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Bayern - Erste Bauern fällen Obstbäume wegen Artenschutzgesetz

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Bayern - Erste Bauern fällen Obstbäume wegen Artenschutzgesetz
servus Leute...

wie ich gerade lese

siehe Threadtitel, Klick -->>

Fantastisch, was damit geschafft wurde....

Bin mir nicht sicher, wer da nicht mehr ganz sauber tickt ......
Waidmonns Gruaß

Es müsst mich schon jucken, damit ich mich kratze!

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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@ gipflzipfla #
gipflzipfla schrieb:

servus Leute...

wie ich gerade lese

siehe Threadtitel, Klick -->>

Fantastisch, was damit geschafft wurde....

Bin mir nicht sicher, wer da nicht mehr ganz sauber tickt ......

... die Obstbauern sinds nicht!!!
Wenn das hier in den Streuobstwiesen so umgesetzt wie es geplant ist, werden die Obstbauern faktisch enteignet und ihrer Einkommensgrundlage beraubt. Da sind Kirschenbauern und deren Flächen werden einfach zu Biotopen erklärt und die jahrhunderte tradierte Bewirtschaftung darf dann nicht mehr stattfinden. Ergo werden die alten Hochstammsorten gefällt und durch niederwüchsige Sorten ersetzt, im Nebeneffekt fällt solch eine Fläche nicht mehr unter diese Biotopkartierung. So einfach ist das.
Wenn es zur Biotopausweisung wie geplant kommt, ist es vorbei mit den Streuobstwiesen, wie sie hier vorherrschen. Diese Streuobstwiesen wurden über hundert Jahre lang so bewirtschaftet, daß es Streuobstwiesen blieben, dazu brauchte es keine Biotopausweisung!
Wenn sie zu Biotopen deklariert werden, dann dürfen sie nicht mehr wie bisher bewirtschaftet werden - was folgt? Diese Streuobstwiesen gehen vor die Hunde!
Und da seitens der Politik nur Wisch-waschi, aber keine Rechtssicherheit kommt schaffen die Bauern eben Fakten!
Ich lebe hier mittendrin und gehöre selbst zu den mittelbar Betroffenen.
Die Qualität einer Idee hängt von ihrem Einfallswinkel ab.

Erst wenn der letzte Hase geschlagen, das letzte Rebhuhn gefressen, das letzte Reh gerissen ist, werdet ihr erkennen, dass man Prädatoren keinesfalls schützen kann.“

Eins bist Du dem Leben schuldig:
Kämpfe oder duld in Ruh,
bist Du Amboss - sei geduldig,
bist Du Hammer - schlage zu!

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@ vierfuessler #


servus

vierfuessler schrieb:

... die Obstbauern sinds nicht!!!
Wenn das hier in den Streuobstwiesen so umgesetzt wie es geplant ist, werden die Obstbauern faktisch enteignet und ihrer Einkommensgrundlage beraubt. Da sind Kirschenbauern und deren Flächen werden einfach zu Biotopen erklärt und die jahrhunderte tradierte Bewirtschaftung darf dann nicht mehr stattfinden. Ergo werden die alten Hochstammsorten gefällt und durch niederwüchsige Sorten ersetzt, im Nebeneffekt fällt solch eine Fläche nicht mehr unter diese Biotopkartierung. So einfach ist das.
Wenn es zur Biotopausweisung wie geplant kommt, ist es vorbei mit den Streuobstwiesen, wie sie hier vorherrschen. Diese Streuobstwiesen wurden über hundert Jahre lang so bewirtschaftet, daß es Streuobstwiesen blieben, dazu brauchte es keine Biotopausweisung!
Wenn sie zu Biotopen deklariert werden, dann dürfen sie nicht mehr wie bisher bewirtschaftet werden - was folgt? Diese Streuobstwiesen gehen vor die Hunde!
Und da seitens der Politik nur Wisch-waschi, aber keine Rechtssicherheit kommt schaffen die Bauern eben Fakten!
Ich lebe hier mittendrin und gehöre selbst zu den mittelbar Betroffenen.


und das alles resultiert aus dem Volksbegehren zur Bienenrettung ?



D a s ist es, was ich da gesprochen wissen wollte und wer da nicht ganz sauber tickt?
Ist es die Politik oder sind es die selbsternannten Bienenretter?

Ich wollte es nur zur Kenntnis bringen
Waidmonns Gruaß

Es müsst mich schon jucken, damit ich mich kratze!

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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@ gipflzipfla #
gipflzipfla schrieb:

servus

und das alles resultiert aus dem Volksbegehren zur Bienenrettung ?



D a s ist es, was ich da gesprochen wissen wollte und wer da nicht ganz sauber tickt?
Ist es die Politik oder sind es die selbsternannten Bienenretter?

Ich wollte es nur zur Kenntnis bringen

So schauts aus!
Die Qualität einer Idee hängt von ihrem Einfallswinkel ab.

Erst wenn der letzte Hase geschlagen, das letzte Rebhuhn gefressen, das letzte Reh gerissen ist, werdet ihr erkennen, dass man Prädatoren keinesfalls schützen kann.“

Eins bist Du dem Leben schuldig:
Kämpfe oder duld in Ruh,
bist Du Amboss - sei geduldig,
bist Du Hammer - schlage zu!

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@ gipflzipfla #
Man sieht hier aber auch recht deutlich, wie wertvoll diesen Abholzern ihre Bäume sind. Damit ist für sie aber auch der finanzielle Ausgleich futsch.
Streuobstwiesen werden und wurden auch ohne RETTET DIE BIENEN schon immer abgeholzt. Ohne Rücksicht. Die letzte in meinem Umfeld letztes Jahr im Januar. Begründung: Da kann man besser mähen. Klasse.
8
 
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War ja klar. Warum sollte die Bienenrettung besser funktionieren als die Energiewende?
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@ Boyo #


servus

Boyo schrieb:

Man sieht hier aber auch recht deutlich, wie wertvoll diesen Abholzern ihre Bäume sind. Damit ist für sie aber auch der finanzielle Ausgleich futsch.
Streuobstwiesen werden und wurden auch ohne RETTET DIE BIENEN schon immer abgeholzt. Ohne Rücksicht. Die letzte in meinem Umfeld letztes Jahr im Januar. Begründung: Da kann man besser mähen. Klasse.


da bin ich jetzt nicht so im Bilde, was mit alten Bäumen geschieht, wenn sioe nicht mehr wirtschaftlich sind.

Wenn die Lösung zum Erhalt der Bestimmungsfreiheit über sein Eigentum darin liegt, dass man dieses ändern muss... dann kann ich das nachvollziehen dass es getan wird.

Alte Bäume für neue.... Ohne Eigentumseinschränkung!
So habe ich den Vierfüssler und auch den verlinkten Artikel verstanden.

Dass Kulturlandschaften kultiviert werden ist mir auch nicht neu.....


Waidmonns Gruaß

Es müsst mich schon jucken, damit ich mich kratze!

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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@ Niederwildrevier #
Niederwildrevier schrieb:

War ja klar. Warum sollte die Bienenrettung besser funktionieren als die Energiewende?


Überall wo GRÜN die Finger drin hat, kommt nur S...... raus!

Energiewende, das nächste Reizwort. Bei uns werden auf Deibel komm raus Windmühlen - besser Fledermaus-, Milanhäckselmaschinen aufgestellt.
Im Vorfeld werden die Windmühlenfelder von Amateurornithologen kontrolliert und überwacht. Konkret kann durch das Vorkommen eines Rotmilanpärchens ein Windmühlenbau verhindert werden.
Der finanzielle Anreiz ist so hoch, das von den Windparknutzern nicht gezögert wird, Horstbäume zu fällen oder die Milane zu stören.
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@ Boyo #
Die Streuobstwiesen in der Fränkischen Schweiz bleiben, weil es so ziemlich die einzige praktikable geldbringende Nutzung bedingt durch die Geographie und der Bodenstruktur hier ist!
Da brauchst Du von Coburg aus nicht gleich wieder zum Sturmlauf antreten.
Die Qualität einer Idee hängt von ihrem Einfallswinkel ab.

Erst wenn der letzte Hase geschlagen, das letzte Rebhuhn gefressen, das letzte Reh gerissen ist, werdet ihr erkennen, dass man Prädatoren keinesfalls schützen kann.“

Eins bist Du dem Leben schuldig:
Kämpfe oder duld in Ruh,
bist Du Amboss - sei geduldig,
bist Du Hammer - schlage zu!

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.05.19 um 22:21 Uhr.
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Die heute noch vorhandenen Streuobstwiesen sind nur ein kleines Relikt. In den fünfziger und sechziger Jahren gab es Prämien für das Roden dieser Obstwiesen, um Flächen für die Intensivierung der Landwirtschaft zur Verfügung zu stellen. Stichwort Ernährungssicherheit. Der richtige Kahlschlag wurde damals unter lautem Hurra vollzogen. Insofern halte ich diese künstliche Aufregung für deplaziert.
Hier lag Argos der Hund, von Ungeziefer zerfressen.
Dieser, da er nun endlich den nahen Odysseus erkannte,
Wedelte zwar mit dem Schwanz, und senkte die Ohren herunter;
Aber er war zu schwach, sich seinem Herren zu nähern.
Und Odysseus sah es, und trocknete heimlich die Träne (...)
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