Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Volksbegehren in Bayern

« zurück 1 ... 3 4 5 6 7 ... 19 weiter »
@ Pille #
Pille schrieb:

Schick ihnen das zur Antwort [www.youtube.com]
der mischt da auch mit .

Das sagt nichts, Reicholf hat mal über Artenvielfalt von Wiesen geschrieben. 2017.
In der Jagd in Bayern!

0
 
#
Hallo zusammen!
Eigentlich wollt ih in diesem Forum nix mehr schreiben, aber das Thema reizt mich jetzt doch
Ganz am Anfang möchte ich mich sehr gegen Volksbegehren aussprechen, nicht nur gegen das hier erwähnte, sondern generell.
Zur Thematik in diesem Tread möchte ich doch so einiges loswerden.
Wir sind Landwirte und Jäger, also eine Gattung die früher sehr häufig anzutreffen war, aber leider immer mehr ausstirbt.
Wenn ihr die Industrialisierung der Landwirtschaft anprangern wollt, nehmt bitte nicht mehr das Wort Landwirt in den Mund, die ganz großen Betriebe sind längst in der Hand von Industriekonzernen und Bossen.
Auf meinem Betrieb habe ich Schlaggrößen von 10-20ha und betreibe meinen Betrieb konventionell. Mich stört es bei einem Durchschnittsertrag z.B beim Raps von 40dt/ha überhaupt nicht, wenn da mal ein Sprung mit 15 Rehen steht und äst. Ein Biobetrieb mit der Hälfte des Ertrages wird das schon kritischer sehen.
Wünscht euch flächendeckend Biobetriebe, dann wird es in Zukuft nicht nur Wald vor Wild sondern auch noch Feld vor Wild heißen.
Trotz intensieven Ackerbau habe ich auf meinem Grund einen Imker mit einigen Bienenvölkern, Insekten habe ich so viel, da kann ich gerne was abgeben und die Singvögel sind auch nicht wesentlich weniger geworden.
Evtl. wäre es sinnvoll mal von seiner eigenen Haustüre zu kehren, seinen biologischen Fußabdruck zu überprüfen und sich zu überlegen warum eigentlich an allem die Landwirte schuld sind.

Ach ich könnt noch soviel mehr schreiben, aber jetzt reichts erst mal!

Gruß an alle, Andrea
8
 
@ Manalore #
Schwache Leistung. Gerade von einem anerkannten Naturschutzverband sollte man erwarten, dass er alles tut, um die Artenvielfalt zu erhalten. Wenn er es nicht tut, disqualifiziert er sich, ein sich für den Naturschutz einsetzender Verband zu sein.
Eigentumsrecht, alles gut und schön, aber wenn es ums Überleben geht, fragt keiner mehr danach. Meins, seins, unser, euer, ihrs. . . . . Und gerade hier könnte die Jägerschaft mitmachen, anonym, ohne dass irgendwelche Landwirte ihnen böse oder beleidigt sind.
Wenigstens hat der Verband es seinen Mitgliedern frei gestellt teilzunehmen.
0
 
@ Boyo #
Boyo schrieb:

Schwache Leistung. Gerade von einem anerkannten Naturschutzverband sollte man erwarten, dass er alles tut, um die Artenvielfalt zu erhalten. Wenn er es nicht tut, disqualifiziert er sich, ein sich für den Naturschutz einsetzender Verband zu sein.
Eigentumsrecht, alles gut und schön, aber wenn es ums Überleben geht, fragt keiner mehr danach. Meins, seins, unser, euer, ihrs. . . . . Und gerade hier könnte die Jägerschaft mitmachen, anonym, ohne dass irgendwelche Landwirte ihnen böse oder beleidigt sind.
Wenigstens hat der Verband es seinen Mitgliedern frei gestellt teilzunehmen.


Hallo Boyo,
dieser Ansicht war ich ursprünglich auch, bis ich dann den Gesetzestext gelesen hatte. Eine Befürwortung dieses Volksbegehrens seitens des BJV hätte das eh schon nicht gute Verhältnis zwischen den natürlichen Partner Landwirten - Jägern noch weiter erheblich belastet. Ob sich der Heidl in Zukunft wohl noch so oft mit den Imkern im Landwirtschaftlichen Wochenblatt ablichten lässt??

Wenn man auch eine ganze Reihe von Forderungen durchaus befürworten kann, so ist für mich speziell die Forderung nach einem 30-prozentigen Flächenanteil für Ökologische Landwirtschaft abzulehnen. Zum einen hilft es den schon jetzt nach diesen Vorgaben wirtschaftenden Betrieben nicht, sondern wird diese über den entstehenden Preisdruck erheblich belasten. Zum anderen sind durchaus nicht alle Verfahren im Ökolandbau zielführend. Striegeln und Hacken zerstört beispielsweise die Nester der bodenbrütenden Arten. Das häufige Mulchen von Stilllegungsflächen massakriert alle Lebewesen, welche sich zu diesem Zeitpunkt auf den Flächen aufhalten, von der kleinsten Mücke bis Rehkitz.
1
 
@ Lausitzer #
Lausitzer schrieb:

Ich sehe da wenig Chancen, dass der Schwund in der Tierwelt mit Gesetzen in den Griff zu bekommen ist bzw. das solche Gesetze überhaupt zustande kommen. Eigentlich braucht es dazu auch keine Gesetze. Es würde schon reichen, die Milliarden Agrarprämien anders zu verteilen. Dem steht aber eine starke Lobby entgegen, so dass jeder Versuch, da etwas zu ändern, bis jetzt gescheitert ist.

PREMIUMPOST !
0
 
@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

PREMIUMPOST !

Genauuuu SUPER Sache und wenn jetzt noch alle Wohnungseigentümer 30% ihrer Wohnungen Kostenlos an Bedürftige mit Kindern Vermieten müssen dann passt es Premium geht anders
1
 
#
Hier will man per Gesetz anderer Leute Eigentum durch die Hintertür unter dem Dekmantel ÖKO Enteignen.
Man nimmt ihnen natürlich nicht ihre Grundstücke das währe ja dumm einer muß selbige ja unterhalten NEIN man untersagt eine wirtschaftliche Nutzung so einfach ist da bei den Kommunisten und linken Öko`s
und alle fallen darauf rein Grün hat mittlerweile 21% in den Umfragen
3
 
#
Die Nutzung unser Landwirtschaftlichen Flächen entscheiden wir Verbraucher der Bauer liefert nur das was wir auch kaufen.
Ändern wir unser Konsumverhalten!
Also sorgen wir dafür das Jeder in der Lage ist sie Biologisch Ökologisch produzierte Lebensmittel leisten kann sorgen wir dafür das der Bauer wider von 20Kühen leben kann dann braucht es keine 6 Mahten im Jahr und das Gülle Problem währe auch gelöst.
Aber wer erzählt den 40.000.000 Menschen in Deutschland das kein Platz mehr für sie ist die Bevölkerung dieser Welt hat sich in nur 100 Jahren vervierfacht nur mal so für alle Ökoträumer als Denkanstoß
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.01.19 um 18:27 Uhr.
@ ConnyK #
ConnyK schrieb:

Genauuuu SUPER Sache und wenn jetzt noch alle Wohnungseigentümer 30% ihrer Wohnungen Kostenlos an Bedürftige mit Kindern Vermieten müssen dann passt es Premium geht anders

Gartengrundstücke ,die nicht direkt oder indirekt für Lebensmittelerzeugung genutzt werden ,einteignen bzw. zwangsweise der Renaturierung zur Verfügung stellen,wäre auch eine Idee.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
1
 
« zurück 1 ... 3 4 5 6 7 ... 19 weiter »
Werde Mitglied der Community Jagd, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang