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Hundeschutzweste aus Edelstahl

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Es müsste mal jemand berichten der die in der Praxis ausprobiert hat. Zumindestens in der Theorie hört es sich vernünftig an.
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@ KeilerHeinrich #
KeilerHeinrich schrieb:

Irgendwann gibt es auch Keramik oder Titanplatten zum einschieben.
Dann ist der Hund an den neuralgischen Punkten sogar gegen Geschosse von Vollpfosten gesichert.


Ich hab mir dazu eh meine eigene, sehr persönliche Meinung gebildet, aber unabhängig davon: Hundewesten entwickeln, herstellen und verkaufen dürfte ziemlich nahe kommen an die Lizenz zum Geld drucken ...

An den Fadenstarter: alles hat Vor- und Nachteile. Die Weste mag von der Durchstoßfestigkeit her top sein, aber sie dämpft nicht. Die meisten textilen Westen haben durch die Machart oder durch eine speziell dämpfende Schicht unter dem eigentlichen Stichschutz eine dämpfende Wirkung. Der Schlag der Sau kann auch einiges an Schaden anrichten, ohne die Haut zu verletzen.

Für die Wärmeentwicklung zu Ungunsten des Hundes ist m.E. jede Art von Oberstoff, den ja diese Weste auch hat, relevant. Schutzwesten mit Neopren kenn ich persönlich nicht, aber alles, was den Körper abdeckt, verhindert dass die durch Bewegung produzierte Wärme weg kann. Da kann man viel über die Funktion des Hechelns und dass der Hund nur über die Pfoten schwitzt philosphieren: Lang einen Hund an, der frisch aus der körperlichen Anstrengung heraus aus der Weste kommt: der ist warm. Ohne Weste ist er das nicht.

Ich würde einen Hund mit dem Gewicht nicht behängen. Es ist gar keine Frage, dass ein trainierter Hund das tragen kann und ein frischer Hund damit sicher auch schwimmen können wird, aber die Jagerei ist für den Hund Höchstleistung, und wenn ich einerseits dafür sorge, dass der Hund vor der Saison fit ist (also nicht fett), ihm andererseits aber so ein Gewicht anhänge, ist das in meinen Augen absurd.

Jm2c,
Heide
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@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb:

1400 bis 1800 Gramm für einen Hund von der Größe eines KML oder DW (lt. Video)



oh mei, wenn nur die meisten hunde ihr idealgewicht hätten, wärs ein vielfaches davon
ich hab meinen , der zwar in einer andern gewichtsklasse kämpft, mal auf eine r fernwanderung dabeigehabt, er trug problemlos meine und seine verpflegung


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
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@ db #
db schrieb:

Gewicht 1500 gr. , Wärme deutlich besser als die herkömmlichen Westen. Auch deutlich flexibler. Preis wie die anderen auch. Schau mal das Video auf YouTube.



Hab mehrere Westen im Einsatz und eigentlich auch nen ganz guten überblick zu dem was es auf dem MArkt gibt.
Die MIkut (für mich Referenz..bis auf das blöde blau ) Müller Fox und ein Eigenbau wiegen in Brackengröße ~55cm Schulterhöhe) ca 700-800gr

Die Kettenschutzweste hatte ich noch nicht in den Händen. Muss ich mir anschauen.
1,5 kg halte ich für Hunde die im Jagdbetrieb flink sei müssen für ziemlich schwer.

"Durchschlagfestigkeit" ist für mich eher zweitrangig. Der Hund muss damit flink und beweglich bleiben.
Hohes Gewicht und übertriebene Steifigkeit hindern und sorgen u.a. für geschlagene Hunde.
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@ Biobauer #
Biobauer schrieb:

oh mei, wenn nur die meisten hunde ihr idealgewicht hätten, wärs ein vielfaches davon
ich hab meinen , der zwar in einer andern gewichtsklasse kämpft, mal auf eine r fernwanderung dabeigehabt, er trug problemlos meine und seine verpflegung


Klar...ein Hund kann einiges tragen. Aber jedes unnötige Gramm setzt seine Beweglichkeit herab.

