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Hunde mit und ohne Papiere

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@ esau #
esau schrieb:

reinrassig aussehen(zumindest in MV)
Das bedeutet "dem Phänotyp entsprechend".


in dem Fall könnte man sich beim zuständigen Zuchtverein um eine Phänotypbeurteilung und anschließende Ausstellung von Registerpapieren bemühen, was sich der Zuchtverein selbstverständlich anständig bezahlen lässt

dann hat man einen Hund unbekannter Herkunft mit einem schönen Papier samt Emblem vom VDH und Sperlingshund, und damit darf man dann an allen Prüfungen teilnehmen, toll, oder?

in manchen Zuchtvereinen werden solche Registerhunde sogar zur Zucht zugelassen; einzige Einschränkung dabei ist: die Nachkommen landen ebenfalls im Register, bis drei Generationen erreicht sind, die vierte darf dann wieder ins reguläre Zuchtbuch
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.03.19 um 20:57 Uhr.
@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

in dem Fall könnte man sich beim zuständigen Zuchtverein um eine Phänotypbeurteilung und anschließende Ausstellung von Registerpapieren bemühen, was sich der Zuchtverein selbstverständlich anständig bezahlen lässt

dann hat man einen Hund unbekannter Herkunft mit einem schönen Papier samt Emblem vom VDH und Sperlingshund, und damit darf man dann an allen Prüfungen teilnehmen, toll, oder?

in manchen Zuchtvereinen werden solche Registerhunde sogar zur Zucht zugelassen; einzige Einschränkung dabei ist: die Nachkommen landen ebenfalls im Register, bis drei Generationen erreicht sind, die vierte darf dann wieder ins reguläre Zuchtbuch

Zeigt ,dass sie vielleicht gar nicht so engstirnig sind, wie man ihnen gerne vorwirft.
Die genaue Beobachtung in einer Quarantänephase, bevor die Nachkommen in die reguläre Zucht aufgenommen werden(wenn man sowas schon macht) ist sicher angebracht.
Das ist wohl so zu beurteilen, wie eine bewusste Einkreuzung.
Über deren genaue Dauer kann man sicher diskutieren.
Bei Inzestunfällen wird das doch ähnlich gehandhabt. Die bekommen Papiere ohne Zuchttauglichkeit, was in seltenen Fällen bei besondern Eigenschaften / Leistungen auch mal aufgehoben wird, um das Potenzial dann Nutzen zu können.
Auf die Art gehen Hunde mit guten Leistungen der Zucht nicht verloren.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.03.19 um 00:02 Uhr.
@ esau #
esau schrieb:

Zeigt ,dass sie vielleicht gar nicht so engstirnig sind, wie man ihnen gerne vorwirft.
Die genaue Beobachtung in einer Quarantänephase, bevor die Nachkommen in die reguläre Zucht aufgenommen werden(wenn man sowas schon macht) ist sicher angebracht.
Das ist wohl so zu beurteilen, wie eine bewusste Einkreuzung.
Über deren genaue Dauer kann man sicher diskutieren.


Nun ja. Es bleibt den Zuchtvereinen überlassen, ob sie das so zulassen oder nicht. Genau genommen ist es eine Blutauffrischung mit einer Promenadenmischung, von der keiner weiß, was drin ist, unter dem Siegel von VDH/JGHV. Kann man mögen, muss man aber nicht.


Bei Inzestunfällen wird das doch ähnlich gehandhabt. Die bekommen Papiere ohne Zuchttauglichkeit, was in seltenen Fällen bei besondern Eigenschaften / Leistungen auch mal aufgehoben wird, um das Potenzial dann Nutzen zu können.
Auf die Art gehen Hunde mit guten Leistungen der Zucht nicht verloren.


Oh, das möchte ich aber nicht hoffen. Gemäß VDH-ZO: Paarungen von Verwandten 1. Grades –Inzest (Eltern x Kinder/Vollgeschwister untereinander) sind verboten. Halbgeschwisterverpaarungen bedürfen der Ausnahmegenehmigung des Rassehunde-Zuchtvereins.

