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Munition und Wiederladen
2047 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Munition und Wiederladen

Dralllänge, Bleifrei und ideales Geschossgewicht

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Dralllänge, Bleifrei und ideales Geschossgewicht
Ich plane den Erwerb einer Bergara BA13 TD, die Waffe hat einen Drall von 12" bei 20" Lauflänge. Meine aktuelle Büchse im Kaliber .308 hat den Standard 10" Drall, daraus fliegen 150grs bis 165grs schwere bleifreie Geschosse sehr gut mit guter bis sehr guter Präzision.

Nun möchte ich nicht verschiedene Geschossgewichte im Kaliber .308 zu Hause horten. Nur der 12" Drall verlangt eher leichte Geschosse.

Welches Geschossgewicht bleifrei bietet sich für beide Läufe an - als Kompromisslösung im Kaliber .308.

Danke!

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@ flotthund #
flotthund schrieb:

Ich plane den Erwerb einer Bergara BA13 TD, die Waffe hat einen Drall von 12" bei 20" Lauflänge. Meine aktuelle Büchse im Kaliber .308 hat den Standard 10" Drall, daraus fliegen 150grs bis 165grs schwere bleifreie Geschosse sehr gut mit guter bis sehr guter Präzision.

Nun möchte ich nicht verschiedene Geschossgewichte im Kaliber .308 zu Hause horten. Nur der 12" Drall verlangt eher leichte Geschosse.

Welches Geschossgewicht bleifrei bietet sich für beide Läufe an - als Kompromisslösung im Kaliber .308.

Danke!


Mit Geschossen im Bereich von 130 bis 150gr machst du sicher nichts verkehrt, zumal bei bleifreien Geschossen etwas mehr Geschwindigkeit die Augenblickswirkung verbessert.
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Hi,
ich führe die Büchse seit zwei Jahren. Ich nehme die Waffe gern weil das Ding Ruck zuck in einer Tasche verschwindet. Ich bejage ein Revier direkt am Stadtrand. Der Publikumsverkehr ist überdurchschnittlich hoch und in unserer Gesellschaft ist man mit Waffe oft nicht gern gesehen.
So habe ich die Möglichkeit auch während der Mittagszeit einen bewaffneten Spaziergang zu machen ohne Blicke auf mich zu ziehen.

Die Waffe ist anfällig für Rost. Der Schaft wirkt eher glatt und wirkt nicht sonderlich wertig. Die Funktion und auch die Präzision sind aber total in Ordnung.
Für den Preis ne Super Waffe.
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@ flotthund #
flotthund schrieb:

Ich plane den Erwerb einer Bergara BA13 TD, die Waffe hat einen Drall von 12" bei 20" Lauflänge. Meine aktuelle Büchse im Kaliber .308 hat den Standard 10" Drall, daraus fliegen 150grs bis 165grs schwere bleifreie Geschosse sehr gut mit guter bis sehr guter Präzision.

Nun möchte ich nicht verschiedene Geschossgewichte im Kaliber .308 zu Hause horten. Nur der 12" Drall verlangt eher leichte Geschosse.

Welches Geschossgewicht bleifrei bietet sich für beide Läufe an - als Kompromisslösung im Kaliber .308.

Danke!


Nachdem der 250mm Drall eh schon recht kurz ist für die 9,7 bis 10,7g Geschosse, wird der 300mm Drall für diese Geschoßgewichte auch passen.
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@ flotthund #
5 Schuß @ 100 m 308, LOS HT 145 gr
Ich hab die Bergara, zwar mit Camo-Lochschaft, allerdings nicht die TD. Mit Hausken SD unter 1 m. Anhängend 5 Schuß auf 100 m mit dem 145 gr LOS HT , dann ein Klick korrigiert.
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Wollte der TS nicht etwas über Drallängen in Verbindung mit Geschoßgewichten, respektive Geschoßlängen wissen?
Oder hat er gefragt, wer führt eine Bergera?
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@ murmelbaer #
völlig korrekt, mit meiner Bergara in gleicher Ausstattung schießt das LOS HT mit 145 gr wie angegeben, das passt zur Fragestellung, oder?

murmelbaer schrieb:

Wollte der TS nicht etwas über Drallängen in Verbindung mit Geschoßgewichten, respektive Geschoßlängen wissen?
Oder hat er gefragt, wer führt eine Bergera?

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Mal so ganz generell angemerkt:
Man wird den Verdacht nicht los, dass sich ( nur junge?) Jäger mit der Verbesserung ihrer persönlichen jagdpraktischen Schießfertigkeit weit weniger beschäftigen, als mit Dralllängen, Lochschäften, SD, BC, Geschossgewichten und Optiken.
Ohne zu wissen, wie viele Jäger ausschließlich Fabrikmunition verwenden und damit wie viel Wild erlegen, werden überraschend oft Fragen nach am besten geeigneten Geschossen gestellt.
Kompetente Empfehlungen lassen sich nur bei entsprechender Erfahrung durch möglichst viele Erlegungen mit der gleichen Waffe und verschiedenen Geschossen geben.
Ebenso entsteht der Eindruck, dass sich allein durch die Verwendung von Lochschäften die Schießleistung optimieren lässt, was dazu verleitet, vor allem bei "systemierten Waffenreihen" die Schäfte auszuwechseln.
Während es Jäger gibt, die den Lochschaft für die DJ als wenig optimal erachten, für den aufgelegten Schuss aber schon, liegt es nahe, für die DJ nicht nur die geeignetere Optik, sondern auch einen DJ-Schaft an der Waffe zu montieren.
Ganz offensichtlich ist die Industrie bemüht, die Neigung der Jäger, ganz spezielle Waffen führen zu wollen, durch "Sondermodelle zu Sonderpreisen" bezahlen zu lassen.
Wie gesagt - nur mal so.
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
Forumsformel Nr.1: 1 Bild = 1000 Worte
3S=schnell-sicher-sauber.
A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

