Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Jagdkonzepte + Jagd allgemein
473 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Jagdkonzepte + Jagd allgemein

Bewegungsjagd vom Klettersitz

Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.11.18 um 11:49 Uhr.
@ Hulzfux #
Hulzfux schrieb:

Bis mancheiner sich am Drückjagdbock eingerichtet hat, dauerts länger.

Und mit ein paar Lagen Funktionswäsche bleibt man trocken und warm. Ich hab meist sogar bei kaltem Wetter die Rusky-Ansitzhose drüber, klar dampft man da mal kurz, aber eben halb so wild.


Hat aber auch mit Funktionskleidung den Nachteil, dass man mehr Witterung für‘s Wild von sich gibt. Ich habe seit dem ich jage gelernt, dass es mindestens genauso wichtig ist wenn nicht soagr wichtiger mögliche Witterung zu reduzieren, wie sich optisch zu tarnen ( auch auf der Drückjagd, dann ist das Wild auch bei einer Drückjagd langsamer ziehend oder verhofft eher mal, wenn es nichts wittert) um erfolgreich zu sein. Da ist es dann nicht gerade vorteilhaft, wenn man als Schütze erst mal ins schwitzen kommt und abdampft.
0
 
@ Volker13 #
Es wurde bereits erwähnt, dass man als Schütze mit Klettersitz ziemlich weitgehend aus dem Wind ist ...
3
 
@ Heide_Unterfranken #
Das ist ja wiederrum einer der Vorteile. ABER im Wald gibt es immer Windverwirbelungen, man sollte die Nasenleistung des Wildes nicht unterschätzen.
2
 
#
Die Geruchssinnesleistung unseres(in dem Fall Schalen-) Wildes ist enorm hoch. Wie das Wild das "bewertet",ob Gefahr herrscht oder nicht,hängt von vielen Faktoren ab. Deshalb sind Pauschalitäten nicht tauglich. Dort,wohin der Wind weht,bekommt Wild aus der Richtung kommend,das immer mit. Egal,ob ich da schwitze oder nicht ,ob ich rauche oder nicht. Je höher ich sitze,desto " verdünnter " kommt der menschliche Gestank unten beim Wild an,was Einfluß auf seine Reaktion darauf hat. Aus dem Wind sein ist deshalb lediglich eine irrige Annahme.Was hervorragend hilft sind Geruchstarnbekleidung oder Überdeckung des Eigengeruchs. Letzteres hat ein jagender Ewenke am Baikal bezüglich Bärenjagd demonstriert. Seine Kleidung hängt nur im Pferdestall und wird nie gewaschen !!! Bei Rotwild z.B. hat die Höhe der Ansitzeinrichtung eher den Sinn,weniger schnell eräugt zu werden. Rotwild nimmt Bewegungen auch im oberenn Stockwerk wesentlich besser als Reh und Sau wahr.
Frauen lügen nie.Sie erfinden höchstens die Wahrheit,die sie gerade brauchen (Yves Montant)
Das Geld ist am schnellsten beim Teufel,wenn man einen Engel kennenlernt !(Robert Lemke)
1
 
#
Ihr habt recht und ich meine Ruhe ...

Wenn man während einer DJ in 8-12 m Höhe vom Klettersitz jagt, ist eine gewisse Grunddosis menschlicher Witterung eh auf der ganzen Fläche. Die Höhe ist aber so, dass sich das ein Normaljäger nicht vorstellen kann. Keine normale Ansitzeinrichtung ist ansatzweise so hoch. Da sichert das Wild nicht hin, außer man beginnt dort ein Konzert mit der Tuba. Windverwirbelungen sind in Bodennähe häufiger als in dieser Höhe.

Dass unser Wild zu den Makrosmaten gehört weiß ich selber, danke.

4
 
@ Volker13 #
Volker13 schrieb:

Hat aber auch mit Funktionskleidung den Nachteil, dass man mehr Witterung für‘s Wild von sich gibt. Ich habe seit dem ich jage gelernt, dass es mindestens genauso wichtig ist wenn nicht soagr wichtiger mögliche Witterung zu reduzieren, wie sich optisch zu tarnen ( auch auf der Drückjagd, dann ist das Wild auch bei einer Drückjagd langsamer ziehend oder verhofft eher mal, wenn es nichts wittert) um erfolgreich zu sein. Da ist es dann nicht gerade vorteilhaft, wenn man als Schütze erst mal ins schwitzen kommt und abdampft.


und die Gründe dafür sind jetzt welche?
Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.

Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
0
 
@ Hulzfux #
sieht nach perfekt erlegtem Wild aus...Waidmannsheil....mein Problem ich kann im Sitzen schlecht flüchtig schießen (nur Schwarzwild) Rehwild erlege ich nur dann wenns verhofft..
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.11.18 um 15:32 Uhr.
@ Waldkauzzz #
Du musst vom Klettersitz meist gar nicht flüchtig schießen, auch auf Sauen nicht. Weil Du Einblick in Ecken hast, wo sich das Wild vollkommen sicher fühlt. Das ist ja gerade der Clou daran. Du siehst das Wild wesentlich früher, wirst seltener überrascht und hast deutlich öfter die Chance, auf verhoffendes oder sehr langsam ziehendes Wild zu schießen.

Edit: außerdem schrob Hulzfux, dass er auf dem Gerät auch steht, mit dem Rücken an den Baum gelehnt.

Edit2: den meisten fehlt dafür wirklich die Phantasie. Dann sollte man sich das mal anguggen, wenn man es sich schon nicht vorstellen kann.
7
 
@ Volker13 #
Fuchs
Volker13 schrieb:

Das ist ja wiederrum einer der Vorteile. ABER im Wald gibt es immer Windverwirbelungen, man sollte die Nasenleistung des Wildes nicht unterschätzen.


Es stört nicht mal das Futteral, das unten liegen bleibt.
2
 
@ Waldkauzzz #
Waldkauzzz schrieb:

sieht nach perfekt erlegtem Wild aus...Waidmannsheil....mein Problem ich kann im Sitzen schlecht flüchtig schießen (nur Schwarzwild) Rehwild erlege ich nur dann wenns verhofft..


Geht mir auch so. Deshalb schiesse ich auf bewegtes Wild vom Klettersitz im Stehen freihändig und auf verhoffendes Wild aufgelegt. Geht beides vom KS aus.
2
 
Werde Mitglied der Community Jagd, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang