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Jagdkonzepte + Jagd allgemein
484 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Jagdkonzepte + Jagd allgemein

Schuß aufs Haupt

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@ MeisterLangohr #
......muss man sich an so einem Schwachsinn beteiligen? NEIN!

MeisterLangohr schrieb:

xxx

das hat nichts mit Kunstschützen zu tun (es gibt Leute, die schießen weit besser als ich) sondern zum einen mit Übung und zum anderen soll man nicht verteufeln, was man nicht ausprobiert hat. Ich interpretiere Deine Gereiztheit als Abneigung gegen krankgeschossenes Wild. Das kann ich verstehen und stimme Dir zu. Allerdings sind Pauschalverurteilungen grundsätzlich - u.a. auch von Kopfschüssen - nicht angebracht. Man muss differenzieren können und es gibt keine Regel ohne Ausnahmen.
Ich schieße z.B. Hasen oft mit der .30-06 weil ich halt gerade diese Waffe dabei habe. Da hat mich doch glatt maleiner gefragt: "Ja ist denn da noch was außer den Hinterpfoten und den Löffeln übrig?" So ein Dummschwätzer! Keine Ahnung, aber davon jede Menge. Einen Kugelhasen sauber auf oder hinters Blatt geschossen ziehe ich jederzeit dem Schrothasen vor. Da sind die Rippen hin, vielleicht auch noch die Schultern (wo eh fast nix dran ist) aber Rücken und Keulen sind ganz, weil die Kugel durch ist bevor sie nennenswert aufmacht. xxx
Und hier isses genauso: Wenn Du direkt von vorn oder hinten auf das Haupt schießt, triffst Du und es liegt oder eben nicht. Schlimmstenfalls schießt Du ein Ohrloch. Hier gibts kein Krankschießen! Und das direkt Anschauen erreichst Du in dem man sich bemerkbar macht, aber das Wild nicht einschätzen kann was/wen es da genau gehört hat.
Nur wers nie gemacht hat fabuliert da mit hochrotem Kopf und dicken Backen (analog Kugelhase) irgendwelche Alpträume herum. Schade!

xxx
Es grüßt Dich recht herzlich

Meister Langohr.

Anmerkung Mod: xxx (persönlicher Bezug auf gesperrten Beitrag wurde entfernt)

„ Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“

Franz von Assisi
3
 
@ SirHenry #
10 Schuss.... einige davon annähernd Fleck (für @Sir Henry)
SirHenry schrieb:

@gipfl:

Annähernd Fleck ist nicht Fleck und bei einem Hochschuss auf 100m mit +4 cm ist der Fleckschuss je nach Kaliber zwischen 130 und 200m


suche Dir die Mitte alle meiner einzelnen Schussbilder,.
Das Drum herum ist für mich dan annähernd Fleck (abweichend ein paar mm...)

Veständlich so, oder muss ich tiefer rein? Viel tiefer geht aber nicht...

SirHenry schrieb:
Der erste Fleckschuss ist abhängig von der Visierhöhe und der Flugbahn.
Zumindest ist das nicht nur allgemeine "Auffassung" sondern eine ballistische Binsenweisheit
Und trifft auch auf ungekletterte Erstschüsse zu.


falsch!

Der erste Fleckschuss liegt dort, wo ich für meine Waffe den Fleckschuss festlege.

Das kann auf 100m die Scheibenmitte sein, oder eben genau jener 2 oder 4cm mehr, den ich für mich und meine Waffe als Fleckschuss definiere.
Die Visierhöhenlinie interessiert mich gleich Null.
Mich interessiert maximal die Abweichung pro Klick, pro Drehung am Verstellrad, meines Zielfernrohres.

Es ist mir auf dem Papier zuallererst egal, wo die Gruppe sitzt.. Hauptsache 7 Schuss ein eoinziges Loch.
Funzt auch mit 10 Schüssen.. siehe Foto

Das Schussbild verdeutlich, weshalb ich niemals aufs Haupt von Wild schießen werde!

SirHenry schrieb:
Wo hältst du denn auf einen Hasenkopf mit deiner BBF auf 20m an, wenn auf dem Gewehr ein 56er-ZFR montiert ist und auch noch Parallaxe vorhanden ist?

überhaupt nicht, ich lehne Schüsse aufs Haupt grundsätzlich ab !!

Da müsste ich ja schön bescheuert sein, wenn och so ein Hazardspiel zum Leidwesen eines Tieres veranstalten will.

gipfl... schrieb:
Ich gehe davon aus, dass der erste Schuss sitzt und tödlich wirkt.
SirHenry schrieb:
Davon gehen letztlich doch alle Jäger aus


richtig.... ich vollziehe es in aller Regel aber auch.

