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Ökonomischer Jagdverein

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Ökonomischer Jagdverein
Dem Ökologischen Jagdverein wird vom Bayerischen Jagdschutzverband vorgeworfen er sei gar nicht ökologisch sondern es ginge ihm um die Steigerung der Rendite in der Forstwirtschaft ohne Rücksicht auf Verluste, bzw. auf dem Rücken des Wildes (zuletzt JiB 1/2019 Editorial, Vocke). Ich verfolge die schon lange dauernde Diskussion interessiert und weiß nicht so recht was ich davon halten soll. Wenn man die Satzungen der beiden Vereine liest, dann klingt das sehr sehr ähnlich mit nur Nuancen Unterschied. Wenn man dann die tatsächlichen Positionen zu konkreten Problemfeldern anschaut, dann ziehen beide aus den selben Tatsachen oft gegensätzliche Schlüsse. Nun ja, das kommt ja öfter in der Gesellschaft vor.
Aber was mich konkret interessiert ist: Was genau macht / fordert der ÖJV was so ökonomisch und nicht ökologisch ist? Die Behauptung wird zwar immer wieder aufgestellt, aber nie so recht begründet. Kann mir das mal einer erklären?

ML

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"Brovvogadeur unn Diverssant !!"
"Was man in Foren liest, stammt leider zu oft von Leuten, die besser Fragen stellen sollten, als Antworten zu geben" (Stoeberjaeger)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.01.19 um 17:00 Uhr.
@ MeisterLangohr #
Um das zu verstehen müsstest Du Förster sein, ansonsten sprengt das hier den Rahmen.

Nur kurz : verbeissendes Schalenwild ist nur unter ökonomischen Gesichtpunkten ein Schädling.
Unter "ökologischen" Gesichtpunkten ist Schalenwild Lebensraumgestalter, Sukkzessionsfaktor und Prozess Vektor.

Das ursprüngliche Ansinnen des ÖJV ist sicher nicht ganz verkehrt gewesen, wird aber von Vereinen wie ANW etc. weniger ideologisch und verbrämt umgesetzt.
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@ WastelDW #
WastelDW schrieb:
Nur kurz : verbeissendes Schalenwild ist nur unter ökonomischen Gesichtpunkten ein Schädling.

Nein. Vorrangig unter ökologischen Gesichtspunkten.
"Was man in Foren liest, stammt leider zu oft von Leuten, die besser Fragen stellen sollten, als Antworten zu geben" (Stoeberjaeger)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.01.19 um 17:58 Uhr.
@ Carcano #
Carcano schrieb:

Nein. Vorrangig unter ökologischen Gesichtspunkten.


Nein, allein der Begriff ,,Schädling" ist schon völlig anthropozentrisch. Unter ökologischen, also im Grunde biodiversitätsorientierten Gesichtspunkten ist heute ein völlig überhöhter Wildwiederkäuerbestand sogar von Vorteil. Was in unserer Landschaft fehlt sind die Sukzessionsstadien ,,Zerfall" und ,,Pionierphase". Die daran hängenden Arten sind die seltenen bei uns. Siehe als wenige von vielen Beispielen die Bioindikatoren Raufußhühner oder Eremit. Unter diesen, rein ökologischen Gesichtspunkten könnte es genug Verbiss kaum geben.

Das heißt natürlich NICHT, dass ich für eine alleinige Ausrichtung nach diesen Gesichtspunkten bin, versteht sich.
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@ Carcano #
Carcano schrieb:

Nein. Vorrangig unter ökologischen Gesichtspunkten.


Nach der Logik wäre die Buche eine "Schad"baumart.
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Winterloch?
„ Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“

Franz von Assisi
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Beitrag vom Moderationsteam gesperrt am 22.01.19 um 06:51: Netiquette / Diffamierung
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Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt:
Mir gehts nicht um Verbiss oder schaden oder was in der Richtung, sondern um eine Erklärung welche konkreten Mehreinnahmen ein Waldbesitzer hat, wenn in seinem Wald scharf gejagt wird.

Okay, wenn er Eigenjagdbesitzer ist, könnten das Wildpreteinnahmen sein, aber dann hätte der ja noch mehr Einnahmen, wenn er nur den zuwachs bei hohem Grundniveau abschöpft, aber darum gehts dem ÖJV ja nicht, wenn ich ihn richtig verstanden habe, sondern darum den Bestand soweit abzusenken, dass alle Baumarten des Altbstandes ohne Schutzmaßnahmen verjüngt werden können. Sagt jedenfalls der ÖJVler mit dem ich in Kontakt stehe.

Also wo liegt der Hase im Pfeffer? Ich verstehs nicht und bitte wirklich um ehrliche und sachliche Info! Die Position des ÖJV kenne ich inzwischen relativ gut, aber die andere Seite (man soll ja beide hören, bevor man sich eine Meinung bildet) da habe ich noch zu wenig / zu unklaren / zu widersprüchlichen Input.

ML
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