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Öffentlichkeitsarbeit
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Forum: Öffentlichkeitsarbeit

Wildunfälle - zwingend Handeln geboten!

Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.03.19 um 18:26 Uhr.
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Wildunfälle - zwingend Handeln geboten!
Ich beabsichtige die beängstigend hohe Zahl von Wildunfällen auf einer Bundesstraße die durch mein neues Revier führt zu reduzieren.
Angeblich hat es in der Vergangenheit mehrere erfolglose Versuche gegeben hier mit den Behörden, Polizei, Verkehrswart, Straßenverkehrsbehörde einen Lösungsansatz zu finden. Auf einem Abschnitt von etwa 2 km ist diese Bundesstraße ohne Geschwindigkeitsbeschränkung. Genau hier ist ein sehr starker Wildwechsel. Jährlich wurden dort zwischen 10 - 15 Stücke Rehwild und Schwarzwild überfahren. Die Polizei hat den Altpächter mehrfach darauf angesprochen... bietet aber keinerlei Lösungsansätze an, fordert lediglich den Jäger auf dort mehr zu erlegen. Mag sein dass der Rehwildbestand dort zu hoch ist, ich kann das noch nicht beurteilen. Bestandsreduzierung ist sicher ein Weg den ich auch beschreiten werde. Blaue Warnreflektoren hängen da bereits - nutzen aber nix!!!

Mir stellt sich jedoch die Frage ob es nicht Möglichkeiten und Wege gibt dort die Behörden/Versicherungen/Straßenbewirtschafter usw. mit ins Boot zu nehmen und gemeinsam ein Paket zu schnüren diesen alarmierenden Zustand zu entschärfen. Entsprechende Warnschilder und vor allem eine Geschwindigkeitsbeschränkung wären dringend von Nöten. Wie beschreitet man diesen Weg die entsprechenden Behörden zu aktivieren? Ich bin gerne bereit auch Druck auszuüben. Wen sollte man wie ansprechen? Versicherungen, Polizei, Lokalpresse/ADAC ???

Wer hat ähnliche Unfallschwerpunkte in seinem Revier und hat bereits versucht zu erreichen dass hier die Situation entschärft wird? ...und wenn, WIE? ...

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.03.19 um 18:59 Uhr.
@ Tannschuetz #
Bei uns im Revier ist das kein so großes Problem, jedoch hier wo wir wohnen. Aktuell hat die untere Jagdbehörde eine Vorverlegung der Jagdzeit zum 1. April festlegt. Es sollen jedoch nur Jährlinge und Schmalrehe erlegt werden. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen haben wohl, auf die Jahre gesehen, nicht viel gebracht. Wir haben hier wirklich gut ausgeschildert, mit " starker Wildwechsel" etc. , scheinbar hilft dies nicht wirklich.
Die, eine Zeitlang aufgestellten, roten Dreibeine pro Stück Wild hatten an manchen Stellen mehr Wirkung.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Antrag beim zuständigen Straßenbetreiber auf entsprechende Beschilderung Sinn macht.
An sehr exponierten Stellen hilft wohl nur ein Starenkasten
"Wer die Natur nicht liebt, den hat sie eigentlich vergeblich hervorgebracht" (unbek. Verfasser)

Meine Bilder unter: [www.flickr.com]
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.03.19 um 19:05 Uhr.
@ Tannschuetz #
Tannschuetz schrieb:

Ich beabsichtige die beängstigend hohe Zahl von Wildunfällen auf einer Bundesstraße die durch mein neues Revier führt zu reduzieren.
Angeblich hat es in der Vergangenheit mehrere erfolglose Versuche gegeben hier mit den Behörden, Polizei, Verkehrswart, Straßenverkehrsbehörde einen Lösungsansatz zu finden. Auf einem Abschnitt von etwa 2 km ist diese Bundesstraße ohne Geschwindigkeitsbeschränkung. Genau hier ist ein sehr starker Wildwechsel. Jährlich wurden dort zwischen 10 - 15 Stücke Rehwild und Schwarzwild überfahren. Die Polizei hat den Altpächter mehrfach darauf angesprochen... bietet aber keinerlei Lösungsansätze an, fordert lediglich den Jäger auf dort mehr zu erlegen. Mag sein dass der Rehwildbestand dort zu hoch ist, ich kann das noch nicht beurteilen. Bestandsreduzierung ist sicher ein Weg den ich auch beschreiten werde. Blaue Warnreflektoren hängen da bereits - nutzen aber nix!!!

Mir stellt sich jedoch die Frage ob es nicht Möglichkeiten und Wege gibt dort die Behörden/Versicherungen/Straßenbewirtschafter usw. mit ins Boot zu nehmen und gemeinsam ein Paket zu schnüren diesen alarmierenden Zustand zu entschärfen. Entsprechende Warnschilder und vor allem eine Geschwindigkeitsbeschränkung wären dringend von Nöten. Wie beschreitet man diesen Weg die entsprechenden Behörden zu aktivieren? Ich bin gerne bereit auch Druck auszuüben. Wen sollte man wie ansprechen? Versicherungen, Polizei, Lokalpresse/ADAC ???

Wer hat ähnliche Unfallschwerpunkte in seinem Revier und hat bereits versucht zu erreichen dass hier die Situation entschärft wird? ...und wenn, WIE? ...


Ein Versuch, nimm die örtliche Verkehrswacht und die Presse mit in`s Boot oder noch besser mit zum nächsten Wildunfall!
Versuche über diese eine Geschwindigkeitsbeschränkung wg. Wildwechsel und nachweisbaren Wildunfällen auf Tempo 70 oder 80 km/h zu erreichen.
Glaube mir die können etwas bewegen, bzw. beschränken!
Schade das in diesem Jahr die Zeitumstellung nicht abgeschafft wird, allein diese Zeitverschiebung ist für viele Wildunfälle mitveranwortlich!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 24.03.19 um 16:08 Uhr.
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Ich habe meine Zweifel, ob die plumpe Forderung nach "mehr erlegen" zielführend ist.
Das Resultat wären warscheinlich nur immer neue unerfahrene Zuzügler, die wieder dumm dem Verkehr zum Opfer fallen.
Es ist Unsinn zu glauben, diese Einstände blieben dann leer.
Unerfahrenem Jungwild und weiblichen Stücken intensiv nachtzustellen(sicher gut und richtig) um einige alte erfahrene Böcke zu belassen, könnte vielleicht der bessere Ansatz sein.
Gegen durchziehende Sauen ist wohl kein Kraut gewachsen.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Gäbe es dort regelmäßig überfahrene Wölfe, die Politik würde schnell reagieren.
Dass gewisse Dinge nicht gesagt werden sollten, gehört zu den Dingen, die nicht gesagt werden sollten.
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@ esau #
esau schrieb:

Ich habe meine Zweifel, ob die plumpe Forderung nach "mehr erlegen" zielführend ist.

Gegen durchziehende Sauen ist wohl kein Kraut gewachsen.


Erfahrung aus dem "früheren" Revier: Die Unfallrehquote von 25-30 Stück per Anno wurde durch deutliches erhöhen des Abschusses auf 4-5 gesenkt.
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@ murmelbaer #
Freie Fahrt für freie Bürger!
Dass gewisse Dinge nicht gesagt werden sollten, gehört zu den Dingen, die nicht gesagt werden sollten.
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Warnschilder
in einige Regionen gab/gibt es Aktionen mit Zustimmung von Polizei und Versicherungsverbänden wo am Straßenrand für jeden Wildunfall ein signalfarbenes Dreieckskreuz mit dem Textschild: "Wildunfall" aufgestellt wird. Teilweise mit Erfolg... teilweise ohne. Wer kennt solche Warnkreuze? Ich kannte sie bisher nicht.
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In Hessen oder im Landkreis (?) sollen Wildunfälle möglichst metergenau gemeldet werden. Wenn sich an bestimmten Stellen Häufungen ergeben wird von offizieller Seite "eingeschritten".
Alt ist, wer mehr Spaß an der Vergangenheit hat als an der Zukunft

... Facebook .. nein Danke
... wer einem Gutmenschen mit Zahlen, Daten, Fakten kommt, konfrontiert ihn mit dem Bösen
... eine Antwort resultiert im wesentlichen aus der ihr zu Grunde liegenden Frage
... Wer ein Problem erkennt und nichts zu seiner Lösung beträgt ist Teil des Problems
... In manchen Berufen zählt nicht was man erreicht, es reicht wenn man etwas erzählt.
... nicht jeder den ich mag macht alles richtig und nicht alle die ich nicht mag machen alles immer falsch
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@ Tannschuetz #
Das sind die von mir erwähnten Dreiecke.... Leider dürfen sie nicht mehr aufgestellt werden
"Wer die Natur nicht liebt, den hat sie eigentlich vergeblich hervorgebracht" (unbek. Verfasser)

Meine Bilder unter: [www.flickr.com]
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