Solcherart Unfälle haben ganz normale Papiere zu bekommen, die allerdings sofort mit dem Hinweis zu kennzeichnen sind "Zuchtverbot" bzw. "nicht nach den Regeln blablabla gezüchtet".

Ich find es aber frappierend, dass generell die Meinung zu herrschen scheint, dass Zuchtwarte ganz nach Belieben über die Zuchtzulassung entscheiden und jederzeit von allem auch mal eine Ausnahme machen dürften. Damit eben Hunde mit guten Leistungen "der Zucht nicht verloren gehen".

Diese Meinung deckt sich absolut mit dem Selbstverständnis des einen oder anderen Zuchtwarts. Sie deckt sich allerdings nicht mit den VDH-Regularien. Danach haben die Vereine Mindestvoraussetzungen zu definieren hinsichtlich Gesundheit, Verhalten und Formwert, die dann eben auch erfüllt sein müssen. Edit: dabei sind rassespezifische Leistungsanforderungen natürlich von zentraler Bedeutung.

Falls die definierten Bedingungen nicht erfüllt sind, darf eine Zuchtzulassung nicht erteilt werden.



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Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.03.19 um 13:00 Uhr.
@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

Oh, das möchte ich aber nicht hoffen. Gemäß VDH-ZO: Paarungen von Verwandten 1. Grades –Inzest (Eltern x Kinder/Vollgeschwister untereinander) sind verboten. Halbgeschwisterverpaarungen bedürfen der Ausnahmegenehmigung des Rassehunde-Zuchtvereins.

Solcherart Unfälle haben ganz normale Papiere zu bekommen, die allerdings sofort mit dem Hinweis zu kennzeichnen sind "Zuchtverbot" bzw. "nicht nach den Regeln blablabla gezüchtet".

Ich find es aber frappierend, dass generell die Meinung zu herrschen scheint, dass Zuchtwarte ganz nach Belieben über die Zuchtzulassung entscheiden und jederzeit von allem auch mal eine Ausnahme machen dürften. Damit eben Hunde mit guten Leistungen "der Zucht nicht verloren gehen".

Diese Meinung deckt sich absolut mit dem Selbstverständnis des einen oder anderen Zuchtwarts. Sie deckt sich allerdings nicht mit den VDH-Regularien. Danach haben die Vereine Mindestvoraussetzungen zu definieren hinsichtlich Gesundheit, Verhalten und Formwert, die dann eben auch erfüllt sein müssen. Edit: dabei sind rassespezifische Leistungsanforderungen natürlich von zentraler Bedeutung.

Falls die definierten Bedingungen nicht erfüllt sind, darf eine Zuchtzulassung nicht erteilt werden.

Inzestzuchtpaarungen haben manche Rassen erst entstehen lassen. Zumindest sind sie als Mittel zum Zweck der Aussonderung rezessiv vererbter Mängel angewendet worden, da diese dann nach Mendel in Phänotyp erst sichtbar werden. Ich will das auch nicht werten.
Aber ich bemerke deutlich, dass egal was die Vereine und Zuchtwarte beschließen und tun... Es wird immer Jemand nörgeln. Und meist die am lautesten, die selbst nicht wirklich etwas vorzuweisen haben oder Kraut und Rüben züchten, wo die Scheißmerkmale munter rezessiv weiter vererbt werden.
Das ist sehr praktisch, weil es Niemand merkt.
Und wenn dann aus sorgfältiger Zucht, statistisch völlig normal auch Ausfälle kommen, nehmen sie die gerne als vermeindlichen Beleg, dass diese ja so schlecht sei. (Wie einfältig dumm! )
Das ist die Nummer mit dem Splitter und dem Balken.
Ich weiß warum, ich mich beim Welpenkauf so entscheide, wie ich das tue.
Ich schätze die Arbeit um die genaue Buchführung, Prüfung, medizinische und genetische Betreung, habe ich doch die Anhaltspunkte für meine Auswahl, die bei den Möchtegernkritikern in aller Regel fehlen.
Ohne das für mich kein Welpe!
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ esau #
esau schrieb:
Ich weiß warum, ich mich beim Welpenkauf so entscheide, wie ich das tue.
Ich schätze die Arbeit um die genaue Buchführung, Prüfung, medizinische und genetische Betreung, habe ich doch die Anhaltspunkte für meine Auswahl, die bei den Möchtegernkritikern in aller Regel fehlen.
Ohne das für mich kein Welpe!


