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Hunde mit und ohne Papiere

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Jetzt ist mir auch wieder eingefallen, warum ich hier so selten online bin! Es gibt hier so einige Klugscheisser die meinen, das ihre Hunde mit den ach so tollen Papieren die besten sind!

Ich habe viel mit anderen Hunden zu tun. Da sind welche mit und ohne Papiere bei. Da gibt es einen HS der Probleme mit den Gelenken hat und das nicht besser wird (Mit Papiere). Da gibt es einige BGS auch aus sogenannter Leistungszucht die ständig beim TA sind, weil die ständig was mit der Haut haben, Gelenkprobleme, Verdauungsprobleme oder jagdlich einfach nicht zu gebrauchen sind. Dann gibt es die Hunde, die sogenannten Mischlinge, die nach Meinung vieler keine Jagdhunde sind und die sind fit. Natürlich gibt es da auch mal einen der Problemchen hat.
Aber das ist nicht der Grund, warum ich das hier poste. Es geht mir darum, den Hund ein neues zu Hause zu geben. Ich war dort vor Ort und habe mir den Hund angesehen. Hätte ihn auch gerne genommen. Aber leider habe ich zu Hause einen Vater, der sich gegenüber der Hunde nicht durchsetzen würde und das wäre in Fall von Oscar ein riesen Problem. Oscar brauch jemanden, der zeigt wer der Chef im Haus ist. Ich arbeite den Tag über und mein Vater hätte also viel mit Oscar zu tun. Da würde Oscar die Überhand nehmen und mein Vater wäre der nächste, der gebissen werden würde. Wir reden hier nicht vom leichten Zwicken. Der Besitzer der ihn abgegeben hat hatte richtig blaue Flecken weil Oscar ihn gestellt und angegriffen hat. Jetzt im Tierheim hat er gelernt, wer das sagen hat. Aber er testet das öfter mal aus.

Also, ich möchte keine weiteren Diskussionen über Papiere sondern einfach nur, das der Kerl jemanden findet, der zu ihm passt und wo er alt werden kann.
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@ Cherokee #
Cherokee schrieb:

Genau das was du beschreibst, kann ich mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit mit einem Hund vom Klub bekommen. Es wurden bei den BGS nicht umsonst in letzter Zeit wieder Tiroler Bracken eingekreuzt, weil die genetische Basis nichts mehr getaugt hat. Ich konnte dagegen schon einige Schwarzzuchten im jagdlichen Einsatz erleben. Keiner von den beschriebenen Mängeln hat darauf zugetroffen.
Der von mir übernommene papierlose BGS ist kerngesund, definitiv wildscharf, sowie spur- und sichtlaut. Ob er bei der Schweißarbeit mit meinem Dackel gleichziehen kann wird sich noch zeigen.


Ist zwar nicht Thema hier, mich würde aber interessieren, ob sich dieses Einkreuzen von TBr bei den BGS auf Deutschland oder Österreich bezieht und ob es da weitere Infos gibt.

Danke
Laufhund
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@ Laufhund #
Laufhund schrieb:

Ist zwar nicht Thema hier, mich würde aber interessieren, ob sich dieses Einkreuzen von TBr bei den BGS auf Deutschland oder Österreich bezieht und ob es da weitere Infos gibt.

Danke
Laufhund


Möglicherweise ist da etwas gemeint, das schon länger zurückliegt (1951): [www.bayerischer-gebirgsschweisshund.de]
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@ Harras #
Harras schrieb:

Du hast eine bild eingestellt von einem Tier der einem HS ähnlich sieht! Ich kann jeden sehr gut verstehen der sich das nicht antut. Wenn du den Hund so toll findest nimm ihn dir!
Jeder der auch nur ein wenig Hunde Verstand hat wird da Abstand von nehmen!



Harras, das ist nicht nett.
Es gibt genügend Leute, ja auch Jäger, die sich nix mehr beweisen müssen. Die vlt einfach einen guten Draht zu Hunden haben und spielend aus "völlig vermurkst" einen guten Begleiter machen.
Nicht jeder braucht oder hat einen "Spitzenhund" (doch, eigentlich hat jeder einen - nämlich den eigenen ) oder ist ein Hundeführer, der alles aus seinem Hund herauskitzeln kann, bzw das auch möchte.
Ich verstehe das Problem nicht ...
Dieser Hund hier trägt die Jacke eines Hannoverschen -- deshalb ist er hier im Forum gut aufgehoben.
drei mal drei ist sechs
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@ Kopov85 #
Kopov85 schrieb:

......

