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Hunde mit und ohne Papiere

@ esau #
esau schrieb:

Bevor ich hier was falsch tippsel:
[www.ljv-mecklenburg-vorpommern.de]

§5 Abs:1


Merci Hab jetzt auch die Verordnung von BW gefunden und muss sagen das wir hier ja echt fast schon, zumindest theoretisch, liberaler sind als MV Hätte nicht gedacht das es da soviele unterschiedliche Möglichkeiten gibt. Ist halt doch ab und zu hier ins Forum zu sehen und nicht immer auf die alt eingesessenen vor Ort zu hören
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.03.19 um 11:25 Uhr.
@ mcmilan #
mcmilan schrieb:

Must mal selber googeln, ich hab auf die Schnelle nur die Vorgaben des Landesjagdverbandes BW gefunden. Keine Ahnung ob die Ausschließlich dafür zuständig sind, wäre aber gut möglich. In Bayern kann man sich die Brauchbarkeit auch bei anderen Verbänden bestätigen lassen.

BP BW

Mal abgesehen von den gesetzlichen Vorgaben zur BP würd ich mir bei einem Wauzi aus dem Tierheim, je nach Alter und Prägung, sehr genau überlegen ob ich den Versuch wage ihn jagdlich auszubilden. Kann hinhauen … muss aber nicht und wenn Du Dich etwas umschaust gibt’s auch ne Menge „gebrauchte“ Jagdhunde im Markt.


Genau das gleiche pdf hab ich vorhin auch gefunden

Mir geht es auch nicht darum unbedingt einen Hund aus dem Tierheim holen zu müssen, dann lieber einen "gebrauchten" Jagdhund (wo aber eher vorherige Jäger nicht mehr kann als der Hund ).
Finde es nur gut das es eben auch andere Möglichkeiten gibt.
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@ netee #
netee schrieb:

Genau das gleiche pdf hab ich vorhin auch gefunden

Mir geht es auch nicht darum unbedingt einen Hund aus dem Tierheim holen zu müssen, dann lieber einen "gebrauchten" Jagdhund (wo aber eher vorherige Jäger nicht mehr kann als der Hund ).
Finde es nur gut das es eben auch andere Möglichkeiten gibt.


Ich bin zwar der Ansicht, dass ein guter Jagdhund nicht zwingend aus einer FCI/VDH/JGHV Zucht kommen muss, aber ich kenne mehrere Fälle mit Tierschutzhunden bei denen es in die Hose ging und ich bei selber mal mit einem DJT-Mix unbekannter Provenienz auf die Schnauzte gefallen. Macht schon nen Unterschied ob ich Hintergrundfakten auf einem Zettel mit Sperlingshund, aus erster Hand einer vertrauenswürdigen Person bekomme oder halt hoffen muss, dass der Hund nicht nur optisch einem Jagdhund gleicht.
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@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

nach Ziff. 3 braucht er Ahnentafel oder Registrierbescheinigung; Phänotyp reicht also nicht und Mischling geht gar nicht

Röchtöch.
Ein bissl was erledigen muss man halt noch.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ mcmilan #
mcmilan schrieb:

Ich bin zwar der Ansicht, dass ein guter Jagdhund nicht zwingend aus einer FCI/VDH/JGHV Zucht kommen muss, aber ich kenne mehrere Fälle mit Tierschutzhunden bei denen es in die Hose ging und ich bei selber mal mit einem DJT-Mix unbekannter Provenienz auf die Schnauzte gefallen. Macht schon nen Unterschied ob ich Hintergrundfakten auf einem Zettel mit Sperlingshund, aus erster Hand einer vertrauenswürdigen Person bekomme oder halt hoffen muss, dass der Hund nicht nur optisch einem Jagdhund gleicht.

Na also.
Da sind wir doch eigentlich ganz nahe beieinander, ja fast deckungsgleich.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ Harras #
Harras schrieb:

Du weißt also auch ob da mal HD oder ED vorkommt?
Du kennst dann die Ergebnisse der Untersuchungen?

