carcano


.... in Deutschland ?

Die Anzahl derer wächst, wie man neben dem Gras wachsen vernehmen kann. ***edit meint, unabhängig der/ ihrer politischen Gesinnung!

Jagd ist Verantwortung... zu allererst und gerade in einer Kulturlandschaft wie Deutschland, wo man aus Erträgen von (seinen) landwirtschaftkichen Erzeugnissen zu (über)eben gedenkt.

Sinnlos, auf das Bundesjagdgesetz hinzuweisen? Auf die Verantwortung das Wild so zu bejagen, dass Schäden an Grund und Boden wie auch landwirtschaftichen Erzeugnissen möglichst vermieden werden?
Steht zumindest, nicht nur dort drin, geschrieben.

Wolfshasser klingt irgendwie einfach nur dumm herausposaunt.... nennen wir sie doch einfach Interessenvertreter der Verpächter des eigenen Jagdrechtes.

Drei Mal darfst Du raten was passieren würde, wenn die Eigner dieses Jagdrechtes ihr Recht selbst in die Hand nehmen würden....

Guter Mann, so viele Wolfshasser vulgo Eigeninteressevertreter wie es dann wohl plötzlich geben würde.....

Alles eine Frage von Maß und Ziel... das Maß scheint allerdings langsam aber sicher voll zu sein

Realistisch betrachtet....

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