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Jagdkonzepte + Jagd allgemein
465 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator, nagus2
Forum: Jagdkonzepte + Jagd allgemein

Ausweichkirrgut

Beitrag vom Autor bearbeitet am 28.12.18 um 16:09 Uhr.
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@esau:
Ich bin ja nicht generell gegen mal was anlocken.
Anlocken hat bekanntlich viele Aspekte

Sei es eine Lenkung mit Salz(womit man nebenbei auch Mineralien verabreichen kann,
was aber auch oft überschätzt wird) oder gelegentlich mal mit ein paar Kirrbrocken
Mineralien??, Das Wild kommt doch auch ohne diese aus? Oder nicht?
gelegentlich Kirrbrocken, was jetzt? Generell oder doch mal??


Im Wald ist das eher nicht so.Darum bin ich nicht ganz dagegen.
Na da habe ich als reiner Waldjäger direkt Glück.
Meine paar Rehe hätte ich auch ohne Kirrung erlegen können, füttern ist beim Staat ohnehin tabu. Was ich dagegen in Privatrevieren gesehen habe, dazu sage ich mal nix.

Mich würde allein die Müllproduktion für eine Hand voll Futter(Wieviel braucht man davon bis zum Erfolg? Ist der messbar höher ,als ohne das Zeug?) mit mehr als zweifelhafter Notwendigkeit/Wirkung ankotzem.
Das ist Dekadenz.
Welcher Müll? Zweifelhafte Notwendigkeit?? Na wir damit jetzt anfangen, ufert dieser Dredd ins Uferlose aus.
Dekadenz? Was brauchte der Jäger vor 60 Jahren als ich anfing zu jagen und was wird heute gebraucht?

Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
Forumsformel Nr.1: 1 Bild = 1000 Worte
3S=schnell-sicher-sauber.
A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

0
 
@ SirHenry #
SirHenry schrieb:

Keinen Cent aus geben?, fährst wohl mit dem Tretroller als Biobauer zum Kuhbauern.
Grassilage? Wo oft wurde dessen Wiesen abrasiert und was ist an nahezu eingrasiger Silage so gut und schmackhaft?? Und was dann ohne Mineral und Salz??
Einfach köstlich dieses Bio-Gesülze



eigentlich sollt ma weihanachtsfreiden halten, aber dein altersstarrsinn ist scho phänomenal

-weisst, meine kuhbauern wohnen bei mir im revier, ich fahr da dran vorbei,
-wenns ein silo von MEINEN wiesen ist, dann wurde zweimal gemäht, einmal pferde/schafheu, des mach ich selbst, den zweiten schnitt lass ich abmähn
-zum rest vom gesülze geh ich jetzt mal ned ein, ich verstehs nämlich nicht


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
10
 
@ Biobauer #
Biobauer schrieb:

eigentlich sollt ma weihanachtsfreiden halten, aber dein altersstarrsinn ist scho phänomenal

-weisst, meine kuhbauern wohnen bei mir im revier, ich fahr da dran vorbei,
-wenns ein silo von MEINEN wiesen ist, dann wurde zweimal gemäht, einmal pferde/schafheu, des mach ich selbst, den zweiten schnitt lass ich abmähn
-zum rest vom gesülze geh ich jetzt mal ned ein, ich verstehs nämlich nicht


Na ist doch alles super.
wie viele deiner Spezies gibt in diesem Forum?
unter Jägern oder unter (Bio)-Bauern??
Wie wars denn dieses Jahr mit dem Gras?
Ich hoffe es hat dich und deine Wiesen die lange Hitze nicht zu schwer getroffen.
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
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A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

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@ SirHenry #
SirHenry schrieb:


Ich hoffe es hat dich und deine Wiesen die lange Hitze nicht zu schwer getroffen.



ja, war mies heuer, für meine schaf reichts leicht, aber viel verkaufen war nicht drin. dürfte ruhig noch weiterregnen, das war bis jetzt viel zuwenig


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
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Also, wenn beim Kirren ein reviernah produziertes, landwirtschaftliches Produkt von Ort A (Feld) nach Ort B (Wald) verbracht wird, ist das aus ökologischer Sicht völlig unkritisch. Außer, man will mal woeder die Lodenjockel ärgern.

