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Pakistanische Sauen 2019

@ Watzmann #
Watzmann schrieb:

Andere Länder, andere Sitten.
Persönlich finde ich allerdings die Jagd auf Sauen dann doch etwas sinnfrei,
wenn die Kadaver dann in der Gegend liegen bleiben und vor sich hin faulen
bzw. als Nahrung für andere Sauen und Raubtiere dienen.


Schwarzwild macht auch in diesen Gegenden erheblichen Schaden in der Ladwirtschaft nur, daß es anders als bei unseren bayrischen Biogasbauern, bei den örtlichen Selbstversorgern (Bauern) schon mal existenzbedrohend werden kann. Den Fleischjäger schmerzt es natürlich, dass das Wildbrett nicht genutzt werden kann, aber der Nutzen für die Bevölkerung wiegt das für mich persönlich auf.
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@ Maxgoetzfried #


Maxgoetzfried schrieb:
.....

@ gipflzipfla: Auch das ist (vermute ich) richtig - und der Bogen geht noch weiter: An den Sauen verkösigen sich zB auch die sehr zahlreichen Schakale. Mit diesen wiederum haben die Viehhalter nicht unerhebliche Probleme, weil sie in der Bergbeweidung deutlich Verluste von jungen Ziegen und Schafen haben. Ein satter Schakal frisst keins von beidem.



Es ist traurigerweise schon Usus hier, dass jede noch so gut erstellte und mitgeteilte Jagderfahrung zerlegt und von internen Jagdgegnern in grün, aus welchen persönlichen Gründen auch immer, zerschossen wird.

Weiterdenken? ......Fehlanzeige !

In Deutschland gönnt man sich in seiner Dekadenz eben den Luxus, dass man heranwachsenen Horden von Wölfen mit momentan noch schier nie endenwollendem Haustiernachschub satt füttert und aufzüchtet.
Gleichzeitig ist den Befürwortern der angerichtete Schaden völlig egal, denn leiden müssen Andere darunter.
Zumindest erkenne ich hier leider schon wieder erste Parallelen dazu.


@Max... so what. Danke für die Story, die wirklich interessant ist !

Es ist für mich ja auch irre, dass irgendwo Kühe ungehindert durch die Strassen rennen dürfen, weils deren Religion so vorsieht. Eigentlich genau so irre, wie dass sich die Leute ob ihrer Religion nicht selbst gegen die Sauenplage helfen können...

Aber das ist weit weit von mir entfernt, ich nehme es zur Kenntnis und gut ists damit. Bei uns wirds Zeug halt kurzerhand aufgegessen....

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@Maxgoetzfried
Danke für die ausführlichen Antworten.
Man sieht, man kann auch mit unterschiedlichen Meinungen, ganz vernünftig miteinander kommunizieren.
Ist ja leider nicht in allen Beiträgen über die Jagd so, da könnten sich einige ein Beispiel an Dir nehmen.
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@ Watzmann #
Danke für das Lob, das ich gerne zurückgebe.
Ich hoffe, die Antworten waren für Dich einigermaßen hilfreich.
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@ Maxgoetzfried #
Maxgoetzfried schrieb:

Danke für das Lob, das ich gerne zurückgebe.
Ich hoffe, die Antworten waren für Dich einigermaßen hilfreich.

Sicher doch.
Nachvollziehbare Argumente und nicht irgendwelche, in den Raum geschmissene Zahlen.
So sollte eigentlich eine Diskussion ablaufen.
1
 
@ Maxgoetzfried #
Maxgoetzfried schrieb:
@mcmilan:
Die musste ich erst mal googlen... Eine echte Meute hatten wir nicht, höchstens va 5 Hunde verschiedenster Einschläge. Aber über die Jahre habe ich den Bildern nach schon einige Gull Terr gesehen, auch im jagdlichen Einsatz - kann Dir darüber aber leider nichts Spezifisches mehr berichten, da ich nicht speziell auf diese Hunde geachtet habe. In diesem Jahr haben insbesondere ein sehr hochläufiger, in Richtung Saluki gehender und ein kleiner Straßenköter gut, mit Fassen und langanhaltend gestellt, der große wurde auch geschlagen. Aber meist sind die Hunde nicht spurlaut, sondern ähnlich wie Laiki erst, wenn die Stücke nicht rücken wollen.
Unsere Kamerafrau wurde beim Filmen von einer Bache über den Haufen gerannt, die insgesamt sicher 35 Minuten gestellt wurde.


Dass die Gull Terr warscheinlich nur Sichtlaut sind hatte ich schon nach ner lustigen FB Konversation mit einem Pakistani vermutet. Der hat die Frage nach dem Spurklaut folgendermaßen beantwortet: „shure they are barking. They are dogs. What do you expect?“
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.03.19 um 11:58 Uhr.
@ Valsorey #
Valsorey schrieb:
Waidmannsheil! Klingst fast wie Expedition.


Waidmannsdank - das ist es eigentlich auch! Mit Treibern, Fahrern, Köchen usw. usw. waren es sicher 50 Mann, die da im und um das Camp herumwuselten. Es gab alleine drei Feldküchen, eine für uns, eine für den "Staff" und eine für die Treiberwehr (wohlgemerkt ohne Klassenunterschied, lediglich aus organisatorischen Gründen).

Und was die Treiber fern jeder Sauenschutzhose und fern jedes Bergstiefels in diesem Gelände dort leisten, das kann sich NIEMAND hier vorstellen...
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@ Maxgoetzfried #
Moin Max
der Typ neben dir , der hat ne Kalaschnikov !
Sind das Bodyguards ????????
Jage so, dass niemand sich schämen muss , mit Dir gejagt zu haben !
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Geh da mal von aus. Es gibt da ne Doku eines Paares aus Freibrug, das einmal um die Welt wollte ohne Flugzeug. Nennt sich "Weit", die CD. Hochinteressant ist da der Pakistanteil. Von Iran wollen sie nach Indien, kommen dabei halt auch durch Pakistan.

In allen Ländern sind sie relativ frei unterwegs, in Pakistan haben die Behörden so viel Angst um ihre Touries, dass sie im bewachten Konvoi durchs Land kutschiert werden. Geschlafen wird in Polizeiwachen, an jedem Posten muss in Buch ausgefüllt werden und und und.

Es ist sicher kein großer Teil der Bevölkerung dort unten, aber Pakistan hat seine Probleme. Und als Ausländer bist du dort sicher gefährdeter wie ein Einheimischer (wobei der Terror ja hauptsächlich ihre Opfer unter der Bevölkerung hat).
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