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Heideterrier - großes Fragezeichen

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Heute weiß man, dass sich auch Erfahrungen vererben. Im Mäuseversuch sogar bis in die F2. Warum soll das beim Hund anders sein?

Man kennt halt den Mechanismus noch nicht und denkt immer noch, dass 95% der Gene nicht an der Vererbung teilnehmen. Dabei kennt die Natur eigentlich keine Verschwendung.
Dass gewisse Dinge nicht gesagt werden sollten, gehört zu den Dingen, die nicht gesagt werden sollten.
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Die Ht die ich bisher erleben durfte waren gut bis sehr gut.
Sie jagten fleißig und Spur oder sichtlaut. Sicher ist ein echter Djt die seriösere Variante.

Es ist bestimmt fraglich ob eine neue Rasse notwendig ist aber es fällt doch auf das die Hunde besser sind
wenn nur Verpaarungen zu Stande kommen die funktionieren. Siehe in Russland oder der Tchechei.
Dort wird praktisch gedacht und nicht in irgendwelchen Verbänden gelenkt die sich selbst bescheißen.

Ich war vor ein paar Tagen mit ner Dame und ihrem VGP D. Langhaar jagen. Der Hund jagte nicht suchte schlecht und war nichtmal sichtlaut. In den Papieren war dem Hund spurlaut attestiert worden.

Ich denke es ist deutsch das alles in geordneten Bahnen laufen muss und alles Papiere braucht. Wir beschneiden uns damit selbst und machen uns das Leben schwer.

ES GIBT TOP HUNDE IN SÄMTLICHEN RASSEN UND AICH IMMER TOTALAUSFÄLLE!
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F1 oder weitere Generation - ohne eine ernsthafte Selektion wird aus dieser Rasse niemals ein „Non Plus Ultra“ entstehen. Da sind aber einfach die Züchter gefragt. Aktuell erlebe ich es persönlich eher als eine Marktüberflutung. Der HT hat den Vorteil des hohen Stockmaßes. Aber ohne Einzel(!!)leistungsüberprüfung, bleibt auch der HT einfach nur ein Massenprodukt & wird diesbezüglich keinen Fortschritt machen können um sich aus der Masse berechtigt abzusetzen.

Work Them Hard, Treat Them Like Heroes!

WMH & allzeit gesunde Hunde.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.11.18 um 06:20 Uhr.
@ wieselchen #
wieselchen schrieb:

F1 oder weitere Generation - ohne eine ernsthafte Selektion wird aus dieser Rasse niemals ein „Non Plus Ultra“ entstehen. Da sind aber einfach die Züchter gefragt. Aktuell erlebe ich es persönlich eher als eine Marktüberflutung. Der HT hat den Vorteil des hohen Stockmaßes. Aber ohne Einzel(!!)leistungsüberprüfung, bleibt auch der HT einfach nur ein Massenprodukt & wird diesbezüglich keinen Fortschritt machen können um sich aus der Masse berechtigt abzusetzen.

Genaugenommen ist es dann keine Rasse .
F1 sind mischerbige Hybriden.
Stammen deren Eltern aus geordneter jagdlicher Zucht mit Papieren ,ließe sich zumindest da Einiges bezüglich zu erwartender Erbgesundheit und der maximal zu 20% festgelegten Leistungsanlagen nachvollziehen ,da es noch Belege gibt.
Sie wären dann sozusagen jagdliche "Mularden Enten".
Damit könnten sie jagdlich durchaus gut brauchbar sein.
Alles weitere daraus Erwachsende ist jedoch Lotto..... zumindest ,bis über längeren Zeitraum eine festere/berechenbarere Vererbung mit Zuchtbuchführung und strenger Auslese eine reinerbige Basis mit ausreichender Breite geschaffen wurde.
(Dazu wurde bei den existierenden Rassen in deren Frühzeit sogar vereinzelt Inzestzucht angewendet um rezessiv vererbte Mängel an den Tag zu holen und merzen zu können.)
Also eine Menge Arbeit, die ein Einzelner/Unorganisierter kaum leisten kann.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Der DJT hat als Rasse auch so begonnen.
Aber in der Dissidenz Einzelner , ohne organisierte Zucht ,wäre er nie zu einer erfolgreichen Rasse geworden.
Also nix mit :
"Ich mach mein Ding"/"Verein braucht niemand","Papiere jagen nicht", "Ich brauch keinen Ahnennachweis"
...usw.
Ansonsten: Die Jagd mit ihren Anforderungen ändert sich.
Warum nicht auch das Rassespektrum?
Aber bitte ordentlich/verantwortungvoll und ohne Scharlatanerie.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.11.18 um 07:26 Uhr.
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Organisierte Zucht ist das eine. Selektion und zwar uneingeschränkt und nicht „Selbstblind“, das andere.
Was nicht dem Zuchtziel entspricht muss eben aussortiert werden. Aber das betreiben leider nurmehr die wenigsten ernsthaft. Und dann ist die Frage, was denn das Zuchtziel des HT für den einzelnen sein soll.