Das Argument "Nährstoffeintrag" ist in der Nähe eines Maisschlages oder eines fruchtenden Eichenbestandes (bis 30 dt/ha Kraftfutter) eh' schon 1000 Mal widerlegt.
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@ SirHenry #
Thema Kirrung , vor 60 Jahren war noch nicht so viel Schwarzwild, aber ab Herbst an wurde schon den Rehen Heu ,den Feldhühnern Getreide, en Hasen die Burgunder ( Futterrüben ) - das Hochwild ebenso . Das war auch noch eine andere Bearbeitung der Felder .Die Stoppel standen weit länger als jetzt,. Die Kleefelder waren ideal für alle Bodenbrüter , Lerche , Rebhuhn , Wachtel , all dies ist längst vorbei . Heute wird in dieser schnelllebigen Zeit halt auch verschieden Formen der Jagd ausgeübt. Gemessen wird immer am Erfolg , mit oder ohne Kirrung.Es gibt bei uns Reviere da kommst du ohne Kirrung nicht zum Erfolg bei Schwarzwild. Wir haben seit 2017 ein neues Jagdgesetz , Rüben im Wald nur in einigen Abstand so 25 Meter am Weg für die Hasen , für Reh und Hochwild nicht , kein Fallobst im Wald ist bei Strafe verboten ! Zieht das Schalenwild zu Äsung aber vom Wald ins Feld haben diese genug Äsung. Wird das Wild durch starke Bejagung daran gehindert , gibt es im Wald mehr Schälschaden . Das Wild hat immer Schuld und ist der Dumme, und einige andere .Die Regelungen immer abartiger
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.12.18 um 08:07 Uhr.
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Fallobst? Ich kenne 2 Reviere, wo Wildapfelbäume im Wald umgesägt wurden.
Das mit dem Verhindern wird überschätzt, solange nicht mit Nachttechnik gearbeitet wird,
hat das Wild zeitlich genug Spielraum ins Feld zu ziehen, falls es dort überhaupt was findet.
Wenn ein Revier auch Wald hat, einfach mal dort ansetzen, was natürlich aufwändiger ist,
als morgens und/oder abends, wo es spät hell und früh dunkel wird.
Wild bewegt sich im Wald auch tagsüber, aber da haben die wenigsten Zeit dafür, weil sie arbeiten müssen um jagen zu können.
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
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Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.12.18 um 13:21 Uhr.
@ SirHenry #
Geschenkt.
Marschiere doch weiter mit einem Rücksack voller Sauerkrauttütchen vom Aldi durch den Wald und bastle sie fein in zu niedlichen Kistchen genagelte Stubben und bewache sie mit aus allerlei Leistchen zusammengebastelten Wellbitumenhüttchen vom Wegesrand, um Rehleins totzuschießen , die sich vermutlich schon darüber todlachen/die Du sicher auch so bekämst.
Jedem Narrn sei Kapp.
Ich habe meine wohlbegründete Meinung dazu. Du muss sie nicht teilen.
...genausowenig wie Du erkennen musst ,dass ein Bauer von den Futteransprüchen von Widerkäuern und von der Futterproduktion meist mehr Ahnung hat ,als Du .
Das tun dann eben andere.
Für mich hat das nur den Nachteil ,dass ich gegenüber Nichtjägern auch mal zugeben muss ,dass es halt auch solche Jäger gibt.
Aber damit komm ich klar.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
4
 
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Dass du Wiederkäuer-Futter erzeugender Bauer bist wusste ich nicht. sorry
Deine wohlbegründete Meinung in Ehren, geht mir aber am Spiegel vorbei.
Welche Jäger es geben kann, sieht man an jedem Jäger den man trifft.
"Solche Jäger" sind eh immer die anderen und damit darfst du dich auch dazu zählen.
Noch ein paar Smilies mehr, hätten dein Post noch lustiger gemacht, denn allzu ernst
kann man es ohnehin nicht nehmen.
Schönen Tag noch und Waidheil.
Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
Neid zerfrisst die Seele wie Rost das Eisen.
Mit durchreißen des Abzugs wird die Kugel nicht schneller
Jede Schussweite beginnt an der Laufmündung.
Forumsformel Nr.1: 1 Bild = 1000 Worte
3S=schnell-sicher-sauber.
A³ die Formel für den präzisen Büchsenschuss: Auflage-Anschlag-Abziehen.

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@ SirHenry #
Meine persönliche Meinung dazu :

Rehwildbejagung ist keine Raketenwissenschaft. Wer dazu Lockfutter braucht, mit dem ist jagdlich nicht viel los.
Man muss nur wissen :
- es gibt Wetterlagen, da wechselt das Wild viel umher und ist dann auch sichtbar
- es gibt klassische Standorte wo die Betten sind und von da gibt es beständig angenomme Ab- und Anwechsel
- Böcke zeigen sichtbar an wo ihr Revier / Standort ist
- man kann sich an den jahreszeitlichen Aktivitätszyklen orientieren
- Waldinnenränder, Bachläufe und Windwurfflächen sind absolute Hotspots im Sommer
- Brombeeren und Südhänge sind Hotspots im Winter
- Wildkonzentrationen kann es bei bestimmter Äsung geben (Raps, Klee, auflaufende Saat von Feldfrüchten etc.) oder an windstillen Ecken bei stärkerem Wind - kann man nutzen

Ich finde Aufwand und Ertrag steht bei dem ganzen Lockfutter gemache in keinem Verhältnis.
Der Aufwand mit klarem bzw. wachem Geist und gübtem Auge durchs Revier zu gehen ist viel geringer.

Je länger ich jage desto weniger arbeite ich mit Lockfutter und werde trotzdem effektiver.

Ausnahmen :
- Wenn ich weiß wo die Sauen laufen, gibts ein paar Hände breitwürfig auf den Wechsel um sie dort vor der Leiter/ Bodensitz zum Halten zu bringen.
- Zur SW Lenkung haben wir einen Wühlacker wo nicht gejagt wird.
- Und für das Rotwild überlege ich nächsten Herbst eine Heuraufe zu bauen und zu beschicken in der Hoffnung das weniger geschält wird ...





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