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Wolf
286 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Wolf
Die Fülle der Threads zum Thema erforderten ein eigenes Forum neben dem Forum "Raubwild und Beutegreifer"

Realitätsverlust, Münchhausensyndrom oder Altersdemenz?

@ Boyo #
Boyo schrieb:

Die Geschichten auf die du mich verweist sind doch alte Kamellen. Da wird allgemein die Angst geschürt. Solches kenne ich schon zur Genüge. Die Leute, in deren Umfeld sich der Wolf schon länger umtreibt, sind hier viel gelassener und pragmatischer.



Ach....
Ist das wirklich so?
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@ maguhl #
Na logisch!
Muss ja! Er gehört ja zu den "Guten™".
Die haben ja schließlich automatisch Recht!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.02.19 um 09:00 Uhr.
@ Mark__Stammkohl #
Mark__Stammkohl schrieb:

Na logisch!
Muss ja! Er gehört ja zu den "Guten™".
Die haben ja schließlich automatisch Recht!


Was will irgendwer der EINEN Pferdehof für kurze Zeit besucht, allgemeine Äußerungen treffen die einen Teil Deutschlands betreffen? Der KANN kein Recht haben..
Maximal eine oberflächliche Betrachtung von a bissel....
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.02.19 um 09:47 Uhr.
@ Boyo #
Boyo schrieb:

Kenne hier bei mir auch einen Pferdekutschenfahrer. Der schimpft auch auf Leute, deren Hunde frei laufen und bellend auf seine Pferde zu rennen, die dann zum Teil auch erschrecken.
Hat der Wolf euch angegriffen oder sonst wie bedroht? Oder ist er einfach weiter seines Weges gelaufen?

Ich sehe,Du hast den Sinn meines Posts nicht verstanden. Mein Beitrag bezog sich auf Deine Behauptung,die Pferde ließen sich durch die Anwesenheit von Wölfen nicht sehr beeindrucken.Wenn ich mit meinem 8 Monate alten Rüde Gassi gehe,muß ich immer direkt am Reiterhof vorbei. Die Pferde ,wenn die auf einem kleinen Freilauf stehen,werfen sofort beim Vorbeigehen auf und beginnen im Freilauf hin und her zu laufen,was mir zeigt,daß sie schon etwas nervös sind. Schon vor Jahren,als hier der erste Durchzügler 2013 auftauchte, hat ein einziger Wolf einen 1,80m Maschendrahtzaun mit innerem E-Zaun überwunden und eine Highlandherde aufgemischt,die dann den Zaun in Panik niedergewälzt hat. Bei der Flucht am Waldrand entlang,wurden einige jagdl. Einrichtungen (Leitern) weggerissen. Nicht auszudenken,wenn die Herde auf die Fernverkehrsstraße gestürmt wär ! Hätte ein Begeher den Wolfsrüden nicht zufällig vom Ansitz aus gesehen,wär man als letztes auf die Ursache Wolf gekommen.
Wer als Pferdebesitzer die Problematik locker und leicht sieht,dem ist nicht zu wünschen,daß das eines Tages sich mal ins Gegenteil verkehrt ! Eine prophylaktische Vorsicht bei Anwesenheit von Großraubwild ist IMMER angebracht ! Alles andere ist fahrlässiges Handeln nicht im Interesse seiner anvertrauten Tiere,zumal gerade vor paar Tagen ein Kleinpferd/Pony gerissen wurde !
Frauen lügen nie.Sie erfinden höchstens die Wahrheit,die sie gerade brauchen (Yves Montant)
Das Geld ist am schnellsten beim Teufel,wenn man einen Engel kennenlernt !(Robert Lemke)
5
 
@ Boyo #
Boyo schrieb:

Die Leute, in deren Umfeld sich der Wolf schon länger umtreibt, sind hier viel gelassener und pragmatischer.


Nicht alle, aber die meisten.
2
 
@ Boyo #
Boyo schrieb:

Jedes Jahr fahre ich für einige Zeit in die Lausitz. Das Wolfsgebiet schlechthin. Letztes Jahr haben wir auf einem abseits gelegenen Pferdehof übernachtet. Natürlich haben die weiträumige Koppeln. Einiges an Wald außen herum. Als ich fragte, ob sie die Pferde nachts einstellen oder auf den Koppeln lassen wegen der Wölfe, erzählten sie mir ganz unaufgeregt, dass sie schon ein paar mal Wölfe auf ihren Wildkameras hatten. Wäre nicht ungewöhnlich. Aber die Pferde würde dies nicht sehr beeindrucken. Schauen zwar mal interessiert, aber keinerlei Spur von Panik.
Wenn ich solche Aussagen hautnah erlebe und erfahre, vor allem auch mitbekomme, wie schwer es ist einen Wolf tatsächlich mal beobachten zu können, weil sie so vorsichtig sind, dann fällt es mir schwer hier im Forum diese zum Teil Horrorgeschichten zu glauben.

Vor zehntausend Jahren hat in Kirgisischen Steppen ein Wolf vierzehn Kinder gefressen usw usf. . So etwas zum Beispiel. Als ob hier ein Mensch dabei gewesen ist, der hier schreibt.



Moin,

ich möchte hier kein Öl ins Feuer gießen.
Du darfst allerdings gerne einmal an den Zweitwohnsitz meiner Frau fahren.
Dort würde ich für die Möglichkeit sorgen, mit einem oder mehreren Pferden deiner Wahl an einem Wolfsgehege spazieren zu gehen.
Das Gehege befindet sich sozusagen mitten vor unserer Haustüre.
Der Wildpark ist für alle Interessenten zu jeder Tages und Nachtzeit zugänglich.
Reiterhöfe gibt es dort wie Sand am Meer, durch den Tierpark führt ein ausgewiesener Reitweg.
Nur am Anfang wurde der ein paar mal genutzt. Heute sieht man dort keinen Reiter mehr.
Weshalb wohl?

Dort hättest du die Möglichkeit, eine wirklich sichere Zaunanlage zu betrachten, diese könnte sich kein einziger Landwirt leisten.
Im übrigen handelt es sich dort um Polarwölfe, kein Vergleich zu Grauen.

P.S.

Ich helfe dir auch beim einfangen der Pferde.
Ehrlichkeit währt am längsten!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.02.19 um 10:32 Uhr.
@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

Ich sehe,Du hast den Sinn meines Posts nicht verstanden. Mein Beitrag bezog sich auf Deine Behauptung,die Pferde ließen sich durch die Anwesenheit von Wölfen nicht sehr beeindrucken.Wenn ich mit meinem 8 Monate alten Rüde Gassi gehe,muß ich immer direkt am Reiterhof vorbei. Die Pferde ,wenn die auf einem kleinen Freilauf stehen,werfen sofort beim Vorbeigehen auf und beginnen im Freilauf hin und her zu laufen,was mir zeigt,daß sie schon etwas nervös sind. Schon vor Jahren,als hier der erste Durchzügler 2013 auftauchte, hat ein einziger Wolf einen 1,80m Maschendrahtzaun mit innerem E-Zaun überwunden und eine Highlandherde aufgemischt,die dann den Zaun in Panik niedergewälzt hat. Bei der Flucht am Waldrand entlang,wurden einige jagdl. Einrichtungen (Leitern) weggerissen. Nicht auszudenken,wenn die Herde auf die Fernverkehrsstraße gestürmt wär ! Hätte ein Begeher den Wolfsrüden nicht zufällig vom Ansitz aus gesehen,wär man als letztes auf die Ursache Wolf gekommen.
Wer als Pferdebesitzer die Problematik locker und leicht sieht,dem ist nicht zu wünschen,daß das eines Tages sich mal ins Gegenteil verkehrt ! Eine prophylaktische Vorsicht bei Anwesenheit von Großraubwild ist IMMER angebracht ! Alles andere ist fahrlässiges Handeln nicht im Interesse seiner anvertrauten Tiere,zumal gerade vor paar Tagen ein Kleinpferd/Pony gerissen wurde !

Letztes Jahr bei mir im Revier, 5 Mädels reiten auf einem normalen Waldwirtschaftsweg, plötzlich stoppen die Gäule und sind äusserst nervös, 2 Mädels fallen vom Pferd, die anderen sind rechtzeitig runter. Ein Grauer ist dann keine 20 m in aller Ruhe über den Weg gezogen. An reiten war nicht mehr zu denken. Die 2 Pferde von denen die gefallen sind sind panisch nach Hause gerannt, die anderen mussten geführt werden. Fast 4 Wochen verweigerten die Gäule den Weg zu benutzen.

www.RS-Waffen.de
ÖJV - nein Danke

Manche Menschen sind der lebende Beweis dafür, dass Gehirnversagen nicht zwangsläufig zum Tod führt
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@ 2309udo #
Das war ganz klar ein Reiter*!Innenfehler.
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@ duk #
duk schrieb:

Das war ganz klar ein Reiter*!Innenfehler.

Ohhh, sorry, ich vergaß
www.RS-Waffen.de
ÖJV - nein Danke

Manche Menschen sind der lebende Beweis dafür, dass Gehirnversagen nicht zwangsläufig zum Tod führt
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@ Lausitzer #
Lausitzer schrieb:

Nicht alle, aber die meisten.


Naja..meist wohl Nordic Walker.
Ich bots dir ja schon mehrfach an.Komm vorbei und ich fahr dich bischen rum.Zu ein paar Nutztierhaltern,ein paar die Pferde halten und paar Kleinbauern.
Ich verspreche dir auch dich körperlich zu verteidigen, falls einigen deine Vorträge zu viel werden.
Schliesslich kümmern wir uns hier um unsere Gäste!
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