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Jagdkonzepte + Jagd allgemein
484 Themen, Moderator: Sunyi, Susanne1, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Jagdkonzepte + Jagd allgemein

Seltsamstes Jagderlebnis

@ Heide_Unterfranken #
Heide_Unterfranken schrieb: ...Ich saß nachts als Jungjägerin auf einer offenen Kanzel. Es sollten den Sauen gelten. Irgendwann bewegte sich die Kanzel. Also irgendwie vibrierte die. Es gingen so leichte Erschütterungen durch das gesamte Bauwerk. Es war sehr unheimlich... .

das hättest Du bei uns im Revier öfter haben können...
...wir lagen in einer Ersatz-Einflugschneise von Ramstein, wenn da nachts die großen US-Miltärtransportmaschinen angeflogen sind und aus irgendwelchen Gründen durchstarten mußten, dann war das schlagartig wie Erbbeben und Sturm gleichzeitig.

Allerdings hat man die deutlich gehört!

Die Flugzeuge waren da ja schonziemlich niedrig, und wenn die dann drüber waren und man konnte von hinten in die glühenden Triebwerke sehen - ziemlich surreal.
* wer anderen eine Grube gräbt ist selber schuld
* Kaiser Barbarossa sagte vor kurzem: Die meisten Zitate im Internet sind frei erfunden
* Hinterher ist man gar nicht immer klüger - manchmal ist man hinterher einfach nur ärmer oder überfressen oder betrunken oder schwanger...
*Coruptissimae republicae, plurimae leges.
*G.B.Shaw: Die Realität ist eine Illusion, die durch den Mangel an Alkohol entsteht
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@ frankietester #
frankietester schrieb:

Nicht sehr seltsam, gewundert hat es mich doch.
Waren auf DJ bei Freunden, die hatten drei rehfarbene! Laikas.

Stehe so auf dem Stand, kommt im gemütlichen Trab ein Laika im Abstand von 50 Meter vorbei, nach 'ne Minute, der Zweite und kurz dahinter der Dritte, beide sehr entspannt. Moment einmal der Dritte????, Bei genaueren Ansprechen stellte es sich als Rehbock heraus, passierte alle Schützen, keiner schoss. Der wirkliche, dritte Laika trödelte dann auch im geringeren Abstand dem Rehbock hinterher.
Einer fragte dann den Beständer nach dem Treiben, woher er denn den vierten Laika hätte????

Womit klar wäre, wozu Spurlaut gut ist. So ein Schlemihl!
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Ganz kurz:
....geschlossene Schneedecke, halber Mond,Fuchs mit kurzer Flucht erlegt.
...kurz darauf erscheint Meister Lampe ,bekommt Witterung von der Schweißfährte,Kegel...
Gleich wird er flüchten.
Denkste!
Er arbeitet sorgfältig die Wundffährte aus und bewindet unschlüssig den toten Fuchs,um sich darauf ganz ruhig ,ja geradezu gelangweilt zu trollen und der Äsung zuzuwenden.
" Ich fürchte , die Menschheit gehört ausgestorben . Doch ich hoffe immernoch, dass ich mich irre!"
"Wir sind Teil der Nahrungskette ...
wir fressen und werden letzendlich gefressen!"
"Der Mensch hat den Verstand bekommen. Nur scheint er mit der Benutzung desselben komplett überfordert zu sein!"
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Ein hab ich noch, Ein hab ich noch

Eigentlich gibt es in Russland keine normale Jagden, ist immer ein seltsames Erlebnis

