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Ausbildung & Jungjäger
526 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Ausbildung & Jungjäger

Angehende jungjäger und ihre ersten erfahrungen

@ WinterFuchs #
WinterFuchs schrieb:

Also dein Mitgefühl in allen Ehren aber wenn ich Defizite hab muss ich noch mehr dafür tun als andere!!

Ich bekam auch noch nie etwas geschenkt, musste um alles kämpfen, selbst um meinen Jagdschein obwohl ich mit der Jagd aufgewachsen bin.
Auch ich habe eine Lernschwäche nennt sich Arytmastinie!
Hatte für den Jagdschein keinen Lehrprinz aber jedoch ne gute Schule, bei der uns jungen (Ich war damals mit noch einem die jüngsten im Kurs) massiv in den Allerwertesten getreten worden ist, weil wir stink faul waren!!!
Es war verdammt hart mit enormen Druck und Erwartungshaltungen der Ausbilder und meines Umfeldes!
Aber es hat funktioniert und so manche Träne vergossen.
Was einen nicht umbringt macht nur härter!

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Weniger hier im Forum schreiben und Lernen!!
Aller guten Dinge sind drei!

Winterfuchs

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.05.19 um 20:16 Uhr.
@ Erdweibchen #
Ja da magst du recht haben, und genau deswegen mussten bei mir andere Hobbys bis heute noch weichen!!
Für mich ist es immernoch was besonderes zur Jagd gehen zu dürfen, auch wenn heute gefühlt bald jeder den Jagdschein macht!
Wenn ich eingeladen werde zu einem Ansitz auch wenn es nur dem Rotrock gilt versuche ich es möglich zu machen!

Mann braucht einfach biss und den Willen wie bei der Saujagd eben auch!

Ps: Mut zur Lücke hat noch nie geschadet und heute ist es beim Jagdschein sowie bei anderen Prüfungen möglich etwas durch ein andres Fach auszugleichen.

Winterfuchs
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@ WinterFuchs #
WinterFuchs schrieb:

Ja da magst du recht haben, und genau deswegen mussten bei mir andere Hobbys bis heute noch weichen!!
Für mich ist es immernoch was besonderes zur Jagd gehen zu dürfen, auch wenn heute gefühlt bald jeder den Jagdschein macht!
Wenn ich eingeladen werde zu einem Ansitz auch wenn es nur dem Rotrock gilt versuche ich es möglich zu machen!

Mann braucht einfach biss und den Willen wie bei der Saujagd eben auch!

Ps: Mut zur Lücke hat noch nie geschadet und heute ist es beim Jagdschein sowie bei anderen Prüfungen möglich etwas durch ein andres Fach auszugleichen.

Winterfuchs


Da bin ich ganz bei dir. Es gab eine Zeit, da ging jeder Segeln. Musste man haben... (am besten auf dem Wannsee hier in Berlin , dann kam der elitäre Golf-Sport - bis er offiziell zum Sport für Jedermann ausgerufen wurde. Mittlerweile will jeder den Jagdschein besitzen. Und natürlich Waffen. Einige wenige gehen wirklich in der Natur auf, wollen alles wissen und neigen dazu sich auch mal dreckig zu machen. (dazu zähle ich auch den "Kleinen". Allerdings kenne ich auch andere.
Was ich wohl für den Rest meines Lebens nicht vergessen werde ist eine kleine Erinnerung an meinen eigenen Schulaufenthalt fürs Grüne Abitur. Am Anfang des Kurses hatten wir eine Chinesin in unserer Truppe. In unserer ersten Lehrstunde mussten wir uns kurz vorstellen und begründen, weshalb wir gerne den Jagdschein machen wollten. Sie erklärte sich kurz mit den Worten: "Hongkong hat viele Menschen." ... Der Rest war unserer Fantasie überlassen. Daran muss ich heute oft denken, wenn ich im Umfeld höre, wer gerade darüber nachdenkt ob er nicht auch... und ja, auch für mich ist es nach wie vor etwas Besonderes jagen gehen zu dürfen. Zur Freude meines Mannes fahre ich sogar seit der Prüfung "artiger" Auto... denn schliesslich bin ich ja nun "Jäger"... ok darüber kann man jetzt schmunzeln - aber ich finds in Ordnung.
Ich gehe den Weg meiner Vorfahrenm denn diese verlangen nicht, mich zu unterwerfen:
Ehre deine Ahnen
Verteidige deine Familie
Stehe zu deinem Wort.
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@ WinterFuchs #
WinterFuchs schrieb:

Einmal durchsegeln ist keine Schande, aber zweimal!?
Wenn ich Motiviert bin und etwas wirklich will muss ich auch außergewöhnliche Anstrengungen auf mich nehmen.

Richtige Jagd ist Handwerk!!


Hallo, WinterFuchs, Du legst hier nahe, dass das zweimalige Durchfallen eine Schande sei.---Schande ist damit verbunden, dass etwas Mißachtung verdient hat. Schande ist ein hartes Wort und deshalb habe ich auch hart reagiert, weil ich diesen Begriff hier für völlig unangemessen halte.
Ob man in der Prüfung die Fragen gestellt bekommt, die man beantworten kann, oder, ob gerade welche gestellt werden, die man nicht oder nicht ausreichend beantworten kann, hängt viel mit Glück oder Pech zusammen.
Und, wenn jemand Pech gehabt hat in zwei Fächern, dann hat dies nichts mit Schande zu tun und verdient auch keine Mißachtung.--Wohl kaum einer weiß alles in der Prüfung, d.h. man kann jeden auf dem falschen Fuß erwischen.--Und im Übrigen gilt das, was @esau geschrieben hat, wir sind hoffentlich alle weiterhin Lernende in Sachen Jagd, auch mit 40 Jahresjagdscheinen,....und auch in anderen Lebensbereichen.
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@ WinterFuchs #
WinterFuchs schrieb

Ps: Mut zur Lücke hat noch nie geschadet und heute ist es beim Jagdschein sowie bei anderen Prüfungen möglich etwas durch ein andres Fach auszugleichen.

Winterfuchs


WinterFuchs, in Deiner zwischenzeitlichen Ergänzung bringst Du es auf den Punkt: "Mut zur Lücke."

Das beinhaltet aber auch die Möglichkeit, dass der Prüfer mit seiner Frage gerade in diese Lücke stößt.

Und dies heißt, Glück oder Pech haben.

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.05.19 um 22:37 Uhr.
@ Voss #
Die frage ist, wieviel Chancen soll jemand bekommen??

Der Druck wird immer größer, die Ängste auch!
Leichter wird es nicht!

Wenn er die Kurve bekommt soll ihm es gegönnt sein!!!

Ansonsten heißt eben die Lücke Jagd!

Wie bereits erwähnt weiß ich aus eigener Erfahrung wie es ist beim Lernen schwere Probleme zu haben.
Die Prüfer sind keine Unmenschen und helfen normal auf die Sprünge wenn sie sehen ,Wissen wäre da nur die Nerven gehen mit einem durch .

Winterfuchs
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@ vierfuessler #
vierfuessler schrieb:

Jeder hier, der seine Prüfung zum Jagdschein vor 10 Jahren oder noch länger abgelegt hat, hätte heute arge Schwierigkeiten die Prüfung im ersten Anlauf zu schaffen!
Der Prüfungsschwerpunkt ist seit ca. 5 Jahren das Fach Naturschutz und das Fach Wildhygiene und -krankheiten.
Zudem kommt noch die Doktrin von oben, möglichst Wenige bestehen zu lassen, weil jeder weitere Jäger = mehr Waffen!
Früher war der Prüfungsteil mit den meisten Durchfallern die Waffenhandhabung, das war aber durch knallharten Drill wie beim Militär zu meistern. Darauf haben sich die Jagdschulen eingestellt, aber nun wird vorher, bei der mündlichen Prüfung, konsequent auf Durchfallen geprüft.

Da muss ich widersprechen Vierfuessler, bei uns lag vor 10 Jahren sehr viel der Schwerpunkt auf Naturschutz und Wildbretgyhiene. Unsere Prüfung war weiss Gott nich leicht. Durchfall Quote 56,7% in 2009. Ich war auch bei Prüfungen immer, schon zu schulzeiten angespannt. Ich versteh nicht was das hier alles soll. Mir kommt da etwas zu viel Mitleidsuche durch, warum und weshalb Er die Prüfung nich gepackt hat, und das wohl zum zweiten mal!!! weiss ich nicht, ich denke er hat sicher das interesse an der Jagd, aber trotz allem muss man an den paar tagen dazu in der Lage sein, Frage und Antwort zu verstehen und zu wissen, es einfach zu liefern. Das hat er wohl einfach nicht, und das wiederholt. Das reicht einfach nicht. Die Fehler bei andern suchen ist meines Erachtens ne billige Ausrede und Schuldsuche bei anderen, weil mans nicht drauf hat. Wir hatten in der mündlichen auch keine einfachen Fragen, aber das muss halt an dem Tag wie ausm FF kommen und eben richtig.
Kannst Dich drehen wie de willst, de Arsch bleibt immer hinten!
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@ Rumtreiber #
Mein Post bezog sich gar nicht so sehr auf den kleinen Bauer, sondern ganz im Allgemeinen.
Die Prüfung zum Jagdschein war noch nie "leicht".
Dennoch wird immer mehr auf Durchfallen geprüft, das ist auch von langjährigen Prüfern mehr oder weniger bestätigt worden, da von Einigen der JS als gangbarer Weg zur Erlangung von Waffen gesehen wird und genau diesen Kreisen soll es so schwer wie nur möglich gemacht werden. Für diejenigen denen es um die Jagd geht wirds dadurch auch umso schwerer. Da ich die vergangenen 10 Jahre ziemlich "nahe am Puls" war und auch noch bin bestätigt sich meine Annahme, nicht zuletzt durch die Aussage eines Prüfers meiner Partnerin, der dann beim Dritten, erfolgreichen, Anlauf nach der Prüfung gesagt hat: "Da hab ich beim ersten Mal wirklich die falsche Asprirantin durchgeschmissen!"

Beim Kleinen Bauer hab ich nicht das Gefühl, er ist auf Mitleid aus, vielmehr denk ich, er schreibt sich seinen Frust vom Leib. Meinen Respekt hat er, weil er sich durchbeisst und nicht aufgibt, er ist ja auch an seinen Aufgaben gewachsen. Sogar seine Schreibe hat sich zum positiven hin entwickelt, er schreibt nicht mehr so holprig, sondern man liest seine Posts viel leichter als anfangs.
Die Qualität einer Idee hängt von ihrem Einfallswinkel ab.

Erst wenn der letzte Hase geschlagen, das letzte Rebhuhn gefressen, das letzte Reh gerissen ist, werdet ihr erkennen, dass man Prädatoren keinesfalls schützen kann.“

Eins bist Du dem Leben schuldig:
Kämpfe oder duld in Ruh,
bist Du Amboss - sei geduldig,
bist Du Hammer - schlage zu!

μολών λαβέ
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@ vierfuessler #
vierfuessler schrieb:

Mein Post bezog sich gar nicht so sehr auf den kleinen Bauer, sondern ganz im Allgemeinen.
Die Prüfung zum Jagdschein war noch nie "leicht".
Dennoch wird immer mehr auf Durchfallen geprüft, das ist auch von langjährigen Prüfern mehr oder weniger bestätigt worden, da von Einigen der JS als gangbarer Weg zur Erlangung von Waffen gesehen wird und genau diesen Kreisen soll es so schwer wie nur möglich gemacht werden. Für diejenigen denen es um die Jagd geht wirds dadurch auch umso schwerer. Da ich die vergangenen 10 Jahre ziemlich "nahe am Puls" war und auch noch bin bestätigt sich meine Annahme, nicht zuletzt durch die Aussage eines Prüfers meiner Partnerin, der dann beim Dritten, erfolgreichen, Anlauf nach der Prüfung gesagt hat: "Da hab ich beim ersten Mal wirklich die falsche Asprirantin durchgeschmissen!"

Beim Kleinen Bauer hab ich nicht das Gefühl, er ist auf Mitleid aus, vielmehr denk ich, er schreibt sich seinen Frust vom Leib. Meinen Respekt hat er, weil er sich durchbeisst und nicht aufgibt, er ist ja auch an seinen Aufgaben gewachsen. Sogar seine Schreibe hat sich zum positiven hin entwickelt, er schreibt nicht mehr so holprig, sondern man liest seine Posts viel leichter als anfangs.


Generell zum Thema Prüfungsangst. Natürlich ist es ein Unterschied ob jemand als Handwerker oder Helfer tätig ist und anstatt mit PC, Schreibtisch, Vorschriften, Verordnungen, Merkblättern mit Handwerker Gerät und Werkzeugen sich beschäftigen muß!
Einem Schreibtischarbeiter, evtl. auch mit höherer Bildung usw., fällt das erlernen, abrufen eines Prüfungsstoffes allemal leichter als dem zuvor erwähnten manuell tätigen Prüfling.
Wer täglich per Hand oder PC schreibt, kann Antworten auf schriftliche Fragen schneller und besser formulieren. Gleiches gilt für den mündlichen Prüfungsstoff, auch hier hat der eloquente Prüfling bessere Chancen!

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@ vierfuessler #
vierfuessler schrieb:

Mein Post bezog sich gar nicht so sehr auf den kleinen Bauer, sondern ganz im Allgemeinen.
Die Prüfung zum Jagdschein war noch nie "leicht".
Dennoch wird immer mehr auf Durchfallen geprüft, das ist auch von langjährigen Prüfern mehr oder weniger bestätigt worden, da von Einigen der JS als gangbarer Weg zur Erlangung von Waffen gesehen wird und genau diesen Kreisen soll es so schwer wie nur möglich gemacht werden. Für diejenigen denen es um die Jagd geht wirds dadurch auch umso schwerer. Da ich die vergangenen 10 Jahre ziemlich "nahe am Puls" war und auch noch bin bestätigt sich meine Annahme, nicht zuletzt durch die Aussage eines Prüfers meiner Partnerin, der dann beim Dritten, erfolgreichen, Anlauf nach der Prüfung gesagt hat: "Da hab ich beim ersten Mal wirklich die falsche Asprirantin durchgeschmissen!"

Beim Kleinen Bauer hab ich nicht das Gefühl, er ist auf Mitleid aus, vielmehr denk ich, er schreibt sich seinen Frust vom Leib. Meinen Respekt hat er, weil er sich durchbeisst und nicht aufgibt, er ist ja auch an seinen Aufgaben gewachsen. Sogar seine Schreibe hat sich zum positiven hin entwickelt, er schreibt nicht mehr so holprig, sondern man liest seine Posts viel leichter als anfangs.

Wenn das manche Prüfer so handhaben, darauf zu prüfen, das die durchfallen sollen, die mit Jagd nix am Hut haben, sondern nur im Kopf haben, so an Waffen zu kommen, müssten sich die Prüfer doch vorher erstmal ein paar Infos holen. Sei es beim Jagdkursleiter oder sogar Beständer. Sollte ja auch beim Kurs bei einer KJS kein Problem sein, bei uns musste man ein Revier/Lehrprinz nachweisen (grüne Karte). Allein danach konnte man schon sehen was der Anwärter alles schon gemacht und getan hat.
Ich würde mir die Zeit, die hier vertrattelt wird zum schreiben/posten an seiner stelle eher zum Lernen/Üben nutzen.
Wmh
Rumtreiber
Kannst Dich drehen wie de willst, de Arsch bleibt immer hinten!
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