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Volksbegehren in Bayern

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.01.19 um 08:19 Uhr.
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Mooshummel Feldhase
Volksbegehren in Bayern
Volksbegehren in Bayern
Liebe Jäger,

vom 31.01. bis 13.02. läuft in Bayern die Eintragungsfrist für das Volksbegehren Artenvielfalt.

Bei dem Volksbegehren geht es um viel, es soll das Insektensterben gestoppt werden (75% der Insekten und 50% der Vögel sind in den letzten 30 Jahren verschwunden).

Die Maßnahmen sind u.a.:
10% der Wiesen dürfen erst nach dem 15.Juni gemäht werden (ab 2020)
10%/13% des Offenlands sollen zu Biotopen werden (ab 2023, bzw. 2027),
Grünland ist von Innen nach außen zu mähen, davon unberührt bleibt stark hängiges Gelände
20%/30% des landwirtschaftlich genutzten Landes soll ökologisch bewirtschaftet werden (ab 2025, bzw. 2030),
Gewässerrandstreifen sollen auf einer Breite von 5m nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden dürfen,
etc.

genauere Informationen: www.volksbegehren-artenvielfalt.de (dort findet ihr auch den Gesetzesvorschlag unter volksbegehren-->Gesetzentwurf runterladen, ihr könnt Infomaterial bestellen, Mitstreiter/Aktionsbündnisse in eurer Nähe finden, etc)

Bitte engagiert euch für das Volksbegehren, informiert Freunde, etc. Aktuell ist das Volksbegehren noch nicht ausreichend bekannt. Insbesondere scheinen die Jäger (vor allem auch die Verbände) zu schlafen. Nutzt die einmalige Chance.

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Dieser Beitrag wurde am 08.01.19 um 08:15 vom Autor gelöscht.
Dieser Beitrag wurde am 08.01.19 um 08:15 vom Autor gelöscht.
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Ich bin zwar nur bedingt im Thema aber einige Fragen muss man stellen...

-Wer ist zuständig für den Rückgang der Insekten und Vögel?
-Wurde durch die Landwirtschaft der Lebensraum für viele Insekten und auch für Hase Rebhunh usw. zum negativen verändert?

Ich bin gegen Gesetz und gegen Enteignung. Aber wenn wir da nicht handeln und die Landwirte nur an Gewinnmaximierung denken geht das bestimmt in die Hose.

Ich hoffe wir kommen da irgendwie und irgendwann wieder zusammen. Mir gefallen diese riesigen Flächen ohne Hecken nicht... es ist einfach monoton.
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Dieser Beitrag wurde am 08.01.19 um 08:15 vom Autor gelöscht.
@ Teckelschreck #
Teckelschreck schrieb:

Ich bin zwar nur bedingt im Thema aber einige Fragen muss man stellen...

-Wer ist zuständig für den Rückgang der Insekten und Vögel?
-Wurde durch die Landwirtschaft der Lebensraum für viele Insekten und auch für Hase Rebhunh usw. zum negativen verändert?

Ich bin gegen Gesetz und gegen Enteignung. Aber wenn wir da nicht handeln und die Landwirte nur an Gewinnmaximierung denken geht das bestimmt in die Hose.

Ich hoffe wir kommen da irgendwie und irgendwann wieder zusammen. Mir gefallen diese riesigen Flächen ohne Hecken nicht... es ist einfach monoton.


Bezüglich dieser Fragen besteht Einigkeit unter den Wissenschaftlern: industrielle Landwirtschaft mit zu hoher Stickstoffnutzung, ausgeräumte (monotone) Landschaft, zu wenig Refugien für Tiere, und zu intensive Nutzung (z.B. Wiesen mit 6 Schnitten pro Jahr).

Es nützt nichts noch einen Forschungsinstitut zur wissenschaftlichen Analyse zu gründen, sondern Handeln ist dringend notwendig.
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@ Rolf #
Es wäre dann konsequenterweise auch der nicht landwirtschaftliche Grundbesitz dazu beizuziehen .
Verbot jedweder Pflanzenschutzmittel in Privatgärten , ebenso die Abgabe von selbigen an Personen ohne Nachweis der Sachkunde auch in Kleinmengen.
Mähverbote für Kommunen und Strassenmeistereien. Aussaht von Insektenverträglichen Begrünungen .
Auflagen zur Gestaltung Privater Gärten .
Keine Umwandlung von Dauergrünland in Baugebiete oder Strassenbau .
Etc.
Fakten,Fakten,Fakten und immer an die Leser Denken.

Zuchtwart [wollflugnachsuchbauhundeverein.de.tl]
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@ Pille #
Moin,
du hast zwar im Grundsatz nicht unrecht aber es wäre schon ganz gut wenn die mitmachen dir den Löwenanteil der Flächen bewirtschaften. In einem 600 Quadratmeter Garten findet sich mehr Lebensraum für Insekten und Vögel als auf 20Hektar Ackerland...


Pille schrieb:

Es wäre dann konsequenterweise auch der nicht landwirtschaftliche Grundbesitz dazu beizuziehen .
Verbot jedweder Pflanzenschutzmittel in Privatgärten , ebenso die Abgabe von selbigen an Personen ohne Nachweis der Sachkunde auch in Kleinmengen.
Mähverbote für Kommunen und Strassenmeistereien. Aussaht von Insektenverträglichen Begrünungen .
Auflagen zur Gestaltung Privater Gärten .
Keine Umwandlung von Dauergrünland in Baugebiete oder Strassenbau .
Etc.

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@ Teckelschreck #
Teckelschreck schrieb:

Moin,
du hast zwar im Grundsatz nicht unrecht aber es wäre schon ganz gut wenn die mitmachen dir den Löwenanteil der Flächen bewirtschaften. In einem 600 Quadratmeter Garten findet sich mehr Lebensraum für Insekten und Vögel als auf 20Hektar Ackerland...



Das kommt auf den Garten bzw. das Ackerland an .
Fakten,Fakten,Fakten und immer an die Leser Denken.

Zuchtwart [wollflugnachsuchbauhundeverein.de.tl]
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Bei mir sät ein Bauer im Frühjahr Blühstreifen am Waldrand entlang, zwischen 7 und 10 Meter breit, ca. 7.000 m²!
Müsssen tut er nicht, da Biobauer!
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