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Wolf
236 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Wolf
Die Fülle der Threads zum Thema erforderten ein eigenes Forum neben dem Forum "Raubwild und Beutegreifer"

Realitätsverlust, Münchhausensyndrom oder Altersdemenz?

@ esau #
esau schrieb:
Wie groß ist die Tageslaufleistung eines Grauen auf Wanderschaft doch gleich?
Willkommen Tollwut oder was?

Zumindest die Laufleistung dieses tollwütigen Wolfes ist gut dokumentiert: Da er in den beiden genannten Orten jeweils zwei Menschen angefallen hatte und nicht mit dem Flugzeug oder der Elektritschka gefahren ist, hat er es geschafft, im Tollwut-Wahnsinn zwischen den beiden "Tatorten" locker über 110 Kilometer zu überwinden – und dies an der Peripherie der weißrussischen 2-Millionen-Metropole Minsk vorbei! Stell' Dir mal vor, der wäre unterwegs rechts abgebogen und nach Minsk reinmarschiert…
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.02.19 um 18:26 Uhr.
@ duk #
duk schrieb:

Danke, dass Du dir die Zeit für eine richtige Übersetzung genommen hast. In Wolfskuschlerkreisen, die zum Teil dafür ja sogar staatlich bezahlt werden, will man solche Berichte nicht zur Kenntnis nehmen. Auch in unseren eigenen Medien übrigens nicht.

Dass sich dort der weißrussische Vogelschutz reingehängt hat, ist übrigens auch kein Zufall: Nach einem Blick auf die Karte vermute ich, dass der tollwütige Wolf aus dem nahegelegenen Landschaftsschutzgebiet Prilepski stammt. Wahrscheinlich befürchten die jetzt Wolfssschutzjagden im Schutzgebiet. Es hieß ja in den Bericht, dass der aus dem nahen "Wald" gekommen sei…
4
 
@ Etz #
Etz schrieb:

....

......Stell' Dir mal vor, der wäre unterwegs rechts abgebogen und nach Minsk reinmarschiert…


dann wäre er erschossen worden!

Besser für die Kreatur und für alle auf seinen Wegen
Waidmonns Gruaß

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmoxcht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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@ gipflzipfla #
gipflzipfla schrieb:

dann wäre er erschossen worden!

Besser für die Kreatur und für alle auf seinen Wegen

Der wurde so auch erschossen. In den russischen und weißrussischen Weiten hat man sich nicht so pussyhaft wie in DE, wenn Wölfe Probleme machen.
5
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.02.19 um 19:10 Uhr.
@ esau #
esau schrieb:

Wie groß ist die Tageslaufleistung eines Grauen auf Wanderschaft doch gleich?
Willkommen Tollwut oder was?

So mein Bester, jetzt muss ich mal meine eigenen Recherchen nachträglich noch ein wenig relativieren: Ich habe mal weiter recherchiert, um herauszubekommen, wie die Kilometerlaufleistung nun tatsächlich war. Dabei stellte sich heraus, dass es in der südlichen Peripherie von Minsk drei Dörfer (bzw. Vororte oder Satellitensiedlungen) gibt, auf die die latinisierte Schreibweise "Sloboda" anwendbar ist. Die weiteste ist ca. 110 km von Stolbtsy entfernt, die mittlere ungefähr 65 und die dichteste ca. 6-7 km. Ich gehe jetzt davon aus, dass der Wolf das dichtestgelegene Dorf dieses Namens heimgesucht hatte, bevor er in der Kreisstadt auftauchte und dort zwei weitere Menschen biss, bevor er unschädlich gemacht wurde. Sorry - aber das es auf einer (fast) Linie von nur 120 km gleich drei gleichnamige Siedlungen geben könnte, hatte ich nicht auf dem Schirm.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.02.19 um 19:18 Uhr.
@ Etz #
Etz schrieb:

Der wurde so auch erschossen. In den russischen und weißrussischen Weiten hat man sich nicht so pussyhaft wie in DE, wenn Wölfe Probleme machen.


ja schon.... aber das was ich schreiben wollte, geht jetzt nicht mehr
Weil der Wolf vielleicht nur 7Km marschiert ist.

edfit Ich wollte schreiben, dass wenn er nach Minsk abgebogen wäre, vielleicht zwei Menschen weniger erwischt hätte und früher erschossen worden wäre (wiewohl er in Minsk auch mehr als zwei Leute erwischen hätte können, schon klar)

Ein an Tollwut erkrantes Raubtier welches Menschen angeht, ist schon so zienmlich am Ende. Liest man halt immer wieder einmal, dass das schon das quasi Endstadium wäre...
Und im Endstadium mag der Wolf bestimmt nicht mehr so weit wandern ?
Waidmonns Gruaß

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmoxcht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.02.19 um 19:34 Uhr.
@ Etz #
Etz schrieb:

So mein Bester, jetzt muss ich mal meine eigenen Recherchen nachträglich noch ein wenig relativieren: Ich habe mal weiter recherchiert, um herauszubekommen, wie die Kilometerlaufleistung nun tatsächlich war. Dabei stellte sich heraus, dass es in der südlichen Peripherie von Minsk drei Dörfer (bzw. Vororte oder Satellitensiedlungen) gibt, auf die die latinisierte Schreibweise "Sloboda" anwendbar ist. Die weiteste ist ca. 110 km von Stolbtsy entfernt, die mittlere ungefähr 65 und die dichteste ca. 6-7 km. Ich gehe jetzt davon aus, dass der Wolf das dichtestgelegene Dorf dieses Namens heimgesucht hatte, bevor er in der Kreisstadt auftauchte und dort zwei weitere Menschen biss, bevor er unschädlich gemacht wurde. Sorry - aber das es auf einer (fast) Linie von nur 120 km gleich drei gleichnamige Siedlungen geben könnte, hatte ich nicht auf dem Schirm.

...ist ja nun laut und deutlich bereinigt.

Ich kenne Leute , die tun das nicht.

Mit Symptomen wird er vermutlich nicht mehr soo weit kommen.
Aber von Ansteckung bis Ausbruch vergeht sicher einige Zeit.
In Kombination mit großem Aktionsradius ist das immernoch brisant genug.
Bei durchgeimpfen Gehegewölfen ist das aber sicher ein kleineres Problem.

Egal wie , die Idee der Zauberlehrlinge , den Jäger mit dem Wolf abzusachaffen geht an allen Fronten gründlich gegen die Wand.

Ein feines Getränk öffnen,etwas Dörrfleisch oder was geräuchertes knabbern und beobachten....
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.02.19 um 19:37 Uhr.
@ gipflzipfla #
gipflzipfla schrieb:

ja schon.... aber das was ich schreiben wollte, geht jetzt nicht mehr
Weil der Wolf vielleicht nur 7Km marschiert ist.

edfit Ich wollte schreiben, dass wenn er nach Minsk abgebogen wäre, vielleicht zwei Menschen weniger erwischt hätte und früher erschossen worden wäre (wiewohl er in Minsk auch mehr als zwei Leute erwischen hätte können, schon klar)

Ein an Tollwut erkrantes Raubtier welches Menschen angeht, ist schon so zienmlich am Ende. Liest man halt immer wieder einmal, dass das schon das quasi Endstadium wäre...
Und im Endstadium mag der Wolf bestimmt nicht mehr so weit wandern ?

Weiß ich nicht. Aus Frankreich kennt man es wohl auch anders. Zitat zur Tollwut & Wölfe bei Wikipedia:

Sowohl die besonderen Jagdprivilegien des Adels als auch langwierige Kriege sorgten im ausgehenden Mittelalter für eine Zunahme des Wolfbestands und somit auch der Tollwut. Aus der Zeit des Hundertjährigen Krieges wird aus Paris berichtet, dass täglich infizierte Wölfe, die in die Stadt eingedrungen waren, getötet wurden.

Dass die Gefahr "Wolf plus Tollwut" übrigens auch im mutmaßlich momentan "tollwutfreien" DE nicht nur theoretischer Natur ist, beweist die Tatsache, dass Polen (als unmittelbares Nachbarland der Lausitzer Wölfe) nicht als tollwutfrei gilt.
2
 
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..die Frage dabei ist, wie wurde infiziert damals definiert?

Dass die Gefahr der Tollwuteinschleppung latent vorhanden ist, wird verdrängt. Gilt übrigens auch für Österreich, wo ja von Slowenien her die Wölfe zuwandern.

Bei uns legt man teilweise noch Impfköder aus. Woraus sich dann erklären ließe, dass mal ein Wolf mit Antikörper im Blut gefunden werden kann.

Das ist zwar wie der Sechser im Lotto...
aber auch den EuroJackPot hat am Freitag ein Deutscher geknackt
Waidmonns Gruaß

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmoxcht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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@ gipflzipfla #
gipflzipfla schrieb:
..die Frage dabei ist, wie wurde infiziert damals definiert?

Ganz sicherlich wurde sie nicht mit "gesund" definiert.

Die Tollwut war seit der Antike bekannt - und in Frankreich hat sie dank Wolf wohl besonders grassiert. Wenn Dich dieses Thema interessiert, dann befass' Dich mit der Arbeit "Histoire du méchant loup. 3000 attaques sur l'homme en France" von Jean-Marc Moriceau, einem Professor der Uni in Caen/Frankreich. Denn nachdem ich hier jetzt schon den Slawistik-Professor mimen musste, will ich um die Uhrzeit nicht auch noch den frankophonen Tollwutkenner spielen müssen.
Tipp deswegen: Wenn Du die Hälfte der Zeit, die Du hier im Forum verdaddelst, mit echter Wissensuche in den unendlichen Weiten des WWW verbringen würdest, müsste ich Dir nicht nachhelfen. Das WWW ist besser sortiert als jede Staatsbibliothek – und man findet hier praktisch alles auch allein, wenn man weiß, wonach man sucht und nicht gerade nur Österreichisch mit bayrischem Akzent spricht.
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