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Jagdkonzepte + Jagd allgemein
473 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Jagdkonzepte + Jagd allgemein

Hilfe bei Erstellung eines Pachtjagdkonzeptes gesucht!

@ Hulzfux #
Wollte ich gerade sagen. Das ist ein Fragebogen und kein Pachtvertrag. Als Verpächter ist dies gar nicht mal schlecht. Jedoch denke ich, dass der Meistbietende den Zuschlag erhält, unabhängig seiner Antworten.
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@ db #
db schrieb:

Wollte ich gerade sagen. Das ist ein Fragebogen und kein Pachtvertrag. Als Verpächter ist dies gar nicht mal schlecht. Jedoch denke ich, dass der Meistbietende den Zuschlag erhält, unabhängig seiner Antworten.


Ich glaube nicht, dass es unbedingt der meistbietende bekommt.

Und vor allem ist die Frage, was dann im Pachtvertrag gefordert wird. Erst dann kann man entscheiden, ob man auch wirklich unterschreibt. Bis dahin ist es nur eine unverbindliche Bewerbung.
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@ Hulzfux #
Bei uns in Hessen bekommt immer der Meistbietende, egal wer das ist....
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@ db #
db schrieb:

Bei uns in Hessen bekommt immer der Meistbietende, egal wer das ist....


Dann würde ich mir als Verpächter ein paar Kondition im Vertrag einbauen mit Sonderkündigungsrecht, wenn´s nicht hinhaut. Auch für den Pächter ggf. sinnig. (was hilft mir ein geldiger Pächter, der nen Zoo fabriziert und für das x-fache Waldschutzkosten entstehen lässt)
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@ db #
db schrieb:

Bei uns in Hessen bekommt immer der Meistbietende, egal wer das ist....


Dann würde ich mir als Verpächter ein paar Kondition im Vertrag einbauen mit Sonderkündigungsrecht, wenn´s nicht hinhaut. Auch für den Pächter ggf. sinnig. (was hilft mir ein geldiger Pächter, der nen Zoo fabriziert und für das x-fache Waldschutzkosten entstehen lässt)
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@ Hulzfux #
Macht Hessen Forst ja. Bei Nichterfüllung des Abschussplan muss bezahlt werden. Die sichern sich schon ab.
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@ db #
db schrieb:

Bei uns in Hessen bekommt immer der Meistbietende, egal wer das ist....

Leider.
Den Einheimischen schnell die Luft aus. Pächter werden dann Holländer, die Busweise anfahren und dann auch was geboten kriegen wollen.
Über 100 Stück Rotwild links und rechts einer kleinen Straße sind daher im Sommer an bestimmten Hotspots keine Seltenheit.
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@ Hulzfux #
Hulzfux schrieb:

Dann würde ich mir als Verpächter ein paar Kondition im Vertrag einbauen mit Sonderkündigungsrecht, wenn´s nicht hinhaut.....


Mit Verpachtung haut es fast nie hin und alle vertraglichen Absicherungsversuche laufen fast immer auf Ärger, Arbeit, Zeitfresser und Reibungsverluste hinaus.

Wenn man seitens der forstlichen Jagdrechtsinhaber Jagd als Mittel des Waldbaus definiert und nicht als spannende oder erholsame Freizeitbeschäftigung, dann verpachtet man seine Flächen besser nicht an Jäger, die ihr Revier für spannende oder erholsame Freizeitbeschäftigung nutzen möchten.

Freizeit-Jagdreviere sind eine Domäne privater Verpächter, denen das nichts ausmacht.

Forstbetriebe haben eine enorm schwierige Aufgabe bei der Beteiligung privater Jäger: einerseits sollen die Jäger für die eingeräumte Jagdmöglichkeit bezahlen und andererseits sollen sie loyale Partner bei der Bewältigung der formulierten Ziele sein. Niemand braucht einen "Feind im Bett". Deshalb ist Loyalität bei den beteiligten Mitjägern unbedingt erforderlich und allein das macht die Suche schon schwierig. Dann sollen die Jäger möglichst kurze Anfahrtswege zum Revier haben, um überhaupt in der Lage zu sein, in den knappen Jagdintervallen ausreichend präsent zu sein. Und nicht zuletzt werden jagdhandwerklich fitte Leute gesucht, die in kurzer Zeit viel Beute machen und keine Nachsuchen produzieren, also unproblematische Selbstläufer. Das ist viel wichtiger als ein paar Euronen höhere Jagdeinnahmen durch Verpachtung und dieses Bewusstsein setzt sich in allen Landesforsten immer mehr durch, zeigt deutlich den Weg weg von (zu langfristiger) Verpachtung hin zu alternativen Formen der (jährlich sich verlängernden) Jagdbeteiligung (bei Bewährung) auf.
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#
Um die Sache auf den Punkt zu bringen....
Ich würde bei dieser Option weiter als JEN gehen.
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.

Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.01.19 um 06:47 Uhr.
@ SitaPhiman #
SitaPhiman schrieb:

Wenn man seitens der forstlichen Jagdrechtsinhaber Jagd als Mittel des Waldbaus definiert und nicht als spannende oder erholsame Freizeitbeschäftigung, dann verpachtet man seine Flächen besser nicht an Jäger, die ihr Revier für spannende oder erholsame Freizeitbeschäftigung nutzen möchten.


Stimmt, aber wenn sie verpachten wollen, dann scheinen sie sich das schon überlegt zu haben.

Bei den BaySF hier sind die Flächen, die sie verpachtet haben, überwiegend mit an die Regiejagd angegliederter landwirtschaftlicher Fläche auf der es in der Vergangenheit Probleme mit Schwarzwild gab. Da wollte jemand wohl keinen Ärger mit den Landwirten mehr haben.
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