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Wolf
286 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Wolf
Die Fülle der Threads zum Thema erforderten ein eigenes Forum neben dem Forum "Raubwild und Beutegreifer"

Umfrage

Teilnehmer: 133

Ich bin Jäger, nachhaltiger Naturnutzer, Tierfreund und meine Meinung zum Wolf ist :
Antworten   Stimmen Prozent
Ich bin gegen die flächendeckenden Besiedlung Deutschlands
112 84 %
Ich bin für die flächendeckende Besiedlung Deutschlands
18 14 %
Ich habe keine Meinung dazu oder ich traue mich nicht mich zu äußern
3 2 %

Wolf In D: Dafür oder Dagegen ?

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Das entspricht einer denkbaren Dreiteilung, wie auch Hartwig Fischer sie in seinem Interview erläutert hat.
"Was man in Foren liest, stammt leider zu oft von Leuten, die besser Fragen stellen sollten, als Antworten zu geben" (Stoeberjaeger)
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Dieser Beitrag wurde am 13.02.19 um 12:39 vom Autor gelöscht.
@ WastelDW #
WastelDW schrieb:

Wenn Du in Deutschland lebst hast Du Recht mit den Haiangriffen.

Ich war letztes Jahr auf La Reunion. An 80% der Strände ist striktes Badeverbot. Trotzdem sterben dort regelmässig Badende durch Haie. Durch den Klimawandel tauchen dort jetzt weisse Haie auf. Die Bevölkerung hat sich noch nicht umgestellt, sie kannten bisher nur Bullenhaie. Tote gabs dort letztes Jahr im 2 Wochen Rythmus.

Was lernen wir daraus ? Alles immer im richtigen Kontext betrachten.

Nene, so nicht! solche türken baue ich nicht! Die Zahlen der Blitz- und Haitoten war weltweit bezogen!
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Ich weiß jetzt nicht wie viele Besucher tatsächlich nur wegen des Anblicks kommen, aber das wäre schon wieder ein neues Thema und Du bist da definitiv näher dran als ich. Vielleicht kommen ja wieder mehr wenn man sich die Wölfe anschauen kann wie zuvor das Schalenwild... ok schlechter Scherz.
Die Lösung mit einem Kerngebiet und einer entsprechenden Bejagung außerhalb dieser Zonen wird mittelfristig kommen. Alles eine Frage der Zeit. Beim Biber hat's auch etwas gedauert bis man vom Totalschutz abgekommen ist.
Gruß mcmilan
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.02.19 um 12:27 Uhr.
#
Wolf: ja, in geeigneten dünnbesiedelten Gebieten.

Hybriden: nein, somit würde die "Wolfspopulation" in D eine Reduktion um mind. 95% erfahren müssen.
1
 
@ WastelDW #
WastelDW schrieb:

Hier nochmal die Gefahr die von unkontrollierten Wolfsbeständen :
(gern auch für Rotkäppchen zum Mitschreiben)

- Wölfe übernutzen ihre Beutetierbestände und sorgen für wildlife vacuum, ("wildlife observation becomes impossible")
- Hybdridisierung : Hybride haben wieder ein weiteres Gefahrenspektrum
- invasive Art mit allen negativen Konsequenzen, Gefahr für Faunendiversität
- Bevorzugung von Haus- und Weidetieren, Mensch-Prädatoren Konflikt
- keine Scheu vorm Mensch, Verletztungsgefahr
- neue Dimension der Hundebandwurmgefahr (siehe Analogie Wildschein-Hausschwein& Wolf-Hund Epidemologie)
- uvm

Wastl, alle Berliner haben die selben Eltern: "Papa Lapap" und "Mama halblang"

