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Wildschäden maschinell beseitigen

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in meinem Umfeld haben sich inzwischen einige Jäger damit geholfen dass sie einen alten Mulcher oder eine alte Ackerfräse umgebaut haben. Die L-Messer, oder die Y-Schlegel, oder Hammerschlegel wurden hier dann gegen senkrecht stehende gerade Messer ausgetauscht. Die zerkleinern dann die hochstehenden aufgeworfenen Grassoden ohne die intakte Wiese zu beschädigen und vertikutieren zugleich. Ist nicht optimal aber doch schon eine ganz ordentliche Bearbeitung. Ich habe selbst auch noch einen alten Mulcher und hatte geplant den auch auf gerade senkrechte Messer umzurüsten...
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@ Tannschuetz #
Tannschuetz schrieb:

... Die L-Messer, oder die Y-Schlegel, oder Hammerschlegel wurden hier dann gegen senkrecht stehende gerade Messer ausgetauscht. Die zerkleinern dann die hochstehenden aufgeworfenen Grassoden ohne die intakte Wiese zu beschädigen und vertikutieren zugleich. Ist nicht optimal aber doch schon eine ganz ordentliche Bearbeitung. ...

Moin Tannschuetz!

Genau dieser Ansatz scheint sich auch durchzusetzen. Die Lösungen mit den Schnecken sollen sehr verschleißanfällig sein. Außerdem "schmieren" die Schnecken die Löcher wohl nur zu, wenn es zu feucht ist.

Einen Mulcher als Basis zu nehmen ist auch nicht schlecht. Man muss halt mit der Drehzahl rumtüfteln, oder starre Werkzeuge einbauen, oder, oder, oder...
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egal welche Geräte Verwendung finden,Wiesenhobel,Mulcher,Eggen,Kreiseleggen ect.
für eine gute Arbeit ist es meistens zu feucht
das Gras beginnt zu wachsen und man muß unter Zeitdruck die Schäden beseitigen
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@ esau #
esau schrieb:

Bei uns werden die torfigen Wiesen ohnehin jedes Frühjahr wegen der Massen von Maulwurfhügel geschleppt ...

Hallo esau,

das ist hier auch der Fall. Zum Einen wegen der Maulwurfshügel, zum anderen zum Lüften der Grasnarbe. Eine Wiesenschleppe zieht die Erdhügel, Grassoden oder was auch immer aber einfach nur "lang" und verteilt sie. Die Chance, die Grassoden wieder in die Wühllöcher zu bekommen ist da doch sehr gering. Hier probieren auch einige die Wühlschäden mit der Wiesenschleppe zu beseitigen. Die Fahren dann teilweise 5-6 Mal aus allen Himmelsrichtungen über die Schadfläche. Anschließend wir eingesät und zum Schluss noch gewalzt. Das ist aber auch alles Stückwerk / Behelf / Murks / was auch immer

Bei meinem Wiesenflicker hat es jetzt, 14 Tage nach dem ersten Test, übrigens den Anschein, dass ich ohne Nachsaat auskomme...
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@ Tannschuetz #
Tannschuetz schrieb:

in meinem Umfeld haben sich inzwischen einige Jäger damit geholfen dass sie einen alten Mulcher oder eine alte Ackerfräse umgebaut haben. Die L-Messer, oder die Y-Schlegel, oder Hammerschlegel wurden hier dann gegen senkrecht stehende gerade Messer ausgetauscht. Die zerkleinern dann die hochstehenden aufgeworfenen Grassoden ohne die intakte Wiese zu beschädigen und vertikutieren zugleich. Ist nicht optimal aber doch schon eine ganz ordentliche Bearbeitung. Ich habe selbst auch noch einen alten Mulcher und hatte geplant den auch auf gerade senkrechte Messer umzurüsten...




find ich contraproduktiv, ich brauche ein Gerät , das die erde bewegt und daher die löcher zuräumt. bestehende narbe hab ich auch nix drin verloren , ich will ja keine neuansaat generieren


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
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Moin zusammen,

am vergangenen Wochenende war es nun soweit und der Wiesenflicker musste sein Können unter Beweis stellen.
Das ganze Vorhaben startete am Freitag Nachmittag und endete bereits nach etwa einer Stunde für mich in einem kleinen Desaster... An der Verdichterwalze hatte sich eine Schraube gelöst. Darauf hin ist natürlich auch die 2. Schraube auf der anderen Seite abgerissen. Also endete der Arbeitseinsatz in der Werkstatt. Zu allem Überfluss habe ich auf der Wiese eine ganz dicht unter der Grasnarbe liegende Felsnase nicht sehen können. Da meine Werkzeuge halt nicht wegklappen können und aus "Wald- und Wiesenstahl" gefertigt sind durfte ich auch hier einiges wieder richten. Aber nach nicht allzu großem Aufwand war der Wiesenflicker wieder einsatzbereit. Also konnte ich am Samstag mein Werk weiterführen.
Das Ergebnis ist soweit in Ordnung, aber es gibt immer noch ein paar Details, die ich ändern werde. Ich muss die Maschine halt noch kennenlernen.

Die Erstversuche (siehe Videolink im Eingangspost) sind ja nun einige Zeit her. Auch auf diese Flächen habe ich regelmäßig einen Blick geworfen. Ich werde nun wohl doch noch eine Nachsaateinrichtung bauen. Ist halt besser und stimmt den Landwirt wohlgesonnener. Die Notwendigkeit ist halt nur bei großflächigeren Schäden da.

Mein Fazit:
Durch den Wiesenflicker habe ich jetzt eine gute Alternative zum händischen Beseitigen von kleinparzelliertem Wiesenschaden. Ich hatte mit der Maschine etwa 3,5 Stunden zu tun. Von "Hand" wäre bestimmt der mehr als 4-fache Aufwand von Nöten gewesen. Und sind wir mal ehrlich: Sobald ich eine Arbeit vom Schleppersitz aus erledigen kann darf man doch schon gar nicht mehr von "Arbeit" reden. (Das gilt natürlich in erster Linie nur mich, weil ich Trecker fahren DARF und nicht MUSS!)

Gruß und WMH im neuen Jagdjahr!
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@ nuhata #
nuhata schrieb:

Hallo esau,

das ist hier auch der Fall. Zum Einen wegen der Maulwurfshügel, zum anderen zum Lüften der Grasnarbe. Eine Wiesenschleppe zieht die Erdhügel, Grassoden oder was auch immer aber einfach nur "lang" und verteilt sie. Die Chance, die Grassoden wieder in die Wühllöcher zu bekommen ist da doch sehr gering. Hier probieren auch einige die Wühlschäden mit der Wiesenschleppe zu beseitigen. Die Fahren dann teilweise 5-6 Mal aus allen Himmelsrichtungen über die Schadfläche. Anschließend wir eingesät und zum Schluss noch gewalzt. Das ist aber auch alles Stückwerk / Behelf / Murks / was auch immer

Bei meinem Wiesenflicker hat es jetzt, 14 Tage nach dem ersten Test, übrigens den Anschein, dass ich ohne Nachsaat auskomme...

Unsere Wiesen sind nahezu ausnahmslos moorig/torfig.
Da stören eventuelle Mulden nach dem Schleppen nicht.
Da der Boden derart plastisch ist, ist das spätestens nach dem Walzen ausgeglichen.
Wenn ein Traktor durch die Wiesen fährt, verursacht das regelrecht Bugwellen im Boden.
Im damals so nassen Jahr kamen sie gar nicht in die Wiesen.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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