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Hunde mit und ohne Papiere

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@ mcmilan #
mcmilan schrieb:

Man soll den Finger nicht in offene Wunden stecken.....hat mir mal meine Mama gesagt

Jaja.
Sie empfahl Dir sicher: "Bub, da nimmt man nicht die schmutzigen Finger, sondern den glühenden Schürhaken!"

Carcano
"Was man in Foren liest, stammt leider zu oft von Leuten, die besser Fragen stellen sollten, als Antworten zu geben" (Stoeberjaeger)
1
 
@ Heide_Unterfranken #
Heide ich bin lange genug dabei - bei den Brandl
Mitte der 80iger hatten wir eine Blutauffrischung mit Kopov.
Ich hatte damals einen F1 Rüden der zu einem Spitzenhund wurde,
Vor wenigen Jahren hatten wir das Thema wieder - mit dem Montenegriener.
Eine Aktion die ich verurteilt habe. Nicht wegen dem Hund, sondern wegen der Art und Weise.
Aber das ist ein anderes Thema.
Ich halte aber andere Dinge für viel verwerflicher!
Stichwort Kommerz
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
0
 
@ Varminter #
Varminter schrieb:

Nochmals: du verwechselst Äpfel mit Birnen.

Wenn du mit der Geschichten kommst, dass die Leistungszüchter ANGST vor Schwarzzuchthunden haben, kann ich nur lächeln.

Mit welchen "Hochgezüchteten" hast du leidvolle Erfahrungen gemacht?

DAS interessiert mich jetzt wirklich.

Der "Untergebrachte" ist jedenfalls in dem Zustand definitiv kein Jagdhund.

Er ist nur bei Nichtjägern herumgesessen, bis er seinem Besitzer gegenüber "übergriffig" wurde.

Keine Ausbildung. Kein Gehorsam. Kein Respekt der Hand gegenüber, die ihn füttert.

Keine HD - Untersuchung, kein Wesen - oder Leistungstest der Eltern.


" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
2
 
@ mcmilan #


servus

mcmilan schrieb:
....

Ist an dem Gerücht mit den JGHV Richtern jetzt was dran? ....


ich meine, ich hätte davon vor Wochen etwas im Wild und Hund Forum gelesen.

Da war von Antragstellung die Rede.... Irgendwer hat da auf Nachfrage ein Schreiben ins Forum gestellt..
Waidmonns Gruaß

Es müsst mich schon jucken, damit ich mich kratze!

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





1
 
@ Valsorey #
Valsorey schrieb:

Heide ich bin lange genug dabei - bei den Brandl
Mitte der 80iger hatten wir eine Blutauffrischung mit Kopov.
Ich hatte damals einen F1 Rüden der zu einem Spitzenhund wurde,
Vor wenigen Jahren hatten wir das Thema wieder - mit dem Montenegriener.
Eine Aktion die ich verurteilt habe. Nicht wegen dem Hund, sondern wegen der Art und Weise.
Aber das ist ein anderes Thema.
Ich halte aber andere Dinge für viel verwerflicher!
Stichwort Kommerz


Siehst. Ich verwette meinen Hintern, dass es vor hundert und selbst vor fünfzig Jahren keinen Jäger gegeben hätte, dessen Hund tolle Prüfungen abgelegt und super Formbewertungen eingeheimst hat und der deswegen gerade nicht zur Jagd eingesetzt wurde, da "zu wertvoll".

Das sind alles unzweifelhaft Entwicklungen der jüngeren Geschichte, die zeigen, wo die Reise hingeht. Und das ist nicht gut.

Hinzu kommen die bei so ziemlich allen Rassen vermehrt auftretenden Probleme mit mangelnder Schärfe, die irgendwie trotz aller technischen Möglichkeiten hinsichtlich Röntgen und Gentests und was weiß ich nicht wirklich zurückgehenden Probleme mit HD, ED, OCD, Kieferanomalien, Epilepsie und weiß der Teufel was für Gebrechen. Da fragt man sich halt irgendwann, ob das alles so richtig sein kann.

Diesem ganzen Zirkus kritisch gegenüberzustehen tut meines Erachtens not. Es ist in keiner Weise gleichbedeutend mit einem grundsätzlichen Verdammen geregelter Hundezucht.

Ehrliche Hundezucht erfordert aber eine Ehrlichkeit, die oftmals wirklich wehtut, und die allerwenigsten sind dazu in der Lage. Menschliches Problem, rein menschliches Problem.
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@ Carcano #
Carcano schrieb:

Jaja.
Sie empfahl Dir sicher: "Bub, da nimmt man nicht die schmutzigen Finger, sondern den glühenden Schürhaken!"

Carcano


Woher weist Du was meine Mutter mir …..
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.03.19 um 20:32 Uhr.
@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

Darum geht es nicht.

Ich zitiere mal aus dem gültigen FCI-Standard der Brandlbracke:

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Die Brandlbracke gilt als echter Nachkomme der Keltenbracke. Wie bei fast allen Hunderassen älteren Ursprungs gibt es auch bei der Brandlbracke bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts keinen gesicherten Herkunftsnachweis. Das kommt daher, dass bis zu diesem Zeitpunkt keine geregelte Zucht stattfand.

