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Jagdkonzepte + Jagd allgemein
465 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Jagdkonzepte + Jagd allgemein

Schuß aufs Haupt

@ Pille #
Passt schon👍👍
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@ Pille #
Hat er Revier und oder Namen genannt?
1
 
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h1 h2 h3
Was war denn der Ursprung dieses Dedd?

Die Bilder von @Menthos zeigen einen Treffer, von dem wir nicht wissen wie weit geschossen und wohin gezielt wurde.
Was Hasen angeht und man weiß, wohin der Schuss auf welche, vor allem nahe, Entfernung trifft, lässt sich ein Hasenkopf bis ca. 70m mit hoher Sicherheit treffen.
Liegt die Visierlinie einer BBF 8 cm über der Flugbahn, ist es sinnvoll zu ermitteln, wohin zu halten ist, um einen Hasenkopf zu treffen, der etwa die Größe eines Rehherzens hat.
Pauschal kann von der doppelten sicheren Schrotschussweite ausgehen.
Sitzende Hasen bleiben i.d.R. länger ruhig sitzen, als sich der Träger oder der Kopf eines Rehes bewegt.
Die Zeit, in der ein Reh nach einem verhoffen oder sichern bewegungslos verharrt ist sehr kurz. Ohne nicht schon im Anschlag zu sein, ist das für viele Jäger, die für einen sauberen Schuss zu lange brauchen, einfach zu knapp.

Ob man fertig werden würde, lässt sich das ganze Jahr über während der Schonzeit ausprobieren, aber nicht mit geladener Waffe. Dann lässt sich auch herausfinden, ob man sich das im Ernstfall zutraut oder besser bleiben lässt.
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
Forumsformel Nr.1: 1 Bild = 1000 Worte
3S=schnell-sicher-sauber.
A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

3
 
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Was ich hier so lese ist teilweise erschreckend. Die Leute hatte ich auch bei mir im Revier, aber nur ganz kurz. Ein Schuss auf den Träger/Haupt gibt es aus den verschiedensten Gründen nicht. Fertig. Unabhängig davon sind diese Schüsse auch kontraproduktiv für die Fleischqualität. Das Blut stockt schlagartig.
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@ Menthos #
Menthos schrieb:

So ähnlich hat so ein Totschießer (jäger erspar ich mir) xxx auch Argumentiert.

Das war das Ergebnis!

Anmerkung Mod: xxx (persönlichen Bezug entfernt)

einfach nur grauenhaft!
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@ db #
Saujagd
db schrieb:

Was ich hier so lese ist teilweise erschreckend. Die Leute hatte ich auch bei mir im Revier, aber nur ganz kurz. Ein Schuss auf den Träger/Haupt gibt es aus den verschiedensten Gründen nicht. Fertig. Unabhängig davon sind diese Schüsse auch kontraproduktiv für die Fleischqualität. Das Blut stockt schlagartig.


Ich favorisiere KEINESFALLS Kopf- und Trägerschüsse, das Foto zeigt eine Sau die ich im Weizen erlegt habe.
Von der Sau habe ich in dieser Vollmondnacht nur die Teller und manchmal den Wurf gesehen. absolut sicherer Schuß von einer Stahlleiter mit guter Auflage auf ca. 60 m.
Jetzt kommt die entscheidende Sache, nach dem Schuß sofort hin und einen Kehlschnitt bis auf die Wirbelsäule ausgeführt.
Nun die Sau zur Stahlleiter gezogen, die Hinterläufe gehesst und mit Bügel zum Ausschweißen/ Ausbluten aufgehangen.
Denke da gibt es kein gestocktes Blut oder eine Beeinträchtigung der Wildbretqualität!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.01.19 um 08:18 Uhr.
@ db #
db schrieb:

Was ich hier so lese ist teilweise erschreckend. Die Leute hatte ich auch bei mir im Revier, aber nur ganz kurz. Ein Schuss auf den Träger/Haupt gibt es aus den verschiedensten Gründen nicht. Fertig. Unabhängig davon sind diese Schüsse auch kontraproduktiv für die Fleischqualität. Das Blut stockt schlagartig.


Aha - und woher weißt du das so genau?
wie viele Stücke mit Kopfschüssen hast du schon nachgesucht, versorgt, verwertet ??
Wen du in deinem Revier jagen lässt ist deine Sache und wenn du vorher sagst, nur Blattschüsse sehen zu wollen, dann haben sich diese "Leute" daran zu halten.
Was liest du denn so "erschreckendes"?
Manche Leute sollte man nicht einmal auf ein Rehblatt schießen lassen
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
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3S=schnell-sicher-sauber.
A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

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Mal über den Tellerrand geschaut sind Haupt-und Trägerschüße z.B. in der landwirtschaftlichen Gehegehaltung, bzw. bei Rinderrassen, die ganzjährig auf der Weide stehen, gang und gäbe, ja, sogar vorgeschrieben. Natürlich unter definierten Bedingungen und möglichst mit kleinen Kalibern, da nur das Gehirn des Tieres zerstört werden soll. Steht also ein Stück Rehwild 15 oder max. 20 Metern entfernt, bewege ich mich also im Bereich eines Gehegeabschusses, dann kann ich natürlich einen Schuß aufs Haupt oder den Träger verantworten. Alles, was nicht unter diese engen Bedingung fällt, sollte tunlichst vermieden werden.
Hinzu kommt die Fleischqualität, Kammerschüße dienen nicht nur dem sicheren Töten, sie verursachen zudem schwere Verletzungen der inneren Vitalorgane, was zum unverzüglichen Ausbluten des Tierkörpers führt, was wiederum wichtig für die Fleischqualität ist. Bei Schüßen aufs Haupt ist deshalb der unverzügliche Kehlschnitt notwendig, um das Ausbluten des Tierkörpers zu gewährleisten, im Gehe sollte dieser unverzüglich erfolgen, das Aufbrechen sollte innerhalb zwei Stunden erfolgen. Soche Bedingung hat man beim Rehwild gar nicht mal so selten. Klar muss aber sein, dass man gerade bei Kitzabschüssen weniger Zeit hat und relativ schnell die Kanzel verlassen muss, um das Kitz fachgerecht (Kehlschnitt) zu versoregn, das hinterlässt möglicherweise Zeugen (Ricke). Ich bin deshalb, zumindest bei der Jagd, von Haupt-und Trägerschüßen weg, aus rein pragmatischen und fleischhygienischen Gründen. Bei einem sauberen Küchenschuß in die Kammer, kann ich noch beruhigt eine halbe Stunde oder etwas länger sitzen, um ggf. die Ricke auch noch zu erlegen, bei Schüßen aufs Haupt ist mir die Zeit schon zu lang, wird mir dann zu stressig.
Wmh
Jagd verdirbt nicht den Charakter, sie offenbart ihn.
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@ db #
db schrieb:
Unabhängig davon sind diese Schüsse auch kontraproduktiv für die Fleischqualität. Das Blut stockt schlagartig.


Ja und nein.

Ich schiess für jemanden mit Genehmigung Rotwild aus dem Gehege. Vorgabe sind Schüsse auf´s Haupt!

Gleich nach dem Schuss wird das Stück noch gestochen, sprich am Stich die Schlagader eröffnet und es läuft aus. Hatte da noch kein Stück, aus dem nix rauskam, weil das "Blut schlagartig stockt"! Das stimmt so nicht. Man hat etwas Zeit bis der Schweiss bzw. das Herz nichts mehr rauslässt.

Auf der Jagd wird in der Regel selten jemand innerhalb einer Minute am Stück sein und mit dem Messer stechen können wenn er auf Haupt oder Träger geschossen hat. Das Wild schweisst dann verhältnismässig wenig - je nach Treffersitz - aus und der Schweiss verbleibt im Kreislauf und eben auch im Muskelgewebe, welches dadurch - so hab ich gelesen - weniger lange haltbar und im Aroma schlechter ist.
Man erkennt dies schon beim Ausderdeckeschlagen. Unter der Decke sind dann alle Äderchen noch rot gefüllt.

Zum Schuss auf´s Haupt:

Im Gehege hab ich Tageslicht, das Wild sicher hinter Zaun, Zeit und kein Jagdfieber, die Waffe schiesst auf 50m Fleck. Ich schiess dabei nicht spitz von vorne weil mir die Keilform vom Haupt da irgendwie zu unsicher ist - Ablenkung des Geschosses...
Mein Treffersitz ist steil von oben auf die Schädelplatte beim Äsen, seitlich zwischen Licht und Lauscher oder mittig von hinten auf den Atlas. Funktioniert einwandfrei, wobei das Haupt vom Hirschkalb ja doch noch a bisserl grösser ist, als eines vom Reh.
Was im Gehege immer ein Problem ist, ist der Kugelfang und die Gefahr, dass man mit dem Restgeschoss oder Splittern ein anderes Stück mit erwischt, sind ja doch viele Stücke im Gehege.


Insgesamt zum Schuss auf´s Haupt ist zu sagen, dass es nur sicher geht, wenn man Vertrauen in die Waffe hat, das Wild im Bewegungsablauf einschätzen kann und Zeit hat. Hektik ist hier fehl am Platz.

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@ Dackelfan #
Dackelfan schrieb:

Jetzt kommt die entscheidende Sache, nach dem Schuß sofort hin und einen Kehlschnitt bis auf die Wirbelsäule ausgeführt.


Mir hat ein Metzger gezeigt, wie man das noch machen kann! Denn der Kehlschnitt ist schon eine komische Säblerei.

Im Stich ist die Öffnung, in der Luftröhre, Schlund und Schlagadern vom Träger in den Brustkorb laufen. Schlund ist hinter der Luftröhre, Schlagadern seitlich. Wenn man da mit dem Messer rein sticht, hat man die Schlagader offen und es schweisst sauber aus einem kleinen Löchlein aus. Da ich im Gehege schiess, hab ich eben öfter die Gelegenheit, das zu üben - geb ich zu.
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