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Ausbildung & Jungjäger
524 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Ausbildung & Jungjäger

Umfrage zum Thema Jungjäger

@ Gesch #
Gesch schrieb:

na ja, bei uns dürften die Jungjäger im Prinzip alles, wird aber kaum wahrgenommen.

*einer, der tut was er kann, macht auch mal unmögliches möglich, aber hat eine Frau, die auch voll arbeitet, zwei kleine Klinder (1/2 + 3), und arbeitet selber 50-60 Stunden pro Woche - viel bleibt nicht für die Jagd, aber was er macht, ist hochklassig!
*einer der meldet sich mal alle 6-8 Wochen, verspricht das Gelbe vom Ei und kommt mit seiner Zeit nicht hinterher. Neben der Jagd ist er recht zeitintensiv bei der Feuerwehr, spielt Fußball, hat Schafe, Hasen, Hühner und vier kleine Kinder in Kindergarten und Grundschule.
*einer aus der Finanzbranche, hat ständig die aktuellste Ausrüstung, tönt rum, als ob er das Revier alleine schmeißen würde, kommt 5-6x pro Jahr zum Ansitzen, bei Arbeiten sieht man ihn nie. Der sitzt bei uns seine drei Jahre ab und pachtet dann selber...
*eine junge Frau mit drei kleinen Kindern, denen sie hinterher helikoptert, verspricht viel, hält nix - seit 1.4.2017 war sie höchstens 2-3x im Revier.

So gewinnt man jeden "Krieg" - ich bin immer wieder maßlos begeistert!


Hauptsache Jäger
Waidmonns Gruaß

Meine niglnoglneien Schua sein von Fuxleda gmocht, sie schlofn bei Tog und gehn aus bei da Nocht....

Alles im Leben hat seinen tieferen Sinn!





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Das wird der nächste Trööt, mit zum Teil peinlichen und haarsträubenden Kommentaren...🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️


Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in
die Geschichtsbücher und Lehrpläne gefunden hat und
von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird,
kann die Umerziehung als gelungen angesehen werden.

Walter Lippmann

Meinungsfreiheit beginnt dort, wo politische Korrektheit endet!
4
 
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Moin.
Was hat die Fragestellung (und die Antworten) mit "Jagdwaffen und Waffenhandhabung" zu tun?
Die deutsche Sprache ist Freeware, d.h. Du darfst sie benutzen, ohne dafür zu bezahlen.
Sie ist aber nicht Open Source, also darfst Du sie nicht verändern, wie es Dir gerade passt!
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 02.01.19 um 15:01 Uhr.
#
Die Geschichte mit den JJ ähnelt oft der mit den jungen Gesellen auf dem Bau.
Oft klagen Nichtausbildende am lautesten über zu wenig oder zu schlechten Nachwuchs.

Ich habe mit fertigen Jungjägern von "Woanders" keine guten oder keine Erfahrung gemacht.
Entweder waren sie für mich nix(mehr Gerede als Taten) oder sprangen trotz meiner Zusage sobald Sauen da wären unter Ausflüchten ab.
Sehr gute Erfahrung habe ich mit "selbst gezogenen" Jungjägern.
Einer (jetzt Familie)arbeitete schon ,bevor er über haupt an den Schein dachte gelegentlich mit ,saß oft abseits als zusätzlicher Späher mit im Revier,half neugierig beim Bergen.
Später bekam er gleich freie Büchse und jagte bei Vater und mir Geldkostenfrei.
Gut er war nie der große Holzhandwerker.(Das ist mein Part.)
Aber das geht in Ordnung.
Nun ist er Pächter und ich sein "Jagdknecht".
So revanchierte er sich für die Jungjägerjahre .
Und ich unterstütze ihn mit Rat und Tat und mit meinem geretteten Reviermobiliar.
Da ich ihn vermutlich ausnehmen würde ,wenn ich eine ganze Pachtdauer kostenfrei jage,habe ich angeboten ,die Hardware für diese Pacht grösstenteils zu bestreiten und instandzuhalten.

Neuerdings nun scheint ein neuer angehgenden JJ heranzuwachsen.
Ein junger Kollege war schon mehrfach mit draussen,ist begeistern, handwerklich top und eifrig auf der Lauer mal mitzubauen.
Demnächst kommt er mit meinem anderen "Ziehsohn" und meinem Schwager mit auf den Stand ,
wo wir unseren Schießnachweis erbringen
und dann für die Bengels noch ausgiebig billig mit dem KK "rumballern".
Der Bengel hat die zugesicherte Aussicht, dass er eine kurze DF 12/70, eine BocKflinte in 12/76 zum bestandenen Schein geschenkt bekommt.(...die Kurze , weil er dann damit ins Dicke muss, wenn die Sauen Ärger machen. Schließlich ist er dann der Jüngste )
Und um sich in aller Ruhe seinen Traumprügel auszusuchen ,bekommt er solange er will das "alte Schätzchen" (M98 von Waffen Kupfer Kassel in 8x57IS mit Zeiss Jena 6x42 auf für 98-er ungewöhnlich niedriger Henneberger Schwenkmontage) , als in der Dauer unbegrenzte Leihgabe.
Und solange wir uns vertragen und es uns leisten können ,hat er dann auch eine Jagdgelegnheit bei uns.
Da sich Lezterer spätestens nach der Meisterschule selbständig machen will,erwägt er künftig auch jagdliche Einrichtungen als Auftragsarbeit zu bauen.
Dabei werde ich ih zu gegebener Zeit unterstützen.