Allerseltenste Ausnahmen bestätigen dies. Meistens schlegeln die Stücke dann noch etwas.....

Du musst es nicht verstehen, ich will da gar keine Grundsatzdiskussion entfachen.
Mache es weiterhin so, wie Du willst.....


0
 
#
Ich kenne wirklich nur ganz wenige Jäger,denen ich einen 99%ig erfolgreichen Schuß aufs Haupt zutraue. Einer davon ist ein Begeher. Derart Schüsse der Allgemeinheit zu postulieren,halte ich jedoch als sehr bedenklich !!! Dann sowas noch auf Jagdschulen zu vertreten,ist unter aller Sau !
Ein Bekannter hatte vor mehr als 10 Jahren an der viel zu nahe am Sitz angelegten Kirre ein Hauptschwein fest. In seinem Jagdzimmer teilte er mit,den Bassen beim Mond durch Schuß hinter die Teller(!!!) auf die Schwarte legen zu wollen.Widerrede wurde ignoriert. Das ging dann gründlich schief auf 15m von steil oben. Die Sau wurde angekratzt und trotz Nachsuche mit Nachsuchenprofigespann nie gefunden.Bei einer DJ war ich Zeuge,wie ein Nachbar auf das Haupt eines verhoffenden (!) ÜL hielt . Ergebnis: Gebrächschuß,wie man unschwer anhand der Pirschzeichen erkennen konnte !Das Stückt wurde nicht gefunden.Und so könnte ich hier weiterberichten !
Frauen lügen nie.Sie erfinden höchstens die Wahrheit,die sie gerade brauchen (Yves Montant)
Das Geld ist am schnellsten beim Teufel,wenn man einen Engel kennenlernt !(Robert Lemke)
3
 
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Sau  mit Schuss auf dem Kopf
Versuchter Tellerschuss etwas hoch, Schädel offen die Sau lebte noch bis wir sie abgefangen haben.
Gleiche Abweichung beim Haltepunkt Blatt war die Sau verendet.
Aussage Schütze war, auf den Teller geschossen zu haben.

Ich hab auch schon Hasen mit Äserschuss gesucht 1 von 4 bekommen.
Wenn es aber schief geht macht keiner mehr Bilder!
9
 
@ Menthos #
Menthos schrieb:

So ähnlich hat so ein Totschießer (jäger erspar ich mir) xxx auch Argumentiert.

Das war das Ergebnis!

Anmerkung Mod: xxx (persönlichen Bezug entfernt)

Danke für das Bild Menthos: Man sieht DEUTLICH dass nicht direkt von vorn / hinten sondern schräg geschossen wurde. Das bestätigt meine These.

ML
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.01.19 um 10:55 Uhr.
@ Devian #
Devian schrieb:

Mal über den Tellerrand geschaut sind Haupt-und Trägerschüße z.B. in der landwirtschaftlichen Gehegehaltung, bzw. bei Rinderrassen, die ganzjährig auf der Weide stehen, gang und gäbe, ja, sogar vorgeschrieben. Natürlich unter definierten Bedingungen und möglichst mit kleinen Kalibern, da nur das Gehirn des Tieres zerstört werden soll. Steht also ein Stück Rehwild 15 oder max. 20 Metern entfernt, bewege ich mich also im Bereich eines Gehegeabschusses, dann kann ich natürlich einen Schuß aufs Haupt oder den Träger verantworten. Alles, was nicht unter diese engen Bedingung fällt, sollte tunlichst vermieden werden.
Hinzu kommt die Fleischqualität, Kammerschüße dienen nicht nur dem sicheren Töten, sie verursachen zudem schwere Verletzungen der inneren Vitalorgane, was zum unverzüglichen Ausbluten des Tierkörpers führt, was wiederum wichtig für die Fleischqualität ist. Bei Schüßen aufs Haupt ist deshalb der unverzügliche Kehlschnitt notwendig, um das Ausbluten des Tierkörpers zu gewährleisten, im Gehe sollte dieser unverzüglich erfolgen, das Aufbrechen sollte innerhalb zwei Stunden erfolgen. Soche Bedingung hat man beim Rehwild gar nicht mal so selten. Klar muss aber sein, dass man gerade bei Kitzabschüssen weniger Zeit hat und relativ schnell die Kanzel verlassen muss, um das Kitz fachgerecht (Kehlschnitt) zu versoregn, das hinterlässt möglicherweise Zeugen (Ricke). Ich bin deshalb, zumindest bei der Jagd, von Haupt-und Trägerschüßen weg, aus rein pragmatischen und fleischhygienischen Gründen. Bei einem sauberen Küchenschuß in die Kammer, kann ich noch beruhigt eine halbe Stunde oder etwas länger sitzen, um ggf. die Ricke auch noch zu erlegen, bei Schüßen aufs Haupt ist mir die Zeit schon zu lang, wird mir dann zu stressig.
Wmh



