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ökologischer Forstzaun

@ perdixfreund #
perdixfreund schrieb:

Wenn es gewünscht ist, dokumentiere ich gerne mal den Verlauf mit Bildern.


Ja bitte.

Ich denke oft neigt man in diesem Bereich dazu, Effekte in zu kurzen Zeiträumen zu bewerten, quasi von jetzt auf gleich, daher fände ich eine "Verlaufsstudie" interessant.
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

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Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
2
 
@ perdixfreund #
Da hat sich jemand sehr viel Arbeit gemacht. Ist ja eine Benjeshecke wenn ich mich nicht täusche.
Als Wildschutzzaun vielleicht ungeeignet aber ökologisch einfach klasse!

Bei uns wurden früher vom Forst die Flächen geräumt und auf Haufen gepackt. Auch sehr schön.
Mittlerweile werden Holzeinschläge mit dem Forstmulcher komplett schwarz gemacht...die Flächen sind erst mal etwas tot

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 24.01.19 um 13:48 Uhr.
@ Treiberluemmel #
Treiberluemmel schrieb:

Da hat sich jemand sehr viel Arbeit gemacht. Ist ja eine Benjeshecke wenn ich mich nicht täusche.
Als Wildschutzzaun vielleicht ungeeignet aber ökologisch einfach klasse!

Bei uns wurden früher vom Forst die Flächen geräumt und auf Haufen gepackt. Auch sehr schön.
Mittlerweile werden Holzeinschläge mit dem Forstmulcher komplett schwarz gemacht...die Flächen sind erst mal etwas tot

Hier nicht...
Der Schlagabraum wir in Streifen abgelegt, um mit den Forst-Streifenpflug die Unterpflanzung (z.B. mit Buche aber auch etwas Douglas)vorzubereiten.
Das Ganze geschieht unter dem Schirm einiger Altkiefern.
So hat man Beides. Man fügt neue Mischungspartner hinzu. Und über den Anflug ist auch die Naturverjüngung gebeben.
Die Streifen Schlagabraumes bewirken etwas Lenkung der Wechsel.
Das erleichtert die Bejagung etwas.
Zudem ist allerlei Getier darin zu hause.
Solche Flächen werden auch von den Räubern gern bejagt, was gegen Mäuse sicher gut ist.
Und auch alle möglichen Insektenfresser und Vögel sind dort wegen leichter und reichlicher Beute vermehrt anzutreffen.
In den ersten zwei... drei Jahren sind solche Flächen ganz gut für die typischen Kahlschlagbewohner.
Ohne Zupflanzung ware das jedoch etwas länger der Fall.
Kleine Kahl- und Schirmschläge zählen zu meinen liebsten Jagdflächen im Walde.
Geschickt abgelegter Schlagabraum macht sie noch interessanter.

Danach folgt "grüne Hölle" (Im Urwald würde man das wohl Sekundärwald nennen) was für einige Jahre hervorragende Einstände abgibt.
Dafür geht dann aber die Artenvielfalt wieder zunehmend zurück.
Und auf dem nächtsen derartigen Schlag beginnt es wieder von vorn.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
4
 
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Ob sich so eine Fläche mit dem Reißig schalenwildsicher zäunen läßt?
Bei einzeln gepflanzten Weißtannen mache ich das schon lange so, Reißig drumherum, wir nennen das "verkrakeln". Man muß aber hinterher sein und immer wieder mal was nachlegen damit die Rehe nicht doch durchsteigen.
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@ Lausitzer #
Lausitzer schrieb:

Ob sich so eine Fläche mit dem Reißig schalenwildsicher zäunen läßt?
Bei einzeln gepflanzten Weißtannen mache ich das schon lange so, Reißig drumherum, wir nennen das "verkrakeln". Man muß aber hinterher sein und immer wieder mal was nachlegen damit die Rehe nicht doch durchsteigen.


" Verkrakelt" haben wir auch, aber etwas anders. Dazu haben wir "Krakelpfähle" hergestellt, Fichtenwipfel, alle Äste gestummelt, die Stummel so 20-30cm lang, das dünne Ende weit genug zum Einschlagen entastet und den Wipfel dann verkehrt herum in den Boden geschlagen, direkt an der Pflanze. Drei solcher Pfähle um die Pflanze halten sich gegenseitig und bieten für bis zu fünf Jahren Schutz.
Der Aufwand lohnt aber nur bei Einzelpflanzen, und auch nur, wenn aus Jungbestandespflegen eh genug solcher Wipfel da sind.
Mancher tut sich als Jäger kund,
als Weidmann unverdrossen,
doch gleicht der Gute ohne Hund
der Leiter ohne Sprossen!

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Ein Maulwurf sitzt in seinem Loch
und hört ein Lerchenlied erklingen
Er spricht: "Wie sinnlos ist es doch,
zu fliegen und zu singen!"

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