Mit Chilli letztes Jahr,
waren bei Freuden eingeladen, die Dj zog sich und zog sich, das Revier war einfach leer, aber man wollte auf Biegen und Brechen!!!
Das letzte Treiben startete bereits in der anbrechenden Dämmerung, Chilli war es egal, der war noch topfit und auch mir ging es gut, also los gings.
Natürlich nichts,....
Also alle in tiefster Finterniss eingesammelt, ein Fahrer, zwei Treiber, drei von den Ständen, fünf Hunde und alle in einen Niva!!!! Die Fünfe, alles Rüden, wollten im Auto noch einmal die Rangordung besprechen, ein paar energische physische Ermahnungen beendeten es sehr schnell....
Der Fahrer meinte er, kenne ne Abkürzung über die Brache, hatte aber wohl vergessen, dass in der Mitte ne aufgebenen Entwässerung war, na auf alle Fälle der Niva stand recht schnell.
Nach dem sich alles sortiert hatten, waren fast alle so auf den Amaturenbrett/Frontscheibe gelegen und keiner ernsthafte Blessuren davon getragen hatte, ging es mit recht merkwürdigen Geräuschen weiter.
Im Schritttempo kamen wir im Jagdcamp an, alle mehr oder weniger heil..., eine paar blaue Flecken, ein paar Kratzer, nichts Schlimmes.
Morgens das Auto angeschaut, mit deutlichen Knick in der Mitte und einem Loch im Dach, hatte wohl einer seinen Prügel nicht entladen.

Hoh Rüd hoh
Wer verliert und kann entrinnen, kann ein ander's Mal gewinnen
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Ein hab ich noch, Ein hab ich noch

Beständer (Eigenjagd 98.000 ha) ruft an, ob ich nicht mit meinen Foxl ein bißchen durchgehen will, seine Treiber sind leider in den langen Feiertagen nicht ansprechbar und er hat überraschend Besuch von Freuden aus Moskau!!!
Ich hatte Zeit, die Hundl Lust (wie immer) und das Schüsseltreiben ist nicht zu verachten, er kauft extra deutsches Bier und ich darf dann kostenfrei mit den Hundl in seinen Jagdcamp pennen.
Also frühmorgens bezeiten los, mit dem Niva der Holden kein Problem auf den zugeschneiten und nicht geräumten Strassen zum Jagdcamp.
Ich war für viele viele Kilometer der Einzige,der schon so früh unterwegs war, die Hundl lagen auf den Beifahrersitz, ne alte Disk mit Weihnachtslieder dudelte vor sich hin, war richtig heimelig.
Dort im Camp angekommen, alles still, dachte schon hab mich im Tag geirrt, aber nein die Gäste noch im Tiefschlaf oder in der Ausnüchterung, so erstmal ein kräftiges Frühstück bei der Köchin abgefasst und auch die Hundl bekamen eine schöne Brühe.
War wohl recht heftig am Abend zuvor und deshalb wurde die Jagd auf den späteren Vormittag verschoben.
Irgendwann erwachten die ersten, der Beständer reichlich zerknittert tauchte auch auf....
Eine kurze Einweisung, alles war frei, außer die orange gekleideten (Mensch oder Hund) und geschossen wird nicht in die Treiberwehr (Berufsjäger und icke).
Das Jagdkollektiv wurde in eine Tabletka : [yandex.ru] verfrachtet und wir nahmen den Niva.

Nun war es recht verschneit und es brauchte einige Zeit ehe wir unseren Startplatz erreichten, der Beständer als Ansteller war wohl etwas schneller und das Kollektiv war wohl nicht sehr verhalten beim Einnehmen der Stände.
Ich war gerade beim Verlassen des Autos und sortieren meiner selbst, als uns die komplette geplante Strecke (Elch, Rehwild und ne Rotte Sauen) passierte, die offensichtlich von dem Jagdkollektiv angerührt, den Schauplatz verließ.

Die Hundl waren noch im Auto, und betrachteten ebenso ungläubig das Theater vom Vordersitz aus, besonders die Foxeline schaute mich an, dann das überwechselnde Wild und dann zurück zu mir, als wollte sie sagen:"He machen wir heute mal was neues?"
Zuerst kam das Rehwild, zog langsam in Sprüngen über die verschneite Fläche, danach war interessant das Anwechseln der Elchfamilie zu sehen, der Bulle zuerst über das Feld, dann die Kuh und dann die Elchkälber
Jeweils wurde gesichert und da wir uns nicht bewegten, der Wind günstig stand, wurden wir nicht wahrgenommen und sie bewegten sich recht vertraut.
Zuletzt, ich ratschte noch mit dem Berufsjäger was wir noch machen wollen... Hunde schnallen oder nicht, rauschte mit Karraro ne Rotte Sauen aus dem Wald, übers Feld und verschwand.
Sauen sind nach der afrikanischen Schweinepest ein höchst seltenes Wild geworden, die Epidemie hatte die örtlichen Bestände an SW und an verwilderten Hausschweinen (genannt die roten) fast zu 100% ausgerottet.

Nachdem uns die Sauen passiert hatten, war klar die Hunde bleiben im Auto und wir "treiben" mal in Richtung Nummern, aber es war auch klar : Da ist nix mehr... und so war es auch.

Hatten den Tag noch zwei Treiben bis tief ins Dunkelne, aber außer ein Stück Rehwild lag nichts auf der Strecke.

Schüsseltreiben war recht nett, einer wollte dann mit mir beim Bier mithalten, naja man hat ihn morgens leicht angefroren im Auto gefunden, aber das ist eine andere Geschichte
Wer verliert und kann entrinnen, kann ein ander's Mal gewinnen
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Ein hab ich noch, ein hab ich noch

wir hatten mal einen neuen Kollegen in unserem Jagdkollektiv, welcher auch nicht so ganz mit den Örtlichkeiten vertraut.
Bei einer Aufbrechpause zwischen den Treiben wollte er sich mal lösen und da ihm das wohl etwas peinlich war verschwand er dazu im tiefen Wald.
Nun herrschte ein leichter Schneefall verbunden mit heftigen Wind und in kürzester Zeit war seine Fährte verweht.
Das Geschäft dauerte etwas länger und der Kamerad verlor endgültig die Orientierung im Wald.
Nachdem er dann ne Weile noch herumgetappt war entschloss er sich uns per Funk um Hilfe zu bitten.
wir pfiffen und riefen was das Zeug hält, aber leider hat der schon etwas ältere Jagdfreund ein heftigen Hörschaden und konnte die Richtung nicht bestimmen, auch langsames Drehen des Kopfes hat nicht geholfen.
Die kleinen in der Hand zu startenden Notfallraketen hat er auch nicht gesehen.
Die Foxeline hat ihn dann klassisch am langen Riemen nachgesucht und gefunden.
Die Freude war recht groß
Wer verliert und kann entrinnen, kann ein ander's Mal gewinnen
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Es ist zwei Jahre her da da Saß ich mit meiner Freundin zusammen auf der so genannten IKEA Kanzel, die heißt so weil sie aus ein paar Möbelbrettern zusammen geschustert wurde. Wir machten es uns gemütlich und sitzen schon eine weile, unter uns raschelten wie immer die Mäuse. Wild zum schießen war keines da, hinter uns tobte auch wie immer irgend ein kleines Tier im Laub und macht Lärm wie eine Rotte Sauen. Es wird schon etwas dunkler da klettert eine Eichkatze neben uns den Baum hoch. Als es dann schon dunkel war könnten wir ein leises Knacken hören, und wie etwas zu Boden fiel, und hart auf dem selbigen aufschlug. Auf einmal schimpfte es am Boden und ich leuchte mit der Taschenlampe einmal ab was da solchen Krach macht und wir sahen unseren braunen Freund von vorhin die Eichkatze. Schimpfend und etwas benommen kletterte sie wieder in die Wipfel.
Wir beide konnten uns das lachen nicht mehr verkneifen, Wild haben wir keines mehr erlegt aber einen lustigen Abend hatten wir trotzdem.
Besser den Fuchs in der Hand als die Schweine im Feld...