Aber sag mal Devian, wie kann man denn in so einer Diskussion überhaupt vom Menschen gehaltene Nutztiere mit Wildtieren vergleichen.
Menthos schrieb doch weiter vorne von einer noch geretteten Situation und 1500m Nachsuche. Zeig mir ein Gehege, wo sich das Nutztier so weit entziehen kann.
Wenn man so argumentiert und dies als über den Tellerrand hinausschauen bewirbt, dann doch gleich richtig:
In Deutschland werden jedes Jahr erfolgreich ca 60 Mio Hausschweine mit Elektrozange, Co2 und evt noch Bolzenschuss betäubt, da das ja so gut funktioniert, sollte sowas für uns Jäger Standard werden. Mit Akkus sollte es möglich sein, die ersten tragbaren Betaübungsgeräte zu entwickeln, mit denen man sich dann an die Rotten anpirschen kann.
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

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Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.01.19 um 11:23 Uhr.
@ MeisterLangohr #
MeisterLangohr schrieb:

Danke für das Bild Menthos: Man sieht DEUTLICH dass nicht direkt von vorn / hinten sondern schräg geschossen wurde. Das bestätigt meine These.

ML


Nenn dich mal besserr Pipi Langstrumpf, die sich die Welt so macht, wie sie ihr gefällt....wenn du deine These anhand dieses Fotos bestätigt siehst, dann geh mal zum Optiker.
Ob man vorbeigeschossen hat, entscheidet der Hund, nicht der Schütze.

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Hatte einen in der Krone: Betrunkener Holzfäller bemerkt Umweltaktivisten nicht.
6
 
@ db #
db schrieb:

Was ich hier so lese ist teilweise erschreckend. Die Leute hatte ich auch bei mir im Revier, aber nur ganz kurz. Ein Schuss auf den Träger/Haupt gibt es aus den verschiedensten Gründen nicht. Fertig. Unabhängig davon sind diese Schüsse auch kontraproduktiv für die Fleischqualität. Das Blut stockt schlagartig.


Lieber db,

das blut stockt NICHT schlagartig. Ich musste mal auf eine Sau von einem Krellschuss ("Federn" bei einem zu hohen Kammerschuss) erlösen und hab das mit einer .38 VM aufs Hirn gemacht. Es hat ca. 2 Minuten gedauert, bis der Blutfluss aus dem Einschuss nachließ und schließlich verebbte. Das Herz schlägt noch einige Zeit weiter!
Ich konnte bei KEINEM meiner kopfschusserlegten Rehe irgendeine "Blutstockung" oder sonstige Wildpretqualitätsminderung feststellen.

Ich weiß nicht, woher solcher Unsinn immer wieder stammt.

ML
2
 
@ MeisterLangohr #
MeisterLangohr schrieb:

Danke für das Bild Menthos: Man sieht DEUTLICH dass nicht direkt von vorn / hinten sondern schräg geschossen wurde. Das bestätigt meine These.

ML



Wie ignorant kann man nur sein..... da fällt einem nix mehr zu ein...

Der Totschießer der das verbrochen hat.....hatte die gleichen Argumente wie DU.

Hätte sich das Stück nur richtig verhalten und nicht im letzten Augenblick noch den Kopf gedreht.

Geh wieder in Deine Ecke...wo Du hingehörst!
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@ MeisterLangohr #
MeisterLangohr schrieb:

Lieber db,

das blut stockt NICHT schlagartig. Ich musste mal auf eine Sau von einem Krellschuss ("Federn" bei einem zu hohen Kammerschuss) erlösen und hab das mit einer .38 VM aufs Hirn gemacht. Es hat ca. 2 Minuten gedauert, bis der Blutfluss aus dem Einschuss nachließ und schließlich verebbte. Das Herz schlägt noch einige Zeit weiter!
Ich konnte bei KEINEM meiner kopfschusserlegten Rehe irgendeine "Blutstockung" oder sonstige Wildpretqualitätsminderung feststellen.

Ich weiß nicht, woher solcher Unsinn immer wieder stammt.

ML



Wenn ICh Dein geschreibe lese könnte ich nur KOTZEN!
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