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Hunde mit und ohne Papiere

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.03.19 um 18:28 Uhr.
@ Valsorey #
Valsorey schrieb:

Witz an
ich bin für freies Decken für alle-
Kreuz und Quer und hin und her.

Witz aus
Anstatt ständig aus deinem "Lager" zu hören wie stupide und hirnlos das alles ist...
Irgendwelche ernsthaften Aktivitäten oder Ansätze zur Abschaffung des JGHV wären mir jetzt nicht bekannt
Also hier rum plärren bringt doch überhaupt nichts und ist auch nicht besonders glaubhaft.
Ausser das das Papierlose Lager diejenigen mit Papieren und insbsondere deren Hunde als degenerierte und unbrauchbar diffamieren kommt doch nichts. .... und wie man in den Wald hineinruft so schallt es zurück
Ist es ein Wunder? nein ist es nicht. Siehe deinen oben stehenden Text.


Mir ist der JGHV im Grunde völlig Wurst. Ich hab seit Jahren keinen Hund mehr aus diesem Verein, aber ohne Absicht und wenn sich was passendes finden würde ich mir auch einen mit JGHV Papieren nehmen. Einem Erstlingsführer oder Jägern bei denen ich vermute, dass sie vor der Anschaffung des Hundes keine Detektivarbeit leisten wollen rate ich ohnehin, sich an einen Zuchtverband zu wenden , der ggf dann auch später bei der Ausbildung behilflich sein kann. Insofern bin ich in keinem Lager, aber da ich nun mal keine Papiertieger führe werd ich von machen JGHV-Jüngern gerne mal ins "feindliche Lager" gesteckt.

Dass in mehreren BL ein Hund ohne (JGHV-)Papiere nicht zur BP zugelassen wird halte ich jedoch für äußerst fragwürdig. Ich habe ja nix dagegen wenn die Länder die Zuchtvereine unterstützen wollen, aber da gäbe es auch andere Möglichkeiten. Zur BP sollte jeder Hund zugelassen werden. Besteht er….ist er jagdlich brauchbar und kann gesetztes konform eingesetzt werden.

Ist an dem Gerücht mit den JGHV Richtern jetzt was dran? Ich kenne nämlich einen der hat zwei sehr gute HT.....vielleicht kann ich die ja bald in meine Meute integrieren






3
 
@ mcmilan #
mcmilan schrieb:

Mir ist der JGHV im Grunde völlig Wurst. Ich hab seit Jahren keinen Hund mehr aus diesem Verein, aber ohne Absicht und wenn sich was passendes finden würde ich mir auch einen mit JGHV Papieren nehmen. Einem Erstlingsführer oder Jägern bei denen ich vermute, dass sie vor der Anschaffung des Hundes keine Detektivarbeit leisten wollen rate ich ohnehin, sich an einen Zuchtverband zu wenden , der ggf dann auch später bei der Ausbildung behilflich sein kann. Insofern bin ich in keinem Lager, aber da ich nun mal keine Papiertieger führe werd ich von machen JGHV-Jüngern gerne mal ins "feindliche Lager" gesteckt.

Dass in mehreren BL ein Hund ohne (JGHV-)Papiere nicht zur BP zugelassen wird halte ich jedoch für äußerst fragwürdig. Ich habe ja nix dagegen wenn die Länder die Zuchtvereine unterstützen wollen, aber da gäbe es auch andere Möglichkeiten. Zur BP sollte jeder Hund zugelassen werden. Besteht er….ist er jagdlich brauchbar und kann gesetztes konform eingesetzt werden.

Ist an dem Gerücht mit den JGHV Richtern jetzt was dran? Ich kenne nämlich einen der hat zwei sehr gute HT.....vielleicht kann ich die ja bald in meine Meute integrieren

das mit der BP halte ich für für "fragwürdig" wenn es nicht gegen die nette Kette verstoßen würde hätte ich geschrieben idiotisch
Das mit den Richtern ist mir ziemlich egal.
Es ist aber auf der anderen Seite fur alle "gesorgt" ein Hund ohne Papiere kann i.d.R. die BP machen.
Damit kann er jagdlich eingesetzt werden.
Er kann z. Bsp. nicht die VSwP machen und damit sind bestimmte "Laufbahnen" versperrt.
Das ist alles - wem das reicht - dann ist es doch ok.
Somit kann sich jeder Hund zeigen und durch Anlagen und Leistungen überzeugen.
Das aber ein Hund ohne Papiere besser ist, ist genau so ein Schmarren das alle Hunde mit Papieren degenerierte Tölen sind. Es gibt mit Sicherheit mehr Hunde mit Papieren die im täglichen erfolgreichen Einsatz stehen als solche ohne Papiere. Insbesondere im Nachsuchenbereich.

Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.03.19 um 19:41 Uhr.
@ Valsorey #
Valsorey schrieb:

das mit der BP halte ich für für "fragwürdig" wenn es nicht gegen die nette Kette verstoßen würde hätte ich geschrieben idiotisch
Das mit den Richtern ist mir ziemlich egal.
Es ist aber auf der anderen Seite fur alle "gesorgt" ein Hund ohne Papiere kann i.d.R. die BP machen.
Damit kann er jagdlich eingesetzt werden.
Er kann z. Bsp. nicht die VSwP machen und damit sind bestimmte "Laufbahnen" versperrt.
Das ist alles - wem das reicht - dann ist es doch ok.
Somit kann sich jeder Hund zeigen und durch Anlagen und Leistungen überzeugen.
Das aber ein Hund ohne Papiere besser ist, ist genau so ein Schmarren das alle Hunde mit Papieren degenerierte Tölen sind. Es gibt mit Sicherheit mehr Hunde mit Papieren die im täglichen erfolgreichen Einsatz stehen als solche ohne Papiere. Insbesondere im Nachsuchenbereich.


Bayern ist da leider eher die positive Ausnahme. Es gibt tatsächlich noch mehrere BL da kannst Du ohne Sperlingshund keine BP machen. Interessanterweise gibt es keine klare Regelung einer gegenseitigen Anerkennung der BP zwischen den BL, insofern bin ich bei meinen bundesweiten Einsätzen immer wieder der Situation, dass ich im Zweifel einen nicht brauchbaren Hund führe. Ich werd's überleben

0
 
@ mcmilan #
mcmilan schrieb:

Irgendwie erinnern mich die reflexartigen Reaktionen aus dem JGHV Lager sobald es um "Schwarzzuchten" geht doch a weng an die Angstbeisser unter den Vierbeinern.

Wenn es stimmt, was in den sozialen Medien gerade verbreitet wird, dass man Richtern die privat einen Hund führen der nicht aus einem JGHV Zwinger stammt die Zulassung entziehen will, dann sehe ich da nicht nur Angst sondern die ersten Ansätze von hirnloser Panik.


Vielleicht schaffen die sich noch selber ab. Westermann wettert im aktuellen Jagdgebrauchshund gegen Schwarzwildgatter. Das sei inzwischen zum "Volkssport" geworden. Walch verteidigt ihn
1
 
#
Jaghhunde sind unverzichtbar, und ihre FührerInnen sind so verschieden, wie es Menschen generell sind.
Aber die _organisiertem_, _korporierten_ Hundler in ihren Verbänden, die simd schon sehr sehr speziell. Oder, Heide?
"Was man in Foren liest, stammt leider zu oft von Leuten, die besser Fragen stellen sollten, als Antworten zu geben" (Stoeberjaeger)
2
 
@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

Vielleicht schaffen die sich noch selber ab. Westermann wettert im aktuellen Jagdgebrauchshund gegen Schwarzwildgatter. Das sei inzwischen zum "Volkssport" geworden. Walch verteidigt ihn

ich halte von dieser ganzen Vereinsmeierei überhaupt nichts.
Wer gegen Schwarzwildgatter ist hat einen an der Waffel.
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
5
 
@ Carcano #
Carcano schrieb:

Jaghhunde sind unverzichtbar, und ihre FührerInnen sind so verschieden, wie es Menschen generell sind.
Aber die _organisiertem_, _korporierten_ Hundler in ihren Verbänden, die simd schon sehr sehr speziell. Oder, Heide?


Man soll den Finger nicht in offene Wunden stecken.....hat mir mal meine Mama gesagt
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.03.19 um 19:50 Uhr.
@ mcmilan #
mcmilan schrieb:

Man soll den Finger nicht in offene Wunden stecken.....hat mir mal meine Mama gesagt

doch kann man schon machen.
Aber jetzt im ernst.
Warum konzentrieren sich die Leute nicht auf die Kernbereiche bzw. Kernaufgaben?
Zucht, Ausbildung und Prüfungen und alles was damit zusammenhängt.
Ich will da weder "Politik" noch persönlich koloriertes Geschwurbel
Das braucht keiner und vor allem es hilft auch keinem
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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@ Valsorey #
Valsorey schrieb:

doch kann man schon machen.
Aber jetzt im ernst.
Warum konzentrieren sich die Leute nicht auf die Kernbereiche bzw. Kernaufgaben?
Zucht, Ausbildung und Prüfungen und alles was damit zusammenhängt.
Ich will da weder "Politik" noch persönlich koloriertes Geschwurbel
Das braucht keiner und vor allem es hilft auch keinem


Wenn ich eine vernünftige Antwort für dich hätte ......aber ich stell mir die gleichen Fragen!
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@ Valsorey #
Valsorey schrieb:

Witz an
ich bin für freies Decken für alle-
Kreuz und Quer und hin und her.

Witz aus


Darum geht es nicht.

Ich zitiere mal aus dem gültigen FCI-Standard der Brandlbracke:

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Die Brandlbracke gilt als echter Nachkomme der Keltenbracke. Wie bei fast allen Hunderassen älteren Ursprungs gibt es auch bei der Brandlbracke bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts keinen gesicherten Herkunftsnachweis. Das kommt daher, dass bis zu diesem Zeitpunkt keine geregelte Zucht stattfand.

Dann zitiere ich mal aus dem gültigen FCI-Standard der TiBr:

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Die Tiroler Bracke stammt wie alle Brackenrassen von der Keltenbracke ab und stellt mit ihrem guten Stockhaar am reinsten den Typ des Wildbodenhundes dar. Kaiser Maximilian I. verwendete schon um 1500 diese edlen Bracken in Tirol zur Jagd und erwähnt in seinen Jagdbüchern, dass er aus diesen seine Leithunde herausgenommen hat. Um 1860 begann man in Tirol einzelne Stämme rein zu züchten; 1896 wurde ein Standard erstellt und 1908 offiziell anerkannt. Von den vielen einst in Tirol beheimateten Brackenschlägen ist nur mehr der rote und der schwarzrote Farbschlag erhalten geblieben. Die Tiroler Niederbracke wurde 1994 aus dem Standard genommen.


Diese sogenannte geregelte Zucht hat zu einer Abnahme der Variabilität geführt. Viele Schläge sind ganz einfach verschwunden. Das ist übrigens bei den Deutschen Bracken ziemlich das gleiche. Ab und an gibt es bei den TiBr nochmal einen Wurf, in dem plötzlich ganz wenig Schwarz, dafür aber sehr viel Weiß auftaucht. Früher "durften" die Hunde so aussehen und sahen auch so aus. Da hat die Leute nur interessiert, dass der Hund jagt. Heute fliegen die aus der Zucht, "Farbfehler".

Manchmal denke ich, diverse gesundheitliche Probleme sind überhaupt erst durch die zig verschiedenen "Rassen" (tatsächlich oft nur Varietäten) und die zugehörigen "Standards" entstanden. Völlig unnötige Verengung des Genpools mit entsprechenden Folgen für Gesundheit und alles andere. Aber zehn Vereine sind ja besser als ein Verein, da gibt's dann nämlich zehn Vorsitzende, zehn stellv. Vorsitzende, zehn Zuchtwarte, zehn Zuchtbuchführer und so weiter.

Die Jäger haben in der Zeit vor den Standards anders gezüchtet als heute, davon bin ich überzeugt, ohne mich da jetzt intensiv in die Literatur vertieft zu haben. Da waren andere Dinge im Fokus, und zwar nicht, möglichst viele Würfe in einem dunklen Kellerloch großzuziehen und über ebay Kleinanzeigen oder direkt aus dem Kofferraum zu verramschen. Und in anderen Ländern kommt man dem immer noch nahe.


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