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@ Biobauer #
Biobauer schrieb:

oh mei, wenn nur die meisten hunde ihr idealgewicht hätten, wärs ein vielfaches davon
ich hab meinen , der zwar in einer andern gewichtsklasse kämpft, mal auf eine r fernwanderung dabeigehabt, er trug problemlos meine und seine verpflegung


na ja, erstens hast Du ein kleines Pony
und zweitens ist der Hund beim Wandern mitgetrottet und hat nicht gejagt, oder?

die zwei Bracken eines guten Freundes tragen bei deren jährlichem Norwegen-Wanderurlaub auch jeweils ihre eigene Verpflegung, aber halt im Wandermodus, nicht im Jagdmodus
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Wir haben eine MAM-Weste seit ca. 1,5 Jahren im Einsatz.
Wir haben sie für unsere ca. 30 kg schwere und großrahmige HS-Hündin gekauft.
Diese Weste wiegt 1,8 kg.
Die Weste bekommt sie nur an, wenn eine stärkere Sau angesagt ist.

Die Weste ist extrem passgenau - das ist richtig gut geworden!
Farbwahl nach Wunsch.
Zubehör nach Wunsch, das heißt, alles ist genau so, wie man es haben möchte (nicht mehr und nicht weniger)
Die Hündin trägt die Weste genau so gerne oder ungerne, wie eine Mikut oder Browning Weste (hatte sie vorher)
Die Beweglichkeit ist nicht eingeschränkt.
Einziger Nachteil ist, dass die Weste fast doppelt so schwer ist, wie eine Textilweste
Die Hündin arbeitet und hetzt jedoch mit der Weste genau so, wie mit der textilen.
(Das sind 700 g mehr, als eine vergleichbare Mikutweste! - also weniger als das, was ich mir Weihnachten angefuttert habe

Im Hochsommer und bei Arbeiten in Gebieten mit regelmäßigem Gewässerkontakt (schwimmen), würde ich dem Hund grundsätzlich keine Weste anziehen!
Sie ist bisher nur ein wenig "vermöbelt" worden mit der Weste, also kein direkter massiver Schlag, daher kann ich dazu nichts schreiben.

Ach ja, preislich eher unter den anderen Maßanfertigungen, aber über den Westen von der Stange!

Ein Kollege hat sich zeitgleich eine MAM-Weste für eine eher zierliche BGS-Hündin machen lassen.
Seine Erfahrugnen decken sich mit unseren.

Der größte Nachteil der MAM-Weste ist, dass sie nicht in der Waschmaschine gewaschen werden kann, da dann die textilen Teile leiden! Da mag MANN drüber lachen, aber das ist echt ein wenig lästig, denn das Teil muss dann von Hand geschrubbt werden.

Bezüglich Haltbarkeit:
Nach 1,5 Jahren "fusseln" ein paar Kanten, das finde ich nicht so gelungen, ist bisher aber auch nicht problematisch und ist auch nichts, was ich beim Hersteller bemängeln würde.
Ansonsten ist der Ober- und Unterstoff bisher völlig intakt.

Wir haben uns die Frage gestellt, was dem Hund denn eine Weste nutzt, die ihn immer irgendwie behindert und dann auch noch nicht wirklichen Schutz bietet - danach haben wir unsere Entscheidung getroffen.
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@ Silva #
Danke für den Erfahrungsbericht.

Ich gebe zwei Dinge zu bedenken: es gibt auch textile Westen, die zumindest laut Hersteller nicht in der Maschine gewaschen werden dürfen (die MAM-Weste darf ja); es tun eh viele unabhängig davon trotzdem.

Nachsuche & Hetze ist nochmal ein etwas anderer Einsatzbereich als Durchgehhund oder Stöbern als Standschnaller. Ich weiß, dass die Nasenarbeit den Hund natürlich auch anstrengt, es ist aber von der physischen Belastung her m.E. ein Unterschied, ob der Hund eine ganze Zeit lang am Riemen sucht und dann ggf. hetzt & stellt oder ob er mehrere Stunden frei jagt.
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@ Heide_Unterfranken #

"Nachsuche & Hetze ist nochmal ein etwas anderer Einsatzbereich als Durchgehhund oder Stöbern als Standschnaller."


Ja, das sind zweierlei Schuh
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@ db #
Daniela, die den Test im WuH schrieb, hat die Weste tatsächlich an ihrem Terrier. Insofern hat sich die wohl schon in der Praxis bewährt.
jetzt ma' in echt....

Let me make a short, opening, blanket comment. There are no good guns. There are no bad guns. A gun in the hand of a bad man is a bad thing. Any gun in the hands of a decent person is no threat to anybody - except bad people. Charleton Heston
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