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ein Waldbesitzer (angeblich) zu Thema Rewild...

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Da ist einer der sehr wahrscheinlich der "Ökologischen Jagd" zugetan ist einfach angepisst das er das Revier nicht bekommen hat, die Gemeinde wird dafür schon einen guten Grund haben.
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@ Kleiner_Bauer #
Kleiner_Bauer schrieb:

Was soll ich drüber nachdenken. Als ich die Lehre gemacht hatte würde mit Zaun gepflanzt da sie auch wussten wir haben überhöhte Wildbestände im Land und in Jahr wollten sie ohne Zaun Pflanzen wegen den hohen kostenfaktor €.Also Abbau von Zaun aber wie soll es gehen ohne Zaun erfolgreich zu wenn noch die winddichte zu hoch ist. Totalabschuss falscher Ansatz.Wir können nur das schießen was auch nach kommt/Nachhaltigkeit und jetz ist der graue auch da was da erfordert ne andere jagdstatgie zu führen aber das ist hier nicht dass Thema. Und in jagdschule wurde uns erklärt es ist nicht das böse Reh was den Wald schadet es Seih der Elch der in einer guten Woche 1ha Wald frisst


Als Forstwirt solltest du das aber besser wissen (als das, was in deinem Jagdkurs Käse erzählt worden ist).
Um ohne Zaun im Wald aus zu kommen, reicht es nicht nur nachhaltig zu jagen. der, wie du ja auch erkannt hast, überhöhte Wildbestand muß erst mal auf ein tragbares maß gebracht werden. Also weit mehr als das was nachwächst erlegen.
Wenn du dir dann so nach 20, 30 Jahren (ja, so lange dauert es, bis Wildbestände tragbar werden) den Wald an schaust, wirst du da stehen und dich fragen, wieso vorher alle so dumm waren, nicht so zu jagen.

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@ murmelbaer #
murmelbaer schrieb:
Wenn du dir dann so nach 20, 30 Jahren (ja, so lange dauert es, bis Wildbestände tragbar werden) den Wald an schaust, wirst du da stehen und dich fragen, wieso vorher alle so dumm waren, nicht so zu jagen.


Mhm, ich kenne es nur in Bezug auf Rehwild. Da hat es aber keine 20 Jahre gedauert bis die Tanne von alleine wieder hochkam und momentan hab ich den Endruck, dass durch die munter sprießenden Naturverjünungen der Rehwilbestand wieder ansteigt, aber ohne negative Auswirkungen auf das Verbissgutachten.

Gruss mcmilan
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@ murmelbaer #
murmelbaer schrieb:

Als Forstwirt solltest du das aber besser wissen (als das, was in deinem Jagdkurs Käse erzählt worden ist).
Um ohne Zaun im Wald aus zu kommen, reicht es nicht nur nachhaltig zu jagen. der, wie du ja auch erkannt hast, überhöhte Wildbestand muß erst mal auf ein tragbares maß gebracht werden. Also weit mehr als das was nachwächst erlegen.
Wenn du dir dann so nach 20, 30 Jahren (ja, so lange dauert es, bis Wildbestände tragbar werden) den Wald an schaust, wirst du da stehen und dich fragen, wieso vorher alle so dumm waren, nicht so zu jagen.

Es geht in mein Auge einfach darum es gibt Reviere wo du was machen kannst aber gibt auch viele wo kaum was los ist aber wie soll den wildbestsnd ertragbar machen kann wenn du bei dir nix los ist aber paar Reviere weiter die Hölle los ist da kann froh sein wenn man mit abschüssen seine Pacht viellt eingezahlt bekommt
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@ Kleiner_Bauer #
Kleiner_Bauer schrieb:

Es geht in mein Auge einfach darum es gibt Reviere wo du was machen kannst aber gibt auch viele wo kaum was los ist aber wie soll den wildbestsnd ertragbar machen kann wenn du bei dir nix los ist aber paar Reviere weiter die Hölle los ist da kann froh sein wenn man mit abschüssen seine Pacht viellt eingezahlt bekommt


Diese Situation hab ich noch nicht erlebt, was nicht heißen soll, dass es nicht möglich wäre. Bisher hab ich da wo ordentlich Verbiss war auch immer ordentlich Strecke gemacht.
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@ mcmilan #
mcmilan schrieb:

Diese Situation hab ich noch nicht erlebt, was nicht heißen soll, dass es nicht möglich wäre. Bisher hab ich da wo ordentlich Verbiss war auch immer ordentlich Strecke gemacht.

