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Reviergedanken zum Naturschutz, 2 Bergen & dem Wolf

@ esau #
Das was Du schilderst ist die eine Seite der Medaille und ich gebe Dir völlig recht damit und Du weißt, dass ich nicht zu den sog. Wolfskuschlern gehöre. Dennoch wird man nicht ganz umhin kommen, zuzugeben, dass auch auf Jägerseite falsch mit dem Thema Wolf umgegangen wird.
Wie in jedem sozialen Gefüge bedingt das eine Verhalten das andere und umgekehrt und wir Jäger brauchen uns aus meiner Sicht überhaupt nicht zu wundern, dass der Wolf bei manchen Menschen diesen Überhype an Schutzinstinkt auslöst, der die von Dir geschilderten Blüten trägt.

Die ewigen Wolfsthemen, die hier "diskutiert" werden, zeigen ein Bild von Jägern, denen anzugehören man sich gelegentlich wirklich schämen muss! Solange sich Menschen über totgefahrene Tiere freuen, die sich noch möglichst lange gequält haben, weil sie keiner erlösen durfte, hämisch und schadenfroh sind, solche Sätze wie "darf ich den dann auch mit der Heugabel an den Boden nageln" öffentlich von sich geben und sich fast wünschen, dass ein Mensch, respektive ein Kind zu Schaden kommt, um endlich die Gegenseite aufwachen zu sehen, der muss sich am Ende des Tages weder wundern, noch schlecht behandelt fühlen, wenn ihm unterstellt wird, der Wolf sei sein Feind und nicht der Umgang mit ihm!
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@ katja #
katja schrieb:

Dennoch wird man nicht ganz umhin kommen, zuzugeben, dass auch auf Jägerseite falsch mit dem Thema Wolf umgegangen wird.
Wie in jedem sozialen Gefüge bedingt das eine Verhalten das andere und umgekehrt und wir Jäger brauchen uns aus meiner Sicht überhaupt nicht zu wundern, dass der Wolf bei manchen Menschen diesen Überhype an Schutzinstinkt auslöst, der die von Dir geschilderten Blüten trägt.

Die ewigen Wolfsthemen, die hier "diskutiert" werden, zeigen ein Bild von Jägern, denen anzugehören man sich gelegentlich wirklich schämen muss! Solange sich Menschen über totgefahrene Tiere freuen, die sich noch möglichst lange gequält haben, weil sie keiner erlösen durfte, hämisch und schadenfroh sind!


Hallo Katja,
Ich bin in dem Punkt voll bei Dir. Es gibt grob eingeteilt in der Bevölkerung 15% bekennende Jagdgegner, 20% bekennende Jagdbefürworter und etwa 65% von Menschen, denen beideStandpunkte relativ egal sind. (Ich weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe)
Man muss leider sagen, dass die 15% einen deutlichen besseren Job machen, diese 65% für ihre Ziele zu bearbeiten als wir. Da hilft auch nicht dass immer mehr Menschen den Jagdschein machen.
Wenn man hier reinschaut oder in Youtube muss man denken das Gros der Jäger sind Idioten.

Wir werden den Wolf genauso wenig wieder los wie den Fuchs egal ob er ins Jagdrevht kommt oder nicht. Die Jagd mit der Kugel ist zu ineffektiv, Fallenjagd machen zu wenige und Gift wird nie erlaubt werden. Wir werden also mit ihm leben.
Was die Emotionen und den Frust vieler Jäger anfacht ist, dass es Jäger gibt, die die Jägerschaft bewusst Spalten wollen.
Auch der Wolf ist durch das Rauszögern des Wolfsmanagement ein Spalter der Jägerschaft.
Hege und Nachhaltigkeit sind unter Beschuss. Und das trifft das Selbstverständnis der meisten Jäger hart, verständlich und richtig.
Hier hat es Jeman schon beschrieben : Devide and Conquer - also Spalten und übernehmen ist das erklärte Mittel unserer Gegnerschaft.
Man braucht hier nur zu schauen, wie hier die Protagonisten des ÖJV agieren. Mal Konfrontativ, mal zustimmend, dann widersprüchlich, unberechbar und dann wieder nebulös. Das sind Mittel der Spaltung !
Ich erinnere auch daran, dass es vom ÖJV Deutschland keine klare Positionierung zum Wolf gibt !
Den Grund habe ich erklärt.

Jäger, die sich einem Gegener gegenüber sehen, der nicht zu fassen ist und dessen Wirkungen man aber bis in die Gesetzgebung spürt, fühlen sich natürlich frustriert, das gilt für uns Alle.
Reaktionen wie SSS zu veröffentlichen ist eine unbedachte Reaktion, die von der Gegenseite hoch erwünscht ist, man denke an die 65%.
Aber manchmal verstehe ich solche Gedanken bei der Menge an bullshit die in Sachen Wolf täglich serviert wird. Wir sind alle nur Menschen. Nur sollten wir überlegen was wir ins Netz stellen.

Sorry für Schreibfehler IPad ...








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@ katja #
katja schrieb:

Das was Du schilderst ist die eine Seite der Medaille und ich gebe Dir völlig recht damit und Du weißt, dass ich nicht zu den sog. Wolfskuschlern gehöre. Dennoch wird man nicht ganz umhin kommen, zuzugeben, dass auch auf Jägerseite falsch mit dem Thema Wolf umgegangen wird.
Wie in jedem sozialen Gefüge bedingt das eine Verhalten das andere und umgekehrt und wir Jäger brauchen uns aus meiner Sicht überhaupt nicht zu wundern, dass der Wolf bei manchen Menschen diesen Überhype an Schutzinstinkt auslöst, der die von Dir geschilderten Blüten trägt.

Die ewigen Wolfsthemen, die hier "diskutiert" werden, zeigen ein Bild von Jägern, denen anzugehören man sich gelegentlich wirklich schämen muss! Solange sich Menschen über totgefahrene Tiere freuen, die sich noch möglichst lange gequält haben, weil sie keiner erlösen durfte, hämisch und schadenfroh sind, solche Sätze wie "darf ich den dann auch mit der Heugabel an den Boden nageln" öffentlich von sich geben und sich fast wünschen, dass ein Mensch, respektive ein Kind zu Schaden kommt, um endlich die Gegenseite aufwachen zu sehen, der muss sich am Ende des Tages weder wundern, noch schlecht behandelt fühlen, wenn ihm unterstellt wird, der Wolf sei sein Feind und nicht der Umgang mit ihm!

Das ist alles nett.
Ich rede jedoch nicht von einzelnen Blüten,sondern von einer Maschinerie, der gegenüber nur eine Gruppe von Extremisten und viele normale unrecht behandelte diffamierte/diskriminierte und z.T. geschädigte Menschen stehen.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ WastelDW #
WastelDW schrieb:

Was die Emotionen und den Frust vieler Jäger anfacht ist, dass es Jäger gibt, die die Jägerschaft bewusst Spalten wollen.
Auch der Wolf ist durch das Rauszögern des Wolfsmanagement ein Spalter der Jägerschaft.
Hege und Nachhaltigkeit sind unter Beschuss. Und das trifft das Selbstverständnis der meisten Jäger hart, verständlich und richtig.
Hier hat es Jeman schon beschrieben : Devide and Conquer - also Spalten und übernehmen ist das erklärte Mittel unserer Gegnerschaft.
Man braucht hier nur zu schauen, wie hier die Protagonisten des ÖJV agieren. Mal Konfrontativ, mal zustimmend, dann widersprüchlich, unberechbar und dann wieder nebulös. Das sind Mittel der Spaltung !
Ich erinnere auch daran, dass es vom ÖJV Deutschland keine klare Positionierung zum Wolf gibt !
Den Grund habe ich erklärt.

Jäger, die sich einem Gegener gegenüber sehen, der nicht zu fassen ist und dessen Wirkungen man aber bis in die Gesetzgebung spürt, fühlen sich natürlich frustriert, das gilt für uns Alle.
Reaktionen wie SSS zu veröffentlichen ist eine unbedachte Reaktion, die von der Gegenseite hoch erwünscht ist, man denke an die 65%.
Aber manchmal verstehe ich solche Gedanken bei der Menge an bullshit die in Sachen Wolf täglich serviert wird. Wir sind alle nur Menschen. Nur sollten wir überlegen was wir ins Netz stellen.

Sorry für Schreibfehler IPad ...


Ja, und hier stimme ich Dir zu was die Spaltung der Jägerschaft angeht und ja, ich sehe auch die Protagonisten, die das anheizen und fördern. Dennoch (und ich finde, uns bricht kein Zacken aus der Krone auch mal selbstkritisch auf uns zu gucken), wenn wir wissen, wer uns aus der Reserve locken will, wenn wir wissen, dass andere uns manipulieren wollen, warum lassen wir es dann zu?

Die 65% nehmen wahr, dass Jäger Wölfe hassen und diese 65% interessiert überhaupt nicht der Hintergrund dazu. Die 65% sehen einen Wolf, ein Tier und Menschen, die "es mit der Heugabel auf den Boden nageln wollen". So richtig schwer ist es da nicht, die Leute auf die Jagdgegnerseite zu ziehen, findest Du nicht?

Du hast geschrieben, wir seien frustriert und reagieren aus diesem Frust heraus unbedacht. Wie aber wirkt das denn auf andere (Deine 65%)?
Wir sind doch die mit der Kanone, wir sind doch die die immer wieder betonen am meisten von Wald, Natur und Wild zu verstehen, wir sind doch die, deren Zuverlässigkeit und Kompetenz niemand in Frage zu stellen hat, warum sind wir dann nicht gelassen, kompetent, sachlich?

Und wenn wir wissen, dass die Gegenseite tatsächlich wünscht, dass wir die Contenance verlieren, muss man sich dann am Ende nicht fragen, wie doof wir eigentlich sind, denen den Stoff noch an die Hand zu liefern, indem wir genau so reagieren, wie sie es provozieren wollen?
3
 
@ esau #
Steine Sturmsicherung
esau schrieb:

Zu Steinen kommt man ganz leicht ,wenn man gerade dieser Tage mit dem Bauern ausmacht , ihm beim Steine lesen zu helfen. Jetzt im Frühjahr ist nämlich die Zeit zum Steinesammeln.
(Das mussten wir als Halbstarke auf der LPG schon oft machen)
Da sagt kein Bauer nein.
Man kann aber manchmal auch organisieren, wo er die neu gesammelten Steine abkippen soll.

Nachtrag:
Etwas Zeit sollte man aber einplanen.
Man läuft den ganzen Tag mit eine Forke über's Feld und läd damit die kleineren Steine auf den Anänger.
Die Grösseren werden von Hand geladen. Bei noch Grösseren hilft der Frontlader.
Das ist gesund für die Beine und stärkt Arme und den Rücken.
Nebenbei festigt das die Bindung zu und vielleicht die Anerkennung von seinem Bauern.


Neuerdings sind das meine Sturmsicherungen an Kanzeln, seit Frederricke ist keine Kanzel mehr umgeweht worden.
Alles Material stamm von einem Lesesteinhaufen, auch die Betonteile, scheinbar hat hier der Landwirt einiges gefunden! Evtl. findet ja auch mal ne Eidechse hier einen Unterschlupf!
1
 
@ katja #
Da gebe ich Dir Recht, kein Wiederspruch.

Unser Weg sollte sein : Informieren statt polemisieren. Und dazu informieren, informieren, informieren.

Aufklären : Was ist Wahrheit und was ist Märchen.

ZB : Nein, der Wolf frisst nicht nur kranke, alte und schwache Tiere. Die meisten Einzeltiere die gerissen werden sind hochvitale Individuen mittleren Alters. Nur wenn ein Rudel Wölfe an einem Rudel Wild jagt wird hier oft die leichteste Ggf. gehandicapte Beute gewählt. Der Wolf ist aber mehrheitlich Opportnunist und nimmt alles was er kriegen kann und er ist eben nicht der Gesundheitspolizist wie man bis Mitte des letzten Jahrhunderts annahm.
Schalenwildrudel beginnen durch den Wolf mehr zu ziehen und größere Strecken zu Wandern um den Wolf auszuweichen. Deshalb werden mehr territorial veranlagtes männliches Wild mehr zur Beute.

Fakt ist auch das der Wolf Schalenwildbestände zum Zusammenbruch bringt. Siehe Räuber- Beute Zyklen. Ein Rotwildwildbestand der vom Wolf niedergebracht wurde brauch etwa 20 Jahre um sich zu erholen. Eine Hirschkuh bringt 1 Kalb und eine Wölfin bis zu 10 Welpen.

Alle 14 Tage frisst 1 Wolf 80kg Rotwild oder 5 Rehe. Einer !
Wir haben Rudel mit 10 Induviduen. Ein Rudel frisst also 800kg Wild in 2 Wochen. Das sind alle 2 Wochen eine gute Drückjagdstrecke !

Fakt ist auch, dass die Annahme, dass nur Alphawölfinnen eines Rudels Welpen bekommen. Nein auch Beta Weibchen mit Welpen wurden dokumentiert. Die Populationsdynamk ist tatsächlich eine viel dynamischere als in der Öffenlichkeit besprochen wird.

Und so könnte ich immer weiter machen mit Themen die helfen , Dinge wieder gerade zu rücken.








3
 
@ Dackelfan #
Dackelfan schrieb:

Neuerdings sind das meine Sturmsicherungen an Kanzeln, seit Frederricke ist keine Kanzel mehr umgeweht worden.
Alles Material stamm von einem Lesesteinhaufen, auch die Betonteile, scheinbar hat hier der Landwirt einiges gefunden! Evtl. findet ja auch mal ne Eidechse hier einen Unterschlupf!

Rühr nur keinen bestehenden Haufen an. Das gibt leicht Ärger.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ esau #
esau schrieb:

Rühr nur keinen bestehenden Haufen an. Das gibt leicht Ärger.


Ja ich verstehe Dich, Du bekommst in Kürze ein Foto von einem für die Natur ach so wertvollen Lesesteinhaufen in meinem Revier, den der NABU eingerichtet hat!
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@ WastelDW #
WastelDW schrieb:
Unser Weg sollte sein : Informieren statt polemisieren.

Sollte.
Und warum ist dann euer Weg der genau entgegengesetzte?
"Was man in Foren liest, stammt leider zu oft von Leuten, die besser Fragen stellen sollten, als Antworten zu geben" (Stoeberjaeger)
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@ esau #
esau schrieb:

Ja, unwegsam machen ist die wichtigste und einzig wirklich häufig machbare Naturschutzarbeit geworden.
Die Kunst besteht darin, es wie zufällig aussehen zu lassen.
Darum pflanze ich wenig/nicht sondern säe viel.
Dabei viel Fruchttragendes und gerne Stacheliges.
Wenn es gelingt, gut; wenn nicht, ist der Schaden finanziell verkraftbar.
Beste Freunde sind Nessel/Distel/Hagedorn/Schlehe.....und Lesesteine.


Die Brombeere breitet sich "willig" aus, ist "wehrhaft" und macht keine Arbeit
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