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interessante Interviews mit Prof. Berthold

Dieser Beitrag wurde am 18.01.19 um 22:21 vom Autor gelöscht.
@ perdixfreund #
Na ja, wenn ich mir Deutschland so anschaue, wundert mich nichts mehr. Auch wenn ich sonst viele Gedanken von dir nachvollziehem kann und manche sogar teile, dein Vorschlag zu den Katzenfreigehegen ist unter aller Sau. Wenn ich neben den Bsp.nachbarn wohnen müsste, welche von dir angeregt, die Katzensperrgehege errichtet hätten, würde ich die verklagen, wegen unzumutbarer Bebauung der Grundstücksgrenze. Es muss wohl bescheuert sein, wer solcher Nachbarschaftsbebauung zustimmt! Zustimmungsfrei wird der Mist nicht aufzustellen sein. Machen wir uns nichts vor, auch wenn Katzen Millionenfach häufige Vögel, Eidechsen und Kleinnager erjagen, das "ökologische Gleichgewicht" des urbanen Raumes schaffen sie wohl nicht auszuhebeln, das hat der mensch schon 1000-mal besser vollendet!
Was Katzen außerhalb der Bebauung im peripheren Raum der Siedlungen, insbesondere in ländlichen Gebieten anrichten, ist für seltene, bedrohte Arten wohl wesentlich bedeutsamer. Da wäre eine jagdliche Reduktion induziert und die DDR hatte da sehr naturfreundliche, pragmatische Lösungen parat. Welche auch Wirkung zeitigten.
Aber in dieser BRD ist alles moralinsauer und beide Seiten haben oftmals nicht mehr alle unter dem Dachstübchen! Perdixbürger ich würde zu Schadensabwehr regelmäßig eine geeignete Kastenfalle vorrätig halten und die Piss-Katzen wegfangen, eben beim Schutz des Grundstückes gegen Schadmarder in die Falle gegangen. Die Katzen wären umgehend beim Tierheim abgegeben und die Morle-Besitzer würden die auslösen können. Mal sehen, wann die sich freiwillig so einen E-Zaun ums Grdstk. zimmern würden, dann hätte Morle auch nur noch begrenzten Freigang. Ich glaube in dieser Gesellschaft fehlt ein gehörig Augenmaß!
"Die nachhaltig negativste Eigenschaft des Großteils der Menschheit in Bezug auf die eigenen Existenz ist die Naivität, nicht mit der grenzenlosen Psychopathie ihrer Entscheidungsträger zu rechnen!" ICH (1972 - immer noch)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.01.19 um 08:34 Uhr.
#
Du unterschätzt das Potenzial von Städten als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

Dahingehend gibt es schon massig wissenschaftliche Publikationen. Vom Artenreichtum seltener Schmetterlinge bis zu XY.

Ich finde die Katzenfreigehege eine sehr gute Lösung...Grenzen zum Nachbargrundstück kann man einhalten....

Warum sollen Katzenhalter mehr Rechte haben als andere Haustierhalter ?

Habe ich keinen Platz für Hühner oder Schafe oder für eine Gartenvoliere für diverse Ziervögel, halte ich diese nicht. Habe ich nur eine enge Stadtwohnung und habe keine Zeit für Gassigehen, halte ich so manche Hunderasse nicht.

Habe ich keinen Platz für eine Katze, halte ich keine.

Freigang geht auf Kosten anderer Eigentümer und des Naturhaushalts .

Dass ich mir mit der Meinung einige Mitleser nicht zu Freunden mache, ist mit klar.

Ich spreche dieses brisante Thema dennoch an.



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@ perdixfreund #
"...Du unterschätzt das Potenzial von Städten als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Dahingehend gibt es schon massig wissenschaftliche Publikationen. Vom Artenreichtum seltener Schmetterlinge bis zu XY. Ich finde die Katzenfreigehege eine sehr gute Lösung...Grenzen zum Nachbargrundstück kann man einhalten.... "

Du sorry, ich habe u.a. einen beruflichen Hintergrund mit der Einschätzung von Lebensräumen und deren Arten! Mit einer Unterschätzung eines ökologischen Potenziales habe ich glaube ich keine Schwierigkeiten! Bei der weitgehend fehlenden natürlichen Vegetation in urbanen Räumen undd eren Ersatz durch Baumarktvegetation besitzen deine "seltenen" Schmetterlingsarten dort eher begrenzte Besiedlungspotenziale. Gilt natürlich nicht bei diversen NABU- Veröffentlichungen oder Berichten von ähnlich gearteten Weltenrettern. Wenn die sich involvieren mutiert natürlich jedes Großstadtareal zum künftigen Wilderness-Area.

Mir kommt alles ein wenig persönlich gefärbt vor, was du hier diesbezüglich so vorträgst. Pissekatzen, welche deinen Kräuteranbau verhindern, besitzen bei dir offensichtlich keine hohe Wertschätzung. Mal ehrlich, wenn du dir in so einem Einfamilienhausgebiet links und rechts deines Grundstücks solche Kalte Kriegs-Grenzzäune, welche jeden freien Blick zum Himmelsblau verhindern, gut als Katzen- bzw. Kräuterschutz vorstellen kannst, stimmt etwas nicht mit deiner Wahrnehmung von Naturnähe und ertrabbarer Wohnraumbeeinträchtigung. Dann ist dein Avatarname reine Makulatur! Entschuldige wenn ich hier virtuell in schallendes Gelächter ausbreche. Gut Naturnähe sieht auch anders aus, wenn man aus dem urbanen Ruhrpott kommt, anstatt aus der Schorfheide, von der Mecklenburger Seenplatte oder dem Baltikum!
"Die nachhaltig negativste Eigenschaft des Großteils der Menschheit in Bezug auf die eigenen Existenz ist die Naivität, nicht mit der grenzenlosen Psychopathie ihrer Entscheidungsträger zu rechnen!" ICH (1972 - immer noch)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.01.19 um 09:27 Uhr.
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Ob du in schallendes Gelächter ausbrichst, da habe ich persönlich nichts davon.

So ein Katzenfreigehege ist für die umliegenden , naturbelassenen Hausgärten meiner Meinung nach etliche Male wertvoller, als die kleine Sichtbeeinträchtigung.
Wenn dein Nachbar eine Ziervogelvoliere oder einen Hundezwinger im Garten hätte, hättest du das Gleiche im Garten stehen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 20.01.19 um 11:32 Uhr.
@ perdixfreund #
hallo perdixfreund,
bedauere dich mal alle unterschätzen was du so großzügig vermitteln willst.
schade das alle so undankbar sind.
mfg
michael
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