Viellt liegt es daran das wo mein Mentor Jagd sein Revierförster auch wildschadenschätzer ist und unser Revier weitgehend verschont geblieben ist von wildschäden. Gesamt Fläche 1600 ha auf 6 Pächter aufgeteilt und ja 2 begehungsscheininhsber dazu komm. Hier handelt sich um eine reines Waldrevier.
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Die Standardbaumarten müssen ohne Zaun durchkommen (und nicht als Zwiesel!)! Wo das nicht möglich ist gibt es zu viele hungrige Mäuler.
Bringe ich seltene Baumarten ein, bspw. Eiche inmitten von 1000 ha Nadelwald, dann ist Zaunschutz angesagt.
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@ OberfoersterVS #
OberfoersterVS schrieb:

Die Standardbaumarten müssen ohne Zaun durchkommen (und nicht als Zwiesel!)! Wo das nicht möglich ist gibt es zu viele hungrige Mäuler.
Bringe ich seltene Baumarten ein, bspw. Eiche inmitten von 1000 ha Nadelwald, dann ist Zaunschutz angesagt.

Eben dies dürfte da das Problem sein . Solche Kleingärten sind mit der Büchse nicht zu verteidigen .
Fakten,Fakten,Fakten und immer an die Leser Denken.

Zuchtwart [wollflugnachsuchbauhundeverein.de.tl]
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Bin nun kein Förster, aber auch ich halte es für ein berechtigtes Anliegen der Waldbesitzer, daß sich der Wald ohne Zaun verjüngen können muß! Wenn's sein muß, wird halt ein paar Jahre (deutlich) mehr geschossen. Später, wenn es richtig dicht nachwächst, steigt der Wildbestand wegen des guten Einstandes sowieso wieder an.
Hier lag Argos der Hund, von Ungeziefer zerfressen.
Dieser, da er nun endlich den nahen Odysseus erkannte,
Wedelte zwar mit dem Schwanz, und senkte die Ohren herunter;
Aber er war zu schwach, sich seinem Herren zu nähern.
Und Odysseus sah es, und trocknete heimlich die Träne (...)
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@ kammerjaeger #
kammerjaeger schrieb:

Bin nun kein Förster, aber auch ich halte es für ein berechtigtes Anliegen der Waldbesitzer, daß sich der Wald ohne Zaun verjüngen können muß! Wenn's sein muß, wird halt ein paar Jahre (deutlich) mehr geschossen. Später, wenn es richtig dicht nachwächst, steigt der Wildbestand wegen des guten Einstandes sowieso wieder an.


Seh ich fast genauso. Das Problem liegt aber, zumindest in den privatwäldetn und zumindest in unserer Gegend, bei den Waldbesitzern schon auch. Bestes Beispiel das Revier meines Vaters: ein Waldbesitzer möchte verjüngen. Schlägt auf ner Fläche von vll 1/3 Hektar Wald und plant. Das Problem: in mindestens 200 ha Umkreis is das die einzige Fläche, wo von selber was hochkommt, weil es im Rest des Waldes einfach zu dunkel ist. Da wird es immer verbiss geben, egal wie viel Rehe man schießt.
Was ein Jäger am Besten können muss: Schwer Tragen können.

"Lass deine Augen offen sein,
geschlossen deinen Mund,
und wandle still
so werden dir
geheime Dinge kund."
Hermann Löns
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