Wieviel Buchführung ist für eine ordentliche Zucht denn nötig. Ich kann, bis auf zwei kastrierte, bei allen Hunden mehr als die Urgroßeltern Generation nachverfolgen und in einem Fall sind mir die Vorfahren alle persönlich bekannt, sodass ich mich bei der Leistungseinschätzung nicht nur auf die Tagesform einer Prüfung zurückgreifen muss.

Wenn die "Möchtegernkritiker" aus den eigenen Reihen kommen wär's aber, um die Arbeit der Verbände weiterhin schätzen zu können, besser wenn man sich mit der Kritik, für die es gelegentlich auch Anhaltspunkte gibt, sachlich auseinandersetzten würde.
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.03.19 um 07:03 Uhr.
@ mcmilan #
Du weißt also auch ob da mal HD oder ED vorkommt?
Du kennst dann die Ergebnisse der Untersuchungen?
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@ Harras #
Harras schrieb:

Du weißt also auch ob da mal HD oder ED vorkommt?
Du kennst dann die Ergebnisse der Untersuchungen?


Bezogen auf alle Hunde:
HD, ja, mit einer Ausnahme.
ED, nein mit zwei Ausnahmen und bzgl. der Vererbung ein komplexes Thema.

Bei den beiden Hündinnen die ich decken lassen würde : beides ja!

Kennt man die Linie und die HF persönlich und findest Du eigene Hunde in der Ahnentafel des Welpen, geht im kleinen Kreis manches ohne offizielles Zuchtbuch. Wer nicht auf diese Weise vernetzt ist sollte sich auf die Regularien eines Verbandes verlassen.
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@ esau #
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esau schrieb:

Inzestzuchtpaarungen haben manche Rassen erst entstehen lassen. Zumindest sind sie als Mittel zum Zweck der aussonderung rezessiv vererbter Mängel angewendet worden, da diese dan nach Mendel in Phänotyp erst sichtbar werden. Ich will das auch nicht werten.
Aber ich bemerke deutlich, dass egal was die Vereine und Zuchtwarte beschließen und tun... Es wird immer Jemand nörgeln.


Alle heutigen Rassen sind durch eine vollkommen ungeregelte Zucht entstanden, ich bin die letzte, die das bestreitet. Sie sind alle entstanden, indem Leute das gemacht haben, was heute als Schwarzucht und dergleichen gebrandmarkt wird.

Berechtigte Kritik als Nörgelei abzutun ist die übliche Reaktion.

Ich habe sehr sachlich darauf hingewiesen, dass es eine unbekannte Zahl von Zuchtwarten gibt, die sich nachweislich nicht an die für sie verbindlichen VDH-Regularien hält, indem sie nach eigenem Gutdünken von bestimmten Regelungen abweicht, z.B. von den Mindestvoraussetzungen für die Erteilung der Zuchtzulassung.

Fakt ist auch, dass das genau niemand kontrolliert, der VDH jedenfalls nicht. Wenn das also vereinsintern nicht kontrolliert wird, kontrolliert es niemand.

Im übrigen: wie groß ist wohl das Interesse an Welpen, die bereits als solche das Stigma "Zuchtverbot" tragen. Warum auch immer. Wie groß ist dann die Motivation, einen solchen Stempel auf die Ahnentafel zu klatschen. Wie groß ist die Motivation, bei älteren Hunden die zuchtausschließenden Fehler nachvollziehbar zu dokumentieren?

Siehe Bild (Ausschnitt VDH-ZO). Der VDH kennt alle Zuchtbücher seiner Mitgliedsvereine. Manche führt er sogar selber, alle anderen müssen vorgelegt werden. Die Kontrolle, ob die im Bild zu lesenden Voraussetzungen erfüllt sind, kann man beim VDH am Schreibtisch vornehmen, dazu muss man keinen Fuß vor die Tür setzen.