Nein im Ernst:
zu 1.) Wölfe übernutzten ihre Beutetierbestände im Yellowstone NICHT. In dieser Absolutheit stimmt das einfach nicht.
zu 2.) Hybride sind möglich aber selten. Oder warum vögeln dann die schwedischen Wölfe die Jagdhunde nicht, sondern fressen gelegentlich einen, wenn der zur falschen Zeit am falschen Ort ist?
zu 3.) Ja, Haustiere sind leichter zu erbeuten als Wildtiere. Da können sie für ungeschützte (!) Haustiere zum Problem werden. Parallele: Wenn heute hier ein Hühnerhalter sein Federvieh abens nicht in einen Fuchs- und Mardersicheren Stall sperrt und ihm felhene am nächsten Tag ein paar, sagt jeder: Selber Schuld! - mit Recht ! Keiner käme auf die Idee die Ausrottung von Fuchs und Marder zu fordern, weil diese angeblich nicht in die dicht besiedelte Bundesrepublik passten!
zu 4.) siehe "Carcano und Rotkäppchen" oder "Wahrscheinlichkeit ist vorhanden aber verschwindend gering."
zu 5.) Hundebandwurmgefahr ??? Ist das dein Ernst? Selbst Fuchsbandwurm hätte ich nicht akzeptiert, denn die Gefahr ist mit und ohne Wolf gleichgroß - vielleicht sogar eher geringer, weil die Fuchsdichte in Wolfsgebieten erheblich abnimmt (Erfahrung aus Yellowstone mit Fuchs und Kojote)
zu 6.) (aus deinem vorherigen Post) Keine Prädatoren (Tiger). Ja, ein Tiger könnte theoretisch einen einzelnen Wolf fressen. wirds bestimmt auch scho mal gegben haben. Aber es ist extrem unwahrscheinlich, dass ein Tiger die üblicherweise in Rudeln lebenden Wölfe angreift (zu viel Dschungelbuch gelesen?).

Zu diesen Argumenten kann ich jetzt bei aller Wertschätzung leider nur den Kopf schütteln

ML
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@ landjaeger #
landjaeger schrieb:

Das ist der Ware Grund und wurde von den Grünen vor endlichen jahren beschlossen und mit Finanziert.
Na endlich sagt einer die Warheit

Jeder, der einigermaßen vom Fach ist, weiß dass das in der Kulturlandschaft nicht funktioniert. So dumm sind nicht mal die Grünen.
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WastelDW schrieb:

...
Ein Zugpferd für den regionalen Tourismus war immer den 5 heimischen Schalenwildarten mal in freier Wildbahn zu begegnen, ein echter Urwald als Zugpferd braucht leider mehr als ein paar Jahre bis er Gäste anzieht.
Die Besucherzahlen der Region bei den Gästehäusern sind rückläufig mit dem Fehlen von Wild. ....

Kann das sein, dass das daher kommt, dass Lieschen Müller (durch heftige Beeinflussung der Jäger) einen Nationalpark mit einem Zoo verwechselt?
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.02.19 um 12:40 Uhr.
@ Carcano #
Carcano schrieb:

Das entspricht einer denkbaren Dreiteilung, wie auch Hartwig Fischer sie in seinem Interview erläutert hat.


Nachdem Du den Fischer auf einmal so häufig zitierst hab ich mir das Interview mal durchgelesen. Tatsächlich : unaufgeregt, sachlich und mit vernünftigen Lösungsansätzen. Wenn nur alle so mit dem Thema umgehen würden.

Gruss mcmilan
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.02.19 um 13:18 Uhr.
@ MeisterLangohr #
MeisterLangohr schrieb:

Wastl, alle Berliner haben die selben Eltern: "Papa Lapap" und "Mama halblang"

Nein im Ernst:
zu 1.) Wölfe übernutzten ihre Beutetierbestände im Yellowstone NICHT. In dieser Absolutheit stimmt das einfach nicht.
zu 2.) Hybride sind möglich aber selten. Oder warum vögeln dann die schwedischen Wölfe die Jagdhunde nicht, sondern fressen gelegentlich einen, wenn der zur falschen Zeit am falschen Ort ist?



Genau an der Stelle habe ich aufgehört zu lesen.

Wahrscheinlich kommt irgendwann der Satz, dass es Wolfshybriden überhaupt nicht gibt und dass sie nur eine Erfindung von ungebildeten Privatjägern sind.
Und alle die Carcano und ML wiedersprechen sind sicher Verschwörungstheoretiker.

[www.mdr.de]






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