Je mehr ich von den Menschen sehe, umso lieber habe ich meinen Hund
(Friedrich der Große)
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Ein hab ich noch, ein hab ich noch

Besagter älter Jagdgenosse (der der beim Lösen sich verirrte) war mit uns auf DJ, da er eine Büchse mit ZF hat wurde er von mir als letzter an(ab?)gestellt und sollte ein freies Feld abdecken.
Funkgerät hatte er und Kontakt zum Nachbarstand war gegeben.
Ich machte dann zurück zum Treiben und recht schnell nach Beginn wurde ein junger Elchbulle beschossen und zum mindestens getroffen.
Hahn in Ruh über Funk und von Hinten her Stände auflösen und zum Sammeln.
Ich wurde mit der Foxeline zum Anschuss geführt und fanden auch recht schnell Kugelriss in einer jungen Weide, etwas Schweiß und Schonung des linken vorderen Laufes.
Im Pulverschnee wirkten die Tropfen echt groß und nach anfänglich größeren Schritten, lief der Junge Bulle wenn auch nur auf drei Läufen, doch recht gerade und passierte auch eine Weidenverjügung.
Es war früher Morgen gewesen und mittlerweile einige Stunden und Kilometer vergangen.
Anhand der Fährte und den Garmin war ersichtlich, dass er Widergänge wie das Rehwild tat und die Foxeline hatte sichtlich Mühe das auseinander zu tüfteln.
Aber irgendwann ging es wieder flott vorwärts, nur der Schweiß wurde immer weniger, er lief auf vier Läufen, übersprang sogar Hindernisse, die Foxeline mühelos unterquerte, aber ich überklettern musste.
Im letzten Licht des nahenden Abends sah ich, dass der Junge Bulle mit der kleinen Herde sich wieder zusammengetan hatte und mit einsetzenden leichten Schneefall wurde ersichtlich, den bekommen wir heute nicht mehr.
Dank des Navies zurück zum Ausgangspunkt, wo alle gespannt warten, naja nicht alle -der ältere Kamerad fehlte!
In der Zwischenzeit waren noch zwei Treiben gewesen und vielleicht war er mit dem anderen Jagdkollektiv.
Nachfrage beim Standnachbarn, ja er hätte ihm gewunken und im Funk war ja das Ende der ersten DJ bekannt.
Also über Funk bei der anderen Gruppe nachgefragt, da war er auch nicht.
Es war schon dunkel, also mit Lenser auf dem Kopf zurück zum ersten Stand im Dunkeln, dort war er auch nicht.
Aber er musste dort gewesen sein, Fährte und Abdruck von sein Stühlchen.
Foxeline mit Such voran losgeschickt (der Ausdruck vom Hund einmalig) und der Spur gefolgt.
Im Wald kein Handyempfang, so kam auch keiner auf die Idee (dort wo es geht) mal anzurufen.
wenigsten war der Kollege so schlau auf dem Weg zu bleiben, wir folgten bis zur nächsten Straße, dann brach die Spur ab.
Also Fahrzeug gerufen und dann war die Frage in welche Richtung er wohl mitgenommen worden war.
Blick zum Horizont, Licht von der nächsten Ortschaft war zu sehen, also erstmal dorthin.
Im Dorf dann nach den nächsten Geschäft gefragt und dort saß er da im Warmen und hatte schon einiges am scharfen "Wässerchen" in sich.
Lange Rede kurzer Sinn, Funk war auf falschen Kanal, das Winken hat er wohl fehlinterpretiert und nach ner Weile hat er erstmal ne gescheite Brotzeit gemacht.
Als es dann langsam dunkel wurde, Funk ging nicht, Handy auch nicht, es kam keiner, hat er sich halt auf den Weg gemacht.
Angst hatte er keine, bewaffnet war er, warme Klamotten auch, Dörfer sind so weit nicht entfernt, also was sollte passieren.
Naja passiert ist, das wir ihn bei der nächsten DJ wieder vergessen hatten, das ist aber eine andere Geschichte
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Vor Jahren war ich mal mit meinem WFT auf einer gräflichen Drückjagd als Treiber mitgegangen.
Der Hund war so ca. 100m voller Passion vor mir, als ein großes Rudel Muffelwidder (so an die 30 Stck.) auf ihn zukam.
Mein Terri stutzte und man konnte so richtig sehen wie er so einen "ach du Scheiße" Gedanken abspulte.
Er lief daraufhin zu einer großen Buche, stellte sich mit dem Kopf zum Baum direkt dahinter und das Rudel Widder lief beiderseits an dem Baum vorbei.
Er hat sich dabei keinen Millimeter gerührt bis das letzte Stück vorbei war.
Danach schaute er mit einem Schulterblick dem Rudel hinterher, so nach der Art "Wow, das ist ja nochmal gut gegangen".
Hatte nur noch gefehlt das er sich mit der Pfote den Schweiss von der Stirn wischt.
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ Voltaire
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 27.10.18 um 08:11 Uhr.
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Mein Ansitz, ohne Kanzelschlüssel und mein Bock Überraschungsansitz mit Schreckmoment ;-)
Hatte letzten Monat im Wendland ein spannendes Erlebnis!

War 1 Woche dort und durfte Revierarbeiten erledigen und auch jagen!
Konnte ein Schmalreh und einen braven Bock erlegen !

Das Luder des Bockes hab ich dann am nächsten Morgen vergraben!

Kam mein Freund am letzten Tag und eigentlich hatte ich nach 6 Tagen jagen
eigentlich mal Lust auf einen Abend in der Jagdwohnung!
Wir nachmittags zum Einkaufen und haben auf dem Heimweg doch noch beschlossen ,
bis zum Dunkelwerden anzusitzen!

Schnell den Einkauf hochgetragen und eilig die Jagdsachen zusammengepackt!

Mein Freund auf eine Kanzel von der ich am Abend vorher ausmachen konnte,
daß Hirsche im Wald geschält hatten,
ich zu der Kirrung gefahren, wo mein Luder vergraben war, und auf Fuchs...gehofft!

Dort angekommen, musste ich feststellen,
daß ich in der Eile den Kanzelschlüssel vergessen hatte !

Weil es schon recht spät war kurz überlegt und dann die Treppe hoch
und mich mucksmäuschenstill, vor die Kanzel gesetzt!

Konnte es rundherum knacken hören, hatte aber noch keinen Anblick gehabt!

Dann tat sich etwas direkt vor der Kanzelleiter!
Von hinten kam ein Baummarder und rannte zielstrebig zu dem Platz,
an dem das Luder vergraben war!

Er buddelte es etwas aus und laabte sich daran!

Sass mitten in einem Kiefernwald!

Ohne Vorankündigung gab es unmittelbar hinter meiner Kanzel
plötzlich ein Geräusch in den Bäumen,
wie ich es in der Natur zuvor noch nie gehört hatte!

Hatte mich richtig erschrocken,
wollte mich aber nicht plötzlich umdrehen,
weil ich keine Deckung hatte und Wild in der Nähe war!

Das Geräusch hörte sich an, wie wenn Jemand kräftig
einen dicken Plastiksack ausschüttelt!

Und das war richtig laut gewesen!

War grade am überlegen, daß es wohl kein Jagdgegner sein wird,
der mir den Anblick versauen wollte ,
da verriet sich der Verursacher selbst, durch sein verärgertes Rufen!

Es war ein Seeadler!!!

Der hatte wohl von oben das Luder ausgemacht
und hat von hinten meine Kanzel angeflogen,
um dort aufzubaumen!

Womit er nicht gerechnet hatte,
daß war ich, dort, wo er grade landen wollte!

Er muss in dem Moment, wo er realisierte, daß ich dort saß
eine komplette Notbremsung eingeleitet haben
!

Ich weiss nicht,
wer sich von uns Beiden mehr erschrocken hatte!

Er zog dann schimpfend in Richtung Waldrand ab!
Dort hörte ich ihn aufbaumen und er meckerte
noch eine Zeitlang, auf den Schreck
und sein verdorbenes Abendbrot,
vor sich hin!

Danach hatte ich zwar keinen Anblick mehr gehabt,
aber diese Begegnung werde ich sicher nie vergessen !










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