Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Adler nach Hundebiss aggressiv auf Vierbeiner

#
Adler nach Hundebiss aggressiv auf Vierbeiner
Hallo und Moin moin
Ich bin neu hier im Forum und habe ein Frage zu einem Thema was leider meinen geliebten Horus betrifft. Der Hund meiner Tante ist auf mich los als ich samt Vogel wieder auf den Hof gekommen bin, hat zuerst mich gebissen und dann meinen Adler, welcher vor Schreck gesprungen ist. Zum Glück hat dieses unerzogene braune Tier nur die Schwungpennen erwischt und nicht ins Fleisch gegriffen, doch seitdem kann ich Begegnungen mit Hunden vergessen. Der Gute geht auf Hunde jeglicher Größe los, von Fußhupe bis hin zu Dogge. Selbst wenn wir nur Sichtkontakt haben will er dahin, die blauen Flecken trotz Adlerhandschuh kann man sich nach dem Hasserfüllten kneten sicherlich gut Vorstellen. Wie bekomme ich das am besten wieder raus? Die Frage ist leider ernst gemeint denn ich habe schon alles versucht was mir eingefallen ist. Atzen auf der Faust während ein Hundeführer vorbei geht, fehlgeschlagen. Hund nur kurz gezeigt und danach versucht auf zu atzen, kein erfolg. Ich habe den Vogel sich vollkröpfen lassen und bin dann einmal raus und habe dann jemanden einmal mit Hund auf mein Zeichen weit entfernt vorbei gehen lassen. Das Resultat war eine Adlerklaue welche voller Frust in meinem Oberarm hing, da er ja dank des Geschühs den Hund nicht anfliegen konnte. Es sind wirklich nur Hunde das Problem ansonsten ist er ein braver Vogel, lahn nicht, ist ruhig auf dem Wild und auf der Faust, greift keine Kinder an und hat keine Angst vor Umwelteinflüssen. Selbst der Tierarzt kann sogar ohne Haube bewältigt werden. Es sind leider wirklich nur Hunde das Problem. Vielleicht kann mir da jemand einen guten Tipp geben.
Falknersheil Lisa

Schlagwörter dieses Themas: hinzufügen »

0
 
@ Lisa96 #
Lisa96 schrieb:

Hallo und Moin moin
Ich bin neu hier im Forum und habe ein Frage zu einem Thema was leider meinen geliebten Horus betrifft. Der Hund meiner Tante ist auf mich los als ich samt Vogel wieder auf den Hof gekommen bin, hat zuerst mich gebissen und dann meinen Adler, welcher vor Schreck gesprungen ist. Zum Glück hat dieses unerzogene braune Tier nur die Schwungpennen erwischt und nicht ins Fleisch gegriffen, doch seitdem kann ich Begegnungen mit Hunden vergessen. Der Gute geht auf Hunde jeglicher Größe los, von Fußhupe bis hin zu Dogge. Selbst wenn wir nur Sichtkontakt haben will er dahin, die blauen Flecken trotz Adlerhandschuh kann man sich nach dem Hasserfüllten kneten sicherlich gut Vorstellen. Wie bekomme ich das am besten wieder raus? Die Frage ist leider ernst gemeint denn ich habe schon alles versucht was mir eingefallen ist. Atzen auf der Faust während ein Hundeführer vorbei geht, fehlgeschlagen. Hund nur kurz gezeigt und danach versucht auf zu atzen, kein erfolg. Ich habe den Vogel sich vollkröpfen lassen und bin dann einmal raus und habe dann jemanden einmal mit Hund auf mein Zeichen weit entfernt vorbei gehen lassen. Das Resultat war eine Adlerklaue welche voller Frust in meinem Oberarm hing, da er ja dank des Geschühs den Hund nicht anfliegen konnte. Es sind wirklich nur Hunde das Problem ansonsten ist er ein braver Vogel, lahn nicht, ist ruhig auf dem Wild und auf der Faust, greift keine Kinder an und hat keine Angst vor Umwelteinflüssen. Selbst der Tierarzt kann sogar ohne Haube bewältigt werden. Es sind leider wirklich nur Hunde das Problem. Vielleicht kann mir da jemand einen guten Tipp geben.
Falknersheil Lisa

Viel Erfolg, nicht nur Dein Adler hat Probleme mit Hunden!
1
 
@ Dackelfan #
Ja das habe ich schon von anderen Falknern gehört, es ärgert mich nur maßlos das so ein unerzogener Hund meinen Vogel derart versaut hat. Zum Glück hat er ihn nicht verletzt, hat sich der schlaue Greif nur leider gemerkt.
0
 
