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Raubwild und Beutegreifer
543 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Raubwild und Beutegreifer

Luchs im Ballungsgebiet

@ Carcano #
Carcano schrieb:
Das stimmt. Und die Notwendigkeit besteht nicht nur im Revier von Hubert Humpelstilzchen, sondern generell und landesweit, wie es die KJV auch ganz richtig geschrieben hat. Stichwort Wildmonitoring. § 43 JWMG.
Carcano

Es war so viele Jahre eine gedeihliche Zusammenarbeit mit dem Naturschutz.

Inzwischen ist es allererste Pflicht, die Natur vor Naturschützern zu schützen - das geht am einfachsten, wenn man nichts weiß, nichts sieht, nichts hört und falls doch, nicht drüber spricht.

Wünsche den Herrn ein wunderschönes Wildmonitoring. § 43 JWMG - ich weiß von gar nix!
Das Gegenteil dürfte sich nicht beweisen lassen...
* wer anderen eine Grube gräbt ist selber schuld
* Kaiser Barbarossa sagte vor kurzem: Die meisten Zitate im Internet sind frei erfunden
* Hinterher ist man gar nicht immer klüger - manchmal ist man hinterher einfach nur ärmer oder überfressen oder betrunken oder schwanger...
*Coruptissimae republicae, plurimae leges.
*G.B.Shaw: Die Realität ist eine Illusion, die durch den Mangel an Alkohol entsteht
5
 
#
Man kann mit anderen Naturnutzergruppen zusammenarbeiten, gedeihlich und respektvoll.

Man kann sich auch in die lodengrüne Gummizelle zurückziehen, wie du es empfiehlst. Solipsismus.

Diese Entscheidung trifft jeder Jäger für sich selbst, ja; aber damit zugleich auch für und gegen die Jagd und ihr Ansehen insgemein.

Carcano
"Was man in Foren liest, stammt leider zu oft von Leuten, die besser Fragen stellen sollten, als Antworten zu geben" (Stoeberjaeger)
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@ Carcano #


servus

Carcano schrieb:

Man kann mit anderen Naturnutzergruppen zusammenarbeiten, gedeihlich und respektvoll.

Man kann sich auch in die lodengrüne Gummizelle zurückziehen, wie du es empfiehlst. Solipsismus.

Diese Entscheidung trifft jeder Jäger für sich selbst, ja; aber damit zugleich auch für und gegen die Jagd und ihr Ansehen insgemein.

Carcano


wer jemandem Respekt zollt, erwartet auch selber welchen zu erfahren...
Die von Dir so benannten Naturnutzergruppen lassen diesen jedoch irgendwie vermissen. Meinst Du nicht auch?

Monitoring... klingt toll. Das mache ich für mich selber. Im Stillen.
Es steht jedem Mitglied einer Naturnutzergruppe frei, den Jagdkurs zu belegen, die Prüfung zu absolvieren und sich in einem Revier einzubringen.

Respektvoller Umgang mit einander.... die allerbesten Beispiele dazu findets Du tagtäglich im Forum. Hier strotzt es nur so vor gegenseitigem Respektzollen

Da erwarte ich mir für draussen auch nicht mehr...... Der Ruf in den Wald und das Echo gehören irgendwie zusammen
Waidmonns Gruaß

Es müsst mich schon jucken, damit ich mich kratze!

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





3
 
@ Carcano #
Carcano schrieb:
Man kann mit anderen Naturnutzergruppen zusammenarbeiten, gedeihlich und respektvoll.
Man kann sich auch in die lodengrüne Gummizelle zurückziehen, wie du es empfiehlst. Solipsismus.
Diese Entscheidung trifft jeder Jäger für sich selbst, ja; aber damit zugleich auch für und gegen die Jagd und ihr Ansehen insgemein.
Carcano

Damit kann ich deutlich besser leben als Du und Deinesgleichen!

Seltsamerweise teilen viele Menschen, die sehr aktiv Naturschutz betrieben haben außerhalb der Jagd, meine Meinung.
* wer anderen eine Grube gräbt ist selber schuld
* Kaiser Barbarossa sagte vor kurzem: Die meisten Zitate im Internet sind frei erfunden
* Hinterher ist man gar nicht immer klüger - manchmal ist man hinterher einfach nur ärmer oder überfressen oder betrunken oder schwanger...
*Coruptissimae republicae, plurimae leges.
*G.B.Shaw: Die Realität ist eine Illusion, die durch den Mangel an Alkohol entsteht
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Ja, Respekt für die Respektlosen wird immer häufiger vom Zeitgeist eingefordert. So wie Toleranz für die Intoleranten.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.04.19 um 18:26 Uhr.
@ Carcano #
Carcano schrieb:

Man kann mit anderen Naturnutzergruppen zusammenarbeiten, gedeihlich und respektvoll.

Man kann sich auch in die lodengrüne Gummizelle zurückziehen, wie du es empfiehlst. Solipsismus.

Diese Entscheidung trifft jeder Jäger für sich selbst, ja; aber damit zugleich auch für und gegen die Jagd und ihr Ansehen insgemein.

Carcano



Diese Zusammenarbeit funktioniert immer dann sehr gut - und im Übrigen in der Praxis gar nicht so selten - wenn man sich auf Augenhöhe begegnet und einem gemeinsamen Projekt KEINE Ideologien entgegenstehen.

Im Übrigen ist es keineswegs so, dass jagdlich konsequente Haltungen dem prinzipiellen Ansehen der Jagd schaden. Das "Reizbeispiel" Wolf belegt dies m. E. außerordentlich gut. Man erkennt deutlich, wie in die gesellschaftliche Debatte Bewegung kommt. Dem Ansehen der Jagd hat das keinesfalls geschadet. Lediglich etwas "störend" wirken sich die Haltungen zweier - in der Bedeutung verhältnismäßig überschaubarer - Verbände aus.

Poldi

P.S.:

Der "Solipsismus" (Rückzug in die Gummizelle) muss keineswegs "lodengrün" sein. Loden ist grundsätzlich natürlich. Gummizellen jedoch sind nicht selten "ökologisch" vorbelastet.


4
 
@ Carcano #
Ich fürchte, dass die Frage der (landesweiten) Notwendigkeit und des Wildtiermonitorings dort an Grenzen stößt, wo die Akzeptanz nicht flächendeckend vorhanden ist. Um den "Expertenstatus" der FVA dürfte es dahingehend nicht anders bestellt sein. Zumindest erzwingen lässt sich nichts.
1
 
@ Biberist #
Mit Verlaub!
Diese Aussage stimmt nicht mit meinen persönlichen Erfahrungen und Kenntnissen überein.
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@ Poldi72 #
Poldi72 schrieb:

Ich fürchte, dass die Frage der (landesweiten) Notwendigkeit und des Wildtiermonitorings dort an Grenzen stößt, wo die Akzeptanz nicht flächendeckend vorhanden ist. Um den "Expertenstatus" der FVA dürfte es dahingehend nicht anders bestellt sein. Zumindest erzwingen lässt sich nichts.


was bedeutet "FVA" ?
Sicherheit beim Schießen [jagderleben.landlive.de] - darf 1:1 kopiert und frei verteilt werden -

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.04.19 um 12:47 Uhr.
@ KlausEJHamburg #
KlausEJHamburg schrieb:

was bedeutet "FVA" ?


Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg.
Hatten früher grüne Busse, auf deren Heckscheibe "Pro Wald - Pro Mensch" aufgedruckt war.
Böswillige Studenten pflegten mit dem Finger im allgegenwärtigen Staub "Pro blem" zu ergänzen, auch deswegen fahren die nun silberne Leasing-VWs mit dezentem FVA Aufkleber.
Nur die WG muß weiterhin mit alten grünen T5 rumfahren.

Die FVA, Abt. Wildökologie ist in BaWü für die wissenschaftliche Bearbeitung der dem Jagdrecht unterliegenden Arten (Rotwild, Auerwild, Wildkatze, Luchs,...) zuständig, ebenso für das Monitoring und Problemanalyse und -Lösung (z.B. Auerhuhn und Windkraft, Rotwild und Flächennutzung,...). Die Abteilung wird von Dr. Rudi Suchant geleitet.
[www.rotwildkonzeption-nordschwarzwald.de] [www.fva-bw.de]

Die dem Naturschutzrecht unterliegenden Tierarten werden im Land von der Abt. 2 der LUBW betreut [www.lubw.baden-wuerttemberg.de] . Beim Wolf macht die FVA das Monitoring, die restlichen Arbeiten unterliegen der LUBW.
Als weitere Forschungseinrichtung hat das Land noch die WFS (Wildforschungsstelle Aulendorf) [www.lazbw.de] .

sowie die Wildökologie an der Uni Freiburg (ehemals AWJ)
[www.wildlife.uni-freiburg.de]
Alle 4 Einrichtungen ergänzen sich und arbeiten eng zusammen.

Grundsätzlich kann man aber Wortmeldungen unseres Wiederkehrers und Klassenclowns, der sich diese Woche mal "Poldi72" nennt, getrost überlesen.
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