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Obstbäume - ich werd irre

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Obstbäume - ich werd irre
Hallo,
ich will Obstbäume im Revier pflanzen von denen ich für zu Hause ein Teil des Obst vom Baum ernten kann ohne eine Leiter zu nehmen.
Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaume
Je mehr ich mich damit beschäftige desto difiziler wird es :
Hochstamm
Halbstamm oder
Buschbaum ?
Mein Verständnis : Hochstamm wird hoch, Leiter zur Ernte notwendig
Halbstamm, Krone schon bei 1,60m
Buschbaum wird wie bei einer Obstplantage, frühe Erträge nach Pflanzung wird nicht hoch ABER : hohe Ansprüche an Boden und braucht immer Stützhilfe ?

Also Halbstamm fürs Revier Oder ?
Wildfleisch : Mehr BIO geht nicht !

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Für Streuobstwiesen ist Hochstamm nötig , damit man darunter mähen kann.
Bei den Niedrigeren musst Du mehr mit Verbiss rechnen.
Fegeschutz ist zumindest anfangs nötig.
Auch bei Halbstamm brauchst Du schon Hilfsmittel bei der Ernte.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Busch wenn du ohne Leiter ernten willst

Üblicherweise vertragen die Sorten einen kräftigen rückschnitt.
Zuviele fruchtansätzen sollten entfernt werden, dann braucht es keine Stützung und die Qualität wird besser.

Obst- und gartenbauvereine sind diesbezüglich noch als Ansprechpartner zu empfehlen.
Alt ist, wer mehr Spaß an der Vergangenheit hat als an der Zukunft

... Facebook .. nein Danke
... wer einem Gutmenschen mit Zahlen, Daten, Fakten kommt, konfrontiert ihn mit dem Bösen
... eine Antwort resultiert im wesentlichen aus der ihr zu Grunde liegenden Frage
... Wer ein Problem erkennt und nichts zu seiner Lösung beträgt ist Teil des Problems
... In manchen Berufen zählt nicht was man erreicht, es reicht wenn man etwas erzählt.
... nicht jeder den ich mag macht alles richtig und nicht alle die ich nicht mag machen alles immer falsch
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@ esau #
esau schrieb:

Für Streuobstwiesen ist Hochstamm nötig , damit man darunter mähen kann.
Bei den Niedrigeren musst Du mehr mit Verbiss rechnen.
Fegeschutz ist zumindest anfangs nötig.
Auch bei Halbstamm brauchst Du schon Hilfsmittel bei der Ernte.


Danke.
Verbiss höher bei Niedrigen wegen Terminaltrieb in Äserhöhe oder wieso ?
Und Halbstamm wird auch so hoch dass Leiter nötig wird hab ich das richtig verstanden ?
Muss man da auch dauernd Pflege und Erziehungsschnitte machen an der Krone oder kann man die irgandwann sich selbst überlassen ?
Wildfleisch : Mehr BIO geht nicht !
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@ Tobi_Nambur #
Was willst du? Ernten oder was fürs wild?
Wo wohnst du?
Wenn in meiner Nähe dann komm rüber und schau es dir an
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@ esau #
Du hast den Schwerpunkt auf streuobstwiesen gelegt und hast recht.

Mir ging es ums ernten.
Der brave Mann denkt an sich selbst zuerst und seine Lieben..
.
Alt ist, wer mehr Spaß an der Vergangenheit hat als an der Zukunft

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Ich würd Hochstamm machen, und zwar alte Sorten.

Die ersten Jahre Schutz vor Hasenverbiss am Stamm und vor allem aufpassen, dass die Mäuse über den Winter nicht tabula rasa machen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 03.05.19 um 21:11 Uhr.
@ Tobi_Nambur #
Tobi_Nambur schrieb:

Danke.
Verbiss höher bei Niedrigen wegen Terminaltrieb in Äserhöhe oder wieso ?
Und Halbstamm wird auch so hoch dass Leiter nötig wird hab ich das richtig verstanden ?
Muss man da auch dauernd Pflege und Erziehungsschnitte machen an der Krone oder kann man die irgandwann sich selbst überlassen ?

Terminaltrieb ist bei Obst (meist) egal.
Aber alle Äste an die das Wild herankommt, werden auch bei Interesse beknabbert.
Das wirkt sich besonders in jungen Jahren aus.
Das mit dem Schneiden wird für den Ertrag später immer mal nötig sein, und ist auch sortenbedingt.
Da spielt die Wüchsigkeit auf der entsprechenden Unterlage(Wurzel-/Stammbildner) /dem Standort eine Rolle.
Die Strassenbäume sind oft Halbstamm (mal als Orientierung)
Da kannst du ohne Leiter Pflücken, brauchst aber schon mal einen Pflücker(an der Stange) oder doch eine Leiter um an die oberen Früchte ranzukommen.
Wo Du ankommst, kommt auch das Wild an(besonders wenn Du Rotwild hast).
Ob sie sich interessieren, ist wieder sortenbedingt.
Ich selbst habe wurzelechte Pflaumen, die wild in der alten Pacht wuchsen im Garten.
Sie sind in alle Varianten zu erziehen und tragen früh.
Zudem kann man sie sehr weit zurückschneiden.
Von den Steinen habe ich wieder welche in Schwagers Pacht ausgesäht, und ausgegrabene Sämlinge an meine Kinder und Freude verschenkt.
Diese kleinen Hauszwetschen sind sehr aromatisch und auch hervorragend für's Pflaumenmus.
Dieses Jahr werden sie der Blüte nach das erste mal besonders reich tragen.
Vorher gab es schon Kostproben/ zuletzt einen kleinen Eimer voll.
Bei Sauerkirschen ist die Steinweichsel wurzelecht und sehr robust/unempfindlich/anspruchslos.
Auch sie trägt als Busch(ja Gestrüpp) schon.


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"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ esau #
esau schrieb:

Diese kleinen Hauszwetschen sind sehr aromatisch und auch hervorragend für's Pflaumenmuß.


Gehen die leicht vom Stein ab?
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 03.05.19 um 20:55 Uhr.
@ Hulzfux #
Hulzfux schrieb:

Ich würd Hochstamm machen, und zwar alte Sorten.

Die ersten Jahre Schutz vor Hasenverbiss am Stamm und vor allem aufpassen, dass die Mäuse über den Winter nicht tabula rasa machen.

Das stimmt .
Die Wurzeln sind oft mehr gefährdet, als der Rest.(Schermäuse usw.)
Ein Drahtkäfig aus Kükendraht um die Wurzel hilft da.
Der Wurzelhals sollte nicht mit Stroh oder so abgedeckt sein.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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