Ich hätte das hier auch nie geteilt, wenn ich nicht unbedingt will, das der Kerl ein gutes zu Hause bekommt. Der verkümmert dort doch nur. Jagdlich wird man aus ihm auch was machen können, das sieht jeder, der nur ein bisschen Ahnung von Hunden hat!

Ende


Du glaubst, er ist so hoch veranlagt, dass er die drei Jahre fehlender jagdlicher Ausbildung in kürzester Zeit aufholen kann?
Gruß vom Pudlich
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@ pudlichII #
pudlichII schrieb:

Du glaubst, er ist so hoch veranlagt, dass er die drei Jahre fehlender jagdlicher Ausbildung in kürzester Zeit aufholen kann?

Habe ich das geschrieben, das er das in kürzester Zeit aufholen kann? Nein habe ich nicht. Natürlich muss man etwas Zeit und Arbeit investieren um was aus ihm zu machen.
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@ pudlichII #
Das muss er doch auch nicht.
Aber ein prima Kumpel kann er werden.
drei mal drei ist sechs
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@ Laerchenwald #
Laerchenwald schrieb:

Moin Varmi,

wir sind oft einer Meinung, aber das ist ja nunmal Nonsens, was Du das vom Stapel lässt. Hier geht es eben nicht darum, einen Welpen zu kaufen und seinen Schwarzzüchter auf seiner "Brut" sitzen zu lassen...

Hier geht es darum, einem mehrjährigen Hund ein würdevolles und ausgefülltes Leben zu ermöglichen. Das ist in meinen Augen deutlich etwas anderes, siehe auch mein Beitrag in diesem Faden.

Gruß aus Nordhessen



Auch ein papierloser Welpe einer Schwarzzucht wird mal älter - und landet, wenn ihn als Welpe keiner gekauft hat wo...?

Abgesehen davon, es geht hier doch darum, einen Hund aus dem Tierheim unterzubringen. Es ist nun mal ne Jagdhunderasse. Und da wäre es natürlich sinnvoll, wenn er entsprechend seinen (mehr oder weniger zu erwartenden) Anlagen gefördert wird. Wenn es also jemanden gibt, der den Hund entsprechend fordern kann (auch unter Beachtung der jagdrechtlichen Vorschriften natürlich), wäre es ganz unbestreitbar gut für den Hund. Was ich nur überhaupt nicht verstehe ist, was diese ewigen Diskussionen um "nicht die Papiere jagen" hier sollen. Es geht eben nicht darum, zu klären, ob man sich einen Hund mit oder ohne Papieren zulegen sollte. Nur so viel: wenn es nicht die Rassevereine gäbe, könnte auch niemand einen Rassehund ohne Papiere kaufen. Also...
im früheren LL-Leben als anser unterwegs...
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3 Möglichkeiten:

- der Hund vergammelt im Tierheim

- der Hund wird von einem Jäger geholt, der etwas aus ihm machen will

- der Hund wird von irgendwem geholt, ohne auch nur dem ansatzweisen Versuch, ihn seiner Bestimmung nach gerecht werden zu lassen


Der Hund ist vorhanden, hat noch einige Jahre vor sich.
Worum gehts eigentlich all Jenen die sich hier so fürchterlich, ja sogar schon peinlichst, echauvieren, obschon sie von dem Problemfall in keinster Weise betroffen sind ?

Ich verstehe es einfach nicht!

Gibt es keine Seite wie z.B. HS in Not ?

Eine hätte ich gefunden: Jagdhunde-in-Not, Klick -->>

Vielleicht würde ihm dort geholfen werden können?
Waidmonns Gruaß

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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@ Kopov85 #
Kopov85 schrieb:

Habe ich das geschrieben, das er das in kürzester Zeit aufholen kann? Nein habe ich nicht. Natürlich muss man etwas Zeit und Arbeit investieren um was aus ihm zu machen.


Und schon sind wir wieder da, wo wir mal waren.
Dein Ansatz ist m. E. eher falsch, Gentos Ansatz eher der richtige.

Einen "Kumpel" aus ihm machen, sollte mit überschaubarem Aufwand und Einsatz möglich sein, einen Gebrauchshund, der im Kreis derjenigen, die ohne sein Handicap aufgewachsen sind, leistungsmäßig mithalten kann, vermutlich eher nicht.

Also doch Zweithund ohne klare Erfolgserwartung. (Wobei positive Überraschungen gerne an - und mitgenommen werden sollten)

Ich könnte mir vorstellen, das der Hund im Bereich Trailing besser untergebracht wäre als im Bereich Jagd.
Zumindest sollt man, wenn man ihm helfen will, auch da mal Kontakte suchen (was kopov vermutlich schon getan hat.)


Gruß vom Pudlich
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