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Waldkindergarten soll entstehen

@ Natur43 #
Natur43 schrieb:

Du schreibst doch nur einen Schmarrn. Wenn eine Fläche befriedet wird, wird sie automatisch bei der nächsten Pachtzahlung herraus genommen.
Da muß nicht erst ein bestimmter Flächenverlust da sein.


Dann weißt Du doch die Antwort. Und der Jagdgenosse hat nur noch eine kleinere Fläche in der JG oder ist kein Jagdgenosse mehr.
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@ KlausEJHamburg #
KlausEJHamburg schrieb:

Zu einer solchen Einrichtung - über deren Umfang Du nur spekulieren kannst -
gehören - entsprechend Vorschriften - sanitäre Einrichtungen


Da gibts tatsächlich keine sanitären Einrichtungen. Sonder Schäufelchen. Kein Witz!
Wollt ihr wissen, wen ich ehrlich einen echten Waidmann heiß?
Den nur, der nebst Büchs und Flinte auch den Hund zu führen weiß.


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@ jagatom #
jagatom schrieb:

Da gibts tatsächlich keine sanitären Einrichtungen. Sonder Schäufelchen. Kein Witz!



Da macht keine Sagrotanhelikoptermama mit.
Alt ist, wer mehr Spaß an der Vergangenheit hat als an der Zukunft

... Facebook .. nein Danke
... wer einem Gutmenschen mit Zahlen, Daten, Fakten kommt, konfrontiert ihn mit dem Bösen
... eine Antwort resultiert im wesentlichen aus der ihr zu Grunde liegenden Frage
... Wer ein Problem erkennt und nichts zu seiner Lösung beträgt ist Teil des Problems
... In manchen Berufen zählt nicht was man erreicht, es reicht wenn man etwas erzählt.
... nicht jeder den ich mag macht alles richtig und nicht alle die ich nicht mag machen alles immer falsch
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@ KlausEJHamburg #
Falsch!
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@ Pille #
😂
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#
Auch das ist Deutschland 2019: Ein Waldkindergarten soll entstehen und erwachsene Männer (und vielleicht auch Frauen) diskutieren über mehrere Seiten Feinheiten des Wald-, Bau-, Jagd- und Raumplanungsrechtes um die negativen Folgen der Maßnahme besser einordnen zu können. Ich warte auf fundierte Vorschläge, Fallbeispiele zur Verhinderung...
Hier lag Argos der Hund, von Ungeziefer zerfressen.
Dieser, da er nun endlich den nahen Odysseus erkannte,
Wedelte zwar mit dem Schwanz, und senkte die Ohren herunter;
Aber er war zu schwach, sich seinem Herren zu nähern.
Und Odysseus sah es, und trocknete heimlich die Träne (...)
3
 
@ Biobauer #
Biobauer schrieb:

wie weiter oben schon geschrieben, da wird in der regel nix gebaut, wer soll das auch bezahlen, allein die erschliessung wäre unbezahlbar.
befriedet wird daher da auch nix, und spaziern gehn können sie soviel wie sie wollen.
aber super idee, als jagdgenossenschaft gleich mal front gegen den kindergarten zu machen, so sammelt man richtig pluspunkte. und dann jammern die bauern wieder rum, das alle gegen sie sind......


Ich habe doch geschrieben das Ich nicht generell gegen einen Waldkindergarten bin. Ich stelle mich nur auf die Seite unseres Jagdpächters. Ist ein Waldkindergarten für Ihn ok, dann auch für mich.
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@ pudlichII #
pudlichII schrieb:

Es handelt sich hier um eine Änderung der Nutzungsart von Wald im Sinne des Waldgesetzes hin zu einem bebauten Gebiet.
Das bedeutet, es muss zwingend ein Bebauungsplan erstellt werden, bei dem u.a. auch die Vorschriften des regionalen Raumordnungsprogramms beachtet werden müssen.

Im Regelfall, zumindest hier in Niedersachsen, ist in solchen Fällen ein Sicherheitsabstand von 30 Metern zum Wirtschaftswald einzuhalten.
Grenzt innerhalb dieser 30 Meter ein Nachbargrundstück an, muss dessen Eigentümer zu der Baumaßnahme zumindest gehört werden, im Normalfall muss er damit einverstanden sein, da er ja alleine schion durch das Vorhandensein des Kindergartens in der Nutzung seiner Fläche beeinträchtigt wird (Brandgefahr, Fällrichtung usw.....)

Eine Pachtminderung ist üblich, da sowohl auf der eigentlichen Fläche des Waldkindergartens wie auch in einem gewissen Umfang die Jagd nicht mehr in vollem Umfang ausgeübt werden kann.

Ich habe in den vergangenen Jahren 2 Waldkindergärten durch die Genehmigungsverfahren begleitet. In einem der beiden Fälle wurde eine angrenzende kleine Eigenjagd fast vollständig entwertet, da sie über die gesamte Länge durch einen öffentlichen Weg geteilt wurde, auf dem morgens die Kinder angeliefert und mittags um 12:00 oder nachmittags um 17:00 abgeholt wurden. Isgesamt gab es zwei Gruppen a ca. 20 Kinder, was 2 x täglich zwischen 20 und 30 KFZ bedeutete.
Der EJB - Eigentümer hat versucht, die Maßnahme zu verhindern, hat das aber wegen der öffentlichen Kritik sehr schnell aufgegeben.

Inwieweit eine Beeinträchtigung in der Realität gegeben ist, richtet sich natürlich auch nach der Lage. Bleibt der KiGa ortsnah, gibt es normalerweise keine vermehrte Unruhe. Im anderen Fall - s.o.


Danke für deinen Beitrag. Sind schon mal einige Punkte die es zu beachten gibt.
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@ jagatom #
jagatom schrieb:

Wir haben einen Waldkindergarten in der Gemeinde. Er liegt in meiner Nachbarjagd. Man kann eigentlich nicht von einer Beeinträchtigung der Jagd sprechen. Pachtminderung wäre ungerechtfertigt. Wie viel Platz nimmt der schon in Anspruch. Nutzt ihn lieber, um die Kinder im Richtigen Umgang mit Natur, Wildtieren und der Jagd zu unterrichten. Damit wäre allen geholfen. Bei uns gibts keinen Ärger.


Seh ich auch so.

Wann sind die denn da? Morgens von 7 bis nachmittags um 4 maximal. Am Wochenende gar nicht.

Viel interessanter ist die Frage der Verkehrssicherung im Wald.
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