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@ SirHenry #
SirHenry schrieb:

Mal so ganz generell angemerkt:
Man wird den Verdacht nicht los, dass sich ( nur junge?) Jäger mit der Verbesserung ihrer persönlichen jagdpraktischen Schießfertigkeit weit weniger beschäftigen, als mit Dralllängen, Lochschäften, SD, BC, Geschossgewichten und Optiken.
Ohne zu wissen, wie viele Jäger ausschließlich Fabrikmunition verwenden und damit wie viel Wild erlegen, werden überraschend oft Fragen nach am besten geeigneten Geschossen gestellt.
Kompetente Empfehlungen lassen sich nur bei entsprechender Erfahrung durch möglichst viele Erlegungen mit der gleichen Waffe und verschiedenen Geschossen geben.
Ebenso entsteht der Eindruck, dass sich allein durch die Verwendung von Lochschäften die Schießleistung optimieren lässt, was dazu verleitet, vor allem bei "systemierten Waffenreihen" die Schäfte auszuwechseln.
Während es Jäger gibt, die den Lochschaft für die DJ als wenig optimal erachten, für den aufgelegten Schuss aber schon, liegt es nahe, für die DJ nicht nur die geeignetere Optik, sondern auch einen DJ-Schaft an der Waffe zu montieren.
Ganz offensichtlich ist die Industrie bemüht, die Neigung der Jäger, ganz spezielle Waffen führen zu wollen, durch "Sondermodelle zu Sonderpreisen" bezahlen zu lassen.
Wie gesagt - nur mal so.


Es ist O.T., ich weiß (ich hab es auch selber angemerkt), aber gestern Schießkino - dreimal Selbstlader, viermal Repetiergewehr, davon zweimal R8 mit Lochschaft.
Interessant war zu beobachten, wie genau die Schützen mit Lochschaftgewehren und Geradezug es nicht schafften, auch nur halbwegs im Anschlag zu repetieren. Schiessen, absetzen, an der Hüfte abstützen, repetieren, aufnehmen in den Anschlag usw.
Raus geschmissenes Geld hab ich mir gedacht und mein 98er Derivat brav im Anschlag repetiert.
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@ SirHenry #
SirHenry schrieb:

Mal so ganz generell angemerkt:
Man wird den Verdacht nicht los, dass sich ( nur junge?) Jäger mit der Verbesserung ihrer persönlichen jagdpraktischen Schießfertigkeit weit weniger beschäftigen, als mit Dralllängen, Lochschäften, SD, BC, Geschossgewichten und Optiken.
Ohne zu wissen, wie viele Jäger ausschließlich Fabrikmunition verwenden und damit wie viel Wild erlegen, werden überraschend oft Fragen nach am besten geeigneten Geschossen gestellt.
Kompetente Empfehlungen lassen sich nur bei entsprechender Erfahrung durch möglichst viele Erlegungen mit der gleichen Waffe und verschiedenen Geschossen geben.
Ebenso entsteht der Eindruck, dass sich allein durch die Verwendung von Lochschäften die Schießleistung optimieren lässt, was dazu verleitet, vor allem bei "systemierten Waffenreihen" die Schäfte auszuwechseln.
Während es Jäger gibt, die den Lochschaft für die DJ als wenig optimal erachten, für den aufgelegten Schuss aber schon, liegt es nahe, für die DJ nicht nur die geeignetere Optik, sondern auch einen DJ-Schaft an der Waffe zu montieren.
Ganz offensichtlich ist die Industrie bemüht, die Neigung der Jäger, ganz spezielle Waffen führen zu wollen, durch "Sondermodelle zu Sonderpreisen" bezahlen zu lassen.
Wie gesagt - nur mal so.


Servus Henry,
könnte es vielleicht auch damit zusammenhängen, dass viele (nicht nur Jungjäger) mit zumindest früher m.E. zu flachen Pistolengriffen bei Präzisionsschüssen nicht zurecht kommen, weil sie die Hand "verbiegen" müssen und damit Spannungen zwischen die Finger bekommen, insbesondere dann, wenn die Fingerlängen zu der "kürzeren Sorte" zählen? Nach meinen Beobachtungen hilft hier, den Mittelfinger unter den Abzugsbügel in Höhe des Abzugs zu legen, damit der Zeigefinger (falls Du mit ihm den Abzug betätigst ) möglichst spannungsfrei bewegt werden kann, selbst wenn man dadurch eine etwas geringere Fixierung am Pistolengriff haben sollte.
Zudem wage ich zu behaupten, dass ein Großteil der fabrikmäßig vorhandenen Abzüge für ein sauberes Schießen nur sehr bedingt geeignet ist. Hier dürfte jeder seine eigenen Gewohnheiten haben und ggf. entwickeln müssen.
Nimm Dir einmal von einem Jäger, der Probleme mit dem Treffen hat, seine Waffe vor und teste die Motorik des Abzugs! Da habe ich schon Stecher erlebt, die den Namen nicht verdienen! Ja, ich schieße auch noch mit einigen Waffen, die einen Stecher haben, deren Abzug aber ansonsten nahezu unbrauchbar ist, trotz des Einwands einiger sicherheitsbewusster (meist) Theoretiker.

Insofern ist es nicht nur als Trend (und als Verkaufsargument) verständlich, wenn diese Jäger hoffnungsvoll nach einem Strohhalm greifen!
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