Sowas ist mir besonders wichtig.
...wichtiger, als viele Leistungsversprechen.
Verhalten ist, soweit ich weiß, ohnehin nur um die 20% genetisch festgelegt.
Und durch Dressur und Abrichtung kann da Vieles verschleiert, vorgegaukelt oder verdorben sein,
was die Einschätzung der Vererbung der Eigenschaften betrifft.
Die erste Hündin meines Varerrs war beim ersten Versuch der Jugendprüfung nicht spurlaut und löste sich beim Stöbern nicht vom Führer.
Nachdem sich mein Vater als JJ daran versuchen durfte, brachte sie Spitzenleistungen.
Sie wurde die Mutter seines Zwingers, die nicht nur hervorragend stöberte, sondern den grössten Teil aller anfallenden Nachsuchen der hiesigen Jagdgesellschaft sehr erfolgreich erledigte.
Sie wurde besonders gerufen, wenn gar nichts mehr ging.
Heute würde man das "bestätigtes Nachsuchengespann" nennen.
Darum gebe ich nicht soo viel darauf, was die Eltern so geleistet haben.
Es ist für mich allenfalls eine Orientierung unter Vorbehalt von Vielen und bestenfalls beim Betrachten über mehrere Generationen.
Wofür ich den Schrieb schon brauche.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Wie kann man sich nur so zerstreiten?
Besagter Tierheim-Hund kann bei einem versierten Hundeführer und Alltagsjäger sicherlich ein glückliches Leben führen. Ab und zu den Bock, die Sau suchen, die noch ein Stück gegangen sind und ähnliches.
Ob sich ein professioneller Nachsuchenführer die Arbeit und Ausbildung mit solch einer Wundertüte machen will - kann der nun wirklich selbst beurteilen und entscheiden. Es soll Rüdemänner geben, die haben Spaß an solchen Herausforderungen - und im Erfolgsfall reden sie viel und voll Stolz darüber. Andernfalls hört man halt nix mehr davon.
Das gleiche gilt in der Mischlingszucht: Von den Guten erfährt man - über die anderen hört man nix mehr.
Bei den Hunden mit Papieren ist es umgekehrt. Mit oder ohne Papiere - auch bei gezielter und wohl überlegter Leistungsverpaarung kann es mal eine Niete geben.
Hundezucht ist keine Autoproduktion. Irgendwelche lange verborgenen (rezessiven) negativen Anlagen aus der Zeit unserer Vorväter - als es wie oben geschrieben noch wilder zuging - treten eben auch nach vielen Generationen kontrollierter Zucht gelegentlich wieder zutage.
Doch kein Tierarzt bestätigt, dass Mischlinge gesündere Hunde sind. Die Lebenserwartung von Rassehunden ist nachweislich länger, insbesondere bei Gebrauchsrassen. Ausgenommen natürlich die traurigen Exemplare übertriebener (Qual)zucht-Rassen.
Seltsamerweise beziehen sich aber auch die Mischlingsverfechter auf die erhofften Anlagen und erwarten die Leistungen der ihrem Hund angenommen zugrundeliegenden Jagdhunderassen.
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@ Bautz #
Bautz schrieb:
Seltsamerweise beziehen sich aber auch die Mischlingsverfechter auf die erhofften Anlagen und erwarten die Leistungen der ihrem Hund angenommen zugrundeliegenden Jagdhunderassen.


So seltsam ist das bei einer gezielten F1 aber gar nicht und bei einigen Gebrauchskreuzungen wie zB dem HT ist die Erwartungshaltung auch über die F1 hinaus nicht unberechtigt.
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@ mcmilan #
mcmilan schrieb:

So seltsam ist das bei einer gezielten F1 aber gar nicht und bei einigen Gebrauchskreuzungen wie zB dem HT ist die Erwartungshaltung auch über die F1 hinaus nicht unberechtigt.


Bei gezielten Verpaarungen bei HT sind die Eltern meist gut bekannt, oft mit Papieren und nicht nur auf Leistung selektiert sondern auch gesundheitlich gecheckt. Das meinte ich nicht so unbedingt mit Mischlingen
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@ Bautz #
Bautz schrieb:

Bei gezielten Verpaarungen bei HT sind die Eltern meist gut bekannt, oft mit Papieren und nicht nur auf Leistung selektiert sondern auch gesundheitlich gecheckt. Das meinte ich nicht so unbedingt mit Mischlingen

...wird oft(manchmal bewusst) durcheinandergeworfen.
Bei dem Einen sind sowohl die Ahnen als auch deren Gesundheit verbrieft.(Damit kann ich leben. Wer's mag...)
Die Anderen sind wahre Wundertüten.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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