Ich persönlich würde von einem solchen Hund absolute Härte an Sauen, Finderwillen & Orientierung verlangen & zwar alleine! Nicht in der Meute. Und mE fehlt beim HT oft deutlich der Einzelnachweis.
Allerdings stellt sich die Frage, wie viele können einen solchen Hund zielgerecht jagen und vorallem handeln?
Welche Überprüfung findet denn wie statt? In der Meute wird auch der schwächste zum Held. Alleine sieht das ganze dann oft anders aus. Angebot und Nachfrage regeln alles, und so lange die Züchter und Käufer sich selbst teilweise so belügen kann das keinen wahren Fortschritt ergeben.

Ich führe ja zur Baujagd auch keine anerkannte Rasse - aber hier wird noch Wert auf Leistung gelegt. Was keine Leistung bringt ist nunmal kein Zuchtmaterial. Aber was ich zb zum Baujagen als Non Plus Ultra befinde, kann / will ein anderer nicht jagen.
Work Them Hard, Treat Them Like Heroes!

WMH & allzeit gesunde Hunde.
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@ esau #
Ich bin da voll bei dir. Allerdings muss mal festgehalten werden das es die Scharlatane überall gibt.
Es wird zu oft mit Material gezüchtet welches von der Zucht ausgeschlossen gehört.

Bsp. ne Brandelbracke mit 14kg ohne jede Wildschärfe...



esau schrieb:

Der DJT hat als Rasse auch so begonnen.
Aber in der Dissidenz Einzelner , ohne organisierte Zucht ,wäre er nie zu einer erfolgreichen Rasse geworden.
Also nix mit :
"Ich mach mein Ding"/"Verein braucht niemand","Papiere jagen nicht", "Ich brauch keinen Ahnennachweis"
...usw.
Ansonsten: Die Jagd mit ihren Anforderungen ändert sich.
Warum nicht auch das Rassespektrum?
Aber bitte ordentlich/verantwortungvoll und ohne Scharlatanerie.

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Des einen Freud ist des andern Leid.
Herausragende Hunde bedürfen aber auch ebensolcher Hundeführer die dem Zuchtziel gerecht werden & die Hunde auch ordentlich einsetzen/ jagen können.
Aber das ist eben genau das Problem. Will ich einen Hund den jeder führen kann? Der alles kann nur nichts richtig? Oder will ich ( wie es beim HT durchaus propagiert wird) einen Spezialisten? Dann MUSS man als Züchter auch klar bei den Welpenkäufern „selektieren“ und eben nicht an jeden verkaufen.

Work Them Hard, Treat Them Like Heroes!

WMH & allzeit gesunde Hunde.
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@ wieselchen #
Wo steht, daß die Züchter des HT mit allem züchten, was rammeln kann? In den bisherigen Beiträgen lese ich immer wieder, daß die sehr wohl zu unterscheiden wissen, welcher Hund was taugt, und welcher nicht. Mit welchem werden die dann wohl weiterzüchten?

Was den unvermeidlich entstehenden Ausschuß betrifft, ist das auffällige in Erscheinung treten dem Zeitgeist geschuldet. Das Entsorgungsproblem hatten Frieß und co nicht.

Wie Traditionsjäger gut beschrieben hat, ist dieser Rasseentwicklungsversuch aber möglicherweise auch schon wieder überholt. Ich seh es als einen weiteren Ausfluß der Umbruchsituation, in der die Jagd als solche steckt.
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@ wieselchen #
wieselchen schrieb:

Dann MUSS man als Züchter auch klar bei den Welpenkäufern „selektieren“ und eben nicht an jeden verkaufen.

Wer sagt, daß die nicht selektieren? Gute Hunde an das gewünschte Einsatzprofil, weniger gute an 08/15 Hufüs. Das sind dann die, über die gelästert wird.
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