Dann zitiere ich mal aus dem gültigen FCI-Standard der TiBr:

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Die Tiroler Bracke stammt wie alle Brackenrassen von der Keltenbracke ab und stellt mit ihrem guten Stockhaar am reinsten den Typ des Wildbodenhundes dar. Kaiser Maximilian I. verwendete schon um 1500 diese edlen Bracken in Tirol zur Jagd und erwähnt in seinen Jagdbüchern, dass er aus diesen seine Leithunde herausgenommen hat. Um 1860 begann man in Tirol einzelne Stämme rein zu züchten; 1896 wurde ein Standard erstellt und 1908 offiziell anerkannt. Von den vielen einst in Tirol beheimateten Brackenschlägen ist nur mehr der rote und der schwarzrote Farbschlag erhalten geblieben. Die Tiroler Niederbracke wurde 1994 aus dem Standard genommen.


Diese sogenannte geregelte Zucht hat zu einer Abnahme der Variabilität geführt. Viele Schläge sind ganz einfach verschwunden. Das ist übrigens bei den Deutschen Bracken ziemlich das gleiche. Ab und an gibt es bei den TiBr nochmal einen Wurf, in dem plötzlich ganz wenig Schwarz, dafür aber sehr viel Weiß auftaucht. Früher "durften" die Hunde so aussehen und sahen auch so aus. Da hat die Leute nur interessiert, dass der Hund jagt. Heute fliegen die aus der Zucht, "Farbfehler".

Manchmal denke ich, diverse gesundheitliche Probleme sind überhaupt erst durch die zig verschiedenen "Rassen" (tatsächlich oft nur Varietäten) und die zugehörigen "Standards" entstanden. Völlig unnötige Verengung des Genpools mit entsprechenden Folgen für Gesundheit und alles andere. Aber zehn Vereine sind ja besser als ein Verein, da gibt's dann nämlich zehn Vorsitzende, zehn stellv. Vorsitzende, zehn Zuchtwarte, zehn Zuchtbuchführer und so weiter.

Die Jäger haben in der Zeit vor den Standards anders gezüchtet als heute, davon bin ich überzeugt, ohne mich da jetzt intensiv in die Literatur vertieft zu haben. Da waren andere Dinge im Fokus, und zwar nicht, möglichst viele Würfe in einem dunklen Kellerloch großzuziehen und über ebay Kleinanzeigen oder direkt aus dem Kofferraum zu verramschen. Und in anderen Ländern kommt man dem immer noch nahe.


Wenn Du so weiter machst fliegst Du bald mit mir nach Osteuropa und schaust Dir auf entlegenen Gehöften Hunde an die dem Typus der Keltenbracke sehr nahe kommen. Die haben alles, Gesundheit, Finderwillen und Scheid am wehrhaftem Wild, nur mit der Frage nach Papieren wird man dort mit Unverständnis reagieren.
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@ mcmilan #
mcmilan schrieb:

Bayern ist da leider eher die positive Ausnahme. Es gibt tatsächlich noch mehrere BL da kannst Du ohne Sperlingshund keine BP machen. Interessanterweise gibt es keine klare Regelung einer gegenseitigen Anerkennung der BP zwischen den BL, insofern bin ich bei meinen bundesweiten Einsätzen immer wieder der Situation, dass ich im Zweifel einen nicht brauchbaren Hund führe. Ich werd's überleben


Die Situation, dass das ein in einem Bundesland als brauchbar geprüfter Jagdhund das in einem anderen Bundesland plötzlich nicht mehr ist, ist eigentlich als UNTRAGBAR zu bezeichnen! Es wäre sehr wünschenswert, wenn die Brauchbarkeitsprüfung beim Jagdhund ähnlich wie die Jägerprüfung beim Menschen trotz landesspezifischen Unterschieden endlich grundsätzlich bundesweit Gültigkeit erlangen würde.
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@ mcmilan #
Wenn ihr dort seit bringt mir bitte nen ordentlichen Rauhaar–Foxl mit! Die Exemplare hier sind jagdlich leider nur selten zu gebrauchen. Papiere könnt ihr da lassen...

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.03.19 um 07:44 Uhr.
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servus


mcmilan schrieb:

Wenn Du so weiter machst fliegst Du bald mit mir nach Osteuropa und schaust Dir auf entlegenen Gehöften Hunde an die dem Typus der Keltenbracke sehr nahe kommen. Die haben alles, Gesundheit, Finderwillen und Scheid am wehrhaftem Wild, nur mit der Frage nach Papieren wird man dort mit Unverständnis reagieren.



...wenn ich so darüber nachdenke und mich zurückerinnere, hat der Typus "1a Jagdhund" stets und immer nur über knallhartes ausselektieren der unbrauchbaren Hunde zum Erfolg einer Rasse gefunden.

Der Tierschutzgedanken, gesetzlich un Fels gemeisselt, lässt dies aber nur mehr recht bedingt zu.... wenn überhaupt.

Das ist halt so. Wer an den heutigen Praktiken zur Recht kritisiert, wird als "Der, der mit Dreck wirft..." (edit hebts nachträglich kursiv hervor) übelst diffamiert.


Waidmonns Gruaß

Es müsst mich schon jucken, damit ich mich kratze!

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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