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Reviergedanken zum Naturschutz, 2 Bergen & dem Wolf

Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.03.19 um 20:23 Uhr.
@ WastelDW #
Unverständnis für die einen, Mitgefühl, auch begründet aus eigenen Erfahrungen, für dich.

Ich sehe das schon lange so: wo Naherholung ist, kann keine Natur gedeihen. Lass dort 100 am Tag durchziehen. 98 benehmen sich und die 2 Idioten reichen um alles kaputt zu machen.

Leider bei uns das gleiche: Berater erstellen für teuer Geld bunte, blumige Fantasiepläne, alle jubeln und sehen die lieben Touristen, die das Geld zur Tür hereintragen aber am Ende ist nur Lärm, Dreck und zerstückelte Natur.
Leider wird sowas nie wieder zurückgebaut, sondern nur noch mehr.
Lieber ein großflächiges Industriegebiet mit Brombeeren und Brachen, wo aber keiner spazieren will.

Und was den Naturschutz angeht: volle Zustimmung. Ich habe selber schon für die blauflüglige Ödlandschrecke sowie diverse Eidechsen gestritten....bei Baulandpreisen ab 300€/qm interessiert sowas nicht mehr und ich möchte nicht wissen, was hinter den Kulissen gelaufen ist.
Ich für meinen Teil passe meine Revierarbeit daran an: von Wolf und Wildkatze sowie anderen geschützten Arten erfährt niemand was und die Wege dahin werden von mir zugeworfen und mit stacheligem bepflanzt.
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

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Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
5
 
@ 7x65R #
7x65R schrieb:

Unverständnis für die einen, Mitgefühl, auch begründet aus eigenen Erfahrungen, für dich.

Ich sehe das schon lange so: wo Naherholung ist, kann keine Natur gedeihen. Lass dort 100 am Tag durchziehen. 98 benehmen sich und die 2 Idioten reichen um alles kaputt zu machen.

Leider bei uns das gleiche: Berater erstellen für teuer Geld bunte, blumige Fantasiepläne, alle Jubeln und sehen die lieben Touristen, die das Geld zur Tür hereintragen aber am Ende ist nur Lärm, Dreck und zerstückelte Natur.
Leider wird sowas nie wieder zurückgebaut, sondern nur noch mehr.
Lieber ein großflächiges Industriegebiet mit Brombeeren und Brachen, wo aber keiner spazieren will

Ich habe tatsächlich überlegt, aus dem einst beschaulichen Mecklenburg meiner Jugend zurück in die alte verhasste Heimat zu ziehen. Irgendwo , wo die Mondlandschaften der Tagebaurest- und Kippenflächen völlig zu Unland verwildert sind.
... gerne auch mit Ruinen von verlassenen Russenkasernen oder Resten von Industrieanlagen.
Sie sind heute oft die bessere "Natur".

Am schlimmsten ist es rund um Nationalpark und die Seen, deren Ufer von Touriebespaßungseinrichtungen komplett vom Umland getrennt sind.
Und Alles ist durchzogen von Asphaltwegen, oft gesäumt von bunt lackierten Eisengeländern.
...Besucherfrequenz in der Saison ähnlich einer Fussgängerzone am normalen Wochentag.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
3
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.03.19 um 20:42 Uhr.
@ 7x65R #
Ja, unwegsam machen ist die wichtigste und einzig wirklich häufig machbare Naturschutzarbeit geworden.
Die Kunst besteht darin, es wie zufällig aussehen zu lassen.
Darum pflanze ich wenig/nicht sondern säe viel.
Dabei viel Fruchttragendes und gerne Stacheliges.
Wenn es gelingt, gut; wenn nicht, ist der Schaden finanziell verkraftbar.
Beste Freunde sind Nessel/Distel/Hagedorn/Schlehe.....und Lesesteine.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ HH318 #
Hallo HH318,
geschmackloser geht's nicht ! Erst... … einschalten dann schreiben !


