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der künstliche Kuhstall für mehr Insekten

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Servus. Dank der Größe des Gartens entsorge ich die Hinterlassenschaften der Hunde - ja kann trotz regelmäßigem gassigehen passieren- in der Hecke am Ende des Grundstücks. Ich erfreue mich dann immer an den nachstellen und rotschwänzen die auf dem Zaun sitzen um die schmeißfliegen zu fangen die es dann dahin zieht😉
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Bachstelzen...sch....autokorrektur
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@ perdixfreund #
perdixfreund schrieb:

Die Viehhaltung auf den früheren Bauernhöfen lieferte zusätzlich Massen von Insekten für die Vogelwelt im Offenland. Viele Vogelarten sind nicht darauf angewiesen. Es gibt bspw. auch Rebhühner, Fasane und andere Feldvögel in reinen Ackerbauregionen. Dennoch waren die früheren gemischten Betriebe ein zusätzlicher Baustein für mehr Insektenleben.

Fliegen wärmen sich am Vieh , und nähren sich auch von deren Körpesekreten.


Das Vieh wurde auf Einstreu gehalten. Im Frühjahr und Sommer bot die mistgetränkte Einstreu eine gute Brutstätte für Fliegenmaden. Dies umso besser, wenn die Rinder keine Rückstände von Entwurmungsmitteln aufweisen und in den Mist abgeben.

Auf jedem Bauernhof lag ein Misthaufen , der vielerorts auch eine feuchte Jauchezone an den Rändern aufwies. Im Festmist und im feuchten Jauchebereich entwickelten sich unterschiedliche Fliegenarten.


Zurück in die Steinzeit Wir sind glücklich, dass wir unseren Tieren Tierwohl bieten können, was ja die ganze Welt fordert, und dann kommst du daher mit diesen Sch(m)eissfliegen, die die Tiere nur belästigen.
Wir sind dankbar für die Entwurmungsmittel. Hast schonmal verwurmte Tiere gesehen? Unsere Tiere haben auch Weidegang. Dazu bekommen sie Ohrmarken, die ihnen das Ungeziefer vom Leib halten (sollen). Auf die Weide lassen wir sie nur bei trockenen Bodenverhältnissen, weil wir solche Sauereien, wie deine Bilder zeigen, vermeiden wollen. Sorry, dass ich nur die beiden ersten Beiträge las......das reicht, dass einem der Appetit vergeht. Wo ist hier der Kxxxsmily?
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.07.19 um 20:30 Uhr.
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Jauche 1 Jauche 2 Jauche 3
Wenn der "künstliche Mist" im Frühjahr und Sommer den Insekten in Kübeln angeboten wird, kann bei trockenem Wetter die Oberfläche des aufgeschichteten Mist antrocknen.

Bid 1-2

Von Zeit zu Zeit schöpfe ich dann etwas Jauche aus der Jauchezone, und befeuchte damit wieder den aufgeschichteten Teil Mist. Dann haben die darin befindlichen Maden wieder Nährstoffbrühe für ihre Entwicklung.

Bild 3

Ein paar Minuten nach dem Befeuchten stellte sich schon eine Mistbiene ein (eine Schwebfliegenart) . Wie bereits erklärt, entwickeln sich deren Larven im flüssigen Jauchebereich.
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In Süddeutschland gibt es einen eigenen Verein, welcher sich für die Förderung von wilden Weidelandschaften einsetzt. Unten ist der Link.
Ich erlaube mir mal von deren Webseite zu zitieren ( dort Infoblatt zum Download).


Zitat:

" WUSSTEN SIE SCHON…?

- dass alle unsere Tier- und Pflanzenarten viele Jahrmillionen mit großen
Pflanzenfressern zusammengelebt und sich deshalb hocheffizient an Tritt
und Fraß angepasst haben?

- dass auch rund 99 % der Geschichte unserer Kulturlandschaft von extensiver
Beweidung geprägt sind?

- dass ein einziges Rind pro Monat rund 1 Tonne Dung produziert, der wiederum
100 Kilogramm Insekten ergeben kann, aus denen wiederum 10 Kilogramm
Wirbeltierbiomasse (z.B. Vögel) entstehen können?

- dass diese einst riesige Nahrungsressource in unserer heutigen Landschaft
nahezu komplett fehlt oder aber mit Antiparasitenmitteln vergiftet ist?

- dass auf gut geführten extensiven Weiden plötzlich wieder Tier- und Pflanzenarten
auftauchen, die Jahrzehnte lang verschollen waren?

- dass die allermeisten Tier- und Pflanzenarten des gemähten Grünlands, auch die
so genannten Wiesenbrüter, in Wirklichkeit die letzten Reste einer einstmals
hochdiversen Weidefauna und Weideflora sind?

- dass naturnahe Weiden mehr Kohlenstoff in ihrem Boden speichern können als
Wald und deshalb ein enormes Potenzial für den Klimaschutz darstellen?

- dass naturnahe Weidelandschaften Vorbilder für unsere Parklandschaften waren und
zu unseren attraktivsten Urlaubslandschaften gehören, z. B. in Süd- und Osteuropa? "


Quelle: [www.weidelandschaften.org]
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Bei uns gibt es noch viel Weidehaltung.

Wer oft wie wir mit dem Rad unterwegs ist, der hat beileibe nicht das Gefühl das zu wenig Insekten unterwegs sind.

Auf der Frontscheibe vom Auto kleben wenig davon, früher viel mehr. Bin gerade mit einem Auto unterwegs gewesen mit steilerer Frontscheibe. Konntest kaum durchschauen.

Aber auch bei uns fehlen Rebhühner ganz und Fasane sind weniger geworden.
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@ stramax #
stramax schrieb:

Zurück in die Steinzeit Wir sind glücklich, dass wir unseren Tieren Tierwohl bieten können, was ja die ganze Welt fordert, und dann kommst du daher mit diesen Sch(m)eissfliegen, die die Tiere nur belästigen.
Wir sind dankbar für die Entwurmungsmittel. Hast schonmal verwurmte Tiere gesehen? Unsere Tiere haben auch Weidegang. Dazu bekommen sie Ohrmarken, die ihnen das Ungeziefer vom Leib halten (sollen). Auf die Weide lassen wir sie nur bei trockenen Bodenverhältnissen, weil wir solche Sauereien, wie deine Bilder zeigen, vermeiden wollen. Sorry, dass ich nur die beiden ersten Beiträge las......das reicht, dass einem der Appetit vergeht. Wo ist hier der Kxxxsmily?



...wenn man keine Ahnung hat und dazu noch ignorant ist, dann einfach mal den Schnabel halten.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.07.19 um 13:18 Uhr.
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Zitat: "....Aber auch bei uns fehlen Rebhühner ganz und Fasane sind weniger geworden."


Rückgangsursachen können verschiedene Ursachen haben.
Bspw . haben einige Mittelgebirgsregionen noch viel Viehhaltung.
Nur wenn dort zu viel Raubwild rumläuft , die Wiesen 4 x im Jahr gemäht werden und die Weiden auch noch abgemulcht werden. Kommt natürlich nichts hoch. Auch wenn noch so viele Insekten da sind.

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Mir ist das manchmal zu einfach. Es dürften nur sehr wenige sein, die so intensiv Raubwild bejagen.
Sicher werden Wiesen oft gemäht, trotzdem müsste mehr da sein.
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