Der VDH kontrolliert NICHTs.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.03.19 um 09:20 Uhr.
@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

Alle heutigen Rassen sind durch eine vollkommen ungeregelte Zucht entstanden, ich bin die letzte, die das bestreitet. Sie sind alle entstanden, indem Leute das gemacht haben, was heute als Schwarzucht und dergleichen gebrandmarkt wird.

Berechtigte Kritik als Nörgelei abzutun ist die übliche Reaktion.

Ich habe sehr sachlich darauf hingewiesen, dass es eine unbekannte Zahl von Zuchtwarten gibt, die sich nachweislich nicht an die für sie verbindlichen VDH-Regularien hält, indem sie nach eigenem Gutdünken von bestimmten Regelungen abweicht, z.B. von den Mindestvoraussetzungen für die Erteilung der Zuchtzulassung.

Fakt ist auch, dass das genau niemand kontrolliert, der VDH jedenfalls nicht. Wenn das also vereinsintern nicht kontrolliert wird, kontrolliert es niemand.

Im übrigen: wie groß ist wohl das Interesse an Welpen, die bereits als solche das Stigma "Zuchtverbot" tragen. Warum auch immer. Wie groß ist dann die Motivation, einen solchen Stempel auf die Ahnentafel zu klatschen. Wie groß ist die Motivation, bei älteren Hunden die zuchtausschließenden Fehler nachvollziehbar zu dokumentieren?

Siehe Bild (Ausschnitt VDH-ZO). Der VDH kennt alle Zuchtbücher seiner Mitgliedsvereine. Manche führt er sogar selber, alle anderen müssen vorgelegt werden. Die Kontrolle, ob die im Bild zu lesenden Voraussetzungen erfüllt sind, kann man beim VDH am Schreibtisch vornehmen, dazu muss man keinen Fuß vor die Tür setzen.

Der VDH kontrolliert NICHTs.

oooohr!!.............. Lass mich doch mit dem ganzen Wust zufrieden.
Beim Terrierverein, wo ich nichteinmal mehr Mitglied bin, bekomme ich die von mir gewünschten Auskünfte und medizinische Abfertigung (auch ohne, dass ich da nachaken müsste) immer und so wie ich das will.
Bei den Wachtelleuten läuft das, soweit ich das von meinem Vater(Züchter) erfahren hab, auch sehr gut/sauber.
Von Unorganisierten bekomme ich das in der Regel nicht/nichteinmal die Mindesanforderungen.
Das muss doch als Statement reichen.

Die Spiztfindigkeiten (die es, wo es menschelt natürlich auch immer gibt) und Paragraphenreiterei überlasse ich gerne Dir.
Ich mag mich mit diesem "Nänänänänää " mit erhobenen Zeigerfinger nicht auseinadersetzen.
Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade.
Gleichwohl ich weiß, dass es dieses in den Vereinen auch oft gibt.
Ein Negativ welches mich (und vermutlich auch Andere) unter Anderem von Vereinen fernhält.
Schade ist, dass diese dann manchmal allein (ohne das zweifellos gute Potenzial des Vereins für saubere Zuchtführung) weiterzüchten /meinen weiterzüchten zu müssen.

P.S.:
Du erinnerst mich recht häufig an einen älteren Herren, der regelmässig seine Monologe hält und auch ständig Jedem erklären muss ,wie doof er doch sei.
Du hast Recht(womit auch immer) und ich hoffentlich jetzt meine Ruhe.

" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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.... rein theortisch einmal angenommen, ich hätte eine gesunde HS Hündin, mein Kumpel in Istrien einen mir als absolut gesund, jagdlich bestens und erfolgreich geführten istrischen Brackenrüden im besten Alter?

Es kommt dann rein zufällig, wie es halt ab und an einmal so kommt.... zur ungewollten Unfallverpaarung

Ich glaube nicht, dass ich diese daraus entspringenden Welpen entsorgen würde!

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