MfG
Michael
8
 
@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

der Faden wird mehr durch Eure Reaktionen zerschossen als durch den auslösenden Post, vielleicht merkt Ihr das irgendwann noch

Nein.
Er läuft sehr gut und das Thema betreffend sogar konstruktiv.
Deine reiht sich da jedoch nicht ganz ein. Mach dir mal keine Sorgen
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
4
 
#
Wichtig scheint mir auch noch ,möglichst das Revier nicht selbst bis in jede Ecke für Befahrbarkeit zu erschließen.
Das geht manchmal auch in Kooperation mit dem Bauern /Waldbauern.
Im Smalltalk nur einmal fallen lassen, dass manches Fahrgleis nicht so schlimm sei, eben nicht unbedingt zugefüllt werden muss, so nicht Jeder dort herumggurkt.
Oft ist das auch im Sinne des Landwirtes, dem in manchen Ecken nicht selten der Acker plattgefahren wird.
Und im Walde hilft das Zumachen der Rückegassen/gezielte Liegenlassen von Schlagabraum.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
3
 
@ esau #
esau schrieb:

Beste Freunde sind Nessel/Distel/Hagedorn/Schlehe.....und Lesesteine.

... + nicht aufgearbeiteter Windwurf und Schlagabraum ...

Allerdings erlebe ich markierte Wander- und allegemein Waldwege in einigem Abstand zu Siedlungen als ausgesprochen Begegnungs-arm. Premiumrouten und Hotspots an WE und Feiertagen ausgenommen.
Alles muss raus
2
 
@ Tannschuetz #
Tannschuetz schrieb:

kannst Du das dümmliche Geseier nicht einfach mal lassen? ....
Ich gäb sonst was drum Dich hier nicht mehr sehen zu müssen


Bin dabei...
im früheren LL-Leben als anser unterwegs...
10
 
@ Hankenuell #
Hankenuell schrieb:

... + nicht aufgearbeiteter Windwurf und Schlagabraum ...

Allerdings erlebe ich markierte Wander- und allegemein Waldwege in einigem Abstand zu Siedlungen als ausgesprochen Begegnungs-arm. Premiumrouten und Hotspots an WE und Feiertagen ausgenommen.

In der sächsischen Schweiz und in MV gelingt dir das meist nicht. Dort ist auch wochentags Betrieb.
Und wenn, dann nur beim Rehwild , wenn Du selbst auffällig radelst und unauffällig zurückkommst.
Die Sauen kommen erst bei Dunkeltuten, und das Rotwild sowieso.
Aber es geht auch und hier gerade vorrangig um Dornendreher, Rebhuhn, Wachtel, Kreuzotter, Eidechse, Lerche usw.
oder Bekassine, Waldschnepfe, Ringelnatter, Frosch und Salamander.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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@ esau #
esau schrieb:

Wichtig scheint mir auch noch ,möglichst das Revier nicht selbst bis in jede Ecke für Befahrbarkeit zu erschließen.
Das geht manchmal auch in Kooperation mit dem Bauern /Waldbauern.
Im Smalltalk nur einmal fallen lassen, dass manches Fahrgleis nicht so schlimm sei, eben nicht unbedingt zugefüllt werden muss, so nicht Jeder dort herumggurkt.
Oft ist das auch im Sinne des Landwirtes, dem in manchen Ecken nicht selten der Acker plattgefahren wird.
Und im Walde hilft das Zumachen der Rückegassen/gezielte Liegenlassen von Schlagabraum.


Das ist ein aus meiner Sicht sehr wichtiger Aspekt. Ein Eigenjagdbezirk, für den ich dienstlich zuständig bin, wurde von einem Pächter auch gegen meine ausdrücklichen Wünsche und Hinweise "erschlossen". Es dauerte nicht lange, bis er mir die Ohren vollheulte, dass dort so viele Leute unterwegs seien... Mein Mitleid für ihn hält sich in Grenzen. Leid tut mir dort das Wild...
im früheren LL-Leben als anser unterwegs...
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