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Umfrage

Teilnehmer: 16

Welches Fernglas bzw. welche Kombi würdet ihr empfehlen?
Antworten   Stimmen Prozent
8x54
7 44 %
10x54
2 13 %
8x54 mit integriertem Entfernungsmesser
6 38 %
10x54 mit integriertem Entfernungsmesser
1 6 %

Fernglasberatung

Beitrag vom Autor bearbeitet am 31.01.19 um 10:50 Uhr.
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Fernglasberatung
Liebe Community,
ich war gestern auf der Jagd&Hund in Dortmund und habe durch zig Ferngläser geschaut, kann mich aber überhaupt nicht entscheiden...hier die Situation: Ich habe ab April ein eigenes Revier gepachtet (230ha bejagbar 40% Wald / 60% Feld), besitze aber bislang nur ein altes Fernglas vom Opa. Jetzt muss die eierlegende Wollmilchsau her. Folgende stehen zur Auswahl:

Zeiss Victory HT 8x54
Zeiss Victory RF 10x54

Leica Geovid HD-R 8 oder 10x56

Swarovski EL Range 10x42

Bei dem HT 8x54 hatte ich den Wow-Effekt und dachte: echt super Bild, sehr hell, total klar, sehr angenehm, perfekt - aber eben ohne Entfernungsmesser (für die Kirrung nicht nötig) und 'nur' 8fach

Das Zeiss RF 10x54 wurde mir von den Mitarbeitern des Messestands sehr empfohlen, weil es 10fach vergrößert und den Entfernungsmesser integriert hat. Das fand ich auch schon cool, manchmal wundert man sich, wie sehr man sich mit der Entfernung verschätzt, andererseits bin ich kein Weitschütze. Es ginge bei mir also nicht wirklich um Korrektur des Haltepunkts (Zeiss App), sondern eher darum ob ich noch im 100-120m Bereich bin.
Allerdings ist das Bild nicht so klar und hell wie bei dem HT 8x54.
Die Mitarbeiterin meinte sie hat nur dieses Glas und macht damit alles...auch tagsüber bei der Kontrollfahrt. Das kann ich nachvollziehen, weil ich es sehr handlich fand.

Zu Leica habe ich es leider nicht mehr geschafft, ich denke die sind aber auch sehr gut und geben sich nicht viel...da würde ich eher auf das HD-R gehen, weil m.E. die Meterangabe reicht.

Meine Überlegung ist: Zeiss HT 8x54 plus z.B. Swarovski 10x42 EL Range oder eben nur das Zeiss RF 10x54 und man hat alles was man braucht. Eventuell für Rehwild ein Spektiv...
Das RF 10x54 fand ich schon zittrig im Vergleicht zum HT 8x54, aber die Zeiss Dame meinte, dass man in der Regel ja seine Arme abstützen kann, weil man vom Ansitz aus auch nicht freihändig schießt.

Mich würden eure Meinungen interessieren!
Ach so, der Preis ist egal. Ich bin bereit für sehr gute Optik hohe Preise zu zahlen, weil man sie lange führen wird und ich es mir leisten kann und möchte. Bitte keine Vorschläge à la Meopta ist auch toll.
Noch zur Info: bin 40, Brillenträger und sehe im Dunklen relativ schlecht wg. einer Hornhauterkrankung.

Vielen Dank für eure Einschätzungen

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Bei einem eigenen Revier tät ich mir die Entfernungsmessung sparen oder einen separaten E-Messer kaufen, weil nach einer gewissen "Kennenlernzeit" des Reviers weißt Du die Entfernungen bald auswendig.
Noch dazu kastriert die E-Messfunktion das FG in der Dämmerung wenns draufankommt.
Mit 230 ha ist das Revier nicht so groß, daß Du die Entfernungen nicht sehr bald auf dem Schirm hast.
probier mal die Lineal-Funktion auf Google Earth (die auf dem Rechner! nicht die Mobilversion, denn die hat diese Funktion m.W. nicht)
Ausprobieren musst Du die FG eh im Revier!
Die Qualität einer Idee hängt von ihrem Einfallswinkel ab.

Erst wenn der letzte Hase geschlagen, das letzte Rebhuhn gefressen, das letzte Reh gerissen ist, werdet ihr erkennen, dass man Prädatoren keinesfalls schützen kann.“

Eins bist Du dem Leben schuldig:
Kämpfe oder duld in Ruh,
bist Du Amboss - sei geduldig,
bist Du Hammer - schlage zu!

μολών λαβέ
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@ WWJagd #
Du wirst den entfernungsmesser schnell zu schätzen wissen denn es vereinfacht das Auffinden eines Anschuss erheblich! Daher kann ich nur raten immer mit einem solchen zu kaufen.
3
 
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Wenn du über 50Jahre wärest, würde ich die zu einer 10fachen Vergrößerung raten(wegen der Austrittspupille) so zu einer 8 fachen, gleich welchem favorisieten Glases.
Dazu einen externen Entfernungsmesser so wie @vierfüssler es geschrieben und begründet hat.
3
 
@ WWJagd #
Mal eine radikal andere Meinung:

Für das Geld, was du da ausgeben willst, solltest du dir lieber folgende Sachen holen:

1. Kleinen leichten Entfernungsmesser für die Hemdtasche z.B. Leica 800

2. Wärmebildkamera

3. Camcorder mit hohem optischen Zoom


Ich hab früher auch immer ein Spektiv mitgeschleppt......war quatsch. Jetzt mit einem Camcorder für die Jackentasche (60 fach optisch bis 90 digital) kriegt man alles blitzsauber rangezoomt und bei Bedarf sogar dokumentiert.
Wenn es dämmrig wird, erkennst du auch mit dem Fernglas nicht unbedingt mehr bzw hast ja die WBK.

Meiner Meinung nach kann man so viel besser ein paar Tausend Euro investieren.
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

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Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
3
 
@ 7x65R #
Hallo,
danke für die Meinungen bislang - welchen Camcorder hast du? Ich habe mal die Nikon P900 überlegt...

Waidmannsheil
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 31.01.19 um 12:11 Uhr.
@ WWJagd #
Kann ich dir akut garnicht sagen. War ein Panasonic in sehr handlichem Format und lag (glaube ich) damals so um die 300€

Stöber mal, was der Markt so hergibt, da hat sich inzwischen wahrscheinlich auch einiges getan.

Wie gesagt: wenn man auf der Kanzel sitzt und das Gerät vlt noch zusätzlich mit einer Halterung stabilisiert ist, dann kannst du damit jeden Bock/ Hirsch in Reichweite begutachten (Licht vorausgesetzt)

Und wer weiß: vlt wirt du ja der neue Jagdfilm Youtube König und wirst dann als Blogger zu den prestigeträchtigen Veranstaltungen eingeladen. Quasi hauptberuflich jagdlicher Influencer
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

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Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
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Früher dachte ich auch, daß es ein teures Glas sein müsse, habe meine Meinung mittlerweile geändert:

Ich besitze ein Victory 10x56. Es ist wirklich ein tolles Glas, aber seit etwa einem Jahr habe ich es praktisch nur noch im Rucksack.

Mit dem heutigen Wissen würde ich mein altes Fernglas weiter benutzen. Am Tage schenken die sich alle nicht viel. Im Gegenteil, da ist ein leichtes kleines Glas oft von Vorteil, sofern es nicht gerade vom Grabbeltisch eines Discounters stammt.
Ab der Dämmerung jedoch, wo selbst teure 56er zunehmend dunkler werden, nehme ich fortan die Wärmebildkamera. Sie ist deutlich leichter und zeigt mir jegliches Leben zuverlässig an.

Einfache Rechnung:

Sehr hochwertiges 56er: 1500-2000 Euro

oder

Gutes Mittelklasseglas, 42er-56er: 350 Euro
+ Wärmebildkamera 1500 Euro
Gesamtpaket 1850 Euro

Von der zweiten Lösung verspreche ich mir (bzw. jedem anderen auch) einen deutlichen Mehrwert.

Grüße,
Gerhard
Es ist äußerst unwahrscheinlich, daß das Universum anderswo intelligentes Leben hervorgebracht hat.
Hier hat es ja auch nicht geklappt!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 31.01.19 um 12:20 Uhr.
@ saarjaeger62 #
saarjaeger62 schrieb:

Wenn du über 50Jahre wärest, würde ich die zu einer 10fachen Vergrößerung raten(wegen der Austrittspupille) so zu einer 8 fachen, gleich welchem favorisieten Glases.
......


da mit zunehmendem Alter die Augenleistung nachlässt, aber dafür die Zitterneigung zunimmt, würde ich keine Fernglas wählen, bei dem sich die AP rechnerisch verkleinert.
Durchmesser / Vergrößerung

Bei größerer AP hat man den Vorteil, dass man nicht so punktgenau ins GF schauen muss, um trotzdem alles zu erfassen.

Wohl aber hat ein 8x56 eine wesentlich geringere Verwacklungsneigung...

Apropos, i c h würde ein 8x56 wählen (wenn ich es nicht schon hätte).


Waidmonns Gruaß

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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@ saarjaeger62 #
Hallo, gut das du dein alter dazu geschrieben hast. Ich bin immer wieder überrascht wie manch einer auf der Messe ein Fernglas beurteilen will. Das geht meiner Meinung nach nur im Revier und dann gleichzeitig alle Gläser dabei haben und die Dämmerung abwarten oder bei Mond! Und selbst dann fällt mir es sehr schwer. Bin selbst 50 und trage manchmal eine Brille zum lesen. In der Messehalle geht das meiner Meinung nach nicht. Dann währe da noch die randschärfe. In wie weit diese etwas über die Optik aussagt weiß ich selber nicht, mir fällt aber auf das sie bei meinem billigen Minox grottig ist im Vergleich zu meinem kahles und auch dem Meopta. Welches Glas du kaufen sollst, dazu habe ich keine Meinung. Ich selbst nehme auch lieber 10 Fach wie 8 Fach obwohl es unruhiger ist. Bei meinem neuen kahles gefällt mir besonders gut das der dioptrinausgleich auf beiden Seiten ist. Das haben die wegen dem Display so gemacht, aber ich stelle es so ein das ich das Display garnicht scharf sehe sondernd das Objekt. Du schriebst das du bisher nur ein altes Erbstück führtest. Ich denke da kommen im Laufe der Jahre noch viele Sachen hinzu zumal ja Geld keine Rolle spielt😃 Spektiv nsg wbk ect. Für Nacht würde ich ein 8x56 nehmen und am Tag ein 10x42. Da du aber in der Messehalle schon Unterschiede erkannt haben willst und du eine augenschwäche hast stellt sich mir die Frage ob du bei jedem Glas (Fernglas) den dioptrinausgleich justiert hast? Gruß hasenklage
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