Auf Kursabsolventen deren Werdegang die kurze Überlegung ist , mal statt Tennis oder Surfen mal was anderes zu machen , würde ich eher nicht bauen.
Auch hochmotivierte "Weltverbesserer" oder Suupersportschützen, denen die Scheibe zu langweilig wurde sind mir zunächst sehr supekt.
Das heist nicht ,dass die nicht auch gut werden können.Das müsste sich mit der Zeit ergeben.

Ich gebe jedoch immer ersteinmal eine Vertrauensvorschuss.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
6
 
@ vierfuessler #
vierfuessler schrieb:

Ob ein Jungjäger ein guter Jäger wird, zeigt erst die Zeit.
Ein Jungjäger der sich einbringt lernt mehr als einer der dies nicht tut.
Ein JJ der sich nicht einbringt wird sehr bald wenig Freude an der Jagerei haben.
Ein JJ kann nur lernen wenn er im Revier zugange sein kann.
Wenn einem JJ Abschüsse oder Gesellschaftsjagden verwehrt werden, wie will/kann der etwas lernen?
Wenn einem JJ Abschüsse oder Gesellschaftsjagden verwehrt werden, wie soll in ihm Passion wachsen und/oder aufrechterhalten werden?
Ein JJ, der sich aussuchen kann wann und wo er jagen will, wird niemals zu schätzen wissen was es heisst jagen gehen zu dürfen. Aus ihm wird nur ein ewig unzufriedener Rosinenpicker werden!
Ein Jungjäger, den man an die Hand nimmt, kann Alles werden, Mitstreiter, Vertrauter, Freund.
Ein Jungjäger dem man Alles verwehrt, wird bestenfalls gleichgültig, meist jedoch ein echter Feind!
Nicht jeder Jungjäger wird ein guter Jäger, ebenso ist nicht jeder Jagdherr dazu geeignet aus Jungjägern Jäger oder gar gute Jäger zu machen.
Bei manchem Jagdherrn ist schon die Bezeichnung Herr nicht gerechtfertigt.
Bei manchen Jagdherr/Jungjägergespannen währt die Freundschaft lebenslang, bei manchen Gespannen ist die baldige Trennung die beste Option!

Anekdote:
Ein frischgebackener Jungjäger ,der mich über meinen damaligen Kollegen um Sauenabschuss bitten lies und mich dann versetzte, hatte sich seinerzeit stolz einen R93 in .30-06 gekauft.
Und mein Kollege erklärte mir fortan vom jungen Jäger eifrigst agitiert die jagdliche Welt.
Nun bekam mein Schwager neulich über einen seiner Kollegen eine Blaser aus dem Nachlass einer Jagdaufgabe.
Als ich ihn beim Ausfüllen der Papiere half ,las ich den Namen eben dieses Jungjägers.
...hat nicht lange gehalten. So klein ist die Welt.
Vorteil :Schwager kam äusserst günstig an besagten genaugenommen neuen Püster samt DD-Optics Variabel 56.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Die Suche nach dem perfekten Jungjäger ist so sinnlos wie die Suche nach dem perfekten Jagdherren. Es gibt unter den Altjägern viele unpassionierte, die nicht viel rausgehen, aber eine sehr große Fresse haben, und unter den Jungjägern gibt es auch viele.

Es muss passen, und für einen passenden Deckel findet sich meist auch ein Topf oder umgekehrt.

Ich erinnere mich gern an meine JJ-Zeiten, ich hatte Leute, die mich bei sich jagen ließen, bei denen ich viel gelernt habe und Erfahrungen machen durfte. Wo ich kann, unterstütze ich Jungjäger oder Jagd-Azubis, indem ich sie mit auf die Einzeljagd nehme, ihnen beim Aufbrechen assistiere bzw. es ihnen zeige usw.

Mit Leuten, die von angebotenen Möglichkeiten jedoch keinen Gebrauch machen, würde ich mich auf Dauer vmtl. nicht abgeben. Andererseits stören sie auch nicht. Für jede Karteileiche kann man ja noch einem anderen die Chance geben, sich einzubringen

Die Zeiten, wo man als Jungjäger nix darf, also es unbedingt erstmal zehn Füchse oder fünf Schmalrehe sein müssen und der Bock nicht höher als 6 cm aufhaben darf, sind hoffentlich vorbei. Das heißt nicht, dass es verkehrt wäre, als JJ erstmal kleine Brötchen zu backen. Man muss schon in der Lage sein, sich an Vorgaben zu halten.
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Ein gutes Neues zusammen!

Was ich hier lese, spiegelt viel Frustration und Enttäuschung wider, was ich gut verstehen kann. Nur sollten nicht alle Jungjäger (so wie ich genauso noch einer bin) über den Kamm geschoren werden.

Vielmehr werden die Bemühungen eifriger und engagierter JJ durch die negative Grundeinstellung ihnen gegenüber im Keim erstickt und sorgt für Frustration. Es grenzt schon an ein Wunder, einen unvoreingenommenen Jagdherrn zu finden, der einen einfach nur mal für was auch immer ins Revier mitnimmt...

Aber vielleicht liegt das auch in der Region, hier in München herrscht einfach ein "Überangebot" an Jagdneulingen!



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die vier oben beschriebenen Jungjäger haben wir momentan GLEICHZEITIG, es ist auch Sache der beiden Pächter, daß das so geht. In der Zeit, als ich das Revier geleitet habe, ging sowas nicht!

Damals war von vornherein klar: für ein Jahr und nur bei bester Entwicklung kann er/sie eventuell bleiben. Mit einer Ausnahme hatte ich auch immer nur einen, nur einmal zwei Brüder.
Das hat in der Regel besser funktioniert, aber ich habe auch gefordert, daß ich Gegenleistungen sehen will und hab das auch kontrolliert.

Nur einen einzigen hab ich vor Ablauf des Jahres "weiter empfohlen". Allerdings sind von 10 auch nur drei übernommen worden, eine Vierte hätte ich gerne weiterhin gehabt, aber die Dame hat eine Zimmerei weit ab gekauft und übernommen und war dann leider zu weit weg.


Aber die Zwischenrufer haben schon Recht, ist bei älteren Jägern inzwischen nicht besser, wir haben neben den 4 Jungjägern momentan 12 Begehungsscheine ausgegeben (plus die beiden Pächter), die Arbeit machen extrem wenige, jagen tun nicht viel mehr... - irgendwie hab ich das Gefühl, daß das Revier etwas "gammelig" wird, überall angefange Baustellen, weil für nix Zeit bleibt, keine gute Zukunft auf fast 1000ha...
* wer anderen eine Grube gräbt ist selber schuld
* Kaiser Barbarossa sagte vor kurzem: Die meisten Zitate im Internet sind frei erfunden
* Hinterher ist man gar nicht immer klüger - manchmal ist man hinterher einfach nur ärmer oder überfressen oder betrunken oder schwanger...
*Coruptissimae republicae, plurimae leges.
*G.B.Shaw: Die Realität ist eine Illusion, die durch den Mangel an Alkohol entsteht
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@ Gesch #
4 Jungjäger, 12 Begehungsscheine, 2 Pächter und du

Nicht schlecht auf 1000 Ha ...

Ich sag mal vorsichtig, mehr Quantität als Qualität.


Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in
die Geschichtsbücher und Lehrpläne gefunden hat und
von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird,
kann die Umerziehung als gelungen angesehen werden.

Walter Lippmann

Meinungsfreiheit beginnt dort, wo politische Korrektheit endet!
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@ Gesch #
Gesch schrieb:

die vier oben beschriebenen Jungjäger haben wir momentan GLEICHZEITIG, es ist auch Sache der beiden Pächter, daß das so geht. In der Zeit, als ich das Revier geleitet habe, ging sowas nicht!

Damals war von vornherein klar: für ein Jahr und nur bei bester Entwicklung kann er/sie eventuell bleiben. Mit einer Ausnahme hatte ich auch immer nur einen, nur einmal zwei Brüder.
Das hat in der Regel besser funktioniert, aber ich habe auch gefordert, daß ich Gegenleistungen sehen will und hab das auch kontrolliert.

Nur einen einzigen hab ich vor Ablauf des Jahres "weiter empfohlen". Allerdings sind von 10 auch nur drei übernommen worden, eine Vierte hätte ich gerne weiterhin gehabt, aber die Dame hat eine Zimmerei weit ab gekauft und übernommen und war dann leider zu weit weg.


Aber die Zwischenrufer haben schon Recht, ist bei älteren Jägern inzwischen nicht besser, wir haben neben den 4 Jungjägern momentan 12 Begehungsscheine ausgegeben (plus die beiden Pächter), die Arbeit machen extrem wenige, jagen tun nicht viel mehr... - irgendwie hab ich das Gefühl, daß das Revier etwas "gammelig" wird, überall angefange Baustellen, weil für nix Zeit bleibt, keine gute Zukunft auf fast 1000ha...


moin
ist das revier so teuer??
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Thema wurde vom Moderationsteam geschlossen: Im Thema ausreichend, sachlicher Bezug nicht mehr zu erwarten!
Dieses Thema wurde von einem Moderator geschlossen.
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