@ Lisa96 #
Daß sich das jemals wieder ändert,glaube ich nicht. Ich denke mal, auch Hunde können zum Beutechema werden .Es gibt x Bsp. dafür. Der Reflex des Erlebnisses wird wohl stärker sein,als alle Versuche,wieder was hinbiegen zu wollen.
Frauen lügen nie.Sie erfinden höchstens die Wahrheit,die sie gerade brauchen (Yves Montant)
Das Geld ist am schnellsten beim Teufel,wenn man einen Engel kennenlernt !(Robert Lemke)
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 06.01.19 um 10:20 Uhr.
@ Lisa96 #
servus

Lisa96 schrieb:
..... Es sind leider wirklich nur Hunde das Problem. Vielleicht kann mir da jemand einen guten Tipp geben.
Falknersheil Lisa


pfuuhh... das ist mal ein nicht alltägliches Problem

Ich denke, Du wirst da beinhart durchmüssen und in allergrößter Arbeit versuchen müssen, Deinen Adler wieder an Hunde zu gewöhnen...
Ich wünsch Dir allen nur möglichen Erfolg dazu!

So wie Du das schilderst ist der Adler momentan für sämtliche Jagden völlig unbrauchbar. Falknerei ohne Vorstehhund ist ja leider so gut wie unvorstellbar.... (falls Du nicht auf Fuchs mit ihm beizt, dürfte die Saison schon beendet sein?)

Was sagt man denn in Deinen Falknerumfeld dazu?

edit meint, hast Du selbst einen Hund?
Falls ja, den Adler aufs Rundreck stellen und den Hund tagtäglich in für den Adler unerreichbarer Sichtnähe ablegen oder sich bewegen lassen. Je ehr Du damit beginnst, desto besser.
In der Hoffnung, dass er sich irgendwann wieder einmal lockert. Allerdings immer mit der Sorge um eine unbeherrschbar tickende Zeitbombe

Waidmonns Gruaß

Es müsst mich schon jucken, damit ich mich kratze!

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





0
 
@ Lisa96 #
Lisa96 schrieb:

Ja das habe ich schon von anderen Falknern gehört, es ärgert mich nur maßlos das so ein unerzogener Hund meinen Vogel derart versaut hat. Zum Glück hat er ihn nicht verletzt, hat sich der schlaue Greif nur leider gemerkt.


Das wäre doch mal eine Maßnahme, Falkner/in führt Steinadler / Uhu.
Wir sorgen dafür, das dieses bekannt wird und weisen eindringlich darauf hin, das diese Jagdsausübung legal ist und immmer in den Morgen- und Abendstunden durchgeführt wird.
Aber dabei die Gefahr besteht, das freilaufende Hunde evtl. die Beute des Greifs werden könnten.
Da der NABU und sonstige spinnerte Organisation die Beizjagd total ablehnen, kann hier auch nichts verderben!
0
 
@ gipflzipfla #
gipflzipfla schrieb:

servus

pfuuhh... das ist mal ein nicht alltägliches Problem

Ich denke, Du wirst da beinhart durchmüssen und in allergrößter Arbeit versuchen müssen, Deinen Adler wieder an Hunde zu gewöhnen...
Ich wünsch Dir allen nur möglichen Erfolg dazu!

So wie Du das schilderst ist der Adler momentan für sämtliche Jagden völlig unbrauchbar. Falknerei ohne Vorstehhund ist ja leider so gut wie unvorstellbar.... (falls Du nicht auf Fuchs mit ihm beizt, dürfte die Saison schon beendet sein?)

Was sagt man denn in Deinen Falknerumfeld dazu?

edit meint, hast Du selbst einen Hund?
Falls ja, den Adler aufs Rundreck stellen und den Hund tagtäglich in für den Adler unerreichbarer Sichtnähe ablegen oder sich bewegen lassen. Je ehr Du damit beginnst, desto besser.
In der Hoffnung, dass er sich irgendwann wieder einmal lockert. Allerdings immer mit der Sorge um eine unbeherrschbar tickende Zeitbombe



Ich habe leider kein all zu großes Falknerisches Umfeld, nur eine Showfalknerin, alles andere habe ich mir selber beigebracht. Hund habe ich leider keinen eigenen, wurde bis dato immer von der Revierinhaberin mit ihrem Hund begleitet. Es sollte eigentlich noch ein eigener Hund kommen ( wegen meinem Umzug sollte das auch bald gehen, da die Hunde meiner Tante, da wo ich vorher gewohnt habe meinen Hund zerlegt hätten) .
Aber das mit dem Rundreck klingt gut, ich werde das mal versuchen. Es ist halt echt ärgerlich das so ein lieber Vogel so nun ist. Ich kann ihn verstehen, aber es ist halt Mist. Vielleicht wird das in dem neuen Revier besser, das ist abgelegener und weniger Spaziergänger. Ich werde mich mal mit dem dortigen Revierinhaber kurzschließen, vielleicht hilft er mir da mit seinem Hund.
0
 
@ Dackelfan #
Dackelfan schrieb:

Das wäre doch mal eine Maßnahme, Falkner/in führt Steinadler / Uhu.
Wir sorgen dafür, das dieses bekannt wird und weisen eindringlich darauf hin, das diese Jagdsausübung legal ist und immmer in den Morgen- und Abendstunden durchgeführt wird.
Aber dabei die Gefahr besteht, das freilaufende Hunde evtl. die Beute des Greifs werden könnten.
Da der NABU und sonstige spinnerte Organisation die Beizjagd total ablehnen, kann hier auch nichts verderben!


Du wirst lachen mit dem einen NABU Typen den ich mal getroffen habe, habe ich mich sehr gut verstanden. Gut da war ich mit meiner Wanderdame unterwegs ( die darf nicht mehr jagen, hat einen kaputten Atzfinger), er fand den Flug auf der Wiese aber sehr Attraktiv. Mit PETA habe ich weitaus schlimmere Erfahrung, musste einen mal aus dem Garten raus scheuchen weil der meinen Steini los machen wollte. So locke wie der Vogel ist hätte der dem nachts wohl beim einbrechen die Taschenlampe gehalten ^^ Mit Uhus oder generell Eulen darf man nicht jagen und echt nur mit Sondergenehmigung vergrämen, da die Tiere bekanntlich lautlos sind und somit nicht waidgerecht jagen.
0
 
@ vonfleming #
vonfleming schrieb:

Daß sich das jemals wieder ändert,glaube ich nicht. Ich denke mal, auch Hunde können zum Beutechema werden .Es gibt x Bsp. dafür. Der Reflex des Erlebnisses wird wohl stärker sein,als alle Versuche,wieder was hinbiegen zu wollen.


Ich weis und das ist Schade. Ich wollte den zwei Jahre alten Terzel nicht jetzt schon in eine Voliere buxieren, zumal ich da Sorge habe das er damit nicht zurecht kommt. Er steht jetzt am Flugdraht und kommt damit hervorragend zurecht. Ich versuche es weiterhin, vielleicht bekomme ich es mit Mühe und Zeit hin. Und wenn nicht dann darf ich wohl anfangen eine große Voliere zu bauen
0
 
@ Lisa96 #
Lisa96 schrieb:

Du wirst lachen mit dem einen NABU Typen den ich mal getroffen habe, habe ich mich sehr gut verstanden. Gut da war ich mit meiner Wanderdame unterwegs ( die darf nicht mehr jagen, hat einen kaputten Atzfinger), er fand den Flug auf der Wiese aber sehr Attraktiv. Mit PETA habe ich weitaus schlimmere Erfahrung, musste einen mal aus dem Garten raus scheuchen weil der meinen Steini los machen wollte. So locke wie der Vogel ist hätte der dem nachts wohl beim einbrechen die Taschenlampe gehalten ^^ Mit Uhus oder generell Eulen darf man nicht jagen und echt nur mit Sondergenehmigung vergrämen, da die Tiere bekanntlich lautlos sind und somit nicht waidgerecht jagen.

Danke für die Aufklärung!
Zum Thema NABU eine Anmerkung, diese Organisation versteht es sich hervorragend und lukrativ in Szene zu setzen.
Mal ein simples Beispiel: Da wurden vor zig Jahren mal Betonnisthöhlen in großer Anzahl im Revier aufgehangen, da war die örtliche Presse eingebunden.
So weit so gut und dabei blieb es auch. Rate mal wer diese Nisthöhlen im Herbst reinigt? Nicht der NABU sondern ich!
Dann wurde am Waldsaum eine Art Streuobstwiese angelegt, hier das selbe. Frage mal wer die Bäume schneidet, das Unkraut rundum absenst und die wilden, hohen Triebe der Aspe und Birke kappt?
Am besten ist der NABU mit der Spendendose in den Fußgängerzonen der Städt unterwegs! Fast vergessen die Wölfe wollen ja auch leben!
5
 
Werde